Kontaktformular WordPress

Für viele Dienstleistungen und bei vielen Geschäftskontakten ist es wichtig, dass Webseitenbetreiber und Kunden auf möglichst einfache Weise miteinander in Kontakt kommen. Manchmal reicht schon ein einfaches Eingabefeld, in welches der Seitenbesucher Fragen, Wünsche oder Anfragen direkt auf der Website eingeben kann.
Manchmal fordern Geschäftskonzepte aber auch umfangreichere Möglichkeiten, etwa um differenziertere Informationen vom Kunden zu erfragen, die für die angefragten Leistungen wichtig sind. Wenn Sie Ihre Homepage mit WordPress erstellt haben, stehen Ihnen verschiedene kostenfreie Plugins für Kontaktformulare zur Verfügung.

  • Individuelle Kontaktformulare auf WordPress-Seiten anlegen
  • Zahlreiche Plugins kostenfrei zum Download erhältlich
  • Leicht über die WordPress-Administration anzupassen
  • Inzwischen Standard: Der Spamschutz

Kontaktformular WordPress

Wozu eignen sich Kontaktformulare?

Am sichersten gelingt die Kontaktaufnahme über ein Kontaktformular auf Ihrer WordPress-Homepage. Damit sparen Sie sich eine E-Mail Adresse, die aufwändig vor Spam-Bots geschützt werden muss. Für eine einfache Kontaktaufnahme reichen ein Eingabefeld für die E-Mail Adresse des Interessenten sowie ein Freitext-Feld für die Anfrage.
Verschiedene Kontaktformulare auf der eigenen Homepage einzusetzen, ist praktisch, wenn Sie Anfragen zu unterschiedlichen Produkten oder Dienstleistungen schon im Voraus filtern möchten. So behalten Sie den Überblick darüber, wie oft Informationen zu einer Sparte abgefragt werden. Auch der Kunde spart Zeit, in der er beschreiben müsste, um welches Thema es ihm geht.
Wenn Sie wissen, welche Art von Kontaktformular Sie benötigen, müssen Sie sich zwangsläufig für ein Plugin entscheiden. Als kleine Hilfe stellen wir Ihnen an dieser Stelle zwei Plugins vor, die ganz unterschiedlichen Ansprüchen gerecht werden.


WordPress Kontaktformular

Einfaches WordPress Kontaktformular: Very Simple Contact Form

Dieses Plugin ist hervorragend geeignet, wenn Sie lediglich ein einziges Kontaktformular auf Ihrer gesamten Homepage brauchen. In der Administration von WordPress finden Sie nach der Installation des Plugins einen Bereich in der linken Seitenleiste, wo Sie das Formular generieren können. Danach integrieren Sie das Formular mit einem einfachen Shortcut auf der entsprechenden Seite. Das Layout verändern Sie entweder über eine CSS-Klasse, oder Sie installieren ein zusätzliches Plugin, welches Ihnen diese Arbeit abnimmt. Das Formular ist responsive, passt sich also automatisch an die Displaygröße des Geräts an, mit dem der Nutzer auf Ihrer Homepage surft. Damit kein Spam-Bot das Kontakt-Formular missbrauchen kann, stehen mindestens zwei verschiedene Arten der Spamsicherung zur Verfügung.


WordPress-Website mit Kontaktformular

Mächtiges Tool: Form Maker

Form Maker ist extrem flexibel und lässt sich für die verschiedensten Zwecke nutzen: Sie integrieren nicht nur ein Formular, sondern ggf. mehrere auf verschiedenen Seiten Ihrer Homepage. Zudem lassen sich verschiedene Feldtypen (z.B. neben Eingabefeldern auch Checkboxen oder Radiobuttons) miteinander kombinieren. Wer neben Anfrage- und Kontaktformularen auch ein Quiz oder eine kleine Umfrage auf die eigene Homepage bringen will, hat mit Form Maker ein Allround-Tool gefunden, das auch solche Features bereitstellt. Auch Form Maker generiert responsive Formulare, die sich an die die Displaygröße des jeweiligen Geräts anpassen. Spam können Sie auf drei verschiedene Arten abwehren lassen. Außerdem finden Sie in der WordPress-Administration einen Bereich, in dem alle abgeschickten Anfragen gesammelt dargestellt werden. Das ist sehr praktisch für den schnellen Überblick.


Kontaktformular auf WordPress-Homepage

Fazit: Das richtige WordPress Kontaktformular erleichtert Ihr Leben ungemein

Mit WordPress Kontaktformularen erreichen Sie verschiedene Ziele auf einen Streich: Einerseits erleichtern sie Ihren Kunden zielgenaue Anfragen zu verschiedenen Produkten oder Dienstleistungen. Andererseits behalten Sie – gerade bei einer größeren Homepage mit vielen verschiedenen Angeboten – den Überblick darüber, welche Informationen zu welchem Thema am häufigsten nachgefragt werden. Je nach Zuständigkeiten können Sie diese Anfragen im Hintergrund auch auf verschiedene E-Mail Adressen verteilen, so dass gleich der richtige interne Ansprechpartner von einer Anfrage erfährt. Generell sollten Sie darauf achten, dass ein Plugin für ein WordPress Kontaktformular einen anständigen Spamschutz gleich mitbringt. Da WordPress Ihnen mitteilt, wenn eine neue Version des Plugins vorliegt, verpassen Sie auch kein sicherheitsrelevantes Update. WordPress Kontaktformulare sind also eine rundum komfortable und sichere Sache, wenn es um zielgerichtete Kommunikation mit Ihren Kunden geht.

WordPress Datenbanken

Warum eine WordPress-Datenbank anlegen?

Eine schnelle Datenbank ist für eine WordPress-Website unverzichtbar. Sie dient als Speicherort für Texte und Bilder, Nutzerdaten und individuelle Einstellungen Ihrer Website. Über die Datenbank greifen Sie und Ihre Nutzer jederzeit auf die gewünschten und je nach Nutzerrolle freigegebenen Inhalte zu, die sich überdies bequem verwalten lassen. Wenn Sie WordPress über ein Hosting-Paket installieren, wird in der Regel automatisch eine Datenbank für Sie angelegt, doch können Sie eine WordPress-Datenbank selbstverständlich auch selbst anlegen. Hier erfahren Sie, wie das geht und wie Sie Ihre Datenbank anschließend sichern und verwalten.

  • volle Kontrolle über Ihre Daten
  • schneller Zugriff und einfache Bedienung
  • übersichtliche, grafische Benutzeroberfläche
  • keine Programmierkenntnisse nötig

So legen Sie eine Datenbank für WordPress an

Erstellen und verwalten Sie WordPress-Datenbanken zum Beispiel mithilfe des Datenbankverwaltungssystems MySQL sowie des Tools phpMyAdmin. Wenn Sie WordPress auf einem lokalen Rechner installieren (beispielsweise zu Testzwecken), müssen Sie MySQL selbst herunterladen, ebenso die grafische Oberfläche phpMyAdmin.

In den WordPress-Hosting-Paketen von STRATO sind diese Programme bereits fertig eingerichtet. Sie loggen sich lediglich in Ihrem Hosting-Account ein und navigieren auf Ihre Paketübersicht. Klicken Sie auf Datenbanken und Webspace und anschließend auf Datenbankverwaltung. Dort legen Sie eine neue WordPress-Datenbank an, bevor Sie WordPress installieren:

  • Klicken Sie auf Datenbank anlegen.
  • Notieren Sie sich die angezeigten Informationen zur neuen Datenbank, einschließlich des Datenbanknamens.
  • Ändern Sie das voreingestellte Passwort der Datenbank und wählen Sie für das neue eine Kombination aus Klein- und Großbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen.
  • Auf Wunsch fügen Sie der neuen Datenbank einen Kommentar hinzu, um sie später leichter wiederzufinden.

WordPress Datenbank: MySQL

Wofür braucht WordPress MySQL?

MySQL ist ein Datenbankverwaltungssystem, das Daten tabellenbasiert speichert, sodass sich diese jederzeit schnell abrufen, organisieren und bearbeiten lassen. MySQL verarbeitet problemlos große Datenmengen und verbraucht dabei nur wenig Speicherplatz – deshalb setzen viele Content-Management-Systeme (CMS) wie WordPress auf MySQL.


WordPress Datenbank Nutzen

Wie funktioniert MySQL und was kann es?

MySQL basiert auf der Datenbanksprache SQL. Diese ist einfach aufgebaut und sehr benutzerfreundlich. Dank seiner Einfachheit und Schnelligkeit zählt MySQL zu den weltweit beliebtesten Datenbankverwaltungssystemen. Da MySQL selbst nicht über eine grafische Benutzeroberfläche verfügt, wird das Programm häufig mit phpMyAdmin kombiniert, das eine übersichtliche Benutzeroberfläche beisteuert.

MySQL funktioniert als Client-Server-System. Die entsprechende Datenbank stellt den Server dar und eine grafische Oberfläche wie phpMyAdmin ermöglicht als Client eine komfortable Interaktion mit dem Server. Über diese Oberfläche schicken Sie Befehle oder Anfragen (sogenannte „queries“; Einzahl: „query“) an die Datenbank, die diese in ausführbaren Code übersetzt und ausführt. Nach erfolgreicher Ausführung Ihrer Anfrage erhalten Sie beispielsweise einen Datenauszug oder eine Meldung zurück.

MySQL speichert alle Daten binär verschlüsselt – die Daten können demnach nur mit MySQL-Werkzeugen bearbeitet werden. MySQL kann beliebig viele, voneinander unabhängige Datenbanken speichern, es ermöglicht das Anlegen vieler Benutzer mit unterschiedlichen Zugriffsprofilen sowie einen sicheren Passwortschutz.


WordPress Datenbank: phpMyAdmin

Hinweis zu phpMyAdmin

Mit phpMyAdmin sehen Sie Ihre Datenbank übersichtlich grafisch aufbereitet. Auf der linken Seite sehen Sie die einzelnen Tabellen, auf die die Daten Ihrer Website verteilt sind. Klicken Sie eine der Tabellen an, bekommen Sie die entsprechenden Daten angezeigt. Mittig in der oberen Hälfte finden Sie weitere Funktionen wie zum Beispiel SQL. Dort können Sie SQL-Befehle direkt eingeben. Nutzen Sie diese Funktion jedoch nur, wenn Sie sich mit der Programmiersprache auskennen, denn falsche Eingaben können schnell zu Fehlern in der Datenbank führen.


