WordPress Datenbanken

Warum eine WordPress-Datenbank anlegen?

Eine schnelle Datenbank ist für eine WordPress-Website unverzichtbar. Sie dient als Speicherort für Texte und Bilder, Nutzerdaten und individuelle Einstellungen Ihrer Website. Über die Datenbank greifen Sie und Ihre Nutzer jederzeit auf die gewünschten und je nach Nutzerrolle freigegebenen Inhalte zu, die sich überdies bequem verwalten lassen. Wenn Sie WordPress über ein Hosting-Paket installieren, wird in der Regel automatisch eine Datenbank für Sie angelegt, doch können Sie eine WordPress-Datenbank selbstverständlich auch selbst anlegen. Hier erfahren Sie, wie das geht und wie Sie Ihre Datenbank anschließend sichern und verwalten.

  • volle Kontrolle über Ihre Daten
  • schneller Zugriff und einfache Bedienung
  • übersichtliche, grafische Benutzeroberfläche
  • keine Programmierkenntnisse nötig

So legen Sie eine Datenbank für WordPress an

Erstellen und verwalten Sie WordPress-Datenbanken zum Beispiel mithilfe des Datenbankverwaltungssystems MySQL sowie des Tools phpMyAdmin. Wenn Sie WordPress auf einem lokalen Rechner installieren (beispielsweise zu Testzwecken), müssen Sie MySQL selbst herunterladen, ebenso die grafische Oberfläche phpMyAdmin.

In den WordPress-Hosting-Paketen von STRATO sind diese Programme bereits fertig eingerichtet. Sie loggen sich lediglich in Ihrem Hosting-Account ein und navigieren auf Ihre Paketübersicht. Klicken Sie auf Datenbanken und Webspace und anschließend auf Datenbankverwaltung. Dort legen Sie eine neue WordPress-Datenbank an, bevor Sie WordPress installieren:

  • Klicken Sie auf Datenbank anlegen.
  • Notieren Sie sich die angezeigten Informationen zur neuen Datenbank, einschließlich des Datenbanknamens.
  • Ändern Sie das voreingestellte Passwort der Datenbank und wählen Sie für das neue eine Kombination aus Klein- und Großbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen.
  • Auf Wunsch fügen Sie der neuen Datenbank einen Kommentar hinzu, um sie später leichter wiederzufinden.

WordPress Datenbank: MySQL

Wofür braucht WordPress MySQL?

MySQL ist ein Datenbankverwaltungssystem, das Daten tabellenbasiert speichert, sodass sich diese jederzeit schnell abrufen, organisieren und bearbeiten lassen. MySQL verarbeitet problemlos große Datenmengen und verbraucht dabei nur wenig Speicherplatz – deshalb setzen viele Content-Management-Systeme (CMS) wie WordPress auf MySQL.


WordPress Datenbank Nutzen

Wie funktioniert MySQL und was kann es?

MySQL basiert auf der Datenbanksprache SQL. Diese ist einfach aufgebaut und sehr benutzerfreundlich. Dank seiner Einfachheit und Schnelligkeit zählt MySQL zu den weltweit beliebtesten Datenbankverwaltungssystemen. Da MySQL selbst nicht über eine grafische Benutzeroberfläche verfügt, wird das Programm häufig mit phpMyAdmin kombiniert, das eine übersichtliche Benutzeroberfläche beisteuert.

MySQL funktioniert als Client-Server-System. Die entsprechende Datenbank stellt den Server dar und eine grafische Oberfläche wie phpMyAdmin ermöglicht als Client eine komfortable Interaktion mit dem Server. Über diese Oberfläche schicken Sie Befehle oder Anfragen (sogenannte „queries“; Einzahl: „query“) an die Datenbank, die diese in ausführbaren Code übersetzt und ausführt. Nach erfolgreicher Ausführung Ihrer Anfrage erhalten Sie beispielsweise einen Datenauszug oder eine Meldung zurück.

MySQL speichert alle Daten binär verschlüsselt – die Daten können demnach nur mit MySQL-Werkzeugen bearbeitet werden. MySQL kann beliebig viele, voneinander unabhängige Datenbanken speichern, es ermöglicht das Anlegen vieler Benutzer mit unterschiedlichen Zugriffsprofilen sowie einen sicheren Passwortschutz.


