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WordPress Redirect einrichten

WordPress Redirect: Alle Verlinkungen führen zum Ziel

Es gibt verschiedene Gründe, aus denen die Domain einer bestehenden Website geändert werden muss, zum Beispiel, wenn sich der Name eines Unternehmens ändert, mehrere Websites zusammengelegt werden oder einfach ein Relaunch mit einer anderen Ausrichtung erfolgen soll. An anderer Stelle sind wir bereits ausführlich darauf eingegangen, was Sie bei einem Domain-Umzug beachten müssen. Im Folgenden wollen wir uns näher mit den WordPress Redirects beschäftigen, also mit den Weiterleitungen. Als Webmaster müssen Sie dafür sorgen, dass die vorhandenen Inhalte zukünftig unter der neuen Adresse erreichbar sind und dass sämtliche Links auf Ihre Seiten nicht ins Leere laufen, sondern umgeleitet werden. Diese Aufgaben und Probleme lösen Sie, indem Sie bei WordPress Redirects einrichten.


Bei WordPress die „.htaccess“ für den Redirect selbst ändern?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um in WordPress Redirects einzurichten: Sie können sämtliche Weiterleitungen manuell über die Datei „.htaccess“ konfigurieren. Leiten Sie auf diese Weise einfach alle Links von Ihrer alten auf die neue Domain. Geben Sie dafür in die .htaccess-Datei folgenden Befehl ein:

  • RewriteEngine On
  • RewriteBase /
  • RewriteCond %{HTTP_HOST} ^(www\.)?altes-beispiel\.de$ [NC]
  • RewriteRule ^(.*)$ http://www.neues-beispiel.de/$1 [R=301,L]

Damit stellen Sie sicher, dass auch sämtliche Unterseiten Ihres alten Internetauftritts auf die neuen URLs weitergeleitet werden. Die Voraussetzung dafür ist natürlich, dass Sie Zugriff auf den „alten“ Webspace haben und die Einstellungen dort vornehmen können. Sollten Sie in dem Zusammenhang auch Ihren Hosting-Anbieter wechseln, haben Sie nur noch kurze Zeit Zugriff auf den Webspace, es sei denn, Sie behalten das alte Hosting-Paket noch eine Weile, bis sich Nutzer und Suchmaschinenbots an die neue Adresse gewöhnt haben.

Achtung: Änderungen in der .htaccess sind stets mit einem Risiko verbunden. Denn wenn die Befehle falsch sind, kann es schnell zu „Internal Errors“ kommen und Ihre Website ist gar nicht mehr erreichbar. Daher ist dabei höchste Vorsicht geboten.


Die Arbeit vereinfachen mit einem WordPress-Redirect-Plug-in

Wenn Sie innerhalb Ihrer Domain Änderungen und Weiterleitungen vornehmen wollen, können Sie dies am einfachsten mit einem WordPress Redirect-Plug-in bewerkstelligen.

Natürlich gibt es im WordPress-Kosmos auch ein Plug-In, mit dem Weiterleitungen viel einfacher eingerichtet werden können. Sie müssen sich nicht durch unzählige Zeilen Code kämpfen und können dank der grafischen Benutzeroberfläche des Plug-ins den WordPress Redirect ganz einfach in die Wege leiten. Zu den bewährtesten Erweiterungen für Weiterleitungen zählt Redirection, womit wir uns im Folgenden näher auseinandersetzen werden. Nachdem Sie das WordPress-Redirect-Plug-in installiert und aktiviert haben, profitieren Sie von folgenden Funktionen:

  • Ganz einfaches Hinzufügen von 301-Weiterleitungen (Redirects)
  • Die Einträge in der .htaccess-Datei werden automatisch geändert
  • Das Plug-in erkennt fehlerhafte oder nicht vorhandene Redirects, die in einem 404-Fehler (Seite konnte nicht gefunden werden) münden, und zeigt diese automatisch an
Den WordPress Redirect mit dem passenden Plug-in einrichten
Schlicht und einfach zu verstehen: „Redirection“

Mit wenigen Klicks die Weiterleitung aktivieren

Haben Sie das WordPress-Redirect-Plug-in installiert, finden Sie im Dashboard den Punkt „Werkzeuge“ -> „Umleitungen“. Daraufhin öffnet sich der entsprechende Bereich, in dem Sie sämtliche Einstellungen vornehmen können. Um eine neue Weiterleitung anzulegen, tragen Sie in das Feld „Quell-URL“ die alte Adresse ein und in das Feld „Ziel-URL“ die URL, auf die zukünftig umgeleitet werden soll. Mit einem Klick auf „Umleitung hinzufügen“ aktivieren Sie den Redirect, der Ihnen dann im oberen Bereich des Menüs angezeigt wird. Mit den Standardeinstellungen sind Sie für die meisten Weiterleitungen bestens ausgerüstet.


404-Fehler im WordPress-Redirect-Plug-in anzeigen lassen

Dieses WordPress-Redirect-Plug-in verfügt über eine besonders praktische Funktion: Sie können sich 404-Meldungen anzeigen lassen, die hervorgerufen wurden, nachdem ein Besucher oder eine Suchmaschine versucht haben, eine Seite aufzurufen, die nicht mehr existiert. Klicken Sie dafür einfach auf „404s“ in der oberen Leiste. Anschließend werden Ihnen etwaige 404-Meldungen angezeigt. Fahren Sie mit der Maus über den entsprechenden Eintrag, der geändert werden soll, und klicken Sie auf „Weiterleitung hinzufügen“. Nun können Sie unter dem Punkt „Ziel-URL“ die neue Adresse eingeben und den Fehler beheben. Mit einem Klick auf „Umleitung hinzufügen“ wird die Einstellung übernommen.

Achtung: Damit auch Google die Änderungen wahrnimmt und das hart erarbeitete Ranking in der Suchmaschine erhalten bleibt, müssen Sie Google die neue Adresse mitteilen. Daher dürfen Sie nicht vergessen, sich in der Google Search Console einzuloggen und in den Einstellungen unter „Adressänderung“ die neue URL einzugeben. Spätestens nach 48 Stunden werden die Links in den Suchergebnissen direkt auf die neue Domain verweisen.


WordPress Redirect dank Plugins

Fazit: WordPress Redirects einfach mit Plug-in einrichten

Es gibt keinen leichteren Weg, als in WordPress Redirects mit einem passenden Plug-in einzurichten. Somit müssen Sie sich nicht durch den Code in der .htaccess-Datei kämpfen, sondern können die Weiterleitungen dank der grafischen Benutzeroberfläche problemlos anlegen. Versehentlich falsche Einträge, wie sie bei manuellen Änderungen vorkommen können, werden somit ausgeschlossen. Auch die Anzeige von 404-Fehlern und die direkte Behebung des Problems innerhalb des Plug-ins sind überaus nützlich. Allerdings funktioniert die Einrichtung von Redirects nur, wenn Sie Zugang zur .htaccess und zum Administrationsbereich Ihres Webspaces haben.

WordPress Child-Theme

Das Website-Design individualisieren mit WP-Child-Themes

Ein WordPress-Child-Theme ist im Grunde eine Kopie eines WordPress-Themes. Mit einem Child-Theme kann man das Design der eigenen Website weiter individualisieren, als es mit den Standard-Einstellungen bei WordPress möglich ist. Dafür verändert man den Quellcode des Themes. Damit man dabei nicht versehentlich den Code beschädigt und die Website nicht mehr richtig dargestellt wird, erstellt man zunächst ein Child-Theme. Nur diese Kopie verändert man, lässt aber das sogenannte Parent-Theme unangetastet. Geht irgendetwas schief, nutzt man einfach wieder dieses.


Schritt für Schritt: Ein Child-Theme in WordPress anlegen

Wenn Sie ein WordPress-Child-Theme erstellen und Ihren Bedürfnissen anpassen möchten, benötigen Sie ein paar Grundkenntnisse in HTML und CSS und zudem ein FTP-Programm auf Ihrem Computer (z. B. FileZilla). Darüber können Sie eine Verbindung zum Server herstellen, auf dem Ihre Website liegt sowie alle Dateien zu finden sind, auf die Sie zugreifen müssen. Damit sich das FTP-Programm mit dem Webserver verbinden und Dateien hochladen kann, müssen Sie Zugangsdaten eingeben. Diese erhalten Sie von Ihrem Provider.


1. Schritt: Einen Child-Theme-Ordner anlegen

Im FTP-Programm erstellen Sie im wp-content/themes-Ordner einen weiteren Unterordner, in dem das WordPress-Child-Theme angelegt wird. Dieser muss auf derselben Ebene liegen wie das Parent-Theme. Übersichtlich ist es, wenn der neue Ordner die Bezeichnung des Parent-Themes mit dem Anhängsel „-child“ hat. Grundsätzlich kann dieser jedoch beliebig benannt werden.