WordPress-Datenbanken sichern

Mit einem STRATO-Hosting-Paket profitieren Sie von regelmäßigen, automatischen Datensicherungen. Zudem können Sie auf Wunsch Ihre Datenbank jederzeit selbst sichern. Dafür benötigen Sie kein zusätzliches WordPress-Plug-in, denn Sie erledigen auch dies schnell und einfach über Ihren Account – mit besagtem phpMyAdmin. Gehen Sie dazu erneut auf Datenbankverwaltung und klicken Sie auf den Button Verwalten, der sich rechts neben der angezeigten WordPress-Datenbank befindet.

Die Datenbankübersicht einer WordPress-Datenbank bei STRATO
Die Datenbankverwaltung im STRATO-Kunden-Login

Sie gelangen in die Nutzeroberfläche von phpMyAdmin. Dort wählen Sie in der oberen Leiste den Reiter Exportieren und anschließend für die Art des Exports Angepasst aus. Für die Ausgabe wählen Sie Speichere Ausgabe in Datei. Mit einem Klick auf Ok können Sie die Datenbank auf Ihren Computer herunterladen und dort speichern.

WordPress-Datenbank sichern mit phpMyAdmin
Datenbank exportieren

WordPress-Datenbanken wiederherstellen

Sie wissen nun, wie Sie selbst eine Sicherung Ihrer Datenbank erstellen – aber wie spielen Sie diese bei Bedarf wieder auf? Auch das gelingt per phpMyAdmin. Anstatt Exportieren wählen Sie diesmal Importieren aus, klicken dann auf Durchsuchen und wählen die zuvor gespeicherte Datei aus. Nach Klick auf Ok startet die Datenbank-Wiederherstellung, sie dauert nur wenige Sekunden. Nach erfolgreichem Import erhalten Sie eine Meldung.


WordPress-Datenbanken aufräumen

Je mehr Speicherplatz Ihre Datenbank belegt, desto länger können die Ladezeiten Ihrer Website werden – daher sollten Sie die Datenbank regelmäßig aufräumen. WordPress speichert nämlich standardmäßig nicht nur Ihre veröffentlichten Posts, sondern auch alle Entwürfe und Sicherungskopien. Sogar die gelöschten Posts verbleiben in der Datenbank. Diese Funktion ist zwar sehr praktisch, belegt langfristig aber viel Speicherplatz. Klicken Sie in der langen, senkrechten Menüleiste links den Menüpunkt wp_posts an, um eine Übersicht all Ihrer Posts und Entwürfe zu erhalten.

Eine Übersicht in der WordPress-Datenbank über alle gespeicherten Posts
Die Post-Übersicht unter phpMyAdmin

In der Spalte post_status sehen Sie den Status jedes Posts. Alle Einträge mit dem Status draft („Entwurf“), auto-draft oder trash („Abfall“), die Sie nicht (mehr) brauchen, können Sie getrost löschen, um die Datenbank zu entlasten. Dabei handelt es sich um Entwürfe oder um bereits im Backend gelöschte Posts. Auch unerwünschte Kommentare können Sie über die Datenbank im Menüpunkt wp_comments dauerhaft löschen.


WordPress Datenbank Infos

Eigene WordPress-Datenbank im Tech4Hosting-Hosting-Paket

  • komfortabel erstellen und verwalten
  • MySQL und phpMyAdmin vorinstalliert und sofort nutzbar
  • jederzeit einfach aufräumen, um Ladezeiten zu verkürzen
  • Daten selbst sichern, wann immer Sie möchten

WordPress Child-Theme

Das Website-Design individualisieren mit WP-Child-Themes

Ein WordPress-Child-Theme ist im Grunde eine Kopie eines WordPress-Themes. Mit einem Child-Theme kann man das Design der eigenen Website weiter individualisieren, als es mit den Standard-Einstellungen bei WordPress möglich ist. Dafür verändert man den Quellcode des Themes. Damit man dabei nicht versehentlich den Code beschädigt und die Website nicht mehr richtig dargestellt wird, erstellt man zunächst ein Child-Theme. Nur diese Kopie verändert man, lässt aber das sogenannte Parent-Theme unangetastet. Geht irgendetwas schief, nutzt man einfach wieder dieses.


Schritt für Schritt: Ein Child-Theme in WordPress anlegen

Wenn Sie ein WordPress-Child-Theme erstellen und Ihren Bedürfnissen anpassen möchten, benötigen Sie ein paar Grundkenntnisse in HTML und CSS und zudem ein FTP-Programm auf Ihrem Computer (z. B. FileZilla). Darüber können Sie eine Verbindung zum Server herstellen, auf dem Ihre Website liegt sowie alle Dateien zu finden sind, auf die Sie zugreifen müssen. Damit sich das FTP-Programm mit dem Webserver verbinden und Dateien hochladen kann, müssen Sie Zugangsdaten eingeben. Diese erhalten Sie von Ihrem Provider.


1. Schritt: Einen Child-Theme-Ordner anlegen

Im FTP-Programm erstellen Sie im wp-content/themes-Ordner einen weiteren Unterordner, in dem das WordPress-Child-Theme angelegt wird. Dieser muss auf derselben Ebene liegen wie das Parent-Theme. Übersichtlich ist es, wenn der neue Ordner die Bezeichnung des Parent-Themes mit dem Anhängsel „-child“ hat. Grundsätzlich kann dieser jedoch beliebig benannt werden.

Ordner für WordPress-Child-Theme anlegen
Einen Ordner für das WordPress-Child-Theme im FTP-Programm anlegen

2. Schritt: Eine style.css-Datei erstellen

In dem neuen Ordner legen Sie die Datei style.css an. Diese Datei enthält das Stylesheet des Themes, das für Design und Layout der Website zuständig ist. Die Datei können Sie per Rechtsklick und der Auswahl „Neue Datei erstellen“ direkt im FTP-Programm generieren. In diese Datei müssen Sie zunächst nur die untenstehenden Codezeilen einfügen. Dafür öffnen Sie die Datei mit einem beliebigen Text-Editor. Der Code ist beispielhaft für das Parent-Theme „adler“ und muss an den entsprechenden Stellen an Ihr Parent-Theme angepasst werden. Der Theme-Name ist der Name des WP-Child-Themes, der später auch im WordPress-Backend angezeigt wird. Neben „Template“ muss der exakte Name des Ordners eingetragen werden, in dem das Parent-Theme liegt.

WordPress-Child-Theme: style.css-Datei anlegen
Eine neue style.css-Datei im Child-Ordner anlegen

WordPress-Child-Theme: Code für die style.css-Datei
Der Code für die style.css-Datei des Child-Themes

3. Schritt: Eine functions.php-Datei anlegen

Anschließend muss eine functions.php-Datei erstellt werden. Sie ist eine der wichtigsten Dateien eines WordPress-Themes und beinhaltet viele Funktionen. Legen Sie zunächst wieder eine leere PHP-Datei im FTP-Programm an. In diese muss der folgende Code eingefügt werden:

WordPress-Child-Theme: Code für die functions.php-Datei
Der Code für die functions.php-Datei des Child-Themes

Wie bearbeitet man das WP-Child-Theme?

Ein Theme-Ordner beinhaltet viele Unterordner und Dateien. Diese können verändert werden. Dafür müssen Sie diese Dateien, beispielsweise die footer.php-Datei oder die header.php-Datei, zunächst in den Child-Theme-Ordner kopieren und dürfen anschließend nur die kopierte Datei verändern – so stellen Sie sicher, dass der Original-Zustand erhalten bleibt.

WordPress erkennt, welche Dateien im Child-Ordner vorhanden sind und nutzt automatisch diese veränderten Templates, zieht diese also den entsprechenden Dateien im Parent-Theme vor. Solange Sie keine Dateien verändern, wird das WP-Child-Theme einfach genauso aussehen und funktionieren wie das Parent-Theme.


Ein Beispiel – die Copyright-Angabe im Footer verändern

Um die Copyright-Angabe im Footer Ihrer Website zu verändern, kopieren Sie die footer.php-Datei in den Child-Ordner und verändern dann innerhalb der Kopie den Wortlaut wie gewünscht.

WordPress-Child-Theme: Copyright-Angabe vor Bearbeitung
Vom Parent-Theme übernommene Copyright-Angabe im Child-Theme

WordPress-Child-Theme: footer.php-Datei verändern
Die Copyright-Angabe im Code der footer.php-Datei verändern

WordPress-Child-Theme: Copyright-Angabe nach Bearbeitung
Veränderte Copyright-Angabe im Child-Theme

Wie aktiviert man das veränderte Child-Theme in WordPress?

Da das Child-Theme im Verzeichnis wp-content/themes abgelegt ist, können Sie es wie jedes andere installierte Theme im Admin-Bereich von WordPress aktivieren. Sollten Ihnen nach der Aktivierung Fehler auf Ihrer Website auffallen oder die Änderungen nicht so aussehen, wie Sie es sich vorgestellt haben, können Sie immer wieder zum Parent-Theme zurückwechseln. Dafür aktivieren Sie es einfach wieder. Es wird nach wie vor im Theme-Menü angezeigt.

Ein kleiner Tipp: Im Theme-Menü im WordPress-Backend wird das Child-Theme zunächst ohne Vorschaubild angezeigt. Wenn Sie das ändern möchten, legen Sie in dem Child-Theme-Ordner ein Bild ab, das den Dateinamen screenshot.png hat – dann wird dieses angezeigt. Das kann ein Screenshot oder auch jedes andere Bild sein.

Vorschaubild des WordPress-Child-Themes verändern
Das Child-Theme im WP-Backend mit neuem Vorschaubild

WordPress-Child-Themes im Überblick

  • Mithilfe von Child-Themes kann das Design der WordPress-Website individuell angepasst werden.
  • Ein paar Programmiervorkenntnisse sind von Vorteil, man kann sich jedoch auch ohne solche mit einem WordPress-Child-Theme ohne Gefahr auseinandersetzen.
  • Zur Erstellung und Bearbeitung eines Child-Themes benötigt man lediglich ein FTP-Programm und einen beliebigen Text-Editor.

WordPress Shortcodes

Shortcodes in WordPress: Abkürzung als Arbeitserleichterung

WordPress zeichnet sich dadurch aus, dass man es auf vielen Wegen individuell erweitern und anpassen kann. Ein Weg ist die Verwendung von Shortcodes, also verkürztem Programmiercode. In WordPress sind Shortcodes kurze Befehle, mit denen zuvor definierte Elemente zu Beiträgen und Seiten hinzugefügt werden können, zum Beispiel Bildergalerien oder Videos. Regelmäßig wiederkehrende Arbeitsabläufe können so dank Shortcodes beschleunigt werden – ähnlich wie beim Einsatz von Tastaturkürzeln.