WordPress Datenbank: phpMyAdmin

Hinweis zu phpMyAdmin

Mit phpMyAdmin sehen Sie Ihre Datenbank übersichtlich grafisch aufbereitet. Auf der linken Seite sehen Sie die einzelnen Tabellen, auf die die Daten Ihrer Website verteilt sind. Klicken Sie eine der Tabellen an, bekommen Sie die entsprechenden Daten angezeigt. Mittig in der oberen Hälfte finden Sie weitere Funktionen wie zum Beispiel SQL. Dort können Sie SQL-Befehle direkt eingeben. Nutzen Sie diese Funktion jedoch nur, wenn Sie sich mit der Programmiersprache auskennen, denn falsche Eingaben können schnell zu Fehlern in der Datenbank führen.


WordPress-Datenbanken sichern

Mit einem STRATO-Hosting-Paket profitieren Sie von regelmäßigen, automatischen Datensicherungen. Zudem können Sie auf Wunsch Ihre Datenbank jederzeit selbst sichern. Dafür benötigen Sie kein zusätzliches WordPress-Plug-in, denn Sie erledigen auch dies schnell und einfach über Ihren Account – mit besagtem phpMyAdmin. Gehen Sie dazu erneut auf Datenbankverwaltung und klicken Sie auf den Button Verwalten, der sich rechts neben der angezeigten WordPress-Datenbank befindet.

Die Datenbankübersicht einer WordPress-Datenbank bei STRATO
Die Datenbankverwaltung im STRATO-Kunden-Login

Sie gelangen in die Nutzeroberfläche von phpMyAdmin. Dort wählen Sie in der oberen Leiste den Reiter Exportieren und anschließend für die Art des Exports Angepasst aus. Für die Ausgabe wählen Sie Speichere Ausgabe in Datei. Mit einem Klick auf Ok können Sie die Datenbank auf Ihren Computer herunterladen und dort speichern.

WordPress-Datenbank sichern mit phpMyAdmin
Datenbank exportieren

WordPress-Datenbanken wiederherstellen

Sie wissen nun, wie Sie selbst eine Sicherung Ihrer Datenbank erstellen – aber wie spielen Sie diese bei Bedarf wieder auf? Auch das gelingt per phpMyAdmin. Anstatt Exportieren wählen Sie diesmal Importieren aus, klicken dann auf Durchsuchen und wählen die zuvor gespeicherte Datei aus. Nach Klick auf Ok startet die Datenbank-Wiederherstellung, sie dauert nur wenige Sekunden. Nach erfolgreichem Import erhalten Sie eine Meldung.


WordPress-Datenbanken aufräumen

Je mehr Speicherplatz Ihre Datenbank belegt, desto länger können die Ladezeiten Ihrer Website werden – daher sollten Sie die Datenbank regelmäßig aufräumen. WordPress speichert nämlich standardmäßig nicht nur Ihre veröffentlichten Posts, sondern auch alle Entwürfe und Sicherungskopien. Sogar die gelöschten Posts verbleiben in der Datenbank. Diese Funktion ist zwar sehr praktisch, belegt langfristig aber viel Speicherplatz. Klicken Sie in der langen, senkrechten Menüleiste links den Menüpunkt wp_posts an, um eine Übersicht all Ihrer Posts und Entwürfe zu erhalten.

Eine Übersicht in der WordPress-Datenbank über alle gespeicherten Posts
Die Post-Übersicht unter phpMyAdmin

In der Spalte post_status sehen Sie den Status jedes Posts. Alle Einträge mit dem Status draft („Entwurf“), auto-draft oder trash („Abfall“), die Sie nicht (mehr) brauchen, können Sie getrost löschen, um die Datenbank zu entlasten. Dabei handelt es sich um Entwürfe oder um bereits im Backend gelöschte Posts. Auch unerwünschte Kommentare können Sie über die Datenbank im Menüpunkt wp_comments dauerhaft löschen.


