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WordPress Backup

Warum ein regelmäßiges WordPress-Backup so wichtig ist

In Ihrer WordPress-Website steckt vermutlich viel Arbeit. Diese Arbeit kann durch Hacker, Serverprobleme oder inkompatible Plug-ins und Themes innerhalb weniger Sekunden zunichtegemacht werden. Deshalb sollten Sie regelmäßig Backups von Ihrer Website anfertigen. So können Sie Ihre WordPress-Website im Ernstfall binnen weniger Stunden wieder auf den Normalstand zurücksetzen.

  • WordPress-Backup zur schnellen Wiederherstellung Ihrer Website
  • Manuelles Backup mit phpMyAdmin und FileZilla
  • WordPress-Version regelmäßig aktualisieren – entweder manuell oder automatisch
  • WordPress-Sicherheitsmaßnahmen bereits bei der Erstellung der Website durchführen

Was genau beinhaltet ein Backup von WordPress?

Möchten Sie Ihre WordPress-Site absichern, müssen Sie einerseits die Datenbank und andererseits alle Dateien, die zu WordPress gehören, per FTP sichern. Im Ernstfall können Sie sowohl das MySQL-Backup als auch alle gesicherten Dateien auf den Server zurückspielen – und Ihre Website sieht wieder so aus, als wäre nie etwas gewesen.


Manuell ein WordPress-Backup im Hosting-Paket erstellen

Für die manuelle Sicherung brauchen Sie neben dem bereits im Hosting-Paket verfügbaren Tool phpMyAdmin das Programm FileZilla für den FTP-Zugriff auf Ihren Webspace.

  • Beginnen Sie mit der Sicherung aller WordPress-Dateien. Dafür benötigen Sie zunächst Ihre FTP-Zugangsdaten. Ihren Zugang finden Sie im Kunden-Login-Bereich unter Datenbanken und Webspace und dort unter FTP-Zugänge verwalten.
  • Installieren Sie FileZilla und tragen Sie die Zugangsdaten Ihrer WordPress-Website ein. Gehen Sie anschließend auf Verbinden.
  • Nun erstellen Sie per Drag-and-drop eine Sicherungskopie aller Dateien Ihrer Website in einem Ordner (idealerweise mit einem eindeutigen Namen wie „WP-Backup“) auf Ihrer Festplatte (oder wahlweise in der Cloud, auf einem USB-Stick usw.).
  • Ist dieser Vorgang abgeschlossen, haben Sie alle Dateien der Website gesichert – auch die Themes, Plug-ins und Uploads.
  • Öffnen Sie im nächsten Schritt Ihren Kunden-Login-Bereich und gehen Sie auf den Punkt Datenbankverwaltung.
  • Dort werden Ihnen Ihre Datenbanken angezeigt. Suchen Sie Ihre WordPress-Datenbank heraus und gehen Sie rechts neben der Datenbank auf Verwalten.
  • Sie befinden sich nun im Tool phpMyAdmin, das eine grafische Oberfläche zur Bearbeitung Ihrer Datenbank bietet.
  • Im oberen Bereich von phpMyAdmin wählen Sie den Reiter Exportieren aus. Nun werden Sie nach der Art des Exports gefragt. Klicken Sie auf Angepasst.
  • Wählen Sie noch Speichere Ausgabe in Datei aus und klicken Sie anschließend auf Ok.
  • Nun können Sie Ihre Datenbank herunterladen und sicher in der Cloud oder auf einem Datenträger verwahren.

Wiederherstellung Ihrer Website

  • Möchten Sie die Datenbank wiederherstellen, gehen Sie im Tool phpMyAdmin auf den Reiter Importieren.
  • Hier müssen Sie die zuvor gespeicherte Datenbank auf Ihrer Festplatte (oder auf einem anderen Speichermedium) suchen und anschließend auf Okklicken.
  • Die Wiederherstellung nimmt in der Regel nur ein paar Sekunden in Anspruch. Ist der Vorgang beendet, erhalten Sie eine Meldung.
  • Möchten Sie alle Dateien und Verzeichnisse von WordPress wieder aufspielen, öffnen Sie erneut FileZilla.
  • Per Drag-and-drop ziehen Sie alle zuvor gesicherten Dateien nun wieder auf den Server. Je nach Größe der Dateien nimmt dies mehr oder weniger Zeit in Anspruch.
  • Ihre WordPress-Website ist nun wiederhergestellt.

WordPress-Plug-ins für Backups

Möchten Sie automatisierte Backups durchführen, stehen Ihnen verschiedene Backup-Plug-ins für WordPress zur Auswahl. Ein beliebtes und leicht zu bedienendes Backup-Plug-in ist beispielsweise BackWPup. Sie finden das Plug-in über die Funktion Plug-ins installieren in Ihrem WordPress-Backend. Installieren Sie das Plug-in, um fortzufahren.

  • Nach der Installation gehen Sie in die Übersicht Ihrer Plug-ins und aktivieren BackWPup.
  • In Ihrem Backend erscheint nun ein neuer Menüpunkt mit dem Namen des Plug-ins.
  • Unter Neuer Auftrag ist es möglich, sofort ein Backup zu erstellen. Sie können auswählen, welche Dateien Sie sichern möchten und in welchem Format das Backup gespeichert werden soll. Sichern Sie idealerweise Datenbank und alle Dateien. So erhalten Sie beides in separaten .zip-Dateien.
  • Wählen Sie aus, auf welchem Weg Sie die Backup-Datei erhalten wollen.
  • Unter Planen können Sie festlegen, wann und wie oft das Plug-in ein Backup durchführen soll.
  • Das Wiederherstellen der WordPress-Website geschieht auf dem gleichen Wege wie die manuelle Sicherung mit phpMyAdmin und FileZilla.
  • Öffnen Sie FileZilla und verbinden Sie sich mit Ihrer WordPress-Website.
  • Öffnen Sie die entsprechende .zip-Datei für Dateien und ziehen Sie alle dort befindlichen Dateien mittels FileZilla auf Ihren WordPress-Webspace.
  • Unter phpMyAdmin gehen Sie auf den Reiter Importieren und wählen anschließend die .zip-Datei Ihrer gesicherten Datenbank aus.
  • Ihre Website ist nun wiederhergestellt.

Wieso ist der Schutz Ihrer WordPress-Website so wichtig?

Ihre WordPress-Website zu pflegen, nimmt viel Zeit in Anspruch, außerdem haben Sie dort sensible Daten hinterlassen – deshalb gilt es, Ihre persönlichen Daten und die mühsam zusammengetragenen Inhalte Ihrer Website zu schützen. Immer wieder fallen nämlich auch WordPress-Websites Hackerangriffen zum Opfer. Dabei werden nicht nur Passwörter und andere persönliche Informationen gestohlen, sondern auch Inhalte der Site gelöscht und durch unerwünschten Content oder sogar Werbung ersetzt. Damit Ihre Privatsphäre und die Inhalte Ihrer Website geschützt bleiben, können Sie folgende Maßnahmen für die WordPress-Sicherheit ergreifen, die alle nicht viel Aufwand erfordern.


WordPress-Sicherheit von Beginn an

Sind Sie gerade dabei, eine WordPress-Website zu erstellen, sollten Sie bereits bei der Installation auf Sicherheit achten:

  • Gestalten Sie den Admin-Account und das dazugehörige Passwort individuell. Lassen Sie aus dem Nutzernamen nicht ersichtlich werden, dass es sich um den Admin handelt, sondern erstellen Sie stattdessen einen aus zufällig gewählten Zahlen und Buchstaben. Hacker nehmen gerne den offensichtlichen Admin-Account ins Visier, da dieser aufgrund der uneingeschränkten Zugriffsrechte besonders lohnenswert für sie ist.
  • Sie sollten auch die Präfixe der Datenbank ändern. Standardmäßig lautet das Präfix „wp_“, später wird es etwa zu „wp_posts“. Ersetzen Sie „wp“ beispielsweise durch den Projektnamen oder Ihren eigenen Namen. Das macht die Datenbank Ihrer Website für Hacker schwerer zu fassen.

Begrenzen Sie die Anzahl falscher Anmeldeversuche

Jeder vertippt sich mal oder vergisst sein Passwort. In solch einem Fall braucht man mitunter mehrere Anläufe dafür, sich einzuloggen. Geben Sie Hackern aber nicht die Chance, einen Brute-Force-Angriff auszuführen. Dabei werden nacheinander alle möglichen Kombinationen aus Nutzernamen und Passwort eingegeben, bis die Hacker sich nach dem Zufallsprinzip Zugriff verschaffen konnten. Dafür nutzen sie spezielle Programme, die automatisch alle Kombinationen abarbeiten. Tipp! Richten Sie mit einem Plug-in eine Begrenzung für Anmeldeversuche ein, um Brute-Force-Angriffe zu verhindern. Nach einer von Ihnen festgelegten Anzahl an Login-Versuchen ist ein erneuter Versuch erst nach einer Wartezeit möglich. Die meisten Hacker warten nur ungern und versuchen es in der Zwischenzeit lieber woanders.


Halten Sie WordPress immer aktuell

Es gibt wohl kaum eine Software, die fehlerfrei ist, und auch WordPress ist es nicht. Häufig werden neue Sicherheitslücken in WordPress aufgespürt, doch die gefundenen Lücken werden auch immer wieder geschlossen. Damit Sie von diesen Fehlerbehebungen profitieren und die WordPress-Sicherheitslücken schnellstens eliminieren können, sollten Sie regelmäßig die neueste Version von WordPress sowie der genutzten Plug-ins und Themes installieren. Sie werden im Backend darauf aufmerksam gemacht, wenn ein neues Update zur Verfügung steht. Das Plug-in WP Update Notifier (die Beschreibung ist ausschließlich auf Englisch) benachrichtigt Sie per E-Mail, wenn ein Update für WordPress beziehungsweise für Plug-ins oder Themes bereitstehen. Diese Erweiterung ist vor allem für Seitenbetreiber wichtig, die sich nicht täglich auf ihrer Website einloggen.


WordPress-Update: So geht’s

Sie wissen nicht, welche WordPress-Version Sie gerade verwenden? Wenn Sie im Backend auf Dashboard und dort auf Startseite klicken, finden Sie in der linken Spalte einen Kasten mit der Beschriftung „Auf einen Blick“. Hier finden Sie die aktuelle WordPress-Version sowie die Anzahl der Seiten, Beiträge und Kommentare auf Ihrer Seite. Wenn Sie die Box nicht sehen, klicken Sie im Reiter Dashboard ganz rechts auf Ansicht anpassen. Daraufhin erscheint eine Schaltfläche, auf der Sie die einzelnen Komponenten der Seite flexibel anwählen oder verstecken können. Setzen Sie den Haken bei Auf einen Blick – so behalten Sie immer den Überblick über Ihre aktuelle WordPress-Version.

Aktuelle WordPress-Version im Dashboard überprüfen
Die Box „Auf einen Blick“ im Dashboard verrät Ihnen Ihre WordPress-Version

Automatische WordPress-Updates

Seit der Version 3.7 führt WordPress automatische Updates durch – zumindest, wenn es sich um sogenannte „Minor-Versionen“ handelt. Diese erkennt man an einem zweiten Punkt und einer dritten Ziffer bei der Versionsnummer, also z. B. 3.7.2. Solche Aktualisierungen betreffen vor allem die Wartung, Sicherheit und Sprachdateien. So können die Softwarebetreiber flexibler auf etwaige Sicherheitslücken reagieren – auch rückwirkend für ältere Versionen, wenn diese bereits vom Problem betroffen waren. Falls also das nächste Minor-Release als Sicherheitsrelease geplant ist, werden zu jedem Major-Release ab Version 3.7 auch nachträglich WordPress-Updates ausgerollt und im Hintergrund automatisch installiert.


Automatische Updates erlauben

Für die WordPress-Sicherheit und Funktionstüchtigkeit Ihrer Website ist es wichtig, dass die automatische Aktualisierung Ihrer WordPress-Version reibungslos funktioniert. Anderenfalls drohen lästige Bugs oder Sicherheitslücken, die zum Verlust Ihrer Daten führen können. Manchmal lässt sich jedoch ein automatisches WordPress-Update nicht durchführen. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn die entsprechende Einstellung oder die Versionskontrolle deaktiviert ist oder der Server keine sichere Kommunikation mit WordPress zulässt. In solchen Fällen kann Ihnen das Plug-in „Background Update Tester“ weiterhelfen, indem es die Ursache für das Scheitern des WordPress-Updates ausfindig macht. Sind Sie Kunde bei einem Hoster wie Tech4Hosting, erübrigen sich diese Probleme in der Regel: Hier sind die Einstellungen so gewählt, dass zu Ihrer eigenen Sicherheit automatische Updates durchgeführt werden.


So führen Sie Updates von WordPress manuell durch

Die Installation einer neuen Hauptversion von WordPress, beispielsweise der Update-Schritt von Version 4.2.3 zu 4.3, erfolgt nicht automatisch. Falls Sie Ihre WordPress-Site mit einem Hosting-Dienst betreiben, sparen Sie sich einige Arbeitsschritte. Bei den WordPress-Hosting-Paketen von Tech4Hosting beispielsweise können Sie das Update entweder über den Reiter Dashboard im Backend einspielen oder automatisch im Sicherheitsmodus durchführen lassen.