Shortcodes sind zudem eine Möglichkeit, in WordPress Cheats einzubauen. Mit Cheats (englisch: Schwindel) kann man den Programmiercode so verändern, dass Dinge möglich sind, die WordPress normalerweise nicht bietet. Zum Beispiel kann mithilfe der richtigen Plug-ins (oder dem entsprechenden Programmier-Talent) im Seiten-Titel mit einem Shortcode ein Bild eingefügt werden.

Neben ein paar standardmäßig in WordPress definierten Shortcodes kann man praktisch beliebig viele neue Shortcodes definieren und hinzufügen. Dafür muss man entweder selbst ein wenig programmieren oder man nutzt Plug-ins, die mit übersichtlichen Arbeitsoberflächen diese Arbeit erleichtern.


Wie und wo setzt man Shortcodes in WordPress ein?

Einfache Shortcodes bestehen nur aus einer eckigen Klammer und einem darin enthaltenen Wort, z. B. . Mit diesem Shortcode wird an der entsprechenden Stelle im Text eine Bildergalerie eingefügt. Meist fallen die Shortcodes etwas umfangreicher aus, weil innerhalb des Codes weitere Dinge definiert werden. Bei einer Bildergalerie zum Beispiel, welche Fotos angezeigt werden sollen:

.

Shortcodes können auch Text umschließen, mit einer öffnenden und einer schließenden Klammer: <img src=“http://name-der-website.de/Bild.jpg“> Bildunterschrift . So erhält z. B. das eingefügte Bild eine Bildunterschrift.

Man kann Shortcodes standardmäßig in jedem Text-Editor in WordPress eingeben – also bei den Beiträgen, Seiten und im Text-Widget. Mithilfe von Plug-ins kann man auch an anderen Stellen auf der WordPress-Website Shortcodes nutzen.

Beispiel eines WordPress-Shortcodes im Text-Editor
Shortcodes werden in WordPress direkt im Text-Editor eingegeben

Welche WordPress-Shortcodes gibt es und wo findet man sie?

Direkt nach der Installation von WordPress sind nur wenige – aktuell sechs – Shortcodes vorhanden. Grundlegende Infos zu Shortcodes und die von Haus aus definierten Shortcodes finden Sie auf der WordPress-Website.

Ein paar Beispiele, was man mit Shortcodes in WordPress machen kann:

  • Bildergalerien in einen Beitrag oder in der Sidebar einfügen.
  • Ordnung in die Sidebar bringen mit Shortcodes im Widget Logic.
  • Audio- und Video-Dateien im Text einfügen.
  • Einen Text in mehrere Spalten aufteilen.
  • Einen Text-Ausschnitt in einer farbigen Box hervorheben.
  • Einen QR-Code generieren.

Shortcodes-Plugins für WordPress

Mehr Shortcodes dank WordPress-Plug-ins

Plug-ins erleichtern das Erstellen und den Einsatz von Shortcodes und übernehmen weitere praktische Aufgaben. Folgende Übersicht zeigt eine Auswahl an Shortcode-Plug-ins:

  • Shortcoder: Dieses Plug-in stellt ein eigenes Menü im WordPress-Backend zur Verfügung, mit dem sich Shortcodes erstellen lassen. Zudem fügt es einen Button in der Werkzeugleiste im Text-Editor hinzu, über den die definierten Shortcodes mit einem Klick eingefügt werden können.
  • Shortcodes Ultimate: Nach der Installation des Plug-ins steht Ihnen eine umfangreiche Auswahl an Shortcodes zur Verfügung. Das Plug-in bietet außerdem ebenfalls die Möglichkeit, eigene Shortcodes zu definieren.
  • WPX Shortcodes Manager Light: Mit diesem Plug-in können Sie Ihre Shortcodes verwalten. Man erhält einen Editor zum Definieren von Shortcodes und hat direkt in WordPress eine Shortcode-Liste mit allen definierten Befehlen, die man dort zudem aktivieren und deaktivieren kann.
  • Shortcodes Anywhere or Everywhere: Mit diesem Plug-in können Sie Shortcodes fast überall auf Ihrer WordPress-Website einfügen., nicht nur in Beiträgen, Seiten und dem Text-Widget, sondern z. B. auch im Header, Footer und sogar im Titel von Beiträgen.

Eigene Shortcodes für WordPress

WordPress-Shortcodes manuell definieren

Wer möglichst wenige Plug-ins installieren möchte oder gern die volle Kontrolle über den Programmiercode auf seiner Website hat, kann direkt innerhalb der functions.php-Datei neue Shortcodes definieren. Code-Vorlagen findet man in großer Zahl im Internet. Um die Befehle zu verstehen, sollte man jedoch zumindest grundlegende Programmierkenntnisse mitbringen.

Alternativ zur Definition der Shortcodes in der functions.php-Datei kann man eine extra PHP-Datei anlegen. In dieser Datei können alle Shortcodes definiert werden – so hat man auch alle als übersichtliche Liste vorliegen. In der functions.php-Datei muss anschließend nur eine einzige Code-Zeile eingefügt werden, damit auf die Shortcodes-Datei zugegriffen wird: include_once (ORDNERPFAD. ‚/shortcodes.php‘);.

Viele Tipps und Anleitungen zur manuellen Definition von Shortcodes findet man u. a. auf der WordPress-Website.


Das Wichtigste zu Shortcodes zusammengefasst

  • Shortcodes sind abgekürzter Programmiercode.
  • Mit Shortcodes können zuvor definierte Elemente eingefügt werden, ohne lange durch Menüs zu klicken.
  • Die Codes können direkt im Text-Editor in WordPress eingefügt werden.
  • An der entsprechenden Stelle erscheinen dann beispielsweise eine Bildergalerie oder eine Video-Datei.
  • Plug-ins liefern eine große Auswahl an zusätzlichen Shortcodes sowie die Möglichkeit, Shortcodes zu definieren, ohne selbst programmieren zu müssen.

WordPress Homepage erstellen

Komfortabel und flexibel: Mit WordPress die eigene Homepage erstellen

Ursprünglich als eine Software zur Erstellung von Weblogs (kurz: Blogs) entwickelt, ist WordPress heute eines der beliebtesten und meistgenutzten Content Management Systeme (CMS) weltweit. Selbst große internationale Unternehmen nutzen es für ihren Internetauftritt. Denn mit der webbasierten Software ist eine professionelle Website schnell und einfach erstellt und kann zudem flexibel weiterentwickelt werden. Mit zahlreichen Themes (Designvorlagen) und über 20.000 Plug-Ins (Funktionserweiterungen) bietet WordPress die größte Auswahl an Gestaltungs- und Erweiterungsmöglichkeiten für Ihre Webseite – und das immer unter optimalen Sicherheitsbedingungen. Mit WordPress ist es spielend einfach, eine Homepage zu erstellen und diese mit anderen Seiten zu vernetzen. STRATO nimmt Ihnen mit den WordPress Paketen bis auf wenige Klicks die gesamte Installation ab.

  • Webbasiertes CMS: Ortsunabhängig zu bearbeiten
  • Einfache Installation des CMS mit wenigen Klicks
  • Automatische Updates und Backups
  • Zahlreiche Themes kostenlos verfügbar
  • WordPress-Themes im responsive Design möglich

Homepage mit WordPress

Mit wenigen Klicks zur WordPress Website bei STRATO

Mit dem STRATO WordPress Paket erhalten Sie alles, was Sie für Ihr Webprojekt brauchen und erstellen in so wenigen Schritten wie möglich Ihre persönliche WordPress-Homepage. Sie müssen lediglich festlegen, auf welche Domain oder Subdomain WordPress installiert werden soll und mit welchem Benutzernamen und Passwort Sie sich in WordPress einloggen möchten. Erleichtert wird Ihnen die Arbeit mit WordPress außerdem durch WordPress Tutorials, die Sie im Internet finden.


WordPress Themes

Was sind WordPress Themes?

WordPress Themes sind die verschiedenen Layouts für WordPress als CMS oder als Weblog. Gerade unerfahrene Nutzer profitieren davon, dass das Aussehen ihrer Website schnell und problemlos geändert werden kann.
Will man prüfen, welche WordPress Themes verfügbar sind, kann man dies über den eigenen Theme-Browser in der WordPress-Administration tun: Wenn Sie dort links auf „Themes“ klicken, erhalten Sie eine Übersicht über WordPress Themes, die Sie kostenlos nutzen können.
Möchten Sie ein anderes Theme nutzen als das, welches zu Beginn standardmäßig installiert wurde, so ist der Wechsel von einem Layout zum anderen denkbar einfach: Klicken Sie auf das Bild des Themes und Ihnen wird in einer Vorschau angezeigt, wie Ihrer Homepage mit diesem Layout aussehen würde. Wenn Ihnen das gewählte Design gefällt, klicken Sie einfach auf „Übernehmen“ – schon ist das Design ausgetauscht.


Homepage mit WordPress im responsive Design

WordPress Themes im responsive Design

Die Entwickler von WordPress Themes passen sich dem allgemeinen Trend an und entwerfen verstärkt WordPress Themes im responsive Design. Der Trend besteht darin, dass Websites immer öfter über Smartphones und Tablets angesteuert werden, die ein wesentlich kleineres Display als die inzwischen großformatigen Desktop-Bildschirme haben. Wie responsive Design funktioniert, können Sie gerne mit dem Blog von STRATO ausprobieren: Je nachdem, ob Sie mit einem Desktop-PC oder mit einem Smartphone auf die Seite schauen, werden Sie feststellen, dass die Aufteilung und die Gestaltung insgesamt sich dem jeweiligen Gerät anpassen. WordPress Themes mit responsive Design sind als solche meist gekennzeichnet, so dass Sie gleich wissen, ob ein Theme mit dieser aktuellen Technologie arbeitet.


WordPress Themes selbst gestalten

WordPress Themes selbst gestalten

Für Nutzer mit ausreichenden Programmierkenntnissen ist es möglich, WordPress Themes selbst zu erstellen: Entweder lädt man sich als Programmierer der Einfachheit halber und zur Übung bestimmte Vorlagen aus dem Netz herunter und verändert diese, oder man schreibt die Themes komplett selbst. Der Vorteil ist, dass auf diese Art ein maßgeschneidertes Theme geschaffen werden kann, das allen Anforderungen an die eigene Homepage genau entspricht. Der Aufbau und die Funktionalitäten von WordPress sind hervorragend dokumentiert, so dass Menschen mit Vorwissen in HTML, CSS, PHP und MySQL prima erlernen können, welche Möglichkeiten es für den Aufbau eines eigenen WordPress Themes gibt. Damit Sie Ihr selbst gestaltetes Theme letztendlich hochladen und aktivieren können, benötigen Sie lediglich ein FTP-Programm auf Ihrem Computer.
Da WordPress vom Community-Gedanken lebt, freuen sich andere Nutzer natürlich auch, wenn Sie Ihr selbst gestaltetes WordPress Theme anderen zur Verfügung stellen.