Ordner für WordPress-Child-Theme anlegen
Einen Ordner für das WordPress-Child-Theme im FTP-Programm anlegen

2. Schritt: Eine style.css-Datei erstellen

In dem neuen Ordner legen Sie die Datei style.css an. Diese Datei enthält das Stylesheet des Themes, das für Design und Layout der Website zuständig ist. Die Datei können Sie per Rechtsklick und der Auswahl „Neue Datei erstellen“ direkt im FTP-Programm generieren. In diese Datei müssen Sie zunächst nur die untenstehenden Codezeilen einfügen. Dafür öffnen Sie die Datei mit einem beliebigen Text-Editor. Der Code ist beispielhaft für das Parent-Theme „adler“ und muss an den entsprechenden Stellen an Ihr Parent-Theme angepasst werden. Der Theme-Name ist der Name des WP-Child-Themes, der später auch im WordPress-Backend angezeigt wird. Neben „Template“ muss der exakte Name des Ordners eingetragen werden, in dem das Parent-Theme liegt.

WordPress-Child-Theme: style.css-Datei anlegen
Eine neue style.css-Datei im Child-Ordner anlegen

WordPress-Child-Theme: Code für die style.css-Datei
Der Code für die style.css-Datei des Child-Themes

3. Schritt: Eine functions.php-Datei anlegen

Anschließend muss eine functions.php-Datei erstellt werden. Sie ist eine der wichtigsten Dateien eines WordPress-Themes und beinhaltet viele Funktionen. Legen Sie zunächst wieder eine leere PHP-Datei im FTP-Programm an. In diese muss der folgende Code eingefügt werden:

WordPress-Child-Theme: Code für die functions.php-Datei
Der Code für die functions.php-Datei des Child-Themes

Wie bearbeitet man das WP-Child-Theme?

Ein Theme-Ordner beinhaltet viele Unterordner und Dateien. Diese können verändert werden. Dafür müssen Sie diese Dateien, beispielsweise die footer.php-Datei oder die header.php-Datei, zunächst in den Child-Theme-Ordner kopieren und dürfen anschließend nur die kopierte Datei verändern – so stellen Sie sicher, dass der Original-Zustand erhalten bleibt.

WordPress erkennt, welche Dateien im Child-Ordner vorhanden sind und nutzt automatisch diese veränderten Templates, zieht diese also den entsprechenden Dateien im Parent-Theme vor. Solange Sie keine Dateien verändern, wird das WP-Child-Theme einfach genauso aussehen und funktionieren wie das Parent-Theme.


Ein Beispiel – die Copyright-Angabe im Footer verändern

Um die Copyright-Angabe im Footer Ihrer Website zu verändern, kopieren Sie die footer.php-Datei in den Child-Ordner und verändern dann innerhalb der Kopie den Wortlaut wie gewünscht.

WordPress-Child-Theme: Copyright-Angabe vor Bearbeitung
Vom Parent-Theme übernommene Copyright-Angabe im Child-Theme

WordPress-Child-Theme: footer.php-Datei verändern
Die Copyright-Angabe im Code der footer.php-Datei verändern

WordPress-Child-Theme: Copyright-Angabe nach Bearbeitung
Veränderte Copyright-Angabe im Child-Theme

Wie aktiviert man das veränderte Child-Theme in WordPress?

Da das Child-Theme im Verzeichnis wp-content/themes abgelegt ist, können Sie es wie jedes andere installierte Theme im Admin-Bereich von WordPress aktivieren. Sollten Ihnen nach der Aktivierung Fehler auf Ihrer Website auffallen oder die Änderungen nicht so aussehen, wie Sie es sich vorgestellt haben, können Sie immer wieder zum Parent-Theme zurückwechseln. Dafür aktivieren Sie es einfach wieder. Es wird nach wie vor im Theme-Menü angezeigt.

Ein kleiner Tipp: Im Theme-Menü im WordPress-Backend wird das Child-Theme zunächst ohne Vorschaubild angezeigt. Wenn Sie das ändern möchten, legen Sie in dem Child-Theme-Ordner ein Bild ab, das den Dateinamen screenshot.png hat – dann wird dieses angezeigt. Das kann ein Screenshot oder auch jedes andere Bild sein.

Vorschaubild des WordPress-Child-Themes verändern
Das Child-Theme im WP-Backend mit neuem Vorschaubild

WordPress-Child-Themes im Überblick

  • Mithilfe von Child-Themes kann das Design der WordPress-Website individuell angepasst werden.
  • Ein paar Programmiervorkenntnisse sind von Vorteil, man kann sich jedoch auch ohne solche mit einem WordPress-Child-Theme ohne Gefahr auseinandersetzen.
  • Zur Erstellung und Bearbeitung eines Child-Themes benötigt man lediglich ein FTP-Programm und einen beliebigen Text-Editor.

WordPress Datenbanken

Warum eine WordPress-Datenbank anlegen?

Eine schnelle Datenbank ist für eine WordPress-Website unverzichtbar. Sie dient als Speicherort für Texte und Bilder, Nutzerdaten und individuelle Einstellungen Ihrer Website. Über die Datenbank greifen Sie und Ihre Nutzer jederzeit auf die gewünschten und je nach Nutzerrolle freigegebenen Inhalte zu, die sich überdies bequem verwalten lassen. Wenn Sie WordPress über ein Hosting-Paket installieren, wird in der Regel automatisch eine Datenbank für Sie angelegt, doch können Sie eine WordPress-Datenbank selbstverständlich auch selbst anlegen. Hier erfahren Sie, wie das geht und wie Sie Ihre Datenbank anschließend sichern und verwalten.

  • volle Kontrolle über Ihre Daten
  • schneller Zugriff und einfache Bedienung
  • übersichtliche, grafische Benutzeroberfläche
  • keine Programmierkenntnisse nötig

So legen Sie eine Datenbank für WordPress an

Erstellen und verwalten Sie WordPress-Datenbanken zum Beispiel mithilfe des Datenbankverwaltungssystems MySQL sowie des Tools phpMyAdmin. Wenn Sie WordPress auf einem lokalen Rechner installieren (beispielsweise zu Testzwecken), müssen Sie MySQL selbst herunterladen, ebenso die grafische Oberfläche phpMyAdmin.

In den WordPress-Hosting-Paketen von STRATO sind diese Programme bereits fertig eingerichtet. Sie loggen sich lediglich in Ihrem Hosting-Account ein und navigieren auf Ihre Paketübersicht. Klicken Sie auf Datenbanken und Webspace und anschließend auf Datenbankverwaltung. Dort legen Sie eine neue WordPress-Datenbank an, bevor Sie WordPress installieren:

  • Klicken Sie auf Datenbank anlegen.
  • Notieren Sie sich die angezeigten Informationen zur neuen Datenbank, einschließlich des Datenbanknamens.
  • Ändern Sie das voreingestellte Passwort der Datenbank und wählen Sie für das neue eine Kombination aus Klein- und Großbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen.
  • Auf Wunsch fügen Sie der neuen Datenbank einen Kommentar hinzu, um sie später leichter wiederzufinden.

WordPress Datenbank: MySQL

Wofür braucht WordPress MySQL?

MySQL ist ein Datenbankverwaltungssystem, das Daten tabellenbasiert speichert, sodass sich diese jederzeit schnell abrufen, organisieren und bearbeiten lassen. MySQL verarbeitet problemlos große Datenmengen und verbraucht dabei nur wenig Speicherplatz – deshalb setzen viele Content-Management-Systeme (CMS) wie WordPress auf MySQL.


WordPress Datenbank Nutzen

Wie funktioniert MySQL und was kann es?

MySQL basiert auf der Datenbanksprache SQL. Diese ist einfach aufgebaut und sehr benutzerfreundlich. Dank seiner Einfachheit und Schnelligkeit zählt MySQL zu den weltweit beliebtesten Datenbankverwaltungssystemen. Da MySQL selbst nicht über eine grafische Benutzeroberfläche verfügt, wird das Programm häufig mit phpMyAdmin kombiniert, das eine übersichtliche Benutzeroberfläche beisteuert.

MySQL funktioniert als Client-Server-System. Die entsprechende Datenbank stellt den Server dar und eine grafische Oberfläche wie phpMyAdmin ermöglicht als Client eine komfortable Interaktion mit dem Server. Über diese Oberfläche schicken Sie Befehle oder Anfragen (sogenannte „queries“; Einzahl: „query“) an die Datenbank, die diese in ausführbaren Code übersetzt und ausführt. Nach erfolgreicher Ausführung Ihrer Anfrage erhalten Sie beispielsweise einen Datenauszug oder eine Meldung zurück.