Hosten Sie Ihre WordPress-Anwendung dagegen selbst, müssen Sie auch Ihr WordPress-Update komplett manuell abwickeln, wenn Sie die Features der neuen Version nutzen und die bestmögliche Sicherheit genießen möchten. Das bewerkstelligen Sie in folgenden Schritten:

  1. Erstellen Sie ein Backup von Ihrer Site – sowohl von den Daten als auch von der Datenbank.
  2. Laden Sie die aktuelle WordPress-Version herunter, entpacken Sie sie und benennen Sie sie dem Namen der Version entsprechend.
  3. Deaktivieren Sie alle Plug-ins und loggen Sie sich aus.
  4. Löschen Sie via FTP-Zugriff (z. B. mit FileZilla) auf dem Server sowohl die Verzeichnisse „wp-admin“ und „wp-includes“ als auch alle Dateien, mit Ausnahme von „wp-config.php“ und „.htaccess“.
  5. Vergleichen Sie die acht Sicherheitsschlüssel aus der heruntergeladenen wp-config-sample.php-Datei mit denen der wp-config.php-Datei, die auf dem Server liegt, und passen Sie diese gegebenenfalls an.
  6. Laden Sie die folgenden neuen Dateien – ebenfalls per FTP-Client – hoch: die Verzeichnisse „wp-admin“, „wp-includes“ und alle Dateien im Hauptverzeichnis.
  7. Rufen Sie das File mit dem Namen „upgrade.php“ auf und aktualisieren Sie die Datenbank, indem Sie auf Upgrade WordPress klicken.
  8. Aktivieren Sie Ihre Plug-ins abschließend und prüfen Sie, ob die verwendeten Versionen mit der neuen WordPress-Version kompatibel sind.

Fazit

  • Mit einem Backup können Sie Ihre WordPress-Website im Notfall schnell wiederherstellen.
  • Die Wiederherstellung führen Sie mit phpMyAdmin und FileZilla durch.
  • Halten Sie Ihr WordPress mit Updates auf dem neuesten (Sicherheits-)Stand.
  • Überprüfen Sie Ihre WordPress-Version im Backend und aktualisieren Sie sie regelmäßig.
  • Ein WordPress-Update zu einer neuen Vollversion müssen Sie manuell vornehmen, falls Sie Ihre WordPress-Site selbst hosten.
  • Ein WordPress-Hosting-Paket von Tech4Hosting bietet den Vorteil, dass alle Updates automatisch installiert werden.

So binden Sie in WordPress Social Media ein

  • Erhalten Sie mehr Reichweite dank Social Media

Wozu Social Media auf WordPress einbinden?

Social-Media-Buttons findet man inzwischen auf fast jeder Website. Diese befinden sich häufig in der Sidebar einer Website oder am unteren Rand im Footer. Für gewöhnlich sieht man dort den bekannten Like-Button von Facebook, den blauen Twitter-Vogel und das rote Plus von Google. Klickt ein Nutzer auf einen der Buttons, empfiehlt er den Artikel oder die Seite im jeweiligen Netzwerk weiter – so erhalten Sie auf einfache Weise mehr Reichweite und im Idealfall höhere Besucherzahlen.


Social Media für WordPress: Die richtigen Portale wählen

Ob Sie für WordPress Social-Media-Buttons benötigen, lässt sich schnell beantworten: Bieten Sie interessante Inhalte, die viele Besucher teilen sollen, erleichtern Sie dies mit Share-Buttons. Facebook ist der am häufigsten verwendete Button, denn es lassen sich gut Artikel aller Art auf Facebook teilen. Die Einbindung von Facebook auf einer WordPress-Website bringt außerdem eine große Reichweite – schließlich besitzt ein Großteil der Internetnutzer einen Facebook-Account. Ähnlich verhält es sich mit Google Plus und Twitter auf WordPress. Reiseblogs und andere fotolastige Websites lassen sich wunderbar auf Instagram oder Pinterest weiterempfehlen. Business-Blogs sollten zu Xing- und LinkedIn-Buttons greifen.

Zum Einbetten der Inhalte bietet sich die zeitsparende Nutzung von WordPress Hacks an, mit denen Videos und vieles mehr direkt über den Link des gewählten Portals integriert werden können.


Finden Sie Share-Buttons, die Ihnen gefallen

Social-Media-Buttons werden mithilfe von Plug-ins auf Ihrer WordPress-Website integriert. Es gibt viele Anbieter dieser Social-Media-Plug-ins, die ihre Buttons verschieden gestalten. Die Designs reichen von minimalistisch bis künstlerisch individuell. Ein paar bekannte Plug-ins sind Social Share, Social Media Feather und Shariff. Beachten Sie, dass einige Plug-ins kostenpflichtig sind.


So integrieren Sie in WordPress Facebook, Twitter und Co.

  1. Loggen Sie sich in WordPress ein.
  2. Wählen Sie im Backend „Plugins“ aus und gehen Sie auf „Installieren“.
  3. Geben Sie „Social Media“ in die Suche ein oder gehen Sie auf „Plugin hochladen“, um ein Plug-in im .zip-Format hochzuladen.
  4. Klicken Sie bei Ihrem gewünschten Plug-in auf „Jetzt installieren“.
  5. Ist die Installation beendet, klicken Sie auf „Aktivieren“.
  6. Das neue Plug-in erscheint in Ihrem Backend.
  7. Klicken Sie auf das Plug-in.
  8. Je nach Plug-in wählen Sie nun die gewünschten Social-Media-Portale aus, bestimmen, wo die Share-Buttons auf der Seite angezeigt werden sollen, und entscheiden sich für einen Text, der zu den Buttons gehört.
  9. Klicken Sie auf „Änderungen übernehmen“.
  10. Um zu testen, ob alles funktioniert, lassen Sie sich die Vorschau einer neu erstellten oder bereits vorhandenen Seite anzeigen.
  11. Dort sollten Ihre ausgewählten Share-Buttons an der festgelegten Stelle zu sehen sein.
Beispiel für einen Post in WordPress mit Social-Media-Buttons
So können die Share-Buttons für Social Media in WordPress aussehen

Zusammengefasst

  • Social-Media-Buttons auf Ihrer WordPress-Seite erleichtern das Teilen interessanter Inhalte.
  • Entscheiden Sie sich für Social-Media-Portale, die zum Inhalt Ihrer Website passen.
  • Wählen Sie passende Plug-ins und Einstellungen, um entsprechende Share-Buttons einzubauen.

WordPress Multisite: Mehrere Seiten verwalten

  • Aktualisierungen für alle Seiten gleichzeitig vornehmen

Multisite für WordPress: Eine Oberfläche für all Ihre Seiten

Wenn Sie verschiedene Projekte mit WordPress realisieren wollen, können Sie für jede Domain WordPress einzeln installieren und verwalten. Allerdings gestaltet sich in dem Fall die Pflege sehr aufwendig, da Aktualisierungen für WordPress oder Updates von Plug-ins und Themes für jede Website separat vorgenommen werden müssen. Außerdem ist es notwendig, sich als Webmaster mehrere Login-Daten zu merken. Das Zauberwort und die Lösung für diese Probleme lautet „WordPress Multisite“. Dabei handelt es sich um eine zentrale Verwaltungsoberfläche für all Ihre WordPress-Projekte. Themes und Plug-ins müssen somit nur einmal installiert werden, Sie können sie dann aber für jede Ihrer Websites individuell auswählen. Kurzum: Mit Multisite für WordPress lassen sich mehrere Websites ganz einfach verwalten. Die wichtigsten Vorteile auf einen Blick:

  • Einfache, zentrale Verwaltung mehrerer Websites
  • Alle WordPress-Sites teilen sich eine Datenbank, die Sie nur einmalig einrichten müssen
  • Plug-ins und Themes müssen nur einmal installiert werden, können dann individuell für jede Website einzeln ausgewählt und aktiviert werden

WordPress Multisite installieren: Vorbereitungen

Um WordPress Multisite einzurichten, müssen Sie zunächst WordPress ganz normal installieren. Dann muss das CMS auf die Multisite-Installation vorbereitet werden. Dafür suchen Sie sich im Stammverzeichnis Ihrer WordPress-Installation die Datei wp-config.php heraus und bearbeiten sie mit einem Editor wie Notepad++. Fügen Sie oberhalb der Zeile /* That’s all, stop editing! Happy blogging. */ folgenden Code ein:

WordPress Multisite: Bearbeitung der wp.config.php-Datei
So bereiten Sie die wp.config.php-Datei für Multisite vor.

Anschließend muss die bearbeitete wp-config.php-Datei via FTP-Programm in das Stammverzeichnis zurückgeschoben werden. Damit haben Sie die Grundeinstellungen, um WordPress Multisite zu installieren, erfolgreich vorgenommen.


So können Sie WordPress Multisite einrichten

Wenn Sie sich anschließend ins Backend einloggen, finden Sie in der linken Navigationsleiste unter Werkzeuge den Unterpunkt Netzwerk-Einrichtung.

Änderungen im Backend für die WordPress-Multisite-Installation
Nach Anpassung der wp.config.php-Datei finden Sie diesen Punkt im Menü.

Bevor Sie fortfahren können, fordert WordPress Sie auf, alle Plug-ins zu deaktivieren. Doch keine Angst, dies gilt nur für den Zeitraum der Installation. Im Anschluss können Sie diese wieder aktivieren. Nun müssen Sie entscheiden, wie Sie Ihre Seiten erstellen wollen – entweder mit Subdomains oder mit Unterverzeichnissen.

  • Beispiel einer Subdomain: beispiel1.ihrblog.de und beispiel2.ihrblog.de
  • Beispiel eines Unterverzeichnisses: ihrblog.de/beispiel1 und ihrblog.de/beispiel2

Der Unterschied liegt darin, dass Subdomains von Google als eigenständige Website bewertet und auch so aufgelistet werden. Unterverzeichnisse hingegen wertet die Suchmaschine stets als Teil einer Website. Achtung: Diese Einstellung kann später nicht mehr rückgängig gemacht werden! Für welche Einstellung Sie sich entscheiden, ist einerseits Geschmackssache, andererseits gibt es auch strukturelle Gründe: Subdomains sind beispielsweise sinnvoll, wenn ein Unternehmen Niederlassungen in mehreren Städten hat. Jeder Niederlassung kann man dann eine eigene Subdomain zuweisen: Die Filiale in Berlin ist z. B. unter berlin.unternehmen.de, die in Hamburg unter hamburg.unternehmen.de erreichbar.

Wollen Sie Ihre verschiedenen Websites mit WordPress-Multsite nicht als Subdomain, sondern ganz normal über eine Domain erreichen, lässt sich dies auch durch Domain Mapping erreichen. Darauf wird später noch gesondert eingegangen.


Fast geschafft: Nur noch wenige Schritte bis zum Ziel

Nachdem Sie Ihre gewünschte Einstellung vorgenommen haben, können Sie noch den Netzwerk-Titel sowie die Mail-Adresse des Netzwerk-Admins ändern. Beides hat aber lediglich administrative Zwecke. Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche Installieren, um WordPress Multisite einzurichten.

Nun wird WordPress Sie auffordern, erneut Änderungen in der wp-config.php-Datei sowie in der .htaccess-Datei vorzunehmen. Doch Vorsicht: Legen Sie unbedingt vorher Backups dieser Dateien an. Sollte etwas schiefgehen (z. B. wenn der Code-Schnipsel unvollständig kopiert wird), erreichen Sie unter Umständen die Datenbank nicht mehr. Mit einer Sicherheitskopie können Sie ganz leicht den Ausgangszustand wiederherstellen.

WordPress Multisite: Code für wp.config.php und .htaccess
Kopieren Sie diese Code-Zeilen in die wp.config.php- und in die .htaccess-Datei.

Befolgen Sie die Anweisungen und kopieren Sie den Code, der Ihnen angezeigt wird, in die beiden genannten Dateien und laden Sie diese anschließend via FTP wieder hoch. Nun müssen Sie sich erneut anmelden und sollten ganz oben die Schaltfläche Meine Websites sehen. Sie haben WordPress-Multisite erfolgreich installiert und können nun Ihre verschiedenen Projekte zentral verwalten und neue Websites einfach hinzufügen!

WordPress-Multisite-Installation abgeschlossen
Wenn Sie diese Schaltfläche im Backend sehen, ist Ihre WordPress-Multisite-Installation gelungen.

WordPress Multisite mit eigenständigen Domains betreiben

Wenn Sie mit Multisite für WordPress eigenständige Domains betreiben wollen, benötigen Sie dafür das Plug-in WordPress MU Domain Mapping. Laden Sie es herunter, installieren und aktivieren Sie es. Anschließend müssen Sie noch einmal manuelle Anpassungen vornehmen. Im Ordner wp-content/plugins finden Sie die Datei sunrise.php. Diese muss in den Ordner wp_content verschoben werden. Daraufhin gehen Sie noch ein letztes Mal in die wp-config.php-Datei und nehmen dort Änderungen vor. Fügen Sie folgende Zeile am Ende des Datei-Codes ein:
define(‚SUNRISE‘,’ON‘);

Nun können Sie sich wieder im Backend Ihrer Seite anmelden und finden unter dem Punkt Einstellungen die Unterpunkte Domain Mapping und Domains. Im Bereich Domain-Mapping nehmen sie Grundeinstellungen vor und tragen beispielsweise die IP-Adresse des Servers ein. Im Menüpunkt Domains nehmen Sie die eigentliche Zuordnung vor und können durch einen Haken bei „Primary“ die Haupt-Domain Ihrer Multisite-Installation bestimmen.


Fazit zu WordPress Multisite

Mit unserer Anleitung können Sie WordPress Multisite einfach selbst installieren und mehrere Seiten ganz bequem über eine Administrationsoberfläche verwalten.