WordPress Themes auf Deutsch

Wozu WordPress Themes auf Deutsch?

Stellen Sie sich vor, sie haben ein wirklich schönes Theme entdeckt, das genau Ihren Vorstellungen entspricht. Aber dieses Theme spricht leider nur Englisch, will heißen: Alle Sätze, die über das Theme ausgegeben werden (z.B.: „Ihre Suche hat leider kein Ergebnis erzielt“), werden nur in Englisch angezeigt. Das ist sehr schade, denn wer möchte schon zwei Sprachen auf diese Art auf einer Homepage mischen? Bei WordPress Themes auf Deutsch sind entweder all diese Sätze selbst schon in Deutsch festgelegt. Oder ein Theme kommt von vorneherein mit sogenannten Language Packs, die neben Englisch, Französisch und Spanisch eben auch Deutsch enthalten. Versichern Sie sich also am besten von vorneherein, dass Ihr WordPress Theme auch auf Deutsch vorliegt – die Enttäuschung könnte sonst groß sein.


WordPress Logo

Immer up-to-date mit neuen WordPress-Versionen

Hinter WordPress steht eine weltweite Anwender- und Entwicklergemeinschaft, die die Software permanent weiterentwickelt und neue Programmversionen zur Verfügung stellt. Auf diese Weise sind Sie immer up-to-date und können sich gleichzeitig darauf verlassen, dass Sicherheitslücken schnell geschlossen werden.
In den STRATO WordPress Paketen haben Sie die Möglichkeit, festzulegen, ob Sie ein Update selbst vornehmen wollen oder ob diese automatisch installiert werden sollen. Sich müssen sich also nicht um die Aktualisierung kümmern, wenn Sie das nicht möchten, und bleiben trotzdem auf dem neuesten Stand.


WordPress Homepage erstellen

STRATO und WordPress: Einfacher und flexibler geht’s fast nicht mehr

Wenn Sie sich dazu entscheiden, mit einem STRATO Wordpress-Paket Ihre Homepage zu erstellen, dann gehen Sie auf Nummer sicher.
Denn erstens reduziert STRATO hier die WordPress-Installation auf exakt die Angaben, die nur Sie machen können. Zweitens werden Updates auf Wunsch automatisch installiert, so dass ggf. bekannt gewordene Sicherheitslücken sofort geschlossen werden. Drittens sind Ihre Daten bei STRATO mit der jährlich erneuerten TÜV-Zertifizierung nach ISO 27001 so sicher wie auf einer Bank.
Zudem benötigen Sie für das Betreiben von WordPress als Homepage oder Blog keinerlei Programmierkenntnisse. Bedienen Sie sich aus dem großen Fundus von kostenfreien WordPress Themes. Wenn das für Ihre Absichten wichtig ist, wählen Sie gleich ein Theme mit responsive Design, um auch für mobile Geräte optimierte Ansichten zu gewährleisten. Die Erstellung Ihrer Homepage mit WordPress verursacht auf diese Art einen minimalen Aufwand, bis Sie sich um das Wesentliche, nämlich die Inhalte, kümmern können. Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit Ihrer neuen WordPress-Homepage!

WordPress Redirect einrichten

WordPress Redirect: Alle Verlinkungen führen zum Ziel

Es gibt verschiedene Gründe, aus denen die Domain einer bestehenden Website geändert werden muss, zum Beispiel, wenn sich der Name eines Unternehmens ändert, mehrere Websites zusammengelegt werden oder einfach ein Relaunch mit einer anderen Ausrichtung erfolgen soll. An anderer Stelle sind wir bereits ausführlich darauf eingegangen, was Sie bei einem Domain-Umzug beachten müssen. Im Folgenden wollen wir uns näher mit den WordPress Redirects beschäftigen, also mit den Weiterleitungen. Als Webmaster müssen Sie dafür sorgen, dass die vorhandenen Inhalte zukünftig unter der neuen Adresse erreichbar sind und dass sämtliche Links auf Ihre Seiten nicht ins Leere laufen, sondern umgeleitet werden. Diese Aufgaben und Probleme lösen Sie, indem Sie bei WordPress Redirects einrichten.


Bei WordPress die „.htaccess“ für den Redirect selbst ändern?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um in WordPress Redirects einzurichten: Sie können sämtliche Weiterleitungen manuell über die Datei „.htaccess“ konfigurieren. Leiten Sie auf diese Weise einfach alle Links von Ihrer alten auf die neue Domain. Geben Sie dafür in die .htaccess-Datei folgenden Befehl ein:

  • RewriteEngine On
  • RewriteBase /
  • RewriteCond %{HTTP_HOST} ^(www\.)?altes-beispiel\.de$ [NC]
  • RewriteRule ^(.*)$ http://www.neues-beispiel.de/$1 [R=301,L]

Damit stellen Sie sicher, dass auch sämtliche Unterseiten Ihres alten Internetauftritts auf die neuen URLs weitergeleitet werden. Die Voraussetzung dafür ist natürlich, dass Sie Zugriff auf den „alten“ Webspace haben und die Einstellungen dort vornehmen können. Sollten Sie in dem Zusammenhang auch Ihren Hosting-Anbieter wechseln, haben Sie nur noch kurze Zeit Zugriff auf den Webspace, es sei denn, Sie behalten das alte Hosting-Paket noch eine Weile, bis sich Nutzer und Suchmaschinenbots an die neue Adresse gewöhnt haben.

Achtung: Änderungen in der .htaccess sind stets mit einem Risiko verbunden. Denn wenn die Befehle falsch sind, kann es schnell zu „Internal Errors“ kommen und Ihre Website ist gar nicht mehr erreichbar. Daher ist dabei höchste Vorsicht geboten.


Die Arbeit vereinfachen mit einem WordPress-Redirect-Plug-in

Wenn Sie innerhalb Ihrer Domain Änderungen und Weiterleitungen vornehmen wollen, können Sie dies am einfachsten mit einem WordPress Redirect-Plug-in bewerkstelligen.

Natürlich gibt es im WordPress-Kosmos auch ein Plug-In, mit dem Weiterleitungen viel einfacher eingerichtet werden können. Sie müssen sich nicht durch unzählige Zeilen Code kämpfen und können dank der grafischen Benutzeroberfläche des Plug-ins den WordPress Redirect ganz einfach in die Wege leiten. Zu den bewährtesten Erweiterungen für Weiterleitungen zählt Redirection, womit wir uns im Folgenden näher auseinandersetzen werden. Nachdem Sie das WordPress-Redirect-Plug-in installiert und aktiviert haben, profitieren Sie von folgenden Funktionen:

  • Ganz einfaches Hinzufügen von 301-Weiterleitungen (Redirects)
  • Die Einträge in der .htaccess-Datei werden automatisch geändert
  • Das Plug-in erkennt fehlerhafte oder nicht vorhandene Redirects, die in einem 404-Fehler (Seite konnte nicht gefunden werden) münden, und zeigt diese automatisch an
Den WordPress Redirect mit dem passenden Plug-in einrichten
Schlicht und einfach zu verstehen: „Redirection“

Mit wenigen Klicks die Weiterleitung aktivieren

Haben Sie das WordPress-Redirect-Plug-in installiert, finden Sie im Dashboard den Punkt „Werkzeuge“ -> „Umleitungen“. Daraufhin öffnet sich der entsprechende Bereich, in dem Sie sämtliche Einstellungen vornehmen können. Um eine neue Weiterleitung anzulegen, tragen Sie in das Feld „Quell-URL“ die alte Adresse ein und in das Feld „Ziel-URL“ die URL, auf die zukünftig umgeleitet werden soll. Mit einem Klick auf „Umleitung hinzufügen“ aktivieren Sie den Redirect, der Ihnen dann im oberen Bereich des Menüs angezeigt wird. Mit den Standardeinstellungen sind Sie für die meisten Weiterleitungen bestens ausgerüstet.


404-Fehler im WordPress-Redirect-Plug-in anzeigen lassen

Dieses WordPress-Redirect-Plug-in verfügt über eine besonders praktische Funktion: Sie können sich 404-Meldungen anzeigen lassen, die hervorgerufen wurden, nachdem ein Besucher oder eine Suchmaschine versucht haben, eine Seite aufzurufen, die nicht mehr existiert. Klicken Sie dafür einfach auf „404s“ in der oberen Leiste. Anschließend werden Ihnen etwaige 404-Meldungen angezeigt. Fahren Sie mit der Maus über den entsprechenden Eintrag, der geändert werden soll, und klicken Sie auf „Weiterleitung hinzufügen“. Nun können Sie unter dem Punkt „Ziel-URL“ die neue Adresse eingeben und den Fehler beheben. Mit einem Klick auf „Umleitung hinzufügen“ wird die Einstellung übernommen.

Achtung: Damit auch Google die Änderungen wahrnimmt und das hart erarbeitete Ranking in der Suchmaschine erhalten bleibt, müssen Sie Google die neue Adresse mitteilen. Daher dürfen Sie nicht vergessen, sich in der Google Search Console einzuloggen und in den Einstellungen unter „Adressänderung“ die neue URL einzugeben. Spätestens nach 48 Stunden werden die Links in den Suchergebnissen direkt auf die neue Domain verweisen.


WordPress Redirect dank Plugins

Fazit: WordPress Redirects einfach mit Plug-in einrichten

Es gibt keinen leichteren Weg, als in WordPress Redirects mit einem passenden Plug-in einzurichten. Somit müssen Sie sich nicht durch den Code in der .htaccess-Datei kämpfen, sondern können die Weiterleitungen dank der grafischen Benutzeroberfläche problemlos anlegen. Versehentlich falsche Einträge, wie sie bei manuellen Änderungen vorkommen können, werden somit ausgeschlossen. Auch die Anzeige von 404-Fehlern und die direkte Behebung des Problems innerhalb des Plug-ins sind überaus nützlich. Allerdings funktioniert die Einrichtung von Redirects nur, wenn Sie Zugang zur .htaccess und zum Administrationsbereich Ihres Webspaces haben.