WordPress Datenbank Infos

Eigene WordPress-Datenbank im Tech4Hosting-Hosting-Paket

  • komfortabel erstellen und verwalten
  • MySQL und phpMyAdmin vorinstalliert und sofort nutzbar
  • jederzeit einfach aufräumen, um Ladezeiten zu verkürzen
  • Daten selbst sichern, wann immer Sie möchten

WordPress Redirect einrichten

WordPress Redirect: Alle Verlinkungen führen zum Ziel

Es gibt verschiedene Gründe, aus denen die Domain einer bestehenden Website geändert werden muss, zum Beispiel, wenn sich der Name eines Unternehmens ändert, mehrere Websites zusammengelegt werden oder einfach ein Relaunch mit einer anderen Ausrichtung erfolgen soll. An anderer Stelle sind wir bereits ausführlich darauf eingegangen, was Sie bei einem Domain-Umzug beachten müssen. Im Folgenden wollen wir uns näher mit den WordPress Redirects beschäftigen, also mit den Weiterleitungen. Als Webmaster müssen Sie dafür sorgen, dass die vorhandenen Inhalte zukünftig unter der neuen Adresse erreichbar sind und dass sämtliche Links auf Ihre Seiten nicht ins Leere laufen, sondern umgeleitet werden. Diese Aufgaben und Probleme lösen Sie, indem Sie bei WordPress Redirects einrichten.


Bei WordPress die „.htaccess“ für den Redirect selbst ändern?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um in WordPress Redirects einzurichten: Sie können sämtliche Weiterleitungen manuell über die Datei „.htaccess“ konfigurieren. Leiten Sie auf diese Weise einfach alle Links von Ihrer alten auf die neue Domain. Geben Sie dafür in die .htaccess-Datei folgenden Befehl ein:

  • RewriteEngine On
  • RewriteBase /
  • RewriteCond %{HTTP_HOST} ^(www\.)?altes-beispiel\.de$ [NC]
  • RewriteRule ^(.*)$ http://www.neues-beispiel.de/$1 [R=301,L]

Damit stellen Sie sicher, dass auch sämtliche Unterseiten Ihres alten Internetauftritts auf die neuen URLs weitergeleitet werden. Die Voraussetzung dafür ist natürlich, dass Sie Zugriff auf den „alten“ Webspace haben und die Einstellungen dort vornehmen können. Sollten Sie in dem Zusammenhang auch Ihren Hosting-Anbieter wechseln, haben Sie nur noch kurze Zeit Zugriff auf den Webspace, es sei denn, Sie behalten das alte Hosting-Paket noch eine Weile, bis sich Nutzer und Suchmaschinenbots an die neue Adresse gewöhnt haben.

Achtung: Änderungen in der .htaccess sind stets mit einem Risiko verbunden. Denn wenn die Befehle falsch sind, kann es schnell zu „Internal Errors“ kommen und Ihre Website ist gar nicht mehr erreichbar. Daher ist dabei höchste Vorsicht geboten.


Die Arbeit vereinfachen mit einem WordPress-Redirect-Plug-in

Wenn Sie innerhalb Ihrer Domain Änderungen und Weiterleitungen vornehmen wollen, können Sie dies am einfachsten mit einem WordPress Redirect-Plug-in bewerkstelligen.

Natürlich gibt es im WordPress-Kosmos auch ein Plug-In, mit dem Weiterleitungen viel einfacher eingerichtet werden können. Sie müssen sich nicht durch unzählige Zeilen Code kämpfen und können dank der grafischen Benutzeroberfläche des Plug-ins den WordPress Redirect ganz einfach in die Wege leiten. Zu den bewährtesten Erweiterungen für Weiterleitungen zählt Redirection, womit wir uns im Folgenden näher auseinandersetzen werden. Nachdem Sie das WordPress-Redirect-Plug-in installiert und aktiviert haben, profitieren Sie von folgenden Funktionen:

  • Ganz einfaches Hinzufügen von 301-Weiterleitungen (Redirects)
  • Die Einträge in der .htaccess-Datei werden automatisch geändert
  • Das Plug-in erkennt fehlerhafte oder nicht vorhandene Redirects, die in einem 404-Fehler (Seite konnte nicht gefunden werden) münden, und zeigt diese automatisch an
Den WordPress Redirect mit dem passenden Plug-in einrichten
Schlicht und einfach zu verstehen: „Redirection“