  • Wählen Sie zwischen Subdomains und Unterverzeichnissen
  • Dank Plug-in kann WordPress Multisite auch mit eigenständigen Domains betrieben werden
  • Vor der Installation unbedingt Sicherheitskopien der Dateien anfertigen, die bearbeitet werden müssen

WordPress-Meta-Tags

WordPress-Meta-Tags und Schlagwörter

  • Für Struktur und Suchmaschinenoptimierung

WordPress optimieren mit Meta-Tags, Schlagwörtern und Co.

WordPress-Einsteiger könnten Meta-Tags und Tags – also Schlagwörter – leicht verwechseln. Dabei haben diese sehr unterschiedliche Funktionen, die Sie als WordPress-Nutzer kennen sollten. Denn während Meta-Tags nützliche Informationen für Google und andere Suchmaschinen liefern, helfen Schlagwörter in Kombination mit Kategorien Ihren Lesern dabei, sich zwischen den Beiträgen zurechtzufinden.ber viel Flexibilität für individuelle Anpassungen und spezielle Bedürfnisse. Das Hosting-Paket mit eigener Domain und persönlicher E-Mail ist natürlich dauerhaft inklusive!


WordPress-Meta-Tags: Oft unterschätzt

Meta-Daten sind Informationen über Webseiten sowie über jeden einzelnen Beitrag. Zu diesen Informationen gehören unter anderem der Autor, der Titel und eine kurze Beschreibung des Inhalts. Alle diese Informationen sind sogenannte Meta-Tags. Suchmaschinen nutzen sie, auch wenn sie dem Leser nicht angezeigt werden. Wichtig für die Suchmaschinenoptimierung sind vor allem die Description und der Title. Diese können theoretisch per Hand in jeden HTML-Code einfügt werden.

WordPress-Meta-Tag mit Code für Title und Description
Die HTML-Codes für Title und Description

Sind diese Informationen vorhanden, zeigt die Suchmaschine den Titel und die Beschreibung als Suchergebnis an. Mit einer aussagekräftigen Beschreibung verleiten Sie mehr Leser dazu, auf Ihre Website zu gehen – und da sie vorher wissen, was sie dort erwartet, bleiben sie vermutlich auch länger. Title und Description sorgen jedoch nicht nur für einen ansehnlichen Eintrag in den Suchergebnissen, sondern sie helfen Google auch dabei, den Inhalt eines Beitrags zu erfassen und dessen Relevanz für ein bestimmtes Keyword einzuschätzen. Diese Bewertung hat Einfluss auf das Ranking bei Google.

Investieren Sie also ein wenig Zeit, um für jeden geschriebenen Beitrag zumindest einen Titel und eine Beschreibung zu verfassen. Bei einem Blick auf die Ergebnisse einer beliebigen Google-Suche wird jedoch deutlich, dass viele den Wert der Meta-Tags noch unterschätzen.


Wo kann ich Meta-Tags bei WordPress eingeben?

WordPress bietet standardmäßig nicht die Möglichkeit, diese Meta-Tags hinzuzufügen. Um für jeden geschriebenen Beitrag WordPress-Meta-Tags anzulegen, installiert man am einfachsten ein Plug-in. Dieses zeigt einem dann ein extra Bearbeitungsfenster dafür an. Ein empfehlenswertes Plug-in ist Yoast SEO. Dieses bietet Ihnen viele Funktionen, um Ihre Website für Suchmaschinen zu optimieren – unter anderem blendet es unter jedem Beitrag ein Fenster ein, in dem Title und Description eingegeben werden können. Gleichzeitig zeigt es eine Vorschau an, wie das daraus generierte Suchergebnis bei Google aussieht. Zudem gibt es eine Warnung, wenn Titel oder Beschreibung zu lang sind und abgeschnitten werden würden.

Eingabe von WordPress-Meta-Tags mit dem Plug-in Yoast SEO
Eingabe von Title und Description mithilfe des Plug-ins Yoast SEO

Schlagwörter und Kategorien sorgen für Ordnung

Wenn davon gesprochen wird, Artikel auf WordPress mit Tags zu versehen, sind damit die Schlagwörter gemeint, die man standardmäßig jedem Beitrag zuweisen kann. Diese dienen der Sortierung und Strukturierung Ihrer Beiträge und sind für Google allenfalls indirekt relevant. Vernünftig eingesetzt bieten Sie Ihren Lesern einen Mehrwert. Selbige werden dadurch länger auf Ihrer WordPress-Website bleiben, was ein positives Signal an die Suchmaschine sendet. Am besten setzen Sie die Tags in Kombinationen mit Kategorien ein, denen Sie die Beiträge zuordnen. Das entsprechende Fenster zum Eintragen und Auswählen von Kategorien und Schlagwörtern erscheint automatisch auf der rechten Seite, wenn Sie einen „Neuen Beitrag erstellen“.

Beitragsfenster, über das man mit WordPress-Tags Beiträge mit Schlagwörtern versieht
Das Fenster „Neuen Beitrag erstellen“ im WordPress-Adminbereich

Was sind Kategorien und wie verwalte ich sie?

Kategorien stehen in der Hierarchie über Schlagwörtern. Jeder Beitrag, den Sie auf Ihrer Website schreiben, wird automatisch einer Standard-Kategorie zugeordnet. Diese kann unter dem Menüpunkt „Einstellungen > Schreiben“ festgelegt werden. Es ist jedoch ratsam, jeden Beitrag einzeln einer sinnvollen Kategorie zuzuordnen. So behalten nicht nur Sie die Übersicht, auch Ihre Leser finden viel schneller Beiträge, die sie interessieren.

Unter dem Menüpunkt „Beiträge > Kategorien“ können Sie neue Kategorien erstellen, alte Kategorien bearbeiten und auch löschen. Die Kategorien können Sie hierarchisch anordnen, indem Sie neuen Kategorien Eltern zuweisen. So strukturieren Sie leicht Ihre gesamte Website.

WordPress-Tags: Die Bearbeitung von Kategorien
Kategorien bearbeiten im Adminbereich von WordPress

WordPress-Tags für noch mehr Struktur

In gleicher Weise wie die Kategorien erstellen Sie auch die Schlagwörter unter dem Menüpunkt „Beiträge > Schlagwörter“. Schlagwörter können Sie jedoch auch direkt beim Bearbeiten des Beitrags eingeben und zur Schlagwort-Sammlung hinzufügen. Das macht das Taggen zwar einfacher, sorgt jedoch auch dafür, dass sich schnell eine große Menge an Schlagwörtern anhäuft.

Ein Beitrag sollte in der Regel nur einer Kategorie zugeordnet werden, ein Beitrag kann jedoch mehrere Schlagwörter enthalten. Nutzen Sie die WordPress-Tags dazu, Ihre Beiträge detaillierter in Stichworten zu beschreiben und geben Sie Ihren Lesern somit die Möglichkeit, interessante Inhalte noch gezielter suchen zu können. Das gelungene Zusammenspiel von Kategorien und Tags vereinfacht die Navigation auf Ihrem Blog.


Tipps für Tags

  • Verwenden Sie nicht zu viele Tags pro Artikel, sondern nur wirklich relevante.
  • Behalten Sie die Gesamtzahl an Tags auf der WordPress-Website im Auge: Ein kleiner Blog kommt in der Regel mit 20 bis 40 Schlagwörtern aus.
  • Tags sollten kurz sein, aus maximal zwei Wörtern bestehen und so speziell wie möglich formuliert sein.
  • Sehr häufig genutzte Tags sind eventuell als Kategorie bzw. Unterkategorie sinnvoller.
  • Tags, die nur bei einem bis drei Artikeln genutzt wurden, sind für das Thema Ihrer Website meist kaum relevant und können daher auch gelöscht werden.
  • Kontrollieren Sie regelmäßig, dass Sie keine zu ähnlichen Tags oder das gleiche Wort nur mit leicht veränderter Schreibweise nutzen. Fassen Sie solche Begriffe dann zusammen.

Hübsch präsentiert in WordPress-Tag-Clouds

Wenn Sie die Schlagwörter in einer Tag-Cloud präsentieren wollen, können Sie dafür ein vorgefertigtes Widget nutzen. Unter dem Menüpunkt „Design > Widgets“ können Sie die Schlagwörter-Wolke auswählen und wie jedes andere Widget bestimmten Bereichen zuordnen. An der entsprechenden Stelle Ihrer WordPress-Website wird die Tag-Cloud dann später angezeigt.

WordPress-Tag-Cloud im Widget-Menü
Die WordPress-Tag-Cloud im Widget-Menü auswählen

Die Standard-Schlagwörter-Wolke können Sie jedoch nicht weiter bearbeiten oder Ihren Vorlieben anpassen. Um umfangreiche Einstellmöglichkeiten bei der WordPress-Tag-Cloud zu haben, müssen Sie ein Plug-in installieren. Es gibt verschiedene Plug-ins, die diese Funktion übernehmen – eines davon ist 2D Tag Cloud. Mit diesem Plug-in lässt sich die Schlagwörter-Wolke detaillierter bearbeiten und Sie können verschiedene Farben und Rahmen auswählen und die Darstellungsart anpassen.


WordPress-Meta-Tags und -Schlagwörter: Fazit

  • Meta-Tags helfen Google, den Inhalt Ihrer Website zu erkennen – das kann nur gut sein für das Ranking.
  • Ansehnliche Suchergebnisse mit aussagekräftigem Titel und Beschreibung lotsen mehr Leser auf Ihre Website.
  • Mit einer gut strukturierten Website mit sinnvollen Kategorien und Schlagwörtern bleiben diese Leser auch gerne etwas länger.
  • Auch das registriert Google und bewertet es positiv: Offensichtlich muss es bei Ihnen guten und relevanten Content geben.
  • Nutzen Sie also Meta-Tags, Kategorien und Schlagwörter und optimieren Ihre Website für Suchmaschine und Besucher.

WordPress schneller machen: So geht’s

Google-Ranking durch kurze Ladezeiten verbessern

WordPress zu langsam? Werfen Sie Ballast ab!

9 Sekunden wären Weltrekord – aber nur beim 100-Meter-Lauf. Besucher einer Website springen häufig ab, wenn sie lange warten müssen, bis sich eine Seite aufbaut. Wie schnell eine Website lädt, entscheidet wesentlich darüber, ob ein Nutzer bleibt und beeinflusst damit das Ranking in den Google-Suchergebnissen. Jeder Nutzer, der nach wenigen Sekunden abspringt, ist ein Minuspunkt. Die Suchmaschine erkennt zudem, wenn der sich die Seite sehr langsam lädt , und bewertet das entsprechend negativ. Google selbst empfiehlt 2 Sekunden als Maximalzeit für den Seitenaufbau. Hier lesen Sie, wie Sie WordPress schneller machen und die Performance Ihrer Internetpräsenz verbessern. Dazu sollten Sie:

  • ein Theme wählen, das schnell lädt
  • Datenbanken von Ballast befreien
  • die Größe von Bildern und Grafiken anpassen
  • Caching aktivieren
  • den Programmiercode komprimieren
  • unnötige und zu große Plug-ins entfernen

Ballast abwerfen und WordPress schneller machen

Speed schlägt Ungeduld

Auf Smartphones und Tablets ist die Ladezeit sogar noch wichtiger, denn schlechte mobile Internetverbindungen verzögern den Seitenaufbau ohnehin. Umso wichtiger ist es, dass Sie Ihre Website so weit wie möglich optimieren. Am besten achten Sie schon beim Erstellen Ihrer WordPress-Website auf gewisse Standards, denn manche Änderungen lassen sich später nur umständlich rückgängig machen.


Geschwindigkeit messen und WordPress schneller machen

Zuerst: Geschwindigkeit messen

Prüfen Sie zunächst die aktuellen Ladezeiten Ihrer WordPress-Website mit einem geeigneten Programm. Mit konkreten Werten vergleichen Sie später besser, was sich verändert und welche Maßnahme sich wie auswirkt. Hier zwei bekannte Tools, mit denen Sie die Geschwindigkeit Ihrer Website messen:

  • Google PageSpeed Insights nimmt eine Bewertung von 0 bis 100 vor und prüft den Ladevorgang auf mobilen Endgeräten. Sie erhalten Tipps, welche Bereiche Sie optimieren sollten, um die Ladegeschwindigkeit Ihrer Website zu erhöhen.
  • Der Pingdom Website Speed Test gibt neben einer Bewertung auch die Ladezeit in Sekunden an. Das Plug-in stellt Ihnen eine umfangreiche Auswertung zur Verfügung und lässt Sie genau nachvollziehen, welche Komponenten Ihrer Web-Präsenz die Ladezeiten negativ beeinflussen. So können Sie gezielte Maßnahmen ergreifen.

Sobald Sie wissen, wo Sie ansetzen können, helfen folgende Tipps, WordPress schneller zu machen. Nicht in jedem Fall sind alle Maßnahmen notwendig. Vor allem mit Tipp 2 und 3 sorgen Sie dauerhaft für einen guten Page Speed Ihrer WordPress-Website.


1. Ein effizientes Theme wählen

Viele wählen das Theme – also die Designvorlage für ihre Web-Präsenz – rein nach ästhetischen Kriterien aus. Das kann sich als Bremsschuh erweisen. Manche Themes (auch „Templates“ genannt) haben viele Funktionen, die Sie vielleicht gar nicht für Ihre Website brauchen, oder sie sind womöglich unvorteilhaft programmiert und verlangsamen dadurch die gesamte Website. Bevor Sie sich auf ein Theme festlegen, sollten Sie sich mit dessen Vor- und Nachteilen beschäftigen. Ein nachträglicher Wechsel kostet zwar etwas Zeit, kann bei schlechten Ladewerten aber notwendig sein. Auch die Testversionen der Themes lassen sich mit den oben genannten Tools auf ihre Schnelligkeit prüfen.