MySQL speichert alle Daten binär verschlüsselt – die Daten können demnach nur mit MySQL-Werkzeugen bearbeitet werden. MySQL kann beliebig viele, voneinander unabhängige Datenbanken speichern, es ermöglicht das Anlegen vieler Benutzer mit unterschiedlichen Zugriffsprofilen sowie einen sicheren Passwortschutz.


WordPress Datenbank: phpMyAdmin

Hinweis zu phpMyAdmin

Mit phpMyAdmin sehen Sie Ihre Datenbank übersichtlich grafisch aufbereitet. Auf der linken Seite sehen Sie die einzelnen Tabellen, auf die die Daten Ihrer Website verteilt sind. Klicken Sie eine der Tabellen an, bekommen Sie die entsprechenden Daten angezeigt. Mittig in der oberen Hälfte finden Sie weitere Funktionen wie zum Beispiel SQL. Dort können Sie SQL-Befehle direkt eingeben. Nutzen Sie diese Funktion jedoch nur, wenn Sie sich mit der Programmiersprache auskennen, denn falsche Eingaben können schnell zu Fehlern in der Datenbank führen.


WordPress-Datenbanken sichern

Mit einem STRATO-Hosting-Paket profitieren Sie von regelmäßigen, automatischen Datensicherungen. Zudem können Sie auf Wunsch Ihre Datenbank jederzeit selbst sichern. Dafür benötigen Sie kein zusätzliches WordPress-Plug-in, denn Sie erledigen auch dies schnell und einfach über Ihren Account – mit besagtem phpMyAdmin. Gehen Sie dazu erneut auf Datenbankverwaltung und klicken Sie auf den Button Verwalten, der sich rechts neben der angezeigten WordPress-Datenbank befindet.

Die Datenbankübersicht einer WordPress-Datenbank bei STRATO
Die Datenbankverwaltung im STRATO-Kunden-Login

Sie gelangen in die Nutzeroberfläche von phpMyAdmin. Dort wählen Sie in der oberen Leiste den Reiter Exportieren und anschließend für die Art des Exports Angepasst aus. Für die Ausgabe wählen Sie Speichere Ausgabe in Datei. Mit einem Klick auf Ok können Sie die Datenbank auf Ihren Computer herunterladen und dort speichern.

WordPress-Datenbank sichern mit phpMyAdmin
Datenbank exportieren

WordPress-Datenbanken wiederherstellen

Sie wissen nun, wie Sie selbst eine Sicherung Ihrer Datenbank erstellen – aber wie spielen Sie diese bei Bedarf wieder auf? Auch das gelingt per phpMyAdmin. Anstatt Exportieren wählen Sie diesmal Importieren aus, klicken dann auf Durchsuchen und wählen die zuvor gespeicherte Datei aus. Nach Klick auf Ok startet die Datenbank-Wiederherstellung, sie dauert nur wenige Sekunden. Nach erfolgreichem Import erhalten Sie eine Meldung.


WordPress-Datenbanken aufräumen

Je mehr Speicherplatz Ihre Datenbank belegt, desto länger können die Ladezeiten Ihrer Website werden – daher sollten Sie die Datenbank regelmäßig aufräumen. WordPress speichert nämlich standardmäßig nicht nur Ihre veröffentlichten Posts, sondern auch alle Entwürfe und Sicherungskopien. Sogar die gelöschten Posts verbleiben in der Datenbank. Diese Funktion ist zwar sehr praktisch, belegt langfristig aber viel Speicherplatz. Klicken Sie in der langen, senkrechten Menüleiste links den Menüpunkt wp_posts an, um eine Übersicht all Ihrer Posts und Entwürfe zu erhalten.

Eine Übersicht in der WordPress-Datenbank über alle gespeicherten Posts
Die Post-Übersicht unter phpMyAdmin

In der Spalte post_status sehen Sie den Status jedes Posts. Alle Einträge mit dem Status draft („Entwurf“), auto-draft oder trash („Abfall“), die Sie nicht (mehr) brauchen, können Sie getrost löschen, um die Datenbank zu entlasten. Dabei handelt es sich um Entwürfe oder um bereits im Backend gelöschte Posts. Auch unerwünschte Kommentare können Sie über die Datenbank im Menüpunkt wp_comments dauerhaft löschen.


WordPress Datenbank Infos

Eigene WordPress-Datenbank im Tech4Hosting-Hosting-Paket

  • komfortabel erstellen und verwalten
  • MySQL und phpMyAdmin vorinstalliert und sofort nutzbar
  • jederzeit einfach aufräumen, um Ladezeiten zu verkürzen
  • Daten selbst sichern, wann immer Sie möchten

WordPress Homepage erstellen

Komfortabel und flexibel: Mit WordPress die eigene Homepage erstellen

Ursprünglich als eine Software zur Erstellung von Weblogs (kurz: Blogs) entwickelt, ist WordPress heute eines der beliebtesten und meistgenutzten Content Management Systeme (CMS) weltweit. Selbst große internationale Unternehmen nutzen es für ihren Internetauftritt. Denn mit der webbasierten Software ist eine professionelle Website schnell und einfach erstellt und kann zudem flexibel weiterentwickelt werden. Mit zahlreichen Themes (Designvorlagen) und über 20.000 Plug-Ins (Funktionserweiterungen) bietet WordPress die größte Auswahl an Gestaltungs- und Erweiterungsmöglichkeiten für Ihre Webseite – und das immer unter optimalen Sicherheitsbedingungen. Mit WordPress ist es spielend einfach, eine Homepage zu erstellen und diese mit anderen Seiten zu vernetzen. STRATO nimmt Ihnen mit den WordPress Paketen bis auf wenige Klicks die gesamte Installation ab.

  • Webbasiertes CMS: Ortsunabhängig zu bearbeiten
  • Einfache Installation des CMS mit wenigen Klicks
  • Automatische Updates und Backups
  • Zahlreiche Themes kostenlos verfügbar
  • WordPress-Themes im responsive Design möglich

Homepage mit WordPress

Mit wenigen Klicks zur WordPress Website bei STRATO

Mit dem STRATO WordPress Paket erhalten Sie alles, was Sie für Ihr Webprojekt brauchen und erstellen in so wenigen Schritten wie möglich Ihre persönliche WordPress-Homepage. Sie müssen lediglich festlegen, auf welche Domain oder Subdomain WordPress installiert werden soll und mit welchem Benutzernamen und Passwort Sie sich in WordPress einloggen möchten. Erleichtert wird Ihnen die Arbeit mit WordPress außerdem durch WordPress Tutorials, die Sie im Internet finden.


WordPress Themes

Was sind WordPress Themes?

WordPress Themes sind die verschiedenen Layouts für WordPress als CMS oder als Weblog. Gerade unerfahrene Nutzer profitieren davon, dass das Aussehen ihrer Website schnell und problemlos geändert werden kann.
Will man prüfen, welche WordPress Themes verfügbar sind, kann man dies über den eigenen Theme-Browser in der WordPress-Administration tun: Wenn Sie dort links auf „Themes“ klicken, erhalten Sie eine Übersicht über WordPress Themes, die Sie kostenlos nutzen können.
Möchten Sie ein anderes Theme nutzen als das, welches zu Beginn standardmäßig installiert wurde, so ist der Wechsel von einem Layout zum anderen denkbar einfach: Klicken Sie auf das Bild des Themes und Ihnen wird in einer Vorschau angezeigt, wie Ihrer Homepage mit diesem Layout aussehen würde. Wenn Ihnen das gewählte Design gefällt, klicken Sie einfach auf „Übernehmen“ – schon ist das Design ausgetauscht.


Homepage mit WordPress im responsive Design

WordPress Themes im responsive Design

Die Entwickler von WordPress Themes passen sich dem allgemeinen Trend an und entwerfen verstärkt WordPress Themes im responsive Design. Der Trend besteht darin, dass Websites immer öfter über Smartphones und Tablets angesteuert werden, die ein wesentlich kleineres Display als die inzwischen großformatigen Desktop-Bildschirme haben. Wie responsive Design funktioniert, können Sie gerne mit dem Blog von STRATO ausprobieren: Je nachdem, ob Sie mit einem Desktop-PC oder mit einem Smartphone auf die Seite schauen, werden Sie feststellen, dass die Aufteilung und die Gestaltung insgesamt sich dem jeweiligen Gerät anpassen. WordPress Themes mit responsive Design sind als solche meist gekennzeichnet, so dass Sie gleich wissen, ob ein Theme mit dieser aktuellen Technologie arbeitet.