Mit WordPress Ihre Homepage erstellen

Komfortabel und flexibel: Mit WordPress die eigene Homepage erstellen

Ursprünglich als eine Software zur Erstellung von Weblogs (kurz: Blogs) entwickelt, ist WordPress heute eines der beliebtesten und meistgenutzten Content Management Systeme (CMS) weltweit. Selbst große internationale Unternehmen nutzen es für ihren Internetauftritt. Denn mit der webbasierten Software ist eine professionelle Website schnell und einfach erstellt und kann zudem flexibel weiterentwickelt werden. Mit zahlreichen Themes (Designvorlagen) und über 20.000 Plug-Ins (Funktionserweiterungen) bietet WordPress die größte Auswahl an Gestaltungs- und Erweiterungsmöglichkeiten für Ihre Webseite – und das immer unter optimalen Sicherheitsbedingungen. Mit WordPress ist es spielend einfach, eine Homepage zu erstellen und diese mit anderen Seiten zu vernetzen. STRATO nimmt Ihnen mit den WordPress Paketen bis auf wenige Klicks die gesamte Installation ab.

  • Webbasiertes CMS: Ortsunabhängig zu bearbeiten
  • Einfache Installation des CMS mit wenigen Klicks
  • Automatische Updates und Backups
  • Zahlreiche Themes kostenlos verfügbar
  • WordPress-Themes im responsive Design möglich

Homepage mit WordPress

Mit wenigen Klicks zur WordPress Website bei STRATO

Mit dem STRATO WordPress Paket erhalten Sie alles, was Sie für Ihr Webprojekt brauchen und erstellen in so wenigen Schritten wie möglich Ihre persönliche WordPress-Homepage. Sie müssen lediglich festlegen, auf welche Domain oder Subdomain WordPress installiert werden soll und mit welchem Benutzernamen und Passwort Sie sich in WordPress einloggen möchten.
Erleichtert wird Ihnen die Arbeit mit WordPress außerdem durch WordPress Tutorials, die Sie im Internet finden.


WordPress Themes

Was sind WordPress Themes?

WordPress Themes sind die verschiedenen Layouts für WordPress als CMS oder als Weblog. Gerade unerfahrene Nutzer profitieren davon, dass das Aussehen ihrer Website schnell und problemlos geändert werden kann.
Will man prüfen, welche WordPress Themes verfügbar sind, kann man dies über den eigenen Theme-Browser in der WordPress-Administration tun: Wenn Sie dort links auf „Themes“ klicken, erhalten Sie eine Übersicht über WordPress Themes, die Sie kostenlos nutzen können.
Möchten Sie ein anderes Theme nutzen als das, welches zu Beginn standardmäßig installiert wurde, so ist der Wechsel von einem Layout zum anderen denkbar einfach: Klicken Sie auf das Bild des Themes und Ihnen wird in einer Vorschau angezeigt, wie Ihrer Homepage mit diesem Layout aussehen würde. Wenn Ihnen das gewählte Design gefällt, klicken Sie einfach auf „Übernehmen“ – schon ist das Design ausgetauscht.


Homepage mit WordPress im responsive Design

WordPress Themes im responsive Design

Die Entwickler von WordPress Themes passen sich dem allgemeinen Trend an und entwerfen verstärkt WordPress Themes im responsive Design. Der Trend besteht darin, dass Websites immer öfter über Smartphones und Tablets angesteuert werden, die ein wesentlich kleineres Display als die inzwischen großformatigen Desktop-Bildschirme haben. Wie responsive Design funktioniert, können Sie gerne mit dem Blog von STRATO ausprobieren: Je nachdem, ob Sie mit einem Desktop-PC oder mit einem Smartphone auf die Seite schauen, werden Sie feststellen, dass die Aufteilung und die Gestaltung insgesamt sich dem jeweiligen Gerät anpassen. WordPress Themes mit responsive Design sind als solche meist gekennzeichnet, so dass Sie gleich wissen, ob ein Theme mit dieser aktuellen Technologie arbeitet.


WordPress Themes selbst gestalten

WordPress Themes selbst gestalten

Für Nutzer mit ausreichenden Programmierkenntnissen ist es möglich, WordPress Themes selbst zu erstellen: Entweder lädt man sich als Programmierer der Einfachheit halber und zur Übung bestimmte Vorlagen aus dem Netz herunter und verändert diese, oder man schreibt die Themes komplett selbst. Der Vorteil ist, dass auf diese Art ein maßgeschneidertes Theme geschaffen werden kann, das allen Anforderungen an die eigene Homepage genau entspricht. Der Aufbau und die Funktionalitäten von WordPress sind hervorragend dokumentiert, so dass Menschen mit Vorwissen in HTML, CSS, PHP und MySQL prima erlernen können, welche Möglichkeiten es für den Aufbau eines eigenen WordPress Themes gibt. Damit Sie Ihr selbst gestaltetes Theme letztendlich hochladen und aktivieren können, benötigen Sie lediglich ein FTP-Programm auf Ihrem Computer.
Da WordPress vom Community-Gedanken lebt, freuen sich andere Nutzer natürlich auch, wenn Sie Ihr selbst gestaltetes WordPress Theme anderen zur Verfügung stellen.


WordPress Themes auf Deutsch

Wozu WordPress Themes auf Deutsch?

Stellen Sie sich vor, sie haben ein wirklich schönes Theme entdeckt, das genau Ihren Vorstellungen entspricht. Aber dieses Theme spricht leider nur Englisch, will heißen: Alle Sätze, die über das Theme ausgegeben werden (z.B.: „Ihre Suche hat leider kein Ergebnis erzielt“), werden nur in Englisch angezeigt. Das ist sehr schade, denn wer möchte schon zwei Sprachen auf diese Art auf einer Homepage mischen? Bei WordPress Themes auf Deutsch sind entweder all diese Sätze selbst schon in Deutsch festgelegt. Oder ein Theme kommt von vorneherein mit sogenannten Language Packs, die neben Englisch, Französisch und Spanisch eben auch Deutsch enthalten. Versichern Sie sich also am besten von vorneherein, dass Ihr WordPress Theme auch auf Deutsch vorliegt – die Enttäuschung könnte sonst groß sein.


WordPress Logo

Immer up-to-date mit neuen WordPress-Versionen

Hinter WordPress steht eine weltweite Anwender- und Entwicklergemeinschaft, die die Software permanent weiterentwickelt und neue Programmversionen zur Verfügung stellt. Auf diese Weise sind Sie immer up-to-date und können sich gleichzeitig darauf verlassen, dass Sicherheitslücken schnell geschlossen werden.
In den STRATO WordPress Paketen haben Sie die Möglichkeit, festzulegen, ob Sie ein Update selbst vornehmen wollen oder ob diese automatisch installiert werden sollen. Sich müssen sich also nicht um die Aktualisierung kümmern, wenn Sie das nicht möchten, und bleiben trotzdem auf dem neuesten Stand.


WordPress Homepage erstellen

STRATO und WordPress: Einfacher und flexibler geht’s fast nicht mehr

Wenn Sie sich dazu entscheiden, mit einem STRATO WordPress-Paket Ihre Homepage zu erstellen, dann gehen Sie auf Nummer sicher.
Denn erstens reduziert STRATO hier die WordPress-Installation auf exakt die Angaben, die nur Sie machen können. Zweitens werden Updates auf Wunsch automatisch installiert, so dass ggf. bekannt gewordene Sicherheitslücken sofort geschlossen werden. Drittens sind Ihre Daten bei STRATO mit der jährlich erneuerten TÜV-Zertifizierung nach ISO 27001 so sicher wie auf einer Bank.
Zudem benötigen Sie für das Betreiben von WordPress als Homepage oder Blog keinerlei Programmierkenntnisse. Bedienen Sie sich aus dem großen Fundus von kostenfreien WordPress Themes. Wenn das für Ihre Absichten wichtig ist, wählen Sie gleich ein Theme mit responsive Design, um auch für mobile Geräte optimierte Ansichten zu gewährleisten.
Die Erstellung Ihrer Homepage mit WordPress verursacht auf diese Art einen minimalen Aufwand, bis Sie sich um das Wesentliche, nämlich die Inhalte, kümmern können. Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit Ihrer neuen WordPress-Homepage!

Das passende WordPress-Theme – ein hoher Erfolgsfaktor

Was ist ein WordPress-Theme?

Wenn Sie sich mit der Erstellung einer Website in WordPress beschäftigen, begegnet Ihnen der Begriff Theme immer wieder. Doch was ist ein WordPress-Theme eigentlich und wofür können Sie es nutzen?

Gefällt Ihren Besuchern das Design Ihrer Website, werden sie länger dort verweilen – und im besten Fall auch wiederkommen. Mit einem passenden Theme für WordPress gestalten Sie Ihre Website auch ohne Programmierkenntnisse in einem ansprechenden Design. Bei Themes handelt es sich um vorgefertigte Website-Layouts, die die Anordnung von Elementen, Schriftart und Farbgestaltung bereits weitestgehend vordefinieren, sich aber noch individuell an Ihre Vorstellungen und Bedürfnisse anpassen lassen. Pro Website können Sie sich für eine Vorlage entscheiden, wobei Sie die Wahl zwischen kostenlosen Free WordPress-Themes und kostenpflichtigen Premium-Themes haben.


WordPress-Themes installieren: Die Zielgruppe

WordPress-Theme vs. WordPress-Template

Zwei Begriffe in WordPress verwirren angehende Nutzer häufig: Theme und Template (auch WordPress-Vorlagen). Beide hängen eng zusammen und werden oftmals synonym verwendet. Im Grunde jedoch bezeichnen diese beiden Dinge unterschiedliche Funktionsbereiche innerhalb der WordPress-Website.

  • WordPress-Themes sind für das komplette Design Ihrer WordPress-Website verantwortlich. Dazu zählt, neben dem grundlegenden Aufbau der Website, die Darstellung von Farben, die Position von Überschriften und Text, Seitenleisten und Menüs, die Hintergrundgestaltung von Fuß- und Kopfzeile, der Hauptseite und aller anderen Abschnitte. Ein Theme ist also immer ein umfangreiches Muster, das für das komplette WordPress-Projekt gültig ist.
  • Ein WordPress-Template hingegen bezeichnet die einzelnen Inhalts-Vorlagen, die sich äußerlich voneinander unterscheiden. Typische Seiten, die auf einem Template aufbauen, sind beispielsweise Blogseiten, Archive, der Webseitenbereich mit Pressemitteilungen oder einer Download-Bibliothek sowie auch Kontaktseiten, auf denen beispielsweise ein Kontaktformular eingebunden sein kann. Bei manchen Themes haben Sie die Möglichkeit, die Darstellung einzelner Seiten oder Beiträge zu verändern. Beim Standard-Theme Twenty Twenty z. B. gibt es neben dem Standard-Template ein Cover-Template für einen bildschirmfüllenden Header und ein Fullwidth-Template, welches die volle Breite nutzt. Im Verbund bilden mehrere WordPress-Templates gemeinsam mit HTML- und CSS-Elementen ein Theme.