2. Frühjahrsputz der Datenbank

WordPress speichert mehrere Versionen von jedem angelegten Beitrag ab, sowie viele andere Daten, die Sie eigentlich nicht (mehr) brauchen. So häuft sich mit der Zeit viel Ballast in der Datenbank an und belegt Speicherplatz. Mit Plug-ins wie WP-Optimize schaffen Sie wieder Platz und legen auf Wunsch fest, dass regelmäßig überflüssige Daten gelöscht werden, damit dauerhaft Ordnung herrscht.

Damit Ihr WordPress zukünftig nicht mehr unnötig viele Sicherungskopien („Revisionen“) anlegt, die die Ladezeiten in die Höhe treiben, können Sie folgenden Befehl in die Datei wp-config.php einfügen: define( ‚WP_POST_REVISIONS‘, 3 );. Die Zahl bestimmt die Anzahl der Revisionen und kann beliebig verändert werden.


3. Die Größe der Bilder optimieren

Bilder und Grafiken bereichern jede Website. Doch Grafikdateien belegen auch den meisten Speicherplatz – oft viel mehr als nötig. Hier schlummert Potenzial, um Ladezeiten zu verkürzen und WordPress schneller zu machen. Auf Computer- und Smartphone-Bildschirmen brauchen Bilder und Grafiken meist keine hohe Auflösung, um ausreichend scharf und groß dargestellt zu werden.

  • Mit Bildbearbeitungsprogrammen verkleinern Sie Bilder und Grafiken vor dem Hochladen auf die notwendige Größe. Manche dieser Programme erfragen beim Speichern die gewünschte Bildqualität. Für Darstellungen im Web genügen meist 60 bis 80 Prozent.
  • Noch einfacher geht es zum Beispiel mit dem Plug-in WP Smush. Es komprimiert die Bilddateien beim Hochladen und kann Bilder auch nachträglich verkleinern.
  • Selbst wenn Sie einen Foto-Blog betreiben und Bilder sehr groß und hochauflösend darstellen möchten, können Sie den ersten Aufruf Ihrer Website beschleunigen: Das Plug-in Crazy Lazy sorgt dafür, dass die Bilder erst beim Scrollen auf der Seite nach und nach geladen werden.

4. Nutzen Sie Caching

Beim sogenannten Caching werden einige Inhalte Ihrer Website im Browser des Nutzers gespeichert und können beim nächsten Besuch schnell wieder abgerufen werden. Dadurch muss nicht jedes Mal die gesamte Homepage geladen werden; das wirkt sich in der Regel spürbar auf die Geschwindigkeit aus. Auch hierfür gibt es verschiedene Plug-ins, zum Beispiel diese beiden:

  • Cache Enabler lässt sich einfach bedienen und benötigt nur wenige Einstellungen.
  • W3 Total Cache bietet sehr viele Optionen und kann Websites deutlich schneller machen – es eignet sich jedoch eher für erfahrene Anwender.

5. Den Programmcode optimieren

Der Programmcode Ihrer Website kann mit der Zeit sehr umfangreich werden und ist nicht immer optimiert. Schon unnötige Leerzeichen ziehen ihn in die Länge. Keine Sorge: Sie müssen nicht Informatik studieren, um Ordnung zu schaffen, denn auch hierfür gibt es praktische Plug-ins. Autoptimize fasst zum Beispiel automatisch HTML-, CSS- und JavaScript-Codes zusammen und komprimiert überall, wo es möglich ist, um WordPress schneller zu machen.


6. Nicht zu viele Plug-ins nutzen

Plug-ins bieten viele praktische Funktionen, doch zu viele oder zu große Plug-ins machen Ihre WordPress-Website langsam und träge. Weniger ist mehr! Haben Sie Erweiterungen mit vielen Funktionen, von denen Sie nur wenige brauchen, suchen Sie besser nach einer Alternative, die sich auf die gewünschte Funktion beschränkt.

Auch deaktivierte Plug-ins beanspruchen Speicherplatz und verbrauchen ggf. weitere System-Ressourcen. Einige Plug-ins bauen auch im Schlummerzustand eine Verbindung nach außen auf und bremsen die Performance Ihrer Website. Prüfen Sie die Liste installierter Plug-ins und löschen Sie alle, die Sie nicht mehr brauchen. Das gilt ebenso für die hier beschriebenen Analyse- und Beschleunigungs-Tools.

Rufen Sie dazu die Plug-in-Übersicht über „Plugins“ und „Installierte Plugins“ auf und setzen Sie ein Häkchen bei den Erweiterungen, die Sie entfernen möchten. Im Drop-down-Menü „Aktion wählen“ befindet sich die Funktion „Löschen“. Mit einem Klick auf den Button „Übernehmen“ entfernen Sie die Plug-ins rückstandslos.

Für einen besseren Überblick, wie groß welche Erweiterung ist und wie diese die Ladezeiten Ihrer WordPress-Website beeinflusst, eignete sich in der Vergangenheit das Plug-in P3 („Plugin Performance Profiler“) besonders gut. Leider ist dieses Plug-in inkompatibel mit PHP 7 und sollte deshalb nicht mehr verwendet werden. Die folgenden PHP-7-kompatiblen Plug-ins sind gute Alternativen, unterscheiden sich jedoch stark im Funktionsumfang.


7. Funktionen ohne Plug-ins erweitern

Es muss nicht immer ein Plug-in sein! Dank praktischer Workarounds sind viele Plug-ins überflüssig: Code-Schnipsel und WordPress-Bordmittel erledigen viele Aufgaben genauso gut. Nachfolgend einige Beispiele.


WordPress langsam: individuelles Login ohne Plugin

Ein individuelles WordPress-Login erstellen

Sie nutzen WordPress für eine Firmen-Website? Dann sollten Sie den Login- und Admin-Bereich dem Corporate Design Ihres Unternehmens anpassen – zum Beispiel, indem Sie das WordPress-Logo durch Ihr Firmen-Logo ersetzen. Plug-ins wie Login erledigen diesen Job zwar für Sie, doch geht’s auch ohne – mithilfe weniger Zeilen Code. Doch dabei ist Vorsicht geboten! Viele Ratgeber benennen dies nicht explizit, denn für Programmierer ist es meist selbstverständlich – wir weisen deshalb ausdrücklich darauf hin:

Nutzen Sie besser nie den WordPress-eigenen CSS-Editor (im Admin-Bereich unter Design und Editor zu finden), um die sensible Datei functions.php direkt zu bearbeiten, denn diese ist das Herz Ihres Themes, also der Designvorlage Ihrer WordPress-Website. Nehmen Sie direkt online im Backend eine fehlerhafte Änderung der functions.php vor, „streikt“ schlimmstenfalls die ganze Datei und Ihre Website ist nicht mehr erreichbar. Ein fehlendes Semikolon reicht bereits aus, damit Sie als Admin ausgesperrt sind und nicht mehr über den Browser ins Backend zurückgelangen.

Der Weg zur Wiederherstellung führt dann über ein FTP-Programm, mit dessen Hilfe Sie eine Verbindung zum Web-Hosting-Speicher aufbauen, sowie über eine Neuinstallation des Themes. Um derartige Folgen zu vermeiden, nutzen Sie besser von Beginn an ein FTP-Programm (wir empfehlen das kostenfreie „Filezilla“) und erstellen darüber zunächst ein Backup Ihrer Website, das Sie lokal und/oder in Ihrem Webspace speichern. So stellen Sie bei fehlerhafter Bearbeitung der functions.php den vorherigen Zustand im Handumdrehen wieder her. Im FTP-Programm machen Sie per Mausklick auch einzelne Arbeitsschritte rückgängig.

Ändern Sie das Login-Logo, indem Sie folgenden Code in die functions.php Ihres Themes hineinkopieren:

[code language="css"] /** changing default wordpress login logo */
function my_custom_login_logo() {
echo‚<style type="text/css">
h1 a { background-image:url(/wp-content/…) !important; }
</style>‘';
}
add_action(‚login_head‘, ‚my_custom_login_logo‘);
[/code]

Ersetzen Sie „/wp-content/…“ durch den Pfad zu der gewünschten Bilddatei, damit fortan Ihr eigenes Logo auf der WordPress-Login-Seite erscheint. Genauso leicht passen Sie bei Bedarf mit wenigen Codezeilen weitere Designelemente an, beispielsweise das Logo in Ihrem WordPress-Dashboard. Die WordPress-Community stellt auch hierfür im Netz viele ausführliche Anleitungen zur Verfügung.


Fehlerhafte Links in WordPress ohne langsame Plugins finden

Fehlerhafte Links auch ohne Plug-in finden

Plug-ins, die ständig im Hintergrund laufen und Scans durchführen, können WordPress langsam machen. Ein Beispiel ist der Broken Link Checker – ein sehr nützliches Tool, das alle internen Links Ihrer Website überwacht und kontrolliert, ob diese ins Leere führen. Die permanente Überwachung zehrt jedoch an den Ressourcen.

Die Lösung ist auch hier recht simpel: Verzichten Sie auf das Plug-in und nutzen Sie stattdessen die Google Search Console – als Webmaster sollten Sie ohnehin einen Account dort haben. Die Search Console informiert Sie per ausführlichem Crawling-Fehlerbericht über Website- und URL-Fehler – und damit über fehlerhafte Links, denen der Crawler nicht folgen konnte (Crawler sind Programme, die von Suchmaschinen u. a. zur Indexierung von Websites eingesetzt werden). Fehlerhafte Links sollten Sie je nach Typ bearbeiten und behobene Fehler anschließend als „korrigiert“ markieren.


WordPress langsam: Bildergalerien ohne Plugins

Bildergalerien ohne Plug-ins erstellen

Bilder werten jeden Beitrag auf. Mit dem beliebten Plug-in NextGEN Gallery erstellen Sie aufwendige Galerien, doch die Erweiterung ist auch als Ressourcenkiller bekannt. Wenn Sie auf eine opulente Bildpräsentation verzichten können, begnügen Sie sich einfach mit den Möglichkeiten, die WordPress an Bord hat:

Klicken Sie in der Bearbeiten-Ansicht der Seite, auf der Sie die Galerie einfügen möchten, auf „Dateien hinzufügen“ und wählen Sie die Bilder aus, die Sie anzeigen lassen möchten – entweder über den Tab „Mediathek“ oder über „Dateien hochladen“. Klicken Sie nun auf „Galerie erstellen“ und danach auf „Neue Galerie erstellen“. Anschließend legen Sie die Reihenfolge der Bilder, die Anzahl der Spalten oder die Größe der Bilder fest. Mit einem Klick auf den Button „Galerie einfügen“ binden Sie das Element auf Ihrer Seite ein – ganz ohne Plug-in.

Unsere Beispiele zeigen: Oft geht es auch ohne Plug-ins. Im Netz finden Sie viele weitere Lösungen, mit denen Sie die Funktionen von WordPress erweitern, ohne Plug-ins zu installieren.


Ihr Fahrplan, um WordPress schneller zu machen:

  • ein effizientes Theme nutzen
  • Datenbanken säubern
  • Bilder nur so groß wie nötig wählen
  • Caching aktivieren
  • den Code aufräumen
  • Plug-ins sorgsam auswählen
  • einfache Funktionen ohne Plug-ins hinzufügen

WordPress Top-Plugins

Die Top-WordPress-Plug-ins zum Optimieren Ihrer Website

Bei der Arbeit mit WordPress gibt es so einige Helferlein und Tricks, die einem diverse Aufgaben erleichtern. Dazu zählen auch Plug-ins. Niemand, der mit WordPress arbeitet, wird lange ohne sie auskommen. Die große Auswahl an kleinen Zusatzpaketen ermöglicht es jedem, seine Website ganz nach Wunsch zu individualisieren. Doch die Plug-ins erlauben nicht nur eine fast grenzenlose Gestaltung der Website, sondern erhöhen auch die Sicherheit und helfen dabei, das Ranking bei Google zu verbessern. Für jede Aufgabe gibt es eine Vielzahl an Plug-ins – sowohl kostenlose als auch WordPress-Premium-Plug-ins. Bei Letzteren können die Preise stark variieren. Achten Sie bei Ihrer Auswahl darauf, dass die Plug-ins regelmäßig aktualisiert werden und von anderen Nutzern positiv bewertet wurden. So vermeiden Sie Sicherheitslücken auf Ihrer Website.

Mit Plug-ins können Sie jeden erdenklichen Bereich Ihrer Website ein Stückchen verbessern. Unsere Auswahl an Top-WordPress-Plug-ins gibt Ihnen einen guten Eindruck von den vielfältigen Möglichkeiten, die Ihnen diese kleinen Erweiterungen bieten.


Die Top WordPress Plugins: Sicherheit

1. Sicherheits-Plug-ins

Safety First – das gilt auch für WordPress-Websites. Es gibt eine Vielzahl an Sicherheits-Plug-ins, und gerade bei diesen sollten Website-Betreiber auf Aktualität und die Kundenbewertungen achten. Ein seit langem sehr beliebtes und zuverlässiges Plug-in ist iThemes Security. Diese All-in-one-Lösung verfügt über einen großen Funktionsumfang und erlaubt wichtige Sicherheitseinstellungen. Wem es nie sicher genug sein kann, der entscheidet sich für die Pro-Version. Aber bereits das Basis-Plug-in erhöht den Schutz Ihrer Website und Ihrer Daten deutlich.