Mit wenigen Klicks die Weiterleitung aktivieren

Haben Sie das WordPress-Redirect-Plug-in installiert, finden Sie im Dashboard den Punkt „Werkzeuge“ -> „Umleitungen“. Daraufhin öffnet sich der entsprechende Bereich, in dem Sie sämtliche Einstellungen vornehmen können. Um eine neue Weiterleitung anzulegen, tragen Sie in das Feld „Quell-URL“ die alte Adresse ein und in das Feld „Ziel-URL“ die URL, auf die zukünftig umgeleitet werden soll. Mit einem Klick auf „Umleitung hinzufügen“ aktivieren Sie den Redirect, der Ihnen dann im oberen Bereich des Menüs angezeigt wird. Mit den Standardeinstellungen sind Sie für die meisten Weiterleitungen bestens ausgerüstet.


404-Fehler im WordPress-Redirect-Plug-in anzeigen lassen

Dieses WordPress-Redirect-Plug-in verfügt über eine besonders praktische Funktion: Sie können sich 404-Meldungen anzeigen lassen, die hervorgerufen wurden, nachdem ein Besucher oder eine Suchmaschine versucht haben, eine Seite aufzurufen, die nicht mehr existiert. Klicken Sie dafür einfach auf „404s“ in der oberen Leiste. Anschließend werden Ihnen etwaige 404-Meldungen angezeigt. Fahren Sie mit der Maus über den entsprechenden Eintrag, der geändert werden soll, und klicken Sie auf „Weiterleitung hinzufügen“. Nun können Sie unter dem Punkt „Ziel-URL“ die neue Adresse eingeben und den Fehler beheben. Mit einem Klick auf „Umleitung hinzufügen“ wird die Einstellung übernommen.

Achtung: Damit auch Google die Änderungen wahrnimmt und das hart erarbeitete Ranking in der Suchmaschine erhalten bleibt, müssen Sie Google die neue Adresse mitteilen. Daher dürfen Sie nicht vergessen, sich in der Google Search Console einzuloggen und in den Einstellungen unter „Adressänderung“ die neue URL einzugeben. Spätestens nach 48 Stunden werden die Links in den Suchergebnissen direkt auf die neue Domain verweisen.


WordPress Redirect dank Plugins

Fazit: WordPress Redirects einfach mit Plug-in einrichten

Es gibt keinen leichteren Weg, als in WordPress Redirects mit einem passenden Plug-in einzurichten. Somit müssen Sie sich nicht durch den Code in der .htaccess-Datei kämpfen, sondern können die Weiterleitungen dank der grafischen Benutzeroberfläche problemlos anlegen. Versehentlich falsche Einträge, wie sie bei manuellen Änderungen vorkommen können, werden somit ausgeschlossen. Auch die Anzeige von 404-Fehlern und die direkte Behebung des Problems innerhalb des Plug-ins sind überaus nützlich. Allerdings funktioniert die Einrichtung von Redirects nur, wenn Sie Zugang zur .htaccess und zum Administrationsbereich Ihres Webspaces haben.

WordPress Backup

Warum ein regelmäßiges WordPress-Backup so wichtig ist

In Ihrer WordPress-Website steckt vermutlich viel Arbeit. Diese Arbeit kann durch Hacker, Serverprobleme oder inkompatible Plug-ins und Themes innerhalb weniger Sekunden zunichtegemacht werden. Deshalb sollten Sie regelmäßig Backups von Ihrer Website anfertigen. So können Sie Ihre WordPress-Website im Ernstfall binnen weniger Stunden wieder auf den Normalstand zurücksetzen.

  • WordPress-Backup zur schnellen Wiederherstellung Ihrer Website
  • Manuelles Backup mit phpMyAdmin und FileZilla
  • WordPress-Version regelmäßig aktualisieren – entweder manuell oder automatisch
  • WordPress-Sicherheitsmaßnahmen bereits bei der Erstellung der Website durchführen

Was genau beinhaltet ein Backup von WordPress?