WordPress Themes selbst gestalten

WordPress Themes selbst gestalten

Für Nutzer mit ausreichenden Programmierkenntnissen ist es möglich, WordPress Themes selbst zu erstellen: Entweder lädt man sich als Programmierer der Einfachheit halber und zur Übung bestimmte Vorlagen aus dem Netz herunter und verändert diese, oder man schreibt die Themes komplett selbst. Der Vorteil ist, dass auf diese Art ein maßgeschneidertes Theme geschaffen werden kann, das allen Anforderungen an die eigene Homepage genau entspricht. Der Aufbau und die Funktionalitäten von WordPress sind hervorragend dokumentiert, so dass Menschen mit Vorwissen in HTML, CSS, PHP und MySQL prima erlernen können, welche Möglichkeiten es für den Aufbau eines eigenen WordPress Themes gibt. Damit Sie Ihr selbst gestaltetes Theme letztendlich hochladen und aktivieren können, benötigen Sie lediglich ein FTP-Programm auf Ihrem Computer.
Da WordPress vom Community-Gedanken lebt, freuen sich andere Nutzer natürlich auch, wenn Sie Ihr selbst gestaltetes WordPress Theme anderen zur Verfügung stellen.


WordPress Themes auf Deutsch

Wozu WordPress Themes auf Deutsch?

Stellen Sie sich vor, sie haben ein wirklich schönes Theme entdeckt, das genau Ihren Vorstellungen entspricht. Aber dieses Theme spricht leider nur Englisch, will heißen: Alle Sätze, die über das Theme ausgegeben werden (z.B.: „Ihre Suche hat leider kein Ergebnis erzielt“), werden nur in Englisch angezeigt. Das ist sehr schade, denn wer möchte schon zwei Sprachen auf diese Art auf einer Homepage mischen? Bei WordPress Themes auf Deutsch sind entweder all diese Sätze selbst schon in Deutsch festgelegt. Oder ein Theme kommt von vorneherein mit sogenannten Language Packs, die neben Englisch, Französisch und Spanisch eben auch Deutsch enthalten. Versichern Sie sich also am besten von vorneherein, dass Ihr WordPress Theme auch auf Deutsch vorliegt – die Enttäuschung könnte sonst groß sein.


WordPress Logo

Immer up-to-date mit neuen WordPress-Versionen

Hinter WordPress steht eine weltweite Anwender- und Entwicklergemeinschaft, die die Software permanent weiterentwickelt und neue Programmversionen zur Verfügung stellt. Auf diese Weise sind Sie immer up-to-date und können sich gleichzeitig darauf verlassen, dass Sicherheitslücken schnell geschlossen werden.
In den STRATO WordPress Paketen haben Sie die Möglichkeit, festzulegen, ob Sie ein Update selbst vornehmen wollen oder ob diese automatisch installiert werden sollen. Sich müssen sich also nicht um die Aktualisierung kümmern, wenn Sie das nicht möchten, und bleiben trotzdem auf dem neuesten Stand.


WordPress Homepage erstellen

STRATO und WordPress: Einfacher und flexibler geht’s fast nicht mehr

Wenn Sie sich dazu entscheiden, mit einem STRATO Wordpress-Paket Ihre Homepage zu erstellen, dann gehen Sie auf Nummer sicher.
Denn erstens reduziert STRATO hier die WordPress-Installation auf exakt die Angaben, die nur Sie machen können. Zweitens werden Updates auf Wunsch automatisch installiert, so dass ggf. bekannt gewordene Sicherheitslücken sofort geschlossen werden. Drittens sind Ihre Daten bei STRATO mit der jährlich erneuerten TÜV-Zertifizierung nach ISO 27001 so sicher wie auf einer Bank.
Zudem benötigen Sie für das Betreiben von WordPress als Homepage oder Blog keinerlei Programmierkenntnisse. Bedienen Sie sich aus dem großen Fundus von kostenfreien WordPress Themes. Wenn das für Ihre Absichten wichtig ist, wählen Sie gleich ein Theme mit responsive Design, um auch für mobile Geräte optimierte Ansichten zu gewährleisten. Die Erstellung Ihrer Homepage mit WordPress verursacht auf diese Art einen minimalen Aufwand, bis Sie sich um das Wesentliche, nämlich die Inhalte, kümmern können. Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit Ihrer neuen WordPress-Homepage!

WordPress FTP Vorteile

Nicht nur für Profis: WordPress-Website bearbeiten mit FTP

Um einen Blog oder eine Website mit WordPress zu erstellen, benötigen Sie nicht zwangsläufig ein FTP-Programm. Jedoch können Sie damit auf Dateien zugreifen, an die Sie ansonsten nicht herankommen und somit Änderungen vornehmen, die auf anderen Wegen nicht möglich sind. Auch WordPress-Einsteiger sollten sich mit dem Thema FTP (File Transfer Protocol) beschäftigen. Um damit zu arbeiten, benötigt man kein Informatik-Studium und es eröffnen sich einige neue Möglichkeiten.


Ihr Werkzeug: Ein FTP-Programm

Das File Transfer Protocol ist ein Datenübertragungsprotokoll, das eine Kommunikation zwischen einem Server – in Ihrem Fall dem Webserver Ihres Hostsund einem Client – Ihrem Computer – ermöglicht. Dadurch ist Ihnen der Zugriff auf alle Dateien und Dokumente möglich, aus denen Ihre Website besteht. Um diese Verbindung herzustellen, benötigen Sie ein FTP-Programm.

Im Internet sind zahlreiche FTP-Programme erhältlich. Sehr beliebt ist FileZilla. Die Bedienoberfläche gleicht dem Windows-Explorer, weswegen man sich schnell zurechtfindet. Auf der linken Seite werden die Dateien auf Ihrem Computer angezeigt, auf der rechten Seite die Dateien Ihrer WordPress-Website auf dem FTP-Server. Auf diese haben Sie uneingeschränkt Zugriff, Sie können sie bearbeiten, löschen oder neue Dateien anlegen.

WordPress und FTP: Bedienoberfläche FileZilla
Die Bedienoberfläche von FileZilla, mit den lokalen Daten links und den Daten auf dem Server rechts.

WordPress installieren über das FTP-Programm

Sie haben mehrere Möglichkeiten, um Ihre Website zu starten und WordPress zu installieren. Für die Installation von WordPress über ein FTP-Programm benötigen Sie Folgendes:

  • Ein FTP-Programm wie FileZilla, das kostenlos heruntergeladen und installiert werden kann.
  • Eine aktuelle Version von WordPress, die es ebenfalls kostenlos im Netz gibt.
  • Ihre persönlichen FTP-Zugangsdaten, um sich über das FTP-Programm mit dem Server zu verbinden. Diese erhalten Sie von Ihrem Provider. Sie sollten sie in Ihrem Kunden-Konto auf der Website Ihres Providers finden, unter „FTP-Zugänge“ oder ähnlichem. Konkret benötigen Sie den Servernamen, einen Benutzernamen und ein Passwort.

Wenn Detailfragen auftauchen, finden Sie außerdem umfangreiche Hilfen zu FTP und Informationen darüber, wie Sie eine Verbindung zum Server herstellen. So sind Sie nach kurzer Zeit startklar und können Ihre Website sowohl über den Admin-Bereich als auch über den FTP-Client bearbeiten.

Für alle Installationsschritte finden Sie im Internet detaillierte Anleitungen, die Sie einfach befolgen können. Jedoch ein Tipp: STRATO bietet seinen Kunden bei allen Hosting-Paketen einen Installations-Assistenten an, den sogenannten AppWizard. Dieser führt Sie durch die Installation und nimmt Ihnen viele Schritte ab.


Welche Vorteile bietet ein FTP-Programm?

Der FTP-Client ist ein hilfreiches Werkzeug. Manche Einstellungen können Sie nur über den FTP-Zugang vornehmen. Ein paar Beispiele, in welchen Situationen sich ein FTP-Client als nützlich erweist:

  • Wenn neue Updates für WordPress verfügbar sind, aktualisiert sich WP normalerweise selbstständig. Jedoch sind auch manuelle WordPress-Updates über den FTP-Client möglich. Erfahrene Nutzer wählen diesen Weg, um zunächst zu überprüfen, ob die neue WP-Version mit dem Theme und allen Plug-ins fehlerfrei läuft. Aus unterschiedlichen Gründen könnte es auch einmal vorkommen, dass ein Update nicht automatisch starten kann.
  • Bei einem Umzug Ihrer Website zu einem anderen Provider oder nur auf einen anderen Server – z. B. weil die Kapazitäten nicht mehr ausreichen – ist ein FTP-Programm ebenfalls sehr nützlich. Da Sie darüber Zugriff auf alle Ordner und Dateien haben, aus denen Ihre Website besteht, können Sie diese im FTP-Programm einfach herunterladen und auf Ihrer Festplatte speichern. Dort lagern die Daten sicher, bis Sie sie wieder in die neue Datenbank auf dem neuen Server verschieben.
  • Bei der täglichen Arbeit mit WordPress bietet Ihnen ein FTP-Programm Vorteile. Beispielsweise können Sie nur so ein Child-Theme anlegen und das Design Ihrer Website ganz gezielt und individuell anpassen. Auch haben Sie über den FTP-Client Zugriff auf sämtliche Plug-ins und wichtige Dateien wie die wp-config.php. In dieser Konfigurations-Datei befinden sich alle Einstellungen der Datenbank und wichtige Funktionen, ohne die Ihre Website nicht funktionieren würde. Erfahrene WordPress-Nutzer nehmen hier gerne Anpassungen vor. Beispielsweise lässt sich festlegen, wie viele Revisionen WordPress von einem Beitrag abspeichert oder nach wie vielen Tagen der Papierkorb automatisch gelöscht wird. Änderungen an dieser Datei sollten jedoch stets mit größter Vorsicht vorgenommen werden und nur, nachdem eine Sicherheitskopie erstellt wurde. Schleicht sich hier ein Fehler ein, funktioniert mitunter die gesamte Website nicht mehr.