Mit Top WordPress Plugins Website optimieren

2. SEO-Plug-ins

Im World Wide Web ist es entscheidend, dass die eigene Homepage auch von interessierten Nutzern gefunden wird. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen Sie sich mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung auseinandersetzen. Dazu gehören unter anderem das Vermeiden von doppeltem Content auf der Website (Duplicate Content), das Erstellen von Metadaten für die Anzeige der Suchergebnisse bei Google, das Einrichten einer robots.txt-Datei sowie stets die Berücksichtigung der Lesefreundlichkeit. Um sich dabei die Arbeit zu erleichtern, Zeit zu sparen und keine wichtigen Punkte zu vergessen, sind WordPress-SEO-Plug-ins nützliche Helfer. Yoast SEO ist in diesem Bereich einer der Spitzenreiter unter den WP-Plug-ins. Das Plug-in gibt Tipps, fügt Schaltflächen hinzu und führt Ihnen mit übersichtlichen Listen und einem Ampelsystem vor Augen, wo noch Optimierungsbedarf besteht.


Die Top WordPress Plugins: Editor

3. Editor-Plug-ins

WordPress ist generell ein sehr nutzerfreundliches CMS, und mit ein wenig Übung lassen sich im Nu Beiträge erstellen. Für den Fall, dass Sie sich nach noch mehr Funktionen und Gestaltungsmöglichkeiten sehnen, können Sie diese ganz leicht mit passenden Editor-Plug-ins hinzufügen. Im Bereich WordPress-Plug-ins gibt es tatsächlich kaum etwas, das- es noch nicht gibt.

Sie wünschen sich mehr Schaltflächen, beispielsweise zum Hervorheben von einzelnen Wörtern, um sich Formatierungszeichen (beispielsweise Leerzeichen) anzeigen zu lassen oder benötigen eine Option zum Suchen und Ersetzen? Viele solcher aus anderen Text-Bearbeitungsprogrammen bekannten Funktionen fügt das Plug-in TinyMCE Advanced im WordPress Editor hinzu.

Weitere empfehlenswerte WordPress-Editor-Plug-ins sind Lightbox-Plug-ins, mit denen Sie zum Beispiel Bilder optimal präsentieren. Falls Sie häufiger Tabellen erstellen wollen, lohnt sich dafür ebenfalls ein eigenes Plug-in wie TablePress, das ihnen viel Arbeit abnimmt.


Die Top WordPress Plugins: Social Media

4. Social-Media-Plug-ins

Buttons zu verschiedenen Social-Media-Kanälen sind mittlerweile auf fast jeder Website zu finden – und das aus gutem Grund. Denn mit den kleinen Schaltflächen geben Sie Ihren Nutzern die Möglichkeit, schnell zu Ihren anderen Internetauftritten zu gelangen. Zudem können die Leser einen für sie interessanten Artikel problemlos mit Bekannten und Freunden teilen. So erhöht sich die Reichweite Ihrer Beiträge mitunter erheblich und Sie gewinnen neue Leser.

Die Vielfalt an WordPress-Facebook-Plug-ins oder Plug-ins, die gleich mehrere soziale Netzwerke abdecken, ist riesig. Social Media Feather ist kostenlos, leicht zu bedienen und bietet die wichtigsten Funktionen. Für alle, die ein bisschen mehr wollen, eignet sich das Plug-in Super Socializer: Es ist ebenfalls kostenlos, bietet aber deutlich mehr Funktionen mit Social Media Feather.


Die Top WordPress Plugins: Forum

5. Forum-Plug-ins

Sie wollen auf Ihrem Blog oder Ihrer Homepage mit Besuchern ins Gespräch kommen? Dann müssen Sie diesen auch ermöglichen, ihre Meinung zu äußern. WordPress hat eine integrierte Kommentarfunktion, dank der Ihre Leser etwas unter Beiträge schreiben können. Allerdings ist diese sehr einfach gestrickt. Für mehr Möglichkeiten oder gar die Integration eines vollwertigen Forums sorgen in WordPress Forum-Plug-ins. Beispielsweise bbPress, mit dem unter anderem Threads erstellt und übersichtlich sortiert werden können.

Wenn Sie noch einen Schritt weiter gehen wollen, sollten Sie sich BuddyPress ansehen. Mit diesem Community-Plug-in können sich Ihre Leser untereinander vernetzen, eigene Profile anlegen, Gruppen gründen und einander private Nachrichten schreiben. Bevor Sie jedoch ein eigenes kleines soziales Netzwerk aufbauen, sollte Sie sich mit den rechtlichen Aspekten auseinandersetzen:

  • Beleidigende Kommentare oder rechtswidrige Beiträge müssen Sie löschen – eine regelmäßige Pflege des Forums ist daher unerlässlich.
  • Sie müssen die Daten, die Nutzer zur Registrierung eingeben, schützen und dürfen diese nicht beliebig verwenden, zum Beispiel zum unerlaubten Versenden eines Newsletters an sämtliche User.
  • Sie müssen Nutzungsbedingungen festlegen und diese gut sichtbar auf der Website integrieren.

Die Top WordPress Plugins: Mobile

6. Mobile-Plug-ins

Die Sinnhaftigkeit einer vernünftigen mobilen Ansicht einer Website wird vermutlich niemand anzweifeln. Aus diesem Grund gibt es eine Vielzahl an Themes, die responsive sind und die Website automatisch für die Anzeige auf mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets optimieren. Sollten Sie an Ihrem Template hängen, dieses aber nicht responsive sein, kommen Sie aber auch auf anderen Wegen zum Ziel. Um zu überprüfen, wie Ihre Website auf verschiedenen Geräten angezeigt wird, können Sie beispielsweise direkt bei Google oder über das Responsive Check Center verschiedene Anzeigen testen.

Ein nützliches Plug-in zur Mobile-Optimierung heißt WP Mobile Edition, ist vollkommen kostenlos und bietet als eines der wenigen WordPress-Mobile-Plug-ins die Möglichkeit, Werbung auf der mobilen Site zu integrieren. Ein Allround-Talent unter den Mobile-Plug-ins ist hingegen Jetpack. Es verschlankt die Homepage für die mobile Ansicht, verkürzt Ladezeiten für Bilder und hat zudem die Besucherzahlen im Blick.

Groß im Kommen sind seit einiger Zeit Accelerated Mobile Pages (AMP). Sie bestehen aus einem speziellen HTML-Code und erlauben eine mobile Ansicht mit optimaler Performance samt sehr kurzer Ladezeiten. Das Ganze können Sie mit dem Plug-in AMP for WP ganz unkompliziert ausprobieren. Wie bei eigentlich allen Plug-ins sollten Sie jedoch vor allem bei solchen, die umfangreich in die Struktur und das Design der Website eingreifen, vor der Installation ein Back-up erstellen und sichern.


Die Top WordPress Plugins: Optimization

7. Optimization-Plug-ins

Mit der Zeit sammelt sich einiges in der WordPress-Datenbank an. So speichert WordPress mehrere Versionen jedes Beitrags ab, die unnötigerweise auch nach Veröffentlichung des Artikels allesamt erhalten bleiben. Dasselbe trifft auf genehmigte Kommentare und alle Daten im Papierkorb zu. WP-Optimize ist ein hilfreiches Programm, mit dem Sie Ihre Website ordentlich aufräumen können. Zudem können Sie einstellen, dass regelmäßig unnötige Daten entfernt werden. Da eine vollgestopfte Datenbank die Ladegeschwindigkeit der Seite auf Dauer stark beeinflussen kann, ist es ratsam, Ordnung zu halten.


Die Top WordPress Plugins: Search

8. Search-Plug-ins

Zu den Standard-Widgets von WordPress gehört ein Suchfeld, das man auf der Website platzieren kann. Jedoch hat die WordPress-Suche einige Schwächen: Zum Beispiel kann man sie weder erweitern noch Einstellungen vornehmen. Sie sucht ausschließlich im Titel und im Inhalt der Beiträge und gibt die Ergebnisse sortiert nach Veröffentlichungsdatum aus.

Gerade bei umfangreichen Websites mit vielen Unterseiten ist eine Suchfunktion ein Service, den Nutzer zu schätzen wissen. Mit dem Plug-in Ajax Search Lite können Sie genau einstellen, wo auf der Site gesucht werden soll: Neben dem Titel und den Beiträgen beispielsweise auch in den Schlagwörtern oder Kommentaren. Wenn Sie großen Wert auf eine Sortierung der Ergebnisse nach Relevanz legen, ist Relevanssi das WordPress-Search-Plug-in der Wahl für sie. Denn Sie legen fest, welche Gewichtung dabei unter anderem der Titel oder die Schlagwörter haben sollen. Außerdem können die Nutzer mithilfe von Filtern ihre Ergebnisse weiter passgenau einschränken.


Die Top WordPress Plugins: Umfrage

9. Umfrage-Plug-ins

Umfragen (engl. Polls) sind eine weitere Möglichkeit, mit Ihren Lesern in Kontakt zu treten und eine Diskussion anzuregen. Sie erfahren, wie die Stimmung Ihrer Leserschaft zu einem bestimmten Thema aussieht und erhalten zudem Inspiration für weitere Inhalte in zukünftigen Beiträgen. Wenn Sie die Ergebnisse außerdem veröffentlichen und beispielsweise grafisch aufbereiten, ergeben sich durch die Teilnehmer vermutlich weitere spannende Diskussionen in den Kommentaren.

In WordPress sind Umfragen mithilfe eines passenden Plug-ins in kurzer Zeit erstellt. WP-Polls ist ein einfaches, kostenfreies Plug-in, das alle wichtigen Funktionen beinhaltet – aber auch nicht mehr. Wollen Sie die Ergebnisse ohne viel Eigenarbeit hübsch präsentieren, ist YOP Poll ein guter Kandidat. Nicht nur die übersichtliche Präsentation der letzten Umfragen ist möglich, sondern auch das Einrichten einer Archiv-Seite für alle vergangenen Umfragen.


Die Top WordPress Plugins: Menü

10. Menü-Plug-ins

Das Design des Menüs steht bei Website-Betreibern vermutlich nicht ganz oben auf der Prioritäten-Liste. Schließlich ist es in der Regel vom Theme vorgegeben und eben „einfach da“. Die meisten beschäftigen sich erst dann mit der Seiten-Navigation, wenn eine bestimmte Funktion fehlt. Wer sein Menü unabhängig vom Theme gestalten möchte, der benötigt ein Plug-in. Gestaltung und die Optionen können dann über eine übersichtliche Benutzeroberfläche festgelegt werden. Das Plug-in Max Mega Menu lässt diesbezüglich keine Wünsche offen. Neben Seiten und Beiträgen können auch Widgets in die Navigation aufgenommen werden, und auch Dropdown-Menüs sind schnell erstellt. Jedoch sind nicht alle Funktionen kostenlos – es gibt auch eine Pro-Version dieses Plug-ins.

Wünschen Sie sich nur eine ganz bestimmte Funktion für Ihr Menü, können Sie konkret nach kleinen, speziellen WordPress-Menu-Plug-ins suchen:

  • Mit Sticky Menu (or Anything!) on Scroll können Sie – wie der Name schon sagt – das Menü sowie andere Elemente „sticky“ machen. Das bedeutet, dass das Menü beim Scrollen am oberen Bildschirmrand „klebt“ und somit immer sichtbar ist.
  • Wollen Sie für eine noch intuitivere Navigation Icons im Menü haben, sollten Sie sich die verfügbaren Menu Icons ansehen.
  • Und für den Fall, dass Sie nur ein Dropdown-Menü wünschen, bietet Ihnen das Plug-in Black Studio Touch Dropdown Menu alle notwendigen Funktionen.

Welche Plug-ins brauchen Sie wirklich?

Die Auswahl an Plug-ins ist groß und viele klingen interessant. Doch installieren Sie nicht unbedacht jedes Plug-in, das eine nette Funktion hat – ansonsten müllen Sie Ihre Website unnötig zu. Es schadet zwar nicht, in WordPress einige interessante Top-Plug-ins auszuprobieren, wenn Sie diese jedoch nicht wirklich benötigen, sollten Sie sie wieder löschen. Nehmen Sie unsere Top-WordPress-Plug-ins als Anregung, aber hinterfragen Sie vor jeder Installation, ob Sie das Plug-in wirklich benötigen. Vielleicht beinhaltet auch ein bereits installiertes Plug-in die gewünschte Funktion?

Für folgende Funktionen und Aufgaben sind Plug-ins fast immer uneingeschränkt zu empfehlen:

  • Für die Sicherheit Ihrer Website sollte gesorgt sein. Es gibt sowohl All-in-one-Lösungen als auch Plug-ins, die für ganz bestimmte Probleme eine Lösung anbieten.
  • An das Beschleunigen der Ladegeschwindigkeit denken viele erst dann, wenn die Webseite nur noch im Schneckentempo läuft. Mit hilfreichen Plug-ins können Sie dem vorbeugen, sei es durch das Entfernen von ungenutzten Daten oder durch Caching.
  • Damit Ihre Website bekannter wird, muss sie auch gefunden werden. Mithilfe von SEO-Plug-ins ist jedem die Suchmaschinenoptimierung der Beiträge möglich.

WordPress-Hacks

WordPress-Tipps, die Zeit sparen

Das 2004 gelaunchte Content-Management-System gilt als besonders intuitive und nutzerfreundliche Software. Doch mit ein paar Hacks für WordPress lässt sich die Usability sogar noch optimieren und damit einiges an Zeit sparen. So zum Beispiel beim Einbinden von Medien, die nicht auf Ihrem eigenen Server liegen. Sie brauchen sich nicht die Mühe zu machen, den jeweiligen HTML-Code zum Einbetten herauszusuchen. Denn WordPress unterstützt eine ganze Reihe von Plattformen, deren URLs die Software erkennt und dann auch in der Vorschau des Editors sofort als entsprechenden Inhalt anzeigt. Dazu gehören:

  • YouTube
  • Instagram
  • Twitter
  • Spotify
  • Soundcloud
  • Flickr
  • Imgur u.v.m.