Möchten Sie Ihre WordPress-Site absichern, müssen Sie einerseits die Datenbank und andererseits alle Dateien, die zu WordPress gehören, per FTP sichern. Im Ernstfall können Sie sowohl das MySQL-Backup als auch alle gesicherten Dateien auf den Server zurückspielen – und Ihre Website sieht wieder so aus, als wäre nie etwas gewesen.


Manuell ein WordPress-Backup im Hosting-Paket erstellen

Für die manuelle Sicherung brauchen Sie neben dem bereits im Hosting-Paket verfügbaren Tool phpMyAdmin das Programm FileZilla für den FTP-Zugriff auf Ihren Webspace.

  • Beginnen Sie mit der Sicherung aller WordPress-Dateien. Dafür benötigen Sie zunächst Ihre FTP-Zugangsdaten. Ihren Zugang finden Sie im Kunden-Login-Bereich unter Datenbanken und Webspace und dort unter FTP-Zugänge verwalten.
  • Installieren Sie FileZilla und tragen Sie die Zugangsdaten Ihrer WordPress-Website ein. Gehen Sie anschließend auf Verbinden.
  • Nun erstellen Sie per Drag-and-drop eine Sicherungskopie aller Dateien Ihrer Website in einem Ordner (idealerweise mit einem eindeutigen Namen wie „WP-Backup“) auf Ihrer Festplatte (oder wahlweise in der Cloud, auf einem USB-Stick usw.).
  • Ist dieser Vorgang abgeschlossen, haben Sie alle Dateien der Website gesichert – auch die Themes, Plug-ins und Uploads.
  • Öffnen Sie im nächsten Schritt Ihren Kunden-Login-Bereich und gehen Sie auf den Punkt Datenbankverwaltung.
  • Dort werden Ihnen Ihre Datenbanken angezeigt. Suchen Sie Ihre WordPress-Datenbank heraus und gehen Sie rechts neben der Datenbank auf Verwalten.
  • Sie befinden sich nun im Tool phpMyAdmin, das eine grafische Oberfläche zur Bearbeitung Ihrer Datenbank bietet.
  • Im oberen Bereich von phpMyAdmin wählen Sie den Reiter Exportieren aus. Nun werden Sie nach der Art des Exports gefragt. Klicken Sie auf Angepasst.
  • Wählen Sie noch Speichere Ausgabe in Datei aus und klicken Sie anschließend auf Ok.
  • Nun können Sie Ihre Datenbank herunterladen und sicher in der Cloud oder auf einem Datenträger verwahren.

Wiederherstellung Ihrer Website

  • Möchten Sie die Datenbank wiederherstellen, gehen Sie im Tool phpMyAdmin auf den Reiter Importieren.
  • Hier müssen Sie die zuvor gespeicherte Datenbank auf Ihrer Festplatte (oder auf einem anderen Speichermedium) suchen und anschließend auf Okklicken.
  • Die Wiederherstellung nimmt in der Regel nur ein paar Sekunden in Anspruch. Ist der Vorgang beendet, erhalten Sie eine Meldung.
  • Möchten Sie alle Dateien und Verzeichnisse von WordPress wieder aufspielen, öffnen Sie erneut FileZilla.
  • Per Drag-and-drop ziehen Sie alle zuvor gesicherten Dateien nun wieder auf den Server. Je nach Größe der Dateien nimmt dies mehr oder weniger Zeit in Anspruch.
  • Ihre WordPress-Website ist nun wiederhergestellt.

WordPress-Plug-ins für Backups

Möchten Sie automatisierte Backups durchführen, stehen Ihnen verschiedene Backup-Plug-ins für WordPress zur Auswahl. Ein beliebtes und leicht zu bedienendes Backup-Plug-in ist beispielsweise BackWPup. Sie finden das Plug-in über die Funktion Plug-ins installieren in Ihrem WordPress-Backend. Installieren Sie das Plug-in, um fortzufahren.