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Schneller Zugriff auf den Server dank WordPress-FTP-Plug-in

Wenn es Ihnen mühselig erscheint, ständig das FTP-Programm zu öffnen und zwischen dem Programm und dem WordPress-Backend im Browser zu wechseln, installieren Sie einfach ein Plug-in. Dieses erleichtert Ihnen die Arbeit an Ihrer WordPress-Site mittels FTP. Wie immer gibt es mehrere Plug-ins, die mehr oder weniger die gleichen Funktionen bieten: Grundsätzlich erhalten Sie eine Bedienoberfläche im Admin-Bereich Ihrer WP-Website und können direkt dort Daten vom Server herunterladen oder auf den Server hochladen. Manche Plug-ins wie Media from FTP erlauben sogar, dass Bilder, die per FTP hochgeladen wurden, direkt in der Mediathek angezeigt werden. Ohne Plug-in funktioniert das nicht so einfach.


Diese Möglichkeiten bietet FTP WordPress-Nutzern

  • Einfache Verbindung von Server und Client über ein FTP-Programm
  • Jederzeit voller Zugriff auf alle Daten und Inhalte der Website, wie Themes und die Konfigurationsdatei
  • Dadurch deutlich umfangreichere Mittel, die Website zu bearbeiten und individuell anzupassen
  • Noch komfortabler zu nutzen mit einem WordPress-FTP-Plug-in, wodurch sich das separate Öffnen des FTP-Programms erübrigt

Kontaktformular WordPress

Für viele Dienstleistungen und bei vielen Geschäftskontakten ist es wichtig, dass Webseitenbetreiber und Kunden auf möglichst einfache Weise miteinander in Kontakt kommen. Manchmal reicht schon ein einfaches Eingabefeld, in welches der Seitenbesucher Fragen, Wünsche oder Anfragen direkt auf der Website eingeben kann.
Manchmal fordern Geschäftskonzepte aber auch umfangreichere Möglichkeiten, etwa um differenziertere Informationen vom Kunden zu erfragen, die für die angefragten Leistungen wichtig sind. Wenn Sie Ihre Homepage mit WordPress erstellt haben, stehen Ihnen verschiedene kostenfreie Plugins für Kontaktformulare zur Verfügung.

  • Individuelle Kontaktformulare auf WordPress-Seiten anlegen
  • Zahlreiche Plugins kostenfrei zum Download erhältlich
  • Leicht über die WordPress-Administration anzupassen
  • Inzwischen Standard: Der Spamschutz

Kontaktformular WordPress

Wozu eignen sich Kontaktformulare?

Am sichersten gelingt die Kontaktaufnahme über ein Kontaktformular auf Ihrer WordPress-Homepage. Damit sparen Sie sich eine E-Mail Adresse, die aufwändig vor Spam-Bots geschützt werden muss. Für eine einfache Kontaktaufnahme reichen ein Eingabefeld für die E-Mail Adresse des Interessenten sowie ein Freitext-Feld für die Anfrage.
Verschiedene Kontaktformulare auf der eigenen Homepage einzusetzen, ist praktisch, wenn Sie Anfragen zu unterschiedlichen Produkten oder Dienstleistungen schon im Voraus filtern möchten. So behalten Sie den Überblick darüber, wie oft Informationen zu einer Sparte abgefragt werden. Auch der Kunde spart Zeit, in der er beschreiben müsste, um welches Thema es ihm geht.
Wenn Sie wissen, welche Art von Kontaktformular Sie benötigen, müssen Sie sich zwangsläufig für ein Plugin entscheiden. Als kleine Hilfe stellen wir Ihnen an dieser Stelle zwei Plugins vor, die ganz unterschiedlichen Ansprüchen gerecht werden.


WordPress Kontaktformular

Einfaches WordPress Kontaktformular: Very Simple Contact Form

Dieses Plugin ist hervorragend geeignet, wenn Sie lediglich ein einziges Kontaktformular auf Ihrer gesamten Homepage brauchen. In der Administration von WordPress finden Sie nach der Installation des Plugins einen Bereich in der linken Seitenleiste, wo Sie das Formular generieren können. Danach integrieren Sie das Formular mit einem einfachen Shortcut auf der entsprechenden Seite. Das Layout verändern Sie entweder über eine CSS-Klasse, oder Sie installieren ein zusätzliches Plugin, welches Ihnen diese Arbeit abnimmt. Das Formular ist responsive, passt sich also automatisch an die Displaygröße des Geräts an, mit dem der Nutzer auf Ihrer Homepage surft. Damit kein Spam-Bot das Kontakt-Formular missbrauchen kann, stehen mindestens zwei verschiedene Arten der Spamsicherung zur Verfügung.


WordPress-Website mit Kontaktformular

Mächtiges Tool: Form Maker

Form Maker ist extrem flexibel und lässt sich für die verschiedensten Zwecke nutzen: Sie integrieren nicht nur ein Formular, sondern ggf. mehrere auf verschiedenen Seiten Ihrer Homepage. Zudem lassen sich verschiedene Feldtypen (z.B. neben Eingabefeldern auch Checkboxen oder Radiobuttons) miteinander kombinieren. Wer neben Anfrage- und Kontaktformularen auch ein Quiz oder eine kleine Umfrage auf die eigene Homepage bringen will, hat mit Form Maker ein Allround-Tool gefunden, das auch solche Features bereitstellt. Auch Form Maker generiert responsive Formulare, die sich an die die Displaygröße des jeweiligen Geräts anpassen. Spam können Sie auf drei verschiedene Arten abwehren lassen. Außerdem finden Sie in der WordPress-Administration einen Bereich, in dem alle abgeschickten Anfragen gesammelt dargestellt werden. Das ist sehr praktisch für den schnellen Überblick.


Kontaktformular auf WordPress-Homepage

Fazit: Das richtige WordPress Kontaktformular erleichtert Ihr Leben ungemein

Mit WordPress Kontaktformularen erreichen Sie verschiedene Ziele auf einen Streich: Einerseits erleichtern sie Ihren Kunden zielgenaue Anfragen zu verschiedenen Produkten oder Dienstleistungen. Andererseits behalten Sie – gerade bei einer größeren Homepage mit vielen verschiedenen Angeboten – den Überblick darüber, welche Informationen zu welchem Thema am häufigsten nachgefragt werden. Je nach Zuständigkeiten können Sie diese Anfragen im Hintergrund auch auf verschiedene E-Mail Adressen verteilen, so dass gleich der richtige interne Ansprechpartner von einer Anfrage erfährt. Generell sollten Sie darauf achten, dass ein Plugin für ein WordPress Kontaktformular einen anständigen Spamschutz gleich mitbringt. Da WordPress Ihnen mitteilt, wenn eine neue Version des Plugins vorliegt, verpassen Sie auch kein sicherheitsrelevantes Update. WordPress Kontaktformulare sind also eine rundum komfortable und sichere Sache, wenn es um zielgerichtete Kommunikation mit Ihren Kunden geht.

WordPress Shortcodes

Shortcodes in WordPress: Abkürzung als Arbeitserleichterung

WordPress zeichnet sich dadurch aus, dass man es auf vielen Wegen individuell erweitern und anpassen kann. Ein Weg ist die Verwendung von Shortcodes, also verkürztem Programmiercode. In WordPress sind Shortcodes kurze Befehle, mit denen zuvor definierte Elemente zu Beiträgen und Seiten hinzugefügt werden können, zum Beispiel Bildergalerien oder Videos. Regelmäßig wiederkehrende Arbeitsabläufe können so dank Shortcodes beschleunigt werden – ähnlich wie beim Einsatz von Tastaturkürzeln.