Kopieren Sie einfach den direkten Link zum gewünschten Video oder Bild aus dem Browserfenster. Die Software lädt automatisch ein Vorschaubild und bettet es innerhalb des Textfensters ein. Ähnlich einfach macht es Ihnen WordPress, wenn Sie interne Links einfügen, also zum Beispiel auf bereits bestehende Beiträge verweisen möchten. Wenn Sie im Texteditor auf den entsprechenden Link-Button klicken, bekommen Sie zwei Optionen: Sie können die URL des zu verlinkenden Beitrags selbst heraussuchen oder Sie lassen WordPress die Arbeit machen. Die Software bietet Ihnen nämlich an, auf bestehende Inhalte zu verlinken und mithilfe von Stichworten nach bereits existierenden Beiträgen oder Seiten zu suchen.

Interne Links einfügen in WordPress
Per Stichwortsuche finden Sie bestehende Seiten und Artikel für interne Links blitzschnell

WordPress-Tricks: Hilfreiche Shortcuts

Shortcuts sind praktische Tastenkombinationen, die beim Tippen das Umsteigen auf die Maus ersparen. So gehen viele Befehle in Sachen Textformatierung einfacher und schneller von der Hand. Wenn Sie sich im visuellen Modus des WordPress-Texteditors befinden, können die nachfolgenden Shortcuts besonders hilfreich sein:

  • Strg+I: Wechselt auf kursive Schrift
  • Strg+B: Für gefettete Textabschnitte
  • Strg+U: Für unterstrichene Textabschnitte
  • Alt+Shift+D: Für durchgestrichene Textabschnitte
  • Alt+Shift+P: Um einen Seitenumbruch zu setzen
  • Alt+Shift+T: Um den „Weiterlesen“-Tag zu setzen
  • Alt+Shift+M: Zum Einfügen eines Bilds
  • Alt+Shift+L: Um den Text links auszurichten
  • Alt+Shift+C: Um den Text zu zentrieren
  • Alt+Shift+P: Um den Text rechts auszurichten
  • Alt+Shift+O: Zum Einfügen einer nummerierten Liste
  • Alt+Shift+U: Zum Einfügen einer unsortierten Liste
  • Alt+Shift+W: Zum Wechseln in den ablenkungsfreien Schreibmodus

Ob mit oder ohne Shortcut angewählt – der ablenkungsfreie Fullscreen-Schreibmodus eignet sich generell dafür, dass man sich beim Verfassen eines Textes nicht mit unnötigen Nebenschauplätzen beschäftigen muss. Denn alle WordPress-Schaltflächen abgesehen vom Editor werden hier durch einen Klick kurzerhand ausgeblendet – so können Sie sich voll und ganz aufs Schreiben konzentrieren.

Tastaturkürzel aktivieren im WordPress-Benutzerprofil
Mit einem Klick sind die Tastaturkürzel auch für die Kommentare aktiviert

Falls Kommentare von Lesern auf Ihrer Seite erwünscht sind, müssen diese auch irgendwie verwaltet werden. Dies funktioniert ebenfalls bequem über Shortcuts – sofern Sie diese Funktion für Ihr WordPress-Profil freigeschaltet haben. Unter dem Reiter „Benutzer“ und „Dein Profil“ können Sie das mit einem Klick nachholen. Haben Sie Ihr Profil anschließend aktualisiert, können Sie sich ab sofort mit den Tasten J und K durch die Kommentare bewegen und mit der X-Taste auch mehrere Leserkommentare gleichzeitig anwählen. Falls Sie mehrere Kommentare zeitgleich verwalten möchten, müssen Sie die einfachen Tastenbefehle mit der Strg-Taste kombinieren. Die wichtigsten Tastaturbefehle zum schnellen Bearbeiten von Kommentaren:

  • A bzw. Strg+A: Kommentar(e) genehmigen
  • S bzw. Strg+S: Kommentar(e) als Spam markieren
  • D bzw. Strg+D: Kommentar(e) löschen
  • Z bzw. Strg+Z: Kommentar(e) wiederherstellen
  • U bzw. Strg+U: Genehmigung widerrufen
  • R: Kommentar beantworten
  • Q: Kommentar via Quick Editor bearbeiten

Die grundlegenden WordPress-Hacks im Überblick

  • Lassen Sie WordPress Links zu YouTube und Co. automatisch erkennen
  • Mit der Suche nach bestehenden Inhalten setzen Sie interne Links sekundenschnell
  • Der Fullscreen-Modus des Texteditors lässt Sie besser fokussieren
  • Shortcuts helfen bei der Textformatierung und der Moderation von Kommentaren

WordPress Installieren

WordPress-Hosting mit Tech4Hosting: Ihr günstiges Komplettpaket

WordPress ist ein leistungsstarkes, weltweit genutztes und kostenloses Content-Management-System (CMS), mit dem sich Web-Projekte aller Art umsetzen lassen. Erstellen Sie im Handumdrehen Ihren eigenen WordPress-Blog oder eine WordPress-Homepage. Die Tech4Hosting WordPress-Pakete enthalten alles, was Sie für dynamische Websites brauchen: Zum Beispiel zuverlässigen Webspace (Speicherplatz im Internet) mit bis zu vier Inklusiv-Domains. Wählen Sie Ihre Wunsch-Domain aus vielen beliebten Domain-Endungen aus! Bei uns profitieren Sie zudem von einer komfortablen WordPress-Installation, die nur wenige Klicks erfordert. Viele Plug-ins (Funktionserweiterungen) und Themes (Designvorlagen) stehen kostenfrei zur Verfügung. Damit passen Sie Ihren Internetauftritt Ihren Wünschen an. Probieren Sie es aus!

  • Webspace mit unbegrenztem Traffic
  • Wunschdomain(s) und E-Mail-Postfächer inklusive
  • einfache WordPress-Installation
  • Hochverfügbarkeit
  • automatische Backups und TÜV-geprüfte Sicherheit
  • faire und transparente Preise

WordPress Installation: Hosting

Welche Vorteile bietet Webhosting mit WordPress?

Heutzutage kann jeder eine Website gestalten, Beiträge verfassen und diese online stellen – ohne Vorkenntnisse. Besonders leicht geht das mit einem kostenfreien Content-Management-System wie WordPress. Denn Inhalte wie Texte und Bilder werden dabei in einer Datenbank gespeichert – und zwar getrennt von den Design-Bausteinen und der Website-Struktur. Der Vorteil: Sie können Aussehen und Funktionen Ihres Internetauftritts jederzeit verändern, ohne dass die Inhalte davon betroffen sind. WordPress ist eines der meistgenutzten CMS und weltweit die Basis für Blogs und andere Web-Auftritte – von der Privathomepage bis zur multimedialen Unternehmenswebsite mit Onlineshop.

Ihre WordPress-Website verwalten Sie jederzeit bequem per Browser – von jedem Computer mit Internetzugang aus. Neben Templates und Erweiterungen stehen online zahlreiche WordPress-Tutorials bereit. So passen Sie Aussehen und Funktionen Ihrer Webpräsenz auch ohne Programmierkenntnisse individuell an. Diese Flexibilität macht WordPress so attraktiv für Web-Projekte aller Art.


WordPress Installation: Webspace

WordPress installieren im Tech4Hosting-Webspace: So einfach geht’s

Mit unseren WordPress-Paketen reduziert sich der Installationsaufwand für Sie auf die Eingabe der wichtigsten Daten – auch das erledigen Sie per Browser. Sie müssen weder Zusatzprogramme auf dem Computer installieren noch sich mit FTP-Uploads und Datenbanken befassen.

  1. Klicken Sie im Kundenservice-Bereich auf den Button „Installation starten“.
  2. Wählen Sie eine WordPress-Version aus.
  3. Geben Sie an, auf welcher Domain oder Subdomain WordPress installiert werden soll.
  4. Legen Sie die Login-Daten für WordPress fest.
  5. Fertig! Nun können Sie sich zum ersten Mal in Ihr WordPress-System einloggen.

Software-Updates installieren Sie wahlweise selbst oder lassen dies automatisch erledigen. Tech4Hosting stattet Sie mit allen nötigen Ressourcen aus, damit Sie Ihre Website so betreiben können, wie Sie möchten.


WordPress Installation: weitere Schritte

WordPress erfolgreich installiert – und nun?

Im übersichtlichen Administrationsbereich erstellen Sie Artikel und fügen Ihre Texte und Bilder ein. Legen Sie Kategorien für Ihre Artikel an. Die Kategorien lassen sich jederzeit umbenennen und die Zugehörigkeit von Artikeln zu einer Kategorie lässt sich ohne weiteres verändern.

Mit Plug-ins erweitern Sie den Funktionsumfang Ihrer Website. Kalender, Kontaktformulare, Spam-Schutz und SEO-Tools lassen sich ebenso leicht in WordPress einbinden wie Share-Buttons für Social Media und vieles mehr. Eine große, aktive Community entwickelt Themes für fast jede Gelegenheit. Einen Großteil davon nutzen Sie völlig kostenlos. Egal, ob Sie eine Online-Zeitung einrichten oder private Erlebnisse mit anderen teilen möchten: Sie finden mit Sicherheit ein überzeugendes Layout, das sich für Ihre Zwecke eignet.


WordPress Installation: Zu WP wechseln

Von anderen CMS zu WordPress wechseln?

Sie betreiben bereits einen Blog oder eine Homepage über ein anderes CMS, aber möchten lieber WordPress nutzen? Dann können Sie samt Ihrer Inhalte umziehen. Erfahren Sie beispielsweise in dieser Anleitung, wie Sie von Tumblr zu WordPress umziehen können.


WordPress Installation

WordPress selbst installieren

Selbstverständlich können Sie eine WordPress-Installation und -Konfiguration auch selbst vornehmen. Dazu müssen Sie eine Datenbank korrekt einrichten sowie Ordnerpfade berücksichtigen, damit die URL später stimmt. Nachfolgend erklären wir Ihnen Schritt für Schritt, wie das geht.


Vorbereitung

  1. Sie benötigen eine aktuelle WordPress-Version, die Sie kostenfrei unter WordPress.org herunterladen. Diese erhalten Sie in Form einer .zip-Datei, die Sie auf Ihrem lokalen Computer (egal, ob Windows oder Mac) entpacken.
  2. Außerdem benötigen Sie einen Webserver mit Webspace und einer MySQL-Datenbank. Der Webserver muss die Programmiersprache PHP unterstützen.
  3. Zu guter Letzt benötigen Sie ein FTP-Programm (FTP steht für „File Transfer Protocol“) wie FileZilla, das Sie auf Ihrem Computer installieren.

Daten auf den Server laden

Verbinden Sie den FTP-Client mit Ihrem Webserver und laden Sie die entpackten WordPress-Dateien auf Ihren Webspace hoch. Achten Sie darauf, nur die Dateien aus dem „wordpress“-Ordner zu kopieren und nicht den Ordner selbst. Denn sonst verändert sich die Verzeichnisstruktur und Ihr WordPress-Blog ist zukünftig unter „meinedomain.de/wordpress“ (Beispiel) anstatt unter „meinedomain.de“ erreichbar. In diesem Fall müsste die Installation nachträglich noch einmal umziehen. Das Hochladen (der sog. „Upload“) der Dateien per FTP kann einige Minuten dauern.


Datenbank konfigurieren

Bevor Sie mit dem WordPress-Blogging starten können, steht noch die eigentliche Installation des CMS bevor. Damit diese problemlos abläuft, legen Sie eine Datenbank auf Ihrem Webspace an. Gehen Sie dazu in den Administrationsbereich Ihres Hosters. Sofern noch keine Datenbank vorhanden ist, erstellen Sie eine neue Datenbank. Der entsprechende Menüpunkt befindet sich je nach Hosting-Anbieter an einer anderen Stelle. Bei Tech4Hosting erstellen Sie unter Datenbanken und Webspace, Unterpunkt Datenbankverwaltung, eine neue Datenbank.

Die Datenbank erstellen Sie im Kunden-Login Ihres Hosting-Anbieters

Anschließend benötigen Sie folgende Informationen, die Sie im Menü Ihres Hosters finden: Benutzername, Datenbankname, Datenbankpasswort und Datenbankhost. Haben Sie sich diese gemerkt oder notiert, öffnen Sie die Datei wp-config-sample.php, die Sie auf Ihrem Webspace finden, mithilfe eines HTML-Editors wie Notepad++. Verändern Sie die folgenden Einträge entsprechend der zuvor notierten Informationen:

  • define(‚DB_NAME‘, ‚database_name_here‘); – Statt „database_name_here“ tragen Sie den Namen der Datenbank ein.
  • define(‚DB_USER‘, ‚username_here‘); – Statt „username here“ tragen Sie den Benutzernamen der Datenbank ein.
  • define(‚DB_PASSWORD‘, ‚password_here‘); – Statt „password_here“ tragen Sie das Passwort der Datenbank ein.
  • define(‚DB_HOST‘, ‚localhost‘); – In den meisten Fällen kann dort „localhost“ stehen bleiben. Bei manchen Webhostern müssen Sie jedoch in dieses Feld die Datenbank-Host-URL eintragen.
  • Statische Startseite: Legen Sie fest, ob die Startseite statisch ist, oder stets die aktuellen Beiträge anzeigen soll.