  • Nach der Installation gehen Sie in die Übersicht Ihrer Plug-ins und aktivieren BackWPup.
  • In Ihrem Backend erscheint nun ein neuer Menüpunkt mit dem Namen des Plug-ins.
  • Unter Neuer Auftrag ist es möglich, sofort ein Backup zu erstellen. Sie können auswählen, welche Dateien Sie sichern möchten und in welchem Format das Backup gespeichert werden soll. Sichern Sie idealerweise Datenbank und alle Dateien. So erhalten Sie beides in separaten .zip-Dateien.
  • Wählen Sie aus, auf welchem Weg Sie die Backup-Datei erhalten wollen.
  • Unter Planen können Sie festlegen, wann und wie oft das Plug-in ein Backup durchführen soll.
  • Das Wiederherstellen der WordPress-Website geschieht auf dem gleichen Wege wie die manuelle Sicherung mit phpMyAdmin und FileZilla.
  • Öffnen Sie FileZilla und verbinden Sie sich mit Ihrer WordPress-Website.
  • Öffnen Sie die entsprechende .zip-Datei für Dateien und ziehen Sie alle dort befindlichen Dateien mittels FileZilla auf Ihren WordPress-Webspace.
  • Unter phpMyAdmin gehen Sie auf den Reiter Importieren und wählen anschließend die .zip-Datei Ihrer gesicherten Datenbank aus.
  • Ihre Website ist nun wiederhergestellt.

Wieso ist der Schutz Ihrer WordPress-Website so wichtig?

Ihre WordPress-Website zu pflegen, nimmt viel Zeit in Anspruch, außerdem haben Sie dort sensible Daten hinterlassen – deshalb gilt es, Ihre persönlichen Daten und die mühsam zusammengetragenen Inhalte Ihrer Website zu schützen. Immer wieder fallen nämlich auch WordPress-Websites Hackerangriffen zum Opfer. Dabei werden nicht nur Passwörter und andere persönliche Informationen gestohlen, sondern auch Inhalte der Site gelöscht und durch unerwünschten Content oder sogar Werbung ersetzt. Damit Ihre Privatsphäre und die Inhalte Ihrer Website geschützt bleiben, können Sie folgende Maßnahmen für die WordPress-Sicherheit ergreifen, die alle nicht viel Aufwand erfordern.


WordPress-Sicherheit von Beginn an

Sind Sie gerade dabei, eine WordPress-Website zu erstellen, sollten Sie bereits bei der Installation auf Sicherheit achten:

  • Gestalten Sie den Admin-Account und das dazugehörige Passwort individuell. Lassen Sie aus dem Nutzernamen nicht ersichtlich werden, dass es sich um den Admin handelt, sondern erstellen Sie stattdessen einen aus zufällig gewählten Zahlen und Buchstaben. Hacker nehmen gerne den offensichtlichen Admin-Account ins Visier, da dieser aufgrund der uneingeschränkten Zugriffsrechte besonders lohnenswert für sie ist.
  • Sie sollten auch die Präfixe der Datenbank ändern. Standardmäßig lautet das Präfix „wp_“, später wird es etwa zu „wp_posts“. Ersetzen Sie „wp“ beispielsweise durch den Projektnamen oder Ihren eigenen Namen. Das macht die Datenbank Ihrer Website für Hacker schwerer zu fassen.

Begrenzen Sie die Anzahl falscher Anmeldeversuche

Jeder vertippt sich mal oder vergisst sein Passwort. In solch einem Fall braucht man mitunter mehrere Anläufe dafür, sich einzuloggen. Geben Sie Hackern aber nicht die Chance, einen Brute-Force-Angriff auszuführen. Dabei werden nacheinander alle möglichen Kombinationen aus Nutzernamen und Passwort eingegeben, bis die Hacker sich nach dem Zufallsprinzip Zugriff verschaffen konnten. Dafür nutzen sie spezielle Programme, die automatisch alle Kombinationen abarbeiten. Tipp! Richten Sie mit einem Plug-in eine Begrenzung für Anmeldeversuche ein, um Brute-Force-Angriffe zu verhindern. Nach einer von Ihnen festgelegten Anzahl an Login-Versuchen ist ein erneuter Versuch erst nach einer Wartezeit möglich. Die meisten Hacker warten nur ungern und versuchen es in der Zwischenzeit lieber woanders.