Shortcodes sind zudem eine Möglichkeit, in WordPress Cheats einzubauen. Mit Cheats (englisch: Schwindel) kann man den Programmiercode so verändern, dass Dinge möglich sind, die WordPress normalerweise nicht bietet. Zum Beispiel kann mithilfe der richtigen Plug-ins (oder dem entsprechenden Programmier-Talent) im Seiten-Titel mit einem Shortcode ein Bild eingefügt werden.

Neben ein paar standardmäßig in WordPress definierten Shortcodes kann man praktisch beliebig viele neue Shortcodes definieren und hinzufügen. Dafür muss man entweder selbst ein wenig programmieren oder man nutzt Plug-ins, die mit übersichtlichen Arbeitsoberflächen diese Arbeit erleichtern.


Wie und wo setzt man Shortcodes in WordPress ein?

Einfache Shortcodes bestehen nur aus einer eckigen Klammer und einem darin enthaltenen Wort, z. B. . Mit diesem Shortcode wird an der entsprechenden Stelle im Text eine Bildergalerie eingefügt. Meist fallen die Shortcodes etwas umfangreicher aus, weil innerhalb des Codes weitere Dinge definiert werden. Bei einer Bildergalerie zum Beispiel, welche Fotos angezeigt werden sollen:

.

Shortcodes können auch Text umschließen, mit einer öffnenden und einer schließenden Klammer: <img src=“http://name-der-website.de/Bild.jpg“> Bildunterschrift . So erhält z. B. das eingefügte Bild eine Bildunterschrift.

Man kann Shortcodes standardmäßig in jedem Text-Editor in WordPress eingeben – also bei den Beiträgen, Seiten und im Text-Widget. Mithilfe von Plug-ins kann man auch an anderen Stellen auf der WordPress-Website Shortcodes nutzen.

Beispiel eines WordPress-Shortcodes im Text-Editor
Shortcodes werden in WordPress direkt im Text-Editor eingegeben

Welche WordPress-Shortcodes gibt es und wo findet man sie?

Direkt nach der Installation von WordPress sind nur wenige – aktuell sechs – Shortcodes vorhanden. Grundlegende Infos zu Shortcodes und die von Haus aus definierten Shortcodes finden Sie auf der WordPress-Website.

Ein paar Beispiele, was man mit Shortcodes in WordPress machen kann:

  • Bildergalerien in einen Beitrag oder in der Sidebar einfügen.
  • Ordnung in die Sidebar bringen mit Shortcodes im Widget Logic.
  • Audio- und Video-Dateien im Text einfügen.
  • Einen Text in mehrere Spalten aufteilen.
  • Einen Text-Ausschnitt in einer farbigen Box hervorheben.
  • Einen QR-Code generieren.

Shortcodes-Plugins für WordPress

Mehr Shortcodes dank WordPress-Plug-ins

Plug-ins erleichtern das Erstellen und den Einsatz von Shortcodes und übernehmen weitere praktische Aufgaben. Folgende Übersicht zeigt eine Auswahl an Shortcode-Plug-ins:

  • Shortcoder: Dieses Plug-in stellt ein eigenes Menü im WordPress-Backend zur Verfügung, mit dem sich Shortcodes erstellen lassen. Zudem fügt es einen Button in der Werkzeugleiste im Text-Editor hinzu, über den die definierten Shortcodes mit einem Klick eingefügt werden können.
  • Shortcodes Ultimate: Nach der Installation des Plug-ins steht Ihnen eine umfangreiche Auswahl an Shortcodes zur Verfügung. Das Plug-in bietet außerdem ebenfalls die Möglichkeit, eigene Shortcodes zu definieren.
  • WPX Shortcodes Manager Light: Mit diesem Plug-in können Sie Ihre Shortcodes verwalten. Man erhält einen Editor zum Definieren von Shortcodes und hat direkt in WordPress eine Shortcode-Liste mit allen definierten Befehlen, die man dort zudem aktivieren und deaktivieren kann.
  • Shortcodes Anywhere or Everywhere: Mit diesem Plug-in können Sie Shortcodes fast überall auf Ihrer WordPress-Website einfügen., nicht nur in Beiträgen, Seiten und dem Text-Widget, sondern z. B. auch im Header, Footer und sogar im Titel von Beiträgen.

Eigene Shortcodes für WordPress

WordPress-Shortcodes manuell definieren

Wer möglichst wenige Plug-ins installieren möchte oder gern die volle Kontrolle über den Programmiercode auf seiner Website hat, kann direkt innerhalb der functions.php-Datei neue Shortcodes definieren. Code-Vorlagen findet man in großer Zahl im Internet. Um die Befehle zu verstehen, sollte man jedoch zumindest grundlegende Programmierkenntnisse mitbringen.

Alternativ zur Definition der Shortcodes in der functions.php-Datei kann man eine extra PHP-Datei anlegen. In dieser Datei können alle Shortcodes definiert werden – so hat man auch alle als übersichtliche Liste vorliegen. In der functions.php-Datei muss anschließend nur eine einzige Code-Zeile eingefügt werden, damit auf die Shortcodes-Datei zugegriffen wird: include_once (ORDNERPFAD. ‚/shortcodes.php‘);.

Viele Tipps und Anleitungen zur manuellen Definition von Shortcodes findet man u. a. auf der WordPress-Website.


Das Wichtigste zu Shortcodes zusammengefasst

  • Shortcodes sind abgekürzter Programmiercode.
  • Mit Shortcodes können zuvor definierte Elemente eingefügt werden, ohne lange durch Menüs zu klicken.
  • Die Codes können direkt im Text-Editor in WordPress eingefügt werden.
  • An der entsprechenden Stelle erscheinen dann beispielsweise eine Bildergalerie oder eine Video-Datei.
  • Plug-ins liefern eine große Auswahl an zusätzlichen Shortcodes sowie die Möglichkeit, Shortcodes zu definieren, ohne selbst programmieren zu müssen.

WordPress mit Befehlen anpassen

Gewusst wie: WP clever nutzen mit PHP-Conditions & Co.

WordPress ist – neben vielen anderen Gründen – auch deswegen so beliebt, weil jeder die Möglichkeit hat, die eigene Website nach seinem Geschmack anzupassen und zu gestalten. Dafür können Sie in WordPress unterschiedliche Befehle nutzen. Ein Großteil der Elemente besteht aus der Skriptsprache PHP, doch auch HTML und CSS spielen bei der manuellen Anpassung von WordPress eine Rolle.


WordPress Themes mit PHP-Befehlen anpassen

PHP steht heute für Hypertext Preprocessor – ursprünglich war es ein Akronym für Personal Home Page Tools. PHP ist eine Skriptsprache, die vor allem beim Erstellen von dynamischen Websites und Webanwendungen zum Einsatz kommt. In WordPress bestehen viele Dateien aus PHP-Code. Wenn Sie sich ein wenig mit PHP auskennen, können Sie direkt im Quellcode viele Anpassungen am Aufbau der Website und dem Design selbst vornehmen. So verändern Sie beispielsweise schnell Kleinigkeiten, die Sie an dem ursprünglichen Theme stören.


Conditional Tags und ihre Verwendung in WordPress

Conditional Tags sind WordPress-eigene PHP-Funktionen, die eine bestimmte Bedingung (Condition) vorgeben, unter der eine Aktion ausgeführt werden soll. So legt z. B. die PHP-Condition is_home() fest, dass eine Aktion nur auf der Startseite ausgeführt wird. Da Conditional Tags PHP-Funktionen sind, können sie in jeder PHP-Datei von WordPress eingesetzt werden. Dafür lädt man die Datei, in der man etwas bearbeiten möchte, mit einem FTP-Programm herunter. Anschließend kann man sie öffnen, bearbeiten und dann wieder hochladen. Man sollte zunächst zu Sicherheitszwecken eine Kopie der Datei anlegen, die man bearbeitet. So hat man die Originaldatei noch zur Hand, falls man einen Fehler macht. Im Folgenden sehen Sie ein konkretes Beispiel für eine PHP-Condition:

Ein WordPress Befehl zur Begrüßung der Besucher
So könnte der Befehl für die Begrüßung Ihrer Besucher auf der Webseite aussehen

In diesem Fall erscheint nur auf der Startseite ein kleiner Willkommensgruß („if“ leitet die Bedingung ein und „echo“ ist die Aufforderung, den Satz zwischen den Anführungszeichen auszugeben. Salopp formuliert bedeutet der PHP-Code also: „Wenn du dich gerade auf der Startseite befindest, dann schreibe ‚Willkommen auf meinem Blog.’“)
Die Bedingungen sind mitunter noch deutlich verschachtelter und kleinteiliger. Wenn man manuell umfangreiche Anpassungen an den Theme-Templates vornehmen will, sollte man sich zunächst generell mit PHP vertraut machen.