Anschließend tragen Sie noch Authentifizierungscodes in einige Codezeilen ein, die Sie weiter unten in der wp-config-sample.php finden. Der Generator von WordPress.org liefert Ihnen die erforderlichen Codes. Fügen Sie diese in die entsprechenden Platzhalter in der wp-config-Datei ein, wie in diesem Beispiel zu sehen:

WordPress installieren: Der Authentifizierungscode
Die Platzhalter für den Authentifizierungscode …
WordPress installieren: Vollständiger Authentifizierungscode
… sehen so aus, nachdem der generierte Schlüssel korrekt kopiert wurde.

Sind die genannten Zeilen in der wordpress-config.php-Datei ersetzt, speichern Sie die Datei und fahren mit der Installation fort.


WordPress-Installation mit einem Klick

Die Datenbank ist somit eingerichtet und Sie können WordPress installieren. Rufen Sie dazu in Ihrem Browser die Domain Ihrer WordPress-Website auf und fügen Sie die Endung wp-admin/install.php hinzu. Das sieht dann zum Beispiel so aus: meinedomain.de/wp-admin/install.php. Existiert auf Ihrem Webspace eine andere Verzeichnisstruktur, beeinflusst das auch die URL. Passen Sie diese dementsprechend an.

Ist alles richtig eingerichtet, erscheint eine Begrüßungsseite und Sie können den Namen Ihres Blogs bzw. Ihrer Website, eine E-Mail-Adresse und ein Passwort festlegen. Setzen Sie das Häkchen bei „Ich möchte, dass mein Blog in Suchmaschinen wie Google erscheint“, damit Ihr Internetauftritt dort auch zu finden ist. Mit einem Klick auf WordPress installieren startet die eigentliche Installation des CMS und Sie gelangen zur Login-Seite. Nach der Anmeldung können Sie im Backend Ihre Website konfigurieren sowie Struktur, Design und Inhalt selbst bestimmen.


WordPress Installation: Hilfe

Wir nehmen Ihnen gern die Arbeit ab!

Als erfahrener Hosting-Dienstleister übernimmt Tech4Hosting gegen einen kleinen Monatspreis den technischen Aufwand und erleichtert alle administrativen Aufgaben für Sie. Wir sorgen für Webspace, Wunschdomain, Wartung, Sicherheit und beispielsweise dafür, dass Sie sich nicht mit Codezeilen und Datenbanken befassen müssen. Die Kosten hängen von den gewünschten Leistungen sowie der Größe des gebuchten Speicherplatzes ab. Dieser lässt sich jederzeit erweitern.

Dank automatischer Updates bleibt Ihre WordPress-Website bei uns immer auf dem neuesten Stand, und eventuell auftretende Sicherheitslücken werden schnell geschlossen. Mit unseren Updates genießen Sie maximale Sicherheit.


Darum mit TECH4HOSTING WordPress installieren

  • Rundum-sorglos-Pakete für Ihre Website
  • Unbegrenzter Traffic (Datentransfer)
  • Automatische Backups (Datensicherungen)
  • Schnelle Datenbanken dank SSD
  • Wir nehmen Ihnen Technik und Aufwand ab

Seiten bearbeiten

Praktische Editoren für Einsteiger und Profis

Mit dem „visuellen“ Modus (WYSIWYG-Editor) und dem „Text“-Modus (HTML-Editor) stehen Ihnen sowohl ein einfaches als auch ein komplexes Werkzeug zur Verfügung, mit denen Sie Texte verfassen, Bilder, Grafiken, Videos und Audio-Dateien einfügen und fertige Beiträge veröffentlichen. Dabei handelt es sich um ein und denselben WordPress-Editor in zwei verschiedenen Ansichten, zwischen denen Sie nach Bedarf wechseln. Mithilfe des CSS-Editors bearbeiten Sie Designvorlagen (die „Themes“ oder „Templates“) und passen das Aussehen Ihrer WordPress-Website Ihren Wünschen an. Für Letzteres benötigen Sie allerdings zumindest Grundkenntnisse in CSS („Cascading Style Sheets“).

  • Seitenstruktur wunschgemäß erstellen
  • Beiträge anlegen und wie in Word formatieren
  • Editoren für Einsteiger und Profis
  • Bilder und Videos per Drag-and-drop einfügen
  • das Website-Layout per CSS selbst gestalten
  • Editor-Funktionen per Plug-in erweiterbar

Der Unterschied zwischen Beiträgen und Seiten

WordPress-Einsteiger fragen sich oft, wo genau der Unterschied zwischen Beiträgen und Seiten liegt.

  • Seiten sind „statisch“ und eignen sich deshalb besonders gut für Inhalte, die immer an der gleichen Stelle zu finden sein sollen. Impressum, Anfahrtsbeschreibung, „Über uns“ sowie ein Kontaktformular sind typische Beispiele für statische Seiten.
  • Beiträge werden automatisch zeitlich sortiert untereinander dargestellt. Der neueste Beitrag wird als Erster gelistet. Beiträge lassen sich einer oder mehreren Kategorien zuordnen.

Eine typische Website-Struktur lässt sich mit WordPress wie folgt aufbauen: In der Hauptnavigation (oben quer) und im sogenannten Footer (unten) befinden sich Links zu statischen Seiten mit den wichtigsten Infos zur Person, zum Unternehmen und/oder zur Organisation. In senkrechten Navigationselementen befinden sich Links zu den Kategorien. Klickt der Nutzer auf einen solchen Link, erhält er alle Beiträge aufgelistet, die dieser Kategorie zugeordnet sind.


Erste Schritte: Seiten erstellen

Bevor Sie mit WordPress Seiten bearbeiten, müssen Sie diese natürlich erst einmal erstellen. Schaffen Sie eine übersichtliche Struktur für Ihre Website, indem Sie Seiten nach Belieben anordnen. Nutzen Sie sprechende URLs, um Nutzern und Suchmaschinen das Auslesen Ihrer Inhalte einfach zu gestalten.


Das Seiten-Menü – alles auf einen Blick

Alle bislang erstellten Seiten sehen Sie in einer Übersicht geordnet, wenn Sie im Menü auf Seiten und dann auf Alle Seiten gehen. Zu jeder Seite werden Titel und Autor sowie ein Datum angezeigt. Hinter dem Titel befindet sich der Zusatz „Entwurf“, solange eine Seite nicht veröffentlicht, sondern lediglich erstellt und gespeichert ist. Im oberen Bereich können Sie die Seiten nach bestimmten Kriterien filtern und sich zum Beispiel ausschließlich die Entwürfe anzeigen lassen. Bei umfangreichen Websites ist es mitunter sinnvoll, die Suchfunktion einzusetzen, um eine bestimmte Seite schnell zu finden.

WordPress-Seiten bearbeiten: Übersicht „Alle Seiten“
Übersicht aller erstellten Seiten in WordPress

Neue Seiten anlegen: So einfach geht’s

Klicken Sie entweder links im Menü auf Seiten und Erstellen oder oben in der Seiten-Übersicht auf die Schaltfläche Erstellen. Geben Sie der neuen Seite einen Titel und erstellen Sie den Inhalt ganz nach Belieben. Nach dem gleichen Prinzip gehen Sie vor, wenn Sie einen neuen Beitrag anlegen. Dazu klicken Sie auf Beiträge und Erstellen.

WordPress-Seiten bearbeiten: Neue Seite erstellen
Bearbeitungsfenster zum Erstellen einer neuen Seite in WordPress

Grundlegendes zum Thema WordPress-Editoren

Wer im Netz surft und auf Ihrer Website landet, erhofft sich spannende, unterhaltsame und informative Inhalte in Form von Texten, Videos, Bildern oder einer Kombination daraus. Ansprechenden Content zu erstellen, ist gar nicht so einfach. WordPress bietet Ihnen dafür geeignete Strukturen.

In WordPress gestalten Sie per Editor Beiträge und Seiten nach Ihren Vorstellungen. Das CMS (Content-Management-System) lässt Ihnen die Wahl, ob Sie mit einer Oberfläche arbeiten, die bekannten Textverarbeitungsprogrammen ähnelt, oder alle Formatierungen direkt mit HTML-Code umsetzen.

Bei Bedarf bearbeiten Sie verschiedene Bereiche Ihrer Website mit weiteren Editoren. Ein solcher befindet sich beispielsweise im „Text“-Widget („Widget“ bedeutet so viel wie „Steuerelement“). Es stellt Ihnen ein Feld zur Verfügung, mit dem Sie eigene Inhalte in die Sidebar einfügen (das ist die seitliche Menüleiste im WordPress-Backend). Sogar den Programmcode von Themes und Plug-ins passen Sie bei Bedarf direkt per Editor im Admin-Bereich an.


Inhalte für Seiten und Beiträge erstellen

Der eingangs genannte Standard-Editor, mit dem Sie Inhalte für Seiten und Beiträge erstellen, heißt TinyMCE – das steht für „Tiny Moxiecode Content Editor“. Einsteiger erstellen Inhalte besonders schnell und einfach im „visuellen“ Modus, auch WYSIWYG-Modus genannt. Hier formatieren Sie Text und Co. genauso intuitiv wie in einem Word-Dokument. Fortgeschrittene greifen zum „Text“-Modus. Dahinter verbirgt sich ein klassischer HTML-Editor, der Ihnen die volle Kontrolle über den Code lässt. Mit den Buttons Visuell und Text schalten Sie jederzeit zwischen beiden Modi hin und her.

Über die Schaltfläche Dateien hinzufügen binden Sie jederzeit Bilder oder Videos in Ihre Texte ein. Die Schaltfläche befindet sich direkt über der Leiste mit den Formatierungswerkzeugen.

WYSIWYG bei WordPress
Hinter der Schaltfläche „Visuell“ versteckt sich bei WordPress der WYSIWYG-Editor.

„WYSIWYG“: Wofür steht das überhaupt?

Das Akronym „WYSIWYG“ steht für „What You See Is What You Get“, zu Deutsch: „Was du siehst, bekommst du auch.“ Soll heißen: So wie die Inhalte im Backend (also auf der Bearbeitungsebene) angelegt und gestaltet sind, sehen sie nach Veröffentlichung auch im Frontend aus – also in der normalen (Außen-)Ansicht für die Besucher Ihrer Website. Der visuelle Modus fungiert also zugleich als Vorschau.

WordPress-Editor: Visuelle Ansicht mit Inhalt
Mit Text und Grafik gefüllter WYSIWYG-Editor in WordPress in der Ansicht „Visuell“

Vorteile des WordPress-WYSIWYG-Editors

Im visuellen Modus fügen Sie Tabellen, Bilder und Formatierungen einfach per Mausklick über die Benutzeroberfläche ein. Texte aus einem Word-Dokument oder einem anderen Schreibprogramm kopieren Sie in den Editor, und der Inhalt wird korrekt dargestellt. Auf diese Weise erstellen Nutzer auch ohne HTML-Kenntnisse ansprechend formatierte Beiträge und vermeiden zudem Fehler, die sich beim Umgang mit HTML-Code-Auszeichnungen (den sogenannten „HTML-Tags“) leicht einschleichen können.

Auch im visuellen Modus werden Ihre Inhalte in HTML erstellt – Sie sehen es nur nicht. Die visuelle Ansicht blendet die HTML-Tags einfach aus. WordPress nimmt Ihnen die Arbeit ab und übersetzt Ihre Formatierungen in den entsprechenden Code. Sie profitieren von einer besseren Übersicht und der Code lenkt Sie nicht vom eigentlichen Inhalt ab. Das vereinfacht Orientierung und Korrekturen; Sie können zudem Texte einfacher und schneller strukturieren ohne ständig zwischen der Vorschau-Ansicht und dem Text-Modus wechseln zu müssen. Sobald Sie in die Text-Ansicht des Editors wechseln, wird der HTML-Code sichtbar.


Den Editor mit Plug-ins erweitern

Trotz seiner Vorteile hat der WordPress-WYSIWYG-Modus einen Nachteil: Der Funktionsumfang des Editors ist stark begrenzt. Grundwerkzeuge der Textverarbeitung stehen natürlich zur Verfügung, darunter Hervorhebungen wie Fett und Kursiv, Ausrichtungsoptionen für den Textblock oder Verlinkungen. Doch wie es für WordPress typisch ist, lässt sich auch hier per Plug-in nachrüsten. Beliebte Erweiterungen wie Tiny MCE Advanced oder TablePress steuern viele praktische Funktionen bei, die Sie aus bekannten Office-Anwendungen kennen. Einige Beispiele:

  • eine zusätzliche Werkzeugleiste über dem Texteingabefeld
  • Schriftart und -größe sind individuell veränderbar
  • Tabellen lassen sich einfacher erstellen und bearbeiten
  • „Suchen und Ersetzen“-Funktion direkt im Editor
  • mehr Gestaltungsmöglichkeiten beim Erstellen von Listen
Standardmäßiger WYSIWYG-WordPress-Editor
Der Standard-WordPress-Editor ist auf Grundfunktionen reduziert.
WordPress und sein WYSIWYG-Editor mit Plug-ins
Per Plug-in lässt sich der Funktionsumfang deutlich erweitern.

Probleme mit dem visuellen Modus

Es kann vorkommen, dass der WordPress-WYSIWYG-Editor nicht so funktioniert, wie er sollte. Schaltflächen werden eventuell nicht korrekt angezeigt oder der Text ist nicht mehr sichtbar. Vor allem nach einem Update auf eine neue WordPress-Version treten zuweilen derartige Bugs auf. So beheben Sie die Darstellungsfehler:

  • Browsercache löschen
  • Webbrowser wechseln
  • Codezeile hinzufügen: Öffnen Sie die Datei wp-config und fügen Sie die Zeile define(‚CONCATENATE_SCRIPTS‘, false); unmittelbar nach dem PHP-Opening-Tag hinzu.