Sie verleihen also mit Themes Ihrer WordPress-Website das grundlegende Layout und gestalten danach mit den enthaltenen Templates Ihre Inhaltsseiten.


Welches WordPress-Theme passt zu meinem Webprojekt?

Je nach Art des Webprojektes haben Sie die Auswahl aus verschiedenen Themes, die jeweils für bestimmte Arten von Websites optimiert sind. So können Sie sich etwa für ein Magazin-Theme entscheiden, für ein klassisches Word-Press-Theme für Blogs oder aber für eine minimalistische Foto-Seite.

Folgende drei Fragestellungen beeinflussen die Wahl eines WordPress-Themes maßgeblich:

Was ist Ihre Zielgruppe?

Sie sollten nicht nur die Inhalte, sondern auch das Design Ihrer Website bzw. Ihres WordPress-Blogs auf Ihre Zielgruppe ausrichten. Fragen Sie sich also im Vorfeld, wen genau Sie mit Ihrer Internetpräsenz ansprechen wollen. Dadurch können Sie das Layout optimal auf Ihre Zielgruppe abstimmen und die Nutzererwartungen perfekt erfüllen. Ein Mode-Blog spricht zum Beispiel ganz andere Menschen an als eine Website, die sich dem Motorsport widmet.

Um die eigene Zielgruppe bzw. die Leser genauer zu definieren, hilft es im Vorfeld, eine sogenannte Persona, also einen typischen Vertreter Ihrer Zielgruppe zu erstellen.

Welche Struktur soll Ihre Webseite haben?

Neben der Zielgruppe beeinflusst auch die geplante Struktur der Website die Wahl des WordPress-Themes. Zwar lassen sich die vorgefertigten Designs im Nachhinein weitestgehend angleichen, doch mit dem jeweiligen Theme für WordPress ist zumindest die Grundstruktur der Website in gewisser Weise festgelegt. Daher sollten Sie noch vor der Auswahl des Designs entscheiden, wie Ihre Website aufgebaut sein soll:

  • Soll im Kopfbereich ein großes Titelbild zu sehen sein oder nur eine schmale Leiste?
  • Wie soll der Footer gestaltet sein?
  • Sollen die Beiträge klassisch untereinander oder als Raster präsentiert werden?
  • Wie viel Platz wird für Widgets gebraucht?

Welche WordPress-Theme-Kategorien gibt es eigentlich?

Für jeden Projekttyp und jedes Thema ist bei WordPress ein passendes Theme verfügbar. Hier eine Auswahl zur Orientierung:

  • Blogs, Corporate Blogs
  • Online-Magazine
  • Foren
  • Corporate und Firmen-Websites
  • Onlineshops
  • Verkaufsoptimierte Landing Pages
  • An Themen orientierte Themes (z.B. Food Themes, Photography Themes)
  • An Branchen orientierte Themes (etwa für Architekten und andere Berufsgruppen)

WordPress-Themes installieren: Template-Wahl

WordPress-Themes: Kostenlos oder kostenpflichtig?

Kostenlose WordPress-Themes sind für ein begrenztes Budget ideal, aber den höchsten Ansprüchen häufig nicht gewachsen. Abgesehen von der Qualität der Codierung, die möglicherweise nicht den Anforderungen entspricht, riskieren Sie bei der Verwendung eines Free WordPress-Themes, dass es nicht regelmäßig aktualisiert und keine technische Unterstützung durch den Autor garantiert wird. Doch das muss nicht sein: Die WordPress-Standardthemes (Twenty Nineteen, Twenty Twenty etc.) zum Beispiel werden von einer großen Community genutzt und über viele Jahre gepflegt. Bei Problemen finden Sie hier deshalb schnell Hilfe. Premium-Themes bieten in der Regel aber mehr Funktionen und teilweise einen professionellen Support.

Die Vorzüge der kostenpflichtiger Premium-Themes lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Regelmäßige Updates: Dauerhafte Optimierungen und Aktualisierungen durch die Anbieter von Premium-Themes ermöglichen es Ihnen, stets aktuelle Sicherheitsstandards zu genießen.
  • Individualität:Free WordPress-Themes in hochwertiger Qualität sind beliebt und kommen dementsprechend oft zum Einsatz. Wer ein kostenpflichtiges Theme kauft, kann sich daher leichter von anderen Websites abheben.
  • Anleitung: Zu einem kostenpflichtigen Theme gehört häufig auch eine technische Anleitung der Entwickler, die erklärt, wie die technischen Möglichkeiten optimal genutzt werden können sowie ein Support-Angebot. Bei WordPress-Themes, die kostenlos verfügbar sind, ist dies eher selten der Fall.
  • Trotz vieler Vorteile sind jedoch auch einige Aspekte zu berücksichtigen, die unter Umständen gegen den Kauf eines Premium-Themes sprechen können:

    • Preis: Ein kostenpflichtiges Theme kann je nach Anspruch und Funktionsumfang teuer sein. Die Preisspanne reicht hier von ca. 30 bis 500 Euro.
    • Höherer Zeitaufwand: Die meisten kostenpflichtigen Themes erlauben dem User mehr Einstellungen und Individualisierungsoptionen. Um das Potenzial der jeweiligen Vorlage voll auszuschöpfen und den Kostenaufwand zu rechtfertigen, müssen Sie sich tiefergehend mit dem Theme auseinandersetzen.
    • Unnötige Zusatzfunktionen: Wer für ein WordPress-Theme bezahlt, erwartet selbstverständlich ein paar Extra-Features, durch die es sich von den kostenfreien WordPress-Themes abhebt. Dementsprechend überfrachten die Programmierer ihre Templates gelegentlich mit Zusatzfunktionen, für die Sie als Nutzer aber vielleicht keine Verwendung haben und die die Website unnötig aufblähen.

Leitfaden: Schritt für Schritt zum perfekten Theme

Wie lässt sich bei dieser großen Auswahl an Themes für WordPress die perfekte Lösung für Ihre Website finden? Bei einem Theme ist es in erster Linie wichtig, dass das Design zum Inhalt passt, Ihre Website auf allen Geräten richtig dargestellt wird und schnell lädt. Bevor Sie ein WordPress-Theme kaufen oder Ihre Zeit in die Anpassung investieren, sollten Sie deshalb folgende Schritte berücksichtigen:

1. Erstellen Sie eine Liste der Funktionen, die Sie benötigen

Bevor Sie ein Theme für Ihre WordPress-Website auswählen, sollten Sie bestimmen, welche Funktionen für Sie und Ihr Projekt unerlässlich sind und auf welche Sie verzichten können. Wenn Sie sich am Ende für ein Muster entscheiden, sollte es nur diejenigen Funktionen aufweisen, die Ihnen bei der Erreichung der Ziele Ihrer Website direkt nützen: Überflüssige Features überladen Ihre Seite, machen sie für den Nutzer unübersichtlich und wirken sich unter Umständen auch negativ auf die Ladegeschwindigkeit aus. Dies führt zum nächsten Punkt, den es zu beachten gilt:

2. Wählen Sie ein einfaches, aber leistungsfähiges Theme aus

Beachten Sie, dass Designs mit vielen Funktionen gleichzeitig auch anfälliger für Performance- und Sicherheitsprobleme sind. Obwohl extravagante Videoplayer oder andere Funktionen zunächst verlockend erscheinen, können Sie die Seitenperformance empfindlich beeinträchtigen.

Das liegt vor allem darin begründet, dass viele Entwickler von WordPress-Themes Codes aus dem Internet für die Erstellung der Vorlagen nutzen: Der Schwerpunkt wird bei diesen meist nur auf die Realisierung bestimmter Funktionen gelegt, nicht aber auf die Performance (also etwa auf die Ladegeschwindigkeit der späteren Website).

3. Wählen Sie ein responsive Theme aus

Die meisten aktuellen Themes sind responsiv. Um zu gewährleisten, dass Ihre Website auf Mobilgeräten korrekt angezeigt wird, sollten Sie die Vorlage vorab unbedingt mit verschiedenen Auflösungen testen. Schließlich nutzen immer mehr Menschen neben Computern auch Smartphones und Tablets.

4. Sorgen Sie für eine hohe Ladegeschwindigkeit

Nicht nur Ihre Seitenbesucher profitieren davon, wenn alle Inhalte schnell angezeigt werden: Auch die Positionierung in den Google-Suchergebnissen verbessert sich mit einer schnell ladenden Seite. Wenn die Besucher Ihres Blogs oder Online-Shops positive Erfahrungen mit der Ladezeit Ihres Internetauftritts machen, verbringen sie auch mehr Zeit auf der Seite..Testen Sie die Performance des Themes am besten vorab, zum Beispiel mit Google PageSpeed Insights.

Zusätzliche Entscheidungskriterien: Administration, Sicherheit und Co.

Neben den bereits genannten Punkten können weitere Faktoren die Entscheidung für ein WordPress-Theme beeinflussen. Dazu gehören:

  • Administrationsbereich: WordPress ist benutzerfreundlich – achten Sie also auch darauf, dass Sie Änderungen im Theme intuitiv und unkompliziert vornehmen können.
  • Sprachen: Es ist empfehlenswert, das Theme passend zu der mit WordPress verwendeten Sprache auszuwählen. Haben Sie beispielsweise Deutsch als WordPress-Sprache festgelegt, sollte das gewählte WordPress-Theme ebenfalls Deutsch unterstützen.
  • Suchmaschinenoptimierung (SEO): Die gezielte Optimierung einer Website und ihrer Inhalte für eine bessere Positionierung in den Google-Suchergebnissen wird durch eine suchmaschinenfreundliche Theme-Programmierung und eingebundene SEO-Features erleichtert.
  • Sicherheit: Ob ein WordPress-Theme den Sicherheitsstandards genügt und ausreichend geschützt ist, lässt sich bereits in den User-Kommentaren zu den einzelnen Angeboten herauslesen, denn auf technische Fehler und Sicherheitslücken wird allzu gerne hingewiesen.

Prinzipiell gilt: WordPress-Themes sollten Sie nur von vertrauenswürdigen und seriösen Portalen herunterladen: Dort, wo sich die besten Designer tummeln, die nicht nur ein Auge für Ästhetik, sondern auch für die Ansprüche und Bedürfnisse der Benutzer haben, werden Sie eine große Bandbreite an nutzerfreundlichen und sicheren Vorlagen finden. Zugang zu diversen Anbietern von WordPress-Themes – kostenlos wie kostenpflichtig – erhalten Sie unter anderem über wordpress.org, die offizielle Projektseite des Open-Source-CMS.


Die Installation Ihres WordPress-Themes: So geht`s

WordPress selbst bietet Ihnen standardmäßig bereits eine Auswahl an hochwertigen Standard-Themes, auf die Sie direkt innerhalb des CMS im Admin-Bereich zugreifen können. Ob ein schlichtes und platzsparendes Blank-Theme oder ein Design mit vielen optischen Highlights: Um ein WordPress-Theme zu installieren, klicken Sie einfach auf Design und danach auf Themes. Dort werden Ihnen alle aktuell verfügbaren Mustervorlagen angezeigt. Nutzen Sie WordPress zum ersten Mal, ist bereits beim Start ein Theme vorinstalliert und aktiviert. Dieses ist mit Aktiv gekennzeichnet. Wenn Ihnen eines der anderen vorinstallierten Themes besser gefällt, fahren Sie mit der Maus über das entsprechende Theme und wählen Aktivieren.

WordPress-Themes installieren: Das Menü

Das WordPress-Theme-Menü mit den aktuell installierten Templates


Themes aus dem WordPress-Theme-Directory nutzen

Gefallen Ihnen die vorinstallierten Designs nicht oder wollen Sie noch weitere Themes ausprobieren? Dann durchstöbern Sie das offizielle WordPress-Theme-Verzeichnis. Dort gibt es viele Free-WordPress-Themes, die sich jederzeit in ein aktuelles Projekt einbinden lassen. Sie finden das Theme-Verzeichnis entweder auf der WordPress-Website oder direkt in Ihrem Admin-Bereich. Klicken Sie hierfür einfach oben im Theme-Menü auf die Schaltfläche Hinzufügen.

Unter anderem können Sie dort konkret nach Themes suchen, indem Sie einfach Begriffe eingeben, die beispielsweise zur inhaltlichen Ausrichtung Ihrer Website passen. Sie können jedoch auch gezielt nach Funktionen filtern – zum Beispiel dann, wenn Sie schon klar definierte Vorstellungen davon haben, wie Ihre Website aufgebaut sein soll. Dafür klicken Sie oben auf Nach Funktionen filtern. Dann wählen Sie verschiedene Aspekte aus, wie zum Beispiel die Anzahl an verfügbaren Spalten oder ob individuelle Farben verfügbar und der Hintergrund anpassbar sein sollen. Zusätzlich können Sie Angaben zur thematischen Ausrichtung Ihrer Website machen, um etwa ausschließlich nach WordPress-Themes für einen Blog oder einen Onlineshop zu suchen.

WordPress-Themes-installieren: Das WordPress-Theme-Archiv

Per Filterfunktion lässt sich die Suche nach WordPress-Themes anpassen

Wenn Sie mit der Maus über ein Theme fahren, können Sie sich eine Vorschau anzeigen lassen. Haben Sie sich für ein Design entschieden, klicken Sie an gleicher Stelle auf Installieren und dann Aktivieren.


WordPress-Themes von Drittanbieter-Plattformen beziehen

Wenn Sie mit den Themes aus dem WordPress-Directory nicht zufrieden sind, können Sie auch auf eines der vielen WordPress-Themes einer Drittanbieter-Website zurückgreifen. Diese sind auf zwei Wegen installierbar:

  1. Sie laden das Theme als ZIP-Datei herunter und speichern diese auf Ihrem Computer. Anschließend gehen Sie in das Theme-Menü in WordPress, klicken oben auf Hinzufügen und im Anschluss auf Theme hochladen. Dann können Sie Ihre Festplatte durchsuchen und den ZIP-Ordner auswählen. Das Theme wird hochgeladen und automatisch installiert. Anschließend aktivieren Sie es.
  2. WordPress-Themes installieren: Themes vom Computer aus hochladen

    Themes vom Computer hochladen im Admin-Bereich von WordPress
  3. Wenn Sie mit einem FTP-Client („File Transfer Protocol“) arbeiten, können Sie das WordPress-Theme auch darüber installieren. Sie melden sich hierfür einfach mit den Zugangsdaten an, die Sie von Ihrem Webhoster erhalten haben, entpacken die ZIP-Datei und laden im Anschluss den gesamten Theme-Ordner in das Verzeichnis/wp-content/themes/ hoch. Anschließend zeigt WordPress das Website-Muster im Theme-Menü neben den anderen installierten Vorlagen an, wo es nur noch aktiviert werden muss.

WordPress-Themes installieren über einen FTP-Client

Das Verzeichnis /wp-content/themes/ im FTP-Client aufrufen


WordPress-Themes anpassen – ein Überblick

Zwar ist die Grundstruktur in WordPress-Themes bereits vorgegeben, dennoch lassen sich die praktischen Designs auch immer noch bis zu einem gewissen Grad individualisieren. Das geht sowohl im Backend als auch über einen direkten Eingriff im CSS-Code (kurz für: „Cascading Style Sheets“).

WordPress-Themes anpassen im Backend

Wenn es nur darum geht, das Hintergrundbild zu wechseln oder die Farbgebung zu verändern, können Sie Ihr WordPress-Theme ganz einfach über die Benutzeroberfläche im Backend bearbeiten. Dafür wählen Sie im Menü unter Design den Punkt Customizer.

Customizer-Button zum WordPress-Themes anpassen

Über den Customizer-Button können Sie grundlegende Einstellungen eines WordPress-Themes anpassen.

In dem Menü sehen Sie auf der linken Seite, für welche Strukturelemente sich Änderungen vornehmen lassen. Diese variieren von Theme zu Theme, je nachdem, wie dieses für WordPress aufgebaut wurde. Im Wesentlichen sind Änderungen an folgenden Elementen möglich:

  • Website-Informationen: Bestimmen Sie Titel und Untertitel Ihrer Website.
  • Farben: Wählen Sie Hintergrund-, Link- und Textfarbe aus.
  • Header-Bild: Fügen Sie ein neues Header-Bild hinzu. Die genaue Größe variiert von Theme zu Theme.
  • Hintergrundbild: Wählen Sie bei Bedarf ein Hintergrundbild anstatt einer einfarbigen Fläche aus.
  • Menüs: Je nachdem, wie viele Menüs das ausgewählte WordPress-Theme unterstützt, können Sie hier bestimmen, wo diese auf Ihrer Website platziert werden sollen.
  • Widgets: Hier können Sie Widgets hinzufügen und den Ort festlegen, wo sie auf der Website zu sehen sein sollen.
  • Startseiten-Einstellungen: Hiermit legen Sie fest, ob Ihre Seitenbesucher zuerst immer eine statische Startseite erreichen sollen oder ob Sie ihnen z. B. lieber die aktuellsten Beiträge anzeigen wollen.
  • Zusätzliches CSS: Hier können Sie Ihren eigenen CSS-Code einfügen, um das Erscheinungsbild und Layout der Website anzupassen.

Themes für WordPress über Zusätzliches CSS anpassen

Kleine individuelle Änderungen nehmen Sie am besten im Bereich Zusätzliches CSS vor. Dies hat im Gegensatz zum Arbeiten im Theme-Editor den Vorteil, dass Ihre Anweisungen bei einem Update des Themes nicht verloren gehen. Damit das Feintuning auch reibungslos funktioniert, sind Vorkenntnisse in CSS Voraussetzung.

WordPress-Theme-Editor mit beispielhaftem CSS-Code

Im CSS-Code lassen sich alle gestalterischen Feinheiten des WordPress-Themes definieren.

Alternativ können Sie sämtliche Anpassungen in ein Child-Theme auslagern, das alle Modifikationen speichert und auch bei einem Update unangetastet bleibt. Empfehlenswert ist das vor allem bei umfangreicheren Anpassungen.


Themes für WordPress: Aktualität als Erfolgsfaktor

Wie auch Plug-ins werden WordPress-Themes regelmäßig weiterentwickelt. Dabei implementieren die Entwickler neue Funktionen oder beheben bekannte Bugs und Sicherheitslücken. Dank entsprechender Updates profitiert Ihre Website nicht nur von einer verbesserten Version des verwendeten Design-Musters, sondern sie wird auch leistungsfähiger. Themes, die dagegen nicht regelmäßig aktualisiert werden, können zu Problemen führen – und schlimmstenfalls Ihre gesamte Seite lahmlegen.

Wann steht ein Update bereit?

Sie brauchen nicht alle paar Tage auf der Website der jeweiligen Entwickler nachzuschauen, ob eine verbesserte Version Ihres WordPress-Themes zur Verfügung steht. Sind Aktualisierungen verfügbar, erscheint im Bereich Dashboard neben Aktualisierungen eine rote Kreisfläche mit der Anzahl der verfügbaren Updates. Per Klick auf Aktualisierungen, bringen Sie in Erfahrung, für welche WordPress-Themes (und auch Plug-ins) Updates bereitstehen.

Wie werden Updates für WordPress-Themes installiert?

Nachdem Sie Aktualisierungen angeklickt haben, präsentiert Ihnen WordPress eine Auflistung der Plug-ins, Themes und Übersetzungen, für die ein Update verfügbar ist. Bei verfügbaren Aktualisierungen markieren Sie einfach die jeweiligen Komponenten und klicken dann auf Themes aktualisieren. Anschließend werden die ausgewählten Themes für WordPress aktualisiert und Sie können sich entspannt zurücklehnen – bis Ihnen eine Nachricht angezeigt wird, dass alles erfolgreich aktualisiert wurde und Sie mit WordPress weiterarbeiten können. Im Anschluss zeigt das Aktualisierungsmenü an, dass alle Themes auf dem neuesten Stand sind.

Update-Menü für WordPress-Themes und Plug-ins im Backend

Eine Übersicht verfügbarer Aktualisierungen finden Sie im WordPress-Backend


Wahl des passenden WordPress-Themes: Checkliste

WordPress ist ein mächtiges Content-Management-System, das mit dem richtigen Theme ausgestattet für jede Art von Webprojekt geeignet ist. Die Installation ist einfach und die Bedienung intuitiv.