Einige häufig genutzte Conditional Tags

  • is_home(): wenn ein Beitrag die Startseite darstellt
  • is_front_page(): wenn eine Seite als Startseite festgelegt wurde (die Startseite legen Sie unter „Einstellungen -> Lesen“ im WP-Backend fest)
  • is_single(): ein einzelner Beitrag
  • is_page(): eine statische Seite
  • is_category(): die Archivseite einer Kategorie
  • is_attachment(): ein Anhang, z. B. ein Bild oder ein anderes hochgeladenes Medium
  • is_singular(): eine einzelne Seite, ein einzelner Beitrag oder ein einzelner Anhang; in Klammern muss der Name stehen, z. B. is_singular(‚Impressum‘)

Template-Dateien eines WordPress-Themes mit Conditional Tags anpassen

Jetzt ist die Frage: Wo füge ich denn den gewünschten Conditional Tag genau ein? Dazu muss man sich vergegenwärtigen, dass bei WordPress-Themes nicht alle Bereiche einer Website (also Header, Footer etc.) in einer einzigen Datei zu finden sind.
Ein WordPress-Theme besteht zumeist aus mehreren einzelnen Dateien – sogenannten Template-Dateien –, die die einzelnen Elemente des Layouts beschreiben. Je nach Theme gibt es unterschiedlich viele PHP-Dateien, die je nach Bedarf zu einer Seite mit verschiedenen Bereichen zusammengesetzt werden. Ganz einfach gestrickte Themes bestehen nur aus der index.php. Häufig sind jedoch weitere Dateien vorhanden – etwa die footer.php, in der das Aussehen des Fußbereichs genauer definiert ist, oder die header.php für den Kopfbereich sowie die sidebar.php für die Sidebar.

WordPress-Befehle: grafische Darstellung der Zusammensetzung eines WordPress-Themes aus unterschiedlichen Template-Dateien
Die einzelnen Elemente eines Themes werden in separaten Template-Dateien definiert

Je nachdem, an welchem Element der Website man Veränderungen vornehmen möchte, wählt man die entsprechende PHP-Datei aus. Sie können auch selbst zusätzliche PHP-Dateien erstellen. Gibt es beispielsweise noch keine footer.php, können Sie diese anlegen und mit den entsprechenden Inhalten, Funktionen und Befehlen füllen. Damit das Theme diese Informationen dann auch abrufen kann, müssen Sie in der index.php an der Stelle, wo er gewünscht ist, den Befehl get_footer(); einfügen. Dann greift das Theme auf die footer.php zu.

Auf das Beispiel von weiter oben bezogen, bei dem ein Conditional Tag einen bestimmten Inhalt nur auf der Startseite ausgeben soll: Hier bietet es sich an, sich in der Datei header.php einen Platz im Layout zu suchen, an dem „Willkommen auf meinem Blog“ angezeigt wird.


Wo findet man auf einer WordPress-Site noch PHP?

Fast alles wird in WordPress in PHP beschrieben. Wenn Sie sich z. B. mit einem FTP-Programm durch die Ordner Ihrer Website klicken, sehen Sie fast überall die Datei-Endung .php. Sowohl die wichtige Konfigurationsdatei wp-config.php als auch alle Plug-ins sind in dieser Skriptsprache geschrieben. Wenn Sie öfter den Wunsch verspüren, eigene kleine Änderungen an Ihrer WordPress-Website vorzunehmen, ohne für diesen speziellen Fall ein extra Plug-in zu installieren, lohnt sich die nähere Beschäftigung mit PHP.

Dann passen Sie nicht nur die Optik Ihrer Website an, sondern auch deren Funktionsweise. Beispielsweise können Sie in der Datei wp-config.php festlegen, dass WordPress nur eine bestimmte Anzahl an Revisionen eines Beitrags oder einer Seite speichern soll – andernfalls legt WordPress unendlich viele Kopien an. Dafür fügen Sie nur den Befehl define( ‚WP_POST_REVISIONS‘, 3 ); in das Dokument ein und setzen die Anzahl der Revisionen nach Belieben fest (3 ist hier nur ein Beispiel).


Mit Shortcodes Zeit sparen

Shortcodes sind in WordPress Befehle, um beispielsweise im Editor schnell eine Bildergalerie oder ein Foto mit einer Bildunterschrift einzufügen. Shortcodes sind verkürzter Programmiercode, den man im WordPress-Editor als Befehl eingibt. Zuvor muss man WordPress jedoch „erklären“, für welche Aktion der Shortcode steht. Neben einigen wenigen vordefinierten Shortcodes können Sie selbst Shortcodes festlegen. Entsprechende Plug-ins liefern beispielsweise eine zusätzliche Auswahl an Programmier-Kürzeln mit.
Die Shortcodes fügen Sie in WordPress in den Text-Editor ein – direkt an der Stelle, an der z. B. eine Bildergalerie auf der Website erscheinen soll. Oder nach Installation des praktischen Widget Logic in ein extra Editor-Feld bei jedem Widget.

Die Arbeit mit Shortcodes erleichtert und beschleunigt routinemäßige Arbeitsschritte in WordPress. Bleiben wir beim Beispiel Bildergalerie: jedes Bild erhält bei Hochladen eine eigene ID. Wenn Sie nun eine neue Bildergalerie anlegen wollen, reicht es, wenn Sie die IDs der Bilder kennen, die Sie in der Galerie zeigen möchten. Mit dem Shortcode wählen Sie also die Bilder mit den IDs 24, 76 und 148 aus und schon sind Sie fertig. Auf diese Art sparen Sie sich langwieriges Scrollen und Klicken durch alle Bilder, die zur Verfügung stehen.


WordPress-Befehle: das Wichtigste zusammengefasst

Zusammengefasst: WordPress-Befehle

  • Der Großteil der Elemente einer WordPress-Site besteht aus PHP-Dateien. Diese passen Sie mit PHP-Befehlen an.
  • Dabei können Sie nicht nur das Layout und die Aufteilung der Website verändern, sondern auch wichtige Funktionen wie das Speichern von Beitrags- und Seitenentwürfen beeinflussen.
  • Für kleine Anpassungen benötigen Sie keine ausgeprägten Programmierkenntnisse. Doch Grundkenntnisse in PHP helfen Ihnen, sich im Quellcode der Dateien zurecht zu finden.

How to: gscloud

gscloud ist ein Kommandozeilen-Tool, mit dem du deine virtuelle Infrastruktur auf Tech4Hosting verwalten kannst. In diesem How to zeigen wir dir, wie du gscloud auf einem Windows- oder Linux-Server installierst.

Allgemeine Informationen findest du hier: https://github.com/Tech4Hosting/gscloud

und die Paketquellen zur Installation hier: https://github.com/Tech4Hosting/gscloud/releases

Voraussetzung

Du benötigst zur Nutzung von gscloud einen Windows- oder Linux-Server mit aktiver Internetverbindung (grundsätzlich kann auch eine Workstation genutzt werden). Wir nutzen in unseren exemplarischen Beispielen einen Cloud-Server auf Tech4Hosting.

Damit du dich später auch korrekt authentifizieren kannst, brauchst du im weiteren Verlauf deine User-UUID sowie einen API-Token.

Anleitung

Schritt 1

Logge dich bitte zunächst auf deinem Server (oder deiner Workstation) ein und überprüfe den Zugang zum Internet.

Schritt 2

Lade das entsprechende Asset für deine Architektur von unserer GitHub Seite herunter:

https://github.com/Tech4Hosting/gscloud/releases

Entpacke die Datei entsprechend deines Betriebssystems und verschiebe dieses dann in einen Ordner deiner Wahl.

Hinweis: Damit du gscloud als Kommandozeilenprogramm nutzen kannst, empfiehlt sich ein Ablageort innerhalb deiner PATH-Variable.

Schritt 3

Öffne nun ein Befehlszeilenprogramm wie Powershell/Bash und navigiere zu dem Ordner, in welchem du die gscloud abgelegt hast.
GS Cloud Schritt 3

Schritt 4

Nun starte die .exe Datei.
gscloud Schritt 4
Linux testen:
Um auf einem Linux-basierten Betriebssystem zu überprüfen, ob deine Konfiguration bis hierhin korrekt ist, kannst du folgenden Befehl nutzen:

[[email protected]entos8 ~]# which gscloud
/usr/local/bin/gscloud

Schritt 5

Nun richten wir gscloud ein! Gib dazu folgenden Befehl in die Kommandozeile ein:

gscloud.exe make-config

Du erhältst als Ausgabe den Ort, wo die Config File (config.yaml) zu finden ist.
gscloud Schritt 5

Schritt 6

Öffne das Config File im entsprechenden Ordner und füge deine User-UUID und deinen API-Token ein (beide Informationen findest du in deinem Panel unter dem Menüpunkt “API Keys”). Datei speichern und schließen.
gscloud Schritt 6

Schritt 7

Zur Überprüfung kannst du dir deine Server ausgeben lassen. Nutze dazu folgenden Befehl:

gscloud.exe server ls

Erhältst du eine Liste mit deinen Servern, weißt du, dass du alles richtig gemacht hast!