Fazit zum visuellen Modus

Der WordPress WYSIWYG-Editor ist eine gute Möglichkeit, um Texte zu erstellen und intuitiv zu formatieren. Mediendateien lassen sich ganz ohne aufwendigen HTML-Code einbinden. Wer es allerdings gern ganz genau nimmt und in HTML fit ist, für den dürfte der HTML-Editor weiterhin die erste Wahl bleiben, da man dort Abstände, Größen etc. präziser definieren kann.


Der HTML-Editor

Nutzer mit HTML-Kenntnissen bevorzugen in WordPress meist den entsprechenden Editor, der per Klick auf den Button „Text“ rechts oben aktiviert wird. Selbst wenn Sie nicht alles in dieser Ansicht schreiben, greifen Sie bei Bedarf hierüber direkt auf den Quellcode zu. Wird der Text auf der Website nicht wie gewünscht angezeigt, prüfen Sie hier, woran das liegt. Werden Abstände nicht korrekt angezeigt? Fehlen Freizeilen oder sind die Abstände zu groß? Bessern Sie direkt im HTML-Code nach und definieren Sie diese und weitere Elemente genau nach Ihren Wünschen.

Mit den entsprechenden HTML-Tags nehmen Sie umfangreiche Formatierungen vor, für die im visuellen Editor gar keine Schaltflächen existieren. Eine Tabellenfunktion gehört in der WordPress-Standard-Version beispielsweise nicht zum Funktionsumfang – per HTML-Code hingegen ist sie mit den entsprechenden Tags immer möglich. In der WYSIWYG-Ansicht müsste dafür erst ein Editor-Plug-in her.

  • Abstände, Schriftgrößen und Co. lassen sich per HTML präzise bestimmen.
  • Sie haben deutlich größere Gestaltungsfreiheit.
  • Buttons in der Werkzeugleiste helfen, HTML-Tags schnell einzufügen.
WordPress-Editor: HTML-Ansicht mit Inhalt
Derselbe Inhalt wie oben – diesmal in der Ansicht „Text“ mit HTML-Tags

Der Inhalt ist fertig – was nun?

Wenn Ihr Text fertig ist und Sie ihn gegebenenfalls mit Bildern, Videos oder anderen Elementen angereichert haben, müssen Sie noch einige Einstellungen vornehmen. Auf der rechten Seite befinden sich entsprechende Bearbeitungsfelder. Dort können Sie:

  • die Seite/den Beitrag speichern um damit als Entwurf sichern.
  • sich eine Vorschau anzeigen lassen.
  • Meta-Tags wie Title und Description festlegen – am einfachsten mithilfe eines entsprechenden Plug-ins.
  • die Seite/den Beitrag veröffentlichen – sie / er erscheint dann online auf Ihrer Website.
  • den Status ändern, der in der Seitenübersicht angezeigt wird.
  • einstellen, ob die Seite öffentlich sichtbar oder durch ein Passwort geschützt sein soll.
  • ein Datum und eine Uhrzeit eingeben, wann der Beitrag/die Seite veröffentlicht werden soll.
  • „Eltern“ der Seite festlegen – die neue Seite/der neue Beitrag ist diesen fortan in der Menüstruktur untergeordnet.
  • die Reihenfolge festlegen, in der die Seite in der Seitenübersicht erscheint.
  • ein Beitragsbild einfügen – dies spielt eine Rolle, wenn Sie z. B. Teaser der einzelnen Seiten auf der Startseite Ihrer Website anzeigen lassen möchten.
WordPress-Seiten bearbeiten: Einstellungen beim Erstellen einer Seite
Einstellmöglichkeiten im Fenster „Neue Seite erstellen“ bzw. „Neuen Beitrag erstellen“

Versteckte Optionen, um WordPress-Seiten zu bearbeiten

Am oberen Rand im Fenster „Neue Seite erstellen“ (und in vielen anderen Fenstern im Admin-Bereich von WordPress) können Sie die Ansicht anpassen. Beim Klick öffnet sich ein weiteres kleines Feld mit Einstellungsoptionen. Ein Klick auf Diskussion öffnet zum Beispiel ein Feld unterhalb des Editors. Dort stellen Sie ein, ob Leser auf der entsprechenden Seite Kommentare abgeben dürfen.

WordPress-Seiten bearbeiten: Zusätzliche Funktionen
Zusätzliche Funktionen unter „Ansicht anpassen“ beim Bearbeiten von WordPress-Seiten
WordPress-Seiten bearbeiten: Bearbeitungsfeld „Diskussion“
Bearbeitungsfeld um Kommentare von Nutzern zu erlauben

WordPress-Seiten löschen oder nachträglich bearbeiten

Sie müssen Ihre Seiten und Beiträge natürlich nicht gleich beim ersten Durchgang fertigstellen. Solange Sie sie nicht veröffentlichen, sind Seiten und Beiträge nur in Ihrem WordPress-Backend sichtbar und Sie können in aller Ruhe am Inhalt feilen. Auch die fertiggestellten und bereits publizierten Beiträge und Seiten lassen sich noch bearbeiten. Wenn Sie diese erneut speichern, werden die Änderungen „live“ auf Ihrer Website sichtbar.

Sie haben mehrere Möglichkeiten, um WordPress-Seiten erneut zu bearbeiten: Bewegen Sie zum Beispiel den Mauszeiger über eine Seite oder einen Beitrag in der Übersicht, erscheint ein kleines Menü. Mit dessen Hilfe öffnen Sie wahlweise das Bearbeitungsfenster und können nun Ihre Seite von Grund auf verändern – genau wie beim Erstellen. Über das kleine Pop-up-Menü können Sie zudem direkt eine WordPress-Seite löschen, eine Vorschau ansehen oder QuickEdit öffnen. Mit diesem Werkzeug nehmen Sie schnell kleinere Veränderungen vor, ohne erst das Bearbeitungsfenster zu öffnen. So veröffentlichen Sie beispielweise mit wenigen Klicks einen Beitrag oder beheben Tippfehler im Titel.

WordPress-Seiten bearbeiten mittels Pop-up-Menü
Pop-up-Menü in der Seitenübersicht beim Mouseover
WordPress Seiten bearbeiten mit QuickEdit
Mit QuickEdit in WordPress Seiten bearbeiten

Seiten verwalten und eine Menüstruktur anlegen

Sind die ersten WordPress-Seiten fertig, sollen sie auf der Website natürlich in einer sinnvollen Ordnung erscheinen. Diese legen Sie über den Menüpunkt Design und Menü fest. Wählen Sie links die Seiten aus, die Sie rechts zur Menüstruktur der Website hinzufügen möchten. Innerhalb der Menüstruktur lassen sich die Seiten per Drag-and-drop verschieben und anderen Seiten unterordnen.

WordPress-Seiten bearbeiten: Seiten zur Menüstruktur hinzufügen
Seiten zur Menüstruktur der WordPress-Website hinzufügen

Auf diese Weise ordnen Sie die Navigationselemente auf Ihrer Website an. Die für Leser sichtbare Darstellung variiert je nach gewähltem Theme. Auch Kategorien können Sie der Menüstruktur hinzufügen. Der Name der jeweiligen Kategorie erscheint dann ebenfalls in der Navigation Ihrer Website. Wenn Sie den Kategorien bereits Beiträge zugeordnet haben, erscheinen diese automatisch unter dem entsprechenden Menüpunkt.

WordPress-Seiten bearbeiten: Menüstruktur auf der Website
Die Menüstruktur auf der Website

In WordPress Seiten bearbeiten: Das Wichtigste in Kürze

  • Über den Menüpunkt Seiten und Erstellen können Sie neue Seiten anlegen.
  • Bearbeitete Seiten werden zunächst als Entwurf gespeichert – erst nach Auswahl der Schaltfläche Veröffentlichen wird eine Seite online sichtbar.
  • Mit QuickEdit nehmen Sie in der Seitenübersicht kleine Veränderungen vor, ohne das Bearbeitungsfenster zu öffnen.
  • Die Menüstruktur wählen Sie über den Menüpunkt Design und Menü aus. Dort fügen Sie bereits veröffentliche Seiten zur Navigation hinzu. So bestimmen Sie flexibel, welche Seiten Sie in welcher Reihenfolge per Navigation erreichbar machen.

Editoren in Hülle und Fülle

Auch an anderen Stellen in WordPress finden Sie Editoren, die seit der Installation inklusive sind. Andere lassen sich im Nachhinein unkompliziert hinzufügen. Das praktische „Text“-Widget zum Beispiel ist von Anfang an dabei und ermöglicht es, Texte, Bilder, Links oder Kombinationen daraus in die Sidebar einzufügen. Diese Elemente sind dann am Rand jeder Seite und Unterseite in Ihrem Backend sichtbar. Das ist ebenso einfach wie praktisch.

Der WordPress-Editor des „Text“-Widgets
Das Widget „Text“ mit HTML-Editor

Per CSS-Editor das WordPress-Layout bearbeiten

WordPress-Themes sind ungeheuer praktisch: Sie verändern das Aussehen einer Website mit wenigen Klicks. Viele der beliebten Designvorlagen sind zudem kostenfrei. Obwohl die Auswahl an Themes enorm ist, kann es vorkommen, dass Website-Betreiber individuelle Änderungswünsche haben. Mithilfe von CSS können Sie Themes nach Belieben anpassen. Jedoch sind dafür Grundkenntnisse in CSS vonnöten.


Integrierter WordPress-CSS-Editor

Wie eingangs erwähnt, steht CSS für „Cascading Style Sheets“ (zu Deutsch etwa: „gestufte Gestaltungsbögen“). Diese Stylesheet-Sprache für elektronische Dokumente zählt zu den Grundpfeilern des Internets. Ein CSS-Editor ist bei WordPress bereits mit an Bord – zu finden unter Design und Editor.

Sie benötigen keine FTP-Verbindung zu Ihrem Webspace, um die Datei style.css zu bearbeiten. Änderungen nehmen Sie direkt in WordPress vor. Diese Option ist zwar die einfachste, sie hat allerdings einen Nachteil: Bei jedem Update Ihres Themes überschreibt die neue Version die style.css-Datei, Ihre individuellen Änderungen verschwinden und Sie müssen diese gegebenenfalls erneut vornehmen. Bei umfangreichen Anpassungen ist das entsprechend aufwändig.

Übrigens: Analog zu den Themes können Sie in WordPress Plug-ins auch per Editor bearbeiten. Diesen finden Sie unter Plug-ins und Editor. Er ist genauso aufgebaut wie der WordPress-Editor zum Bearbeiten von Themes.


Themes mit integriertem CSS-Editor

Eine elegantere Lösung: Manche Premium-Themes bringen gleich Ihren eigenen WordPress-CSS-Editor mit. Diesen erreichen Sie meist über die Optionsseite des jeweiligen Themes. Der Funktionsumfang kann sehr überschaubar sein – oder so umfangreich, dass Ihre individuellen Änderungen auch nach einem Theme-Update erhalten bleiben. Mit dieser Variante passen Sie übrigens nur das ausgewählte Theme an und nehmen keine darüber hinausgehenden CSS-Anpassungen Ihrer WordPress-Website vor.


Einen WordPress-CSS-Editor per Plug-in hinzufügen

WordPress wäre nicht WordPress, wenn es nicht auch für diesen Fall ein Plug-in gäbe. Mit Erweiterungen wie Visual CSS Style Editor und SiteOrigin CSS nehmen Sie Änderungen dank visueller Steuerungselemente noch komfortabler vor. Der Vorteil dieser Variante: Die Anpassungen erfolgen unabhängig vom Theme. Wenn Sie die Designvorlage wechseln, bleiben Ihre Anpassungen erhalten (zum Beispiel eine individuell festgelegte Größe der Seitenleiste oder die eingestellte Schriftart). Das jeweilige Plug-in erstellt übergeordnete Regeln, die für alle Themes gelten, sofern diese kompatibel sind.


Visual CSS Style Editor

Ist das Plug-in aktiviert, erscheint unter Design der Eintrag Yellow Pencil Editor. Ein Klick darauf öffnet den Editor. Per Live-Preview sehen Sie eine Vorschau Ihrer Änderungen, die Sie dank des visuellen Modus einfach via Drag-and-drop vornehmen. Durch die Funktion CSS-Inspektor sehen Sie die Namen der einzelnen Designelemente, wenn Sie mit der Maus darüberfahren. So finden Sie diese leichter im CSS-Code wieder.

Visual CSS Style Editor
Der Visual CSS Style Editor für WordPress im Einsatz

SiteOrigin CSS: Für Einsteiger geeignet

Auch dieser CSS-Editor verfügt über einen visuellen Modus – und zudem über einen umfangreichen Code-Editor, der unter anderem eine Auto-Vervollständigung für CSS-Selektoren sowie und eine Live-Vorschau bietet. Das Plug-in ist kompatibel mit sämtlichen WordPress-Themes.

Die Bearbeitungsoberfläche von SiteOrigin CSS
Die Bearbeitungsoberfläche von SiteOrigin CSS

WordPress-Seiten bearbeiten – ganz nach Belieben

  • Gestalten Sie WordPress nach Ihren Wünschen.
  • Beiträge und Seiten erstellen Sie auch ohne HTML-Kenntnisse.
  • Plug-ins erweitern auf vielfältige Weise den Funktionsumfang.
  • Per CSS-Editor verändern Sie WordPress-Themes selbst.
  • CSS-Anpassungen lassen sich unabhängig vom Template vornehmen.