Hier noch einmal in Kurzform die Checkliste zur Wahl des perfekten Themes für Ihren erfolgreichen Webauftritt:

  • Überlegen Sie sich, welche Zielgruppe Ihr gewünschtes WordPress-Theme ansprechen und welche technischen Anforderungen es erfüllen soll.
  • Nutzen Sie bereits vorinstallierte Themes oder wählen Sie eines der Free WordPress-Themes aus dem offiziellen Theme-Verzeichnis von WordPress aus.
  • Suchen und wählen Sie alternativ im Web nach einem kostenlosen WordPress-Theme oder einem kostenpflichtigen Premium-Theme, das Sie auf Ihren Webspace hochladen und verwenden können.
  • Passen Sie Ihr WordPress-Theme wahlweise im Backend oder per Child Theme an.
  • Achten Sie darauf, Ihre Themes regelmäßig auf den neuesten Stand zu bringen, um die Sicherheit und Funktionalität Ihres Webprojekts zu gewährleisten.

WordPress-Meta-Tags und Schlagwörter

WordPress mit Meta-Tags optimieren: Schlagwörter und Co.

WordPress-Einsteiger könnten Meta-Tags und Tags – also Schlagwörter – leicht verwechseln. Dabei haben diese sehr unterschiedliche Funktionen, die Sie als WordPress-Nutzer kennen sollten. Denn während Meta-Tags nützliche Informationen für Google und andere Suchmaschinen liefern, helfen Schlagwörter in Kombination mit Kategorien Ihren Lesern dabei, sich zwischen den Beiträgen zurechtzufinden.


Meta-Tags in WordPress: Oft unterschätzt

Meta-Daten sind Informationen über Webseiten sowie über jeden einzelnen Beitrag. Zu diesen Informationen gehören unter anderem der Autor, der Titel und eine kurze Beschreibung des Inhalts. Alle diese Informationen sind sogenannte Meta-Tags. Suchmaschinen nutzen sie, auch wenn sie dem Leser nicht angezeigt werden. Wichtig für die Suchmaschinenoptimierung sind vor allem die Description und der Title. Diese können theoretisch per Hand in jeden HTML-Code einfügt werden.

WordPress-Meta-Tag mit Code für Title und Description

Die HTML-Codes für Meta-Tags in WordPress

Sind diese Informationen vorhanden, zeigt die Suchmaschine den Titel und die Beschreibung als Suchergebnis an. Mit einer aussagekräftigen Beschreibung verleiten Sie mehr Leser dazu, auf Ihre Website zu gehen – und da sie vorher wissen, was sie dort erwartet, bleiben sie vermutlich auch länger. Title und Description sorgen jedoch nicht nur für einen ansehnlichen Eintrag in den Suchergebnissen, sondern sie helfen Google auch dabei, den Inhalt eines Beitrags zu erfassen und dessen Relevanz für ein bestimmtes Keyword einzuschätzen. Diese Bewertung hat Einfluss auf das Ranking bei Google.

Investieren Sie also ein wenig Zeit, um für jeden geschriebenen Beitrag zumindest einen Titel und eine Beschreibung zu verfassen.


Wo kann ich in WordPress Meta-Tags einfügen?

WordPress bietet standardmäßig nicht die Möglichkeit, diese Meta-Tags hinzuzufügen. Um für jeden geschriebenen Beitrag WordPress-Meta-Tags anzulegen, installiert man am einfachsten ein Plug-in. Dieses zeigt einem dann ein separates Bearbeitungsfenster für die Bearbeitung von Titel und Beschreibung an. Ein empfehlenswertes Plug-in ist Yoast SEO. Dieses bietet Ihnen viele Funktionen, um Ihre Website für Suchmaschinen zu optimieren – unter anderem blendet es unter jedem Beitrag ein Fenster ein, in dem Title und Description eingegeben werden können. Gleichzeitig zeigt es eine Vorschau an, wie das daraus generierte Suchergebnis bei Google aussieht. Zudem gibt es eine Warnung, wenn Titel oder Beschreibung zu lang sind und abgeschnitten werden.

Eingabe von WordPress-Meta-Tags mit dem Plug-in Yoast SEO

Eingabe von Title und Description mithilfe des Plug-ins Yoast SEO


WordPress-Tags: Schlagwörter und Kategorien sorgen für Ordnung

Wenn davon gesprochen wird, Artikel auf WordPress mit Tags zu versehen, sind damit die Schlagwörter gemeint, die man standardmäßig jedem Beitrag zuweisen kann. Diese dienen der Sortierung und Strukturierung Ihrer Beiträge und sind für Google allenfalls indirekt relevant. Vernünftig eingesetzt bieten Sie Ihren Lesern einen Mehrwert. Selbige werden dadurch länger auf Ihrer WordPress-Website bleiben, was ein positives Signal an die Suchmaschine sendet. Am besten setzen Sie die Tags in Kombinationen mit Kategorien ein, denen Sie die Beiträge zuordnen. Das entsprechende Fenster zum Eintragen und Auswählen von Kategorien und Schlagwörtern erscheint automatisch auf der rechten Seite, wenn Sie einen „Neuen Beitrag erstellen“.

Beitragsfenster, über das man mit WordPress-Tags Beiträge mit Schlagwörtern versieht

Das Fenster „Neuen Beitrag erstellen“ im WordPress-Adminbereich


Was sind Kategorien und wie verwalte ich sie?

Kategorien stehen in der Hierarchie über Schlagwörtern. Jeder Beitrag, den Sie auf Ihrer Website schreiben, wird automatisch einer Standard-Kategorie zugeordnet. Diese kann unter dem Menüpunkt „Einstellungen > Schreiben“ festgelegt werden. Es ist jedoch ratsam, jeden Beitrag einzeln einer sinnvollen Kategorie zuzuordnen. So behalten nicht nur Sie die Übersicht, auch Ihre Leser finden viel schneller Beiträge, die sie interessieren.

Unter dem Menüpunkt „Beiträge > Kategorien“ können Sie neue Kategorien erstellen, alte Kategorien bearbeiten und auch löschen. Die Kategorien können Sie hierarchisch anordnen, indem Sie neuen Kategorien Eltern zuweisen. So strukturieren Sie leicht Ihre gesamte Website.

WordPress-Tags: Die Bearbeitung von Kategorien

Kategorien bearbeiten im Adminbereich von WordPress


Tags in WordPress für noch mehr Struktur

In gleicher Weise wie die Kategorien erstellen Sie auch die Schlagwörter unter dem Menüpunkt „Beiträge > Schlagwörter“. Schlagwörter können Sie jedoch auch direkt beim Bearbeiten des Beitrags eingeben und zur Schlagwort-Sammlung hinzufügen. Das macht das Taggen zwar einfacher, sorgt jedoch auch dafür, dass sich schnell eine große Menge an Schlagwörtern anhäuft.

Ein Beitrag sollte in der Regel nur einer Kategorie zugeordnet werden, ein Beitrag kann jedoch mehrere Schlagwörter enthalten. Nutzen Sie die WordPress-Tags dazu, Ihre Beiträge detaillierter in Stichworten zu beschreiben und geben Sie Ihren Lesern somit die Möglichkeit, interessante Inhalte noch gezielter suchen zu können. Das gelungene Zusammenspiel von Kategorien und Tags vereinfacht die Navigation auf Ihrem Blog.

Ein Beispiel: Auf einem Back-Blog wird ein Rezept für einen Apfel-Streuselkuchen der Kategorie Blechkuchen zugeordnet und mit den Schlagwörtern Apfel, Streusel und Hefeteig versehen.


Tipps für Tags in WordPress

  • Verwenden Sie nicht zu viele Tags pro Artikel, sondern nur wirklich relevante.
  • Behalten Sie die Gesamtzahl an Tags auf der WordPress-Website im Auge: Ein kleiner Blog kommt in der Regel mit 20 bis 40 Schlagwörtern aus.
  • Tags sollten kurz sein, aus maximal zwei Wörtern bestehen und so speziell wie möglich formuliert sein.
  • Sehr häufig genutzte Tags sind eventuell als Kategorie bzw. Unterkategorie sinnvoller.
  • Tags, die nur bei einem bis drei Artikeln genutzt wurden, sind für das Thema Ihrer Website meist kaum relevant und können daher auch gelöscht werden.
  • Kontrollieren Sie regelmäßig, dass Sie keine zu ähnlichen Tags oder das gleiche Wort nur mit leicht veränderter Schreibweise nutzen. Fassen Sie solche Begriffe dann zusammen.

Hübsch präsentiert in WordPress-Tag-Clouds

Wenn Sie die Schlagwörter in einer Tag-Cloud präsentieren wollen, können Sie dafür ein vorgefertigtes Widget nutzen. Unter dem Menüpunkt „Design > Widgets“ können Sie die Schlagwörter-Wolke auswählen und wie jedes andere Widget bestimmten Bereichen zuordnen. An der entsprechenden Stelle Ihrer WordPress-Website wird die Tag-Cloud dann später den Besuchern angezeigt.

Die WordPress-Tag-Cloud dient zum einen dazu, die Navigation zu vereinfachen. Besucher Ihrer Website, die sich für ein bestimmtes Thema interessieren, können so einfach auf den Begriff in der Stichwort-Wolke klicken. Zudem gibt sie einen Überblick über die Gewichtung innerhalb Ihrer Website: Tags, die Sie häufiger verwenden, werden entsprechend größer dargestellt. Das ist sowohl für Sie als auch die Besucher Ihrer WordPress-Seite interessant.

WordPress-Tags: Tag-Cloud

Die WordPress-Tag-Cloud im Widget-Menü auswählen

Die Standard-Schlagwörter-Wolke können Sie jedoch nicht weiter bearbeiten oder Ihren Vorlieben anpassen. Um umfangreiche Einstellmöglichkeiten bei der WordPress-Tag-Cloud zu haben, müssen Sie ein Plug-in installieren. Es gibt verschiedene Plug-ins, die diese Funktion übernehmen.


WordPress-Meta-Tags und -Schlagwörter: Fazit

  • Meta-Tags helfen Google, den Inhalt Ihrer Website zu erkennen – das kann nur gut sein für das Ranking
  • Ansehnliche Suchergebnisse mit aussagekräftigem Titel und Beschreibung lotsen mehr Leser auf Ihre Website.
  • Mit einer gut strukturierten Website mit sinnvollen Kategorien und Schlagwörtern bleiben diese Leser auch gerne etwas länger.
  • Auch das registriert Google und bewertet es positiv: Offensichtlich muss es bei Ihnen guten und relevanten Content geben.
  • Nutzen Sie also Meta-Tags, Kategorien und Schlagwörter und optimieren Ihre Website für Suchmaschine und Besucher.