Halten Sie WordPress immer aktuell

Es gibt wohl kaum eine Software, die fehlerfrei ist, und auch WordPress ist es nicht. Häufig werden neue Sicherheitslücken in WordPress aufgespürt, doch die gefundenen Lücken werden auch immer wieder geschlossen. Damit Sie von diesen Fehlerbehebungen profitieren und die WordPress-Sicherheitslücken schnellstens eliminieren können, sollten Sie regelmäßig die neueste Version von WordPress sowie der genutzten Plug-ins und Themes installieren. Sie werden im Backend darauf aufmerksam gemacht, wenn ein neues Update zur Verfügung steht. Das Plug-in WP Update Notifier (die Beschreibung ist ausschließlich auf Englisch) benachrichtigt Sie per E-Mail, wenn ein Update für WordPress beziehungsweise für Plug-ins oder Themes bereitstehen. Diese Erweiterung ist vor allem für Seitenbetreiber wichtig, die sich nicht täglich auf ihrer Website einloggen.


WordPress-Update: So geht’s

Sie wissen nicht, welche WordPress-Version Sie gerade verwenden? Wenn Sie im Backend auf Dashboard und dort auf Startseite klicken, finden Sie in der linken Spalte einen Kasten mit der Beschriftung „Auf einen Blick“. Hier finden Sie die aktuelle WordPress-Version sowie die Anzahl der Seiten, Beiträge und Kommentare auf Ihrer Seite. Wenn Sie die Box nicht sehen, klicken Sie im Reiter Dashboard ganz rechts auf Ansicht anpassen. Daraufhin erscheint eine Schaltfläche, auf der Sie die einzelnen Komponenten der Seite flexibel anwählen oder verstecken können. Setzen Sie den Haken bei Auf einen Blick – so behalten Sie immer den Überblick über Ihre aktuelle WordPress-Version.

Aktuelle WordPress-Version im Dashboard überprüfen
Die Box „Auf einen Blick“ im Dashboard verrät Ihnen Ihre WordPress-Version

Automatische WordPress-Updates

Seit der Version 3.7 führt WordPress automatische Updates durch – zumindest, wenn es sich um sogenannte „Minor-Versionen“ handelt. Diese erkennt man an einem zweiten Punkt und einer dritten Ziffer bei der Versionsnummer, also z. B. 3.7.2. Solche Aktualisierungen betreffen vor allem die Wartung, Sicherheit und Sprachdateien. So können die Softwarebetreiber flexibler auf etwaige Sicherheitslücken reagieren – auch rückwirkend für ältere Versionen, wenn diese bereits vom Problem betroffen waren. Falls also das nächste Minor-Release als Sicherheitsrelease geplant ist, werden zu jedem Major-Release ab Version 3.7 auch nachträglich WordPress-Updates ausgerollt und im Hintergrund automatisch installiert.


Automatische Updates erlauben

Für die WordPress-Sicherheit und Funktionstüchtigkeit Ihrer Website ist es wichtig, dass die automatische Aktualisierung Ihrer WordPress-Version reibungslos funktioniert. Anderenfalls drohen lästige Bugs oder Sicherheitslücken, die zum Verlust Ihrer Daten führen können. Manchmal lässt sich jedoch ein automatisches WordPress-Update nicht durchführen. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn die entsprechende Einstellung oder die Versionskontrolle deaktiviert ist oder der Server keine sichere Kommunikation mit WordPress zulässt. In solchen Fällen kann Ihnen das Plug-in „Background Update Tester“ weiterhelfen, indem es die Ursache für das Scheitern des WordPress-Updates ausfindig macht. Sind Sie Kunde bei einem Hoster wie Tech4Hosting, erübrigen sich diese Probleme in der Regel: Hier sind die Einstellungen so gewählt, dass zu Ihrer eigenen Sicherheit automatische Updates durchgeführt werden.


So führen Sie Updates von WordPress manuell durch

Die Installation einer neuen Hauptversion von WordPress, beispielsweise der Update-Schritt