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Tech4Hosting Kubernetes Cluster in 5 Minuten einrichten

Du möchtest deine Applikation auf Kubernetes betreiben? Dir und deinen Teammitgliedern fehlt allerdings die Erfahrung damit? Kein Problem, Kubernetes ist relativ neu auf dem Markt und zudem noch sehr komplex. Hinzu kommt, dass das Betreiben eines Kubernetes Clusters eine andere Herausforderung ist, als Kubernetes als Plattform zu nutzen.

Mit Tech4Hosting Kubernetes (GSK) bieten wir dir einen Managed Kubernetes Service an, sodass du dich um den Betrieb deiner Applikation kümmern kannst und nicht um das Cluster selbst.

In diesem Tutorial erstellen wir einen GSK Cluster, konfigurieren die Kommandozeilen-Tools und installieren ein WordPress auf dem GSK. Viel Spaß!

Einen GSK Cluster erstellen

Wie immer legen wir viel Wert auf eine möglichst einfache und effiziente Bedienbarkeit, daher ist auch das Erstellen eines GSK gewohnt einfach. Als erstes musst du dich natürlich in unser Tech4Hosting Panel einloggen. In der linken Navigationsleiste wählst du dann das schon bekannte Kubernetes-Icon aus.

Jetzt erstellst du den Service und bekommst ein Dialogfenster angezeigt, in dem du ein paar einfache Konfigurationen vornehmen kannst.

Gib deinem Cluster einen Namen und passe die Konfiguration an. Für das Beispiel reichen die oben abgebildeten Einstellungen völlig aus. Diese kannst du auch nachher anpassen.

Nun erstelle das GSK Cluster. Das dauert ungefähr 5-7 Minuten. Die Zeit nutzen wir und richten derweil die Kommandozeilen-Tools ein.

Zugriff aufs GSK Cluster einrichten

Um mit dem GSK Cluster bequem und einfach interagieren zu können installieren wir jetzt kubectl, helm und gscloud.

kubectl – Kubernetes CLI

Da ich auf einem Linux System unterwegs bin, sind folgende Schritte darauf ausgelegt.

curl -LO https://storage.googleapis.com/kubernetes-release/release/v1.18.0/bin/linux/amd64/kubectl

chmod +x ./kubectl

sudo mv ./kubectl /usr/local/bin/kubectl

Für andere Systeme verweise ich auf die offizielle Dokumentation von Kubernetes selbst:

Helm – der Kubernetes Packet Manager

Da wir wahrscheinlich noch auf das Cluster warten, installieren wir schnell noch Helm. Helm ist eine Art Paketmanager, mit dem wir nachher WordPress installieren werden. Wenn man gerade mit Helm startet, sollte man auf jeden Fall Helm 3 benutzen.

Hier wieder mein Installationsverlauf mit Verweis auf die offizielle Dokumentation:

Geh auf GitHub Releases für die letzte stable Helm 3 Version. Download Helm 3 für die jeweilige Architektur, entpacken und dann noch in meinen Pfad verschieben:

wget https://get.helm.sh/helm-v3.2.4-linux-amd64.tar.gz
tar -xzf helm-v3.2.4-linux-amd64.tar.gz
mv linux-amd64/helm /usr/local/bin/helm

gscloud – Tech4Hosting CLI

Wir von Tech4Hosting entwickeln mit gscloud ein Kommandozeilen-Tool, mit dem du mit Tech4Hosting interagieren kann. Warum brauchen wir jetzt ein weiteres Tool, um mit Kubernetes zu agieren? Würde nicht die kubeconfig ausreichen? Ja, du kannst jetzt ins Panel gehen und dir die kubeconfig für deinen GSK Cluster herunterladen und schon loslegen.

Allerdings ist das Clientzertifikat in der kubeconfig nur 3 Tage gültig, da dies nicht widerrufen werden kann. Damit wir nicht alle 3 Tage ins Panel müssen und eine neue kubeconfig herunterladen müssen, können wir gscloud so einrichten, dass es beim Ablauf automatisch das Zertifikat erneuert, wenn wir kubectl nutzen.

Holt euch dafür den Downloadlink für eure Architektur hier.

gscloud installieren

wget https://github.com/Tech4Hosting/gscloud/releases/download/v0.3.0-beta/gscloud_0.3.0-beta_linux_amd64.zip
unzip gscloud_0.3.0-beta_linux_amd64.zip
sudo mv gscloud_0.3.0-beta_linux_amd64 /usr/local/bin/gscloud

gscloud konfigurieren

Wir richten gscloud nun ein, da wir damit die kubeconfig sehr einfach generieren können.

Hiermit erstellen wir eine config für gscloud:
gscloud make-config

Das sieht dann so aus:

cat /home/${USER}/.config/gscloud/config.yaml

Im Panel unter API-Keys kannst du dir die User-UUID kopieren und einen API-Token erstellen. Diese beiden kopierst du in die gscloud config. Die kubeconfig kannst du dir nun mit folgendem Befehl generieren:

gscloud kubernetes cluster save-kubeconfig --credential-plugin --cluster CLUSTER-UUID

Die Cluster-UUID bekommst du im Panel angezeigt, wenn du auf dein GSK Cluster auswählst.

Mit dem GSK Cluster arbeiten

Das GSK Cluster ist provisioniert, alle Kommandozeilen-Tools sind eingerichtet. Jetzt kannst du anfangen mit dem Cluster zu interagieren. Zuerst schauen wir uns alle Nodes an:

kubectl get nodes

Dann schauen wir, welche Pods auf dem GSK Cluster laufen:

kubectl get pods --all-namespaces

WordPress mit Helm installieren

Helm ist der Paketmanager für Kubernetes. Viele bekannte Anbieter bieten ihre Kubernetes YAML Dateien als Helm Chart an. Es gibt momentan 2 Hubs auf denen man Helm Charts finden kann.

Jetzt suchst du nach “Wordpress” und siehst mehrere Anbieter.

Wir nehmen das Helm Chart “bitnami/wordpress”.

Mit “helm repo list” kann man prüfen, ob man das Repository schon konfiguriert hat. Bei einer frischen Installation von Helm 3 sollte kein Repository vorhanden sein. Mit folgendem Befehl fügen wir das Repository von bitnami hinzu:

helm repo add bitnami https://charts.bitnami.com/bitnami

Kurze Kontrolle mit helm repo list

Nun ist das Repository für Helm verfügbar. Als nächstes wird ein namespace erstellt in dem wir unsere WordPress Ressourcen deployen wollen.

kubectl create namespace wordpress

Im letzten Schritt deployen wir mit Helm das WordPress Chart. Hierfür belassen wir es bei den Standardwerten, da diese für unser Beispiel ausreichen.

helm install test-wordpress bitnami/wordpress --version 9.4.2 --namespace wordpress

Die Standardwerte eines Helm Charts werden für gewöhnlich im README.md gepflegt und sind auch im Hub einsehbar: https://hub.kubeapps.com/charts/bitnami/wordpress

Im Code des Helm Charts selbst sind die Standardwerte in der values.yaml des Helm Charts zu finden: https://github.com/bitnami/charts/blob/master/bitnami/wordpress/values.yaml

Für uns sind folgende Parameter wichtig:

service.type Kubernetes Service type LoadBalancer

Damit wird in dem GSK Cluster ein LoadBalancer erstellt, der die WordPress Installation direkt von außen erreichbar macht.

kubectl get svc --namespace wordpress
original


Wir sehen in unserem Beispiel, dass der WordPress Service mit der externen IP http://45.12.48.144/ erreichbar ist.

Im WordPress Helm Chart sind folgende Werte für persistente Datenhaltung wichtig:
mariadb.master.persistence.enabled true
mariadb.master.persistence.size 8Gi

persistence.enabled true
persistence.size 10Gi

In dem GSK Cluster werden dadurch automatisch Persistent Volumes und Persistent Volume Claims angelegt:

kubectl get pvc -n wordpress

kubectl get pv

Mit GSK einen Kubernetes Cluster erstellen

Mit einem Tech4Hosting Kubernetes Cluster haben wir in Windeseile ein gemanagtes Kubernetes Cluster erstellt. Funktionen wie ein LoadBalancer und Storage Volumes sind direkt integriert und machen den Einstieg in die komplexe Kubernetes Welt sehr einfach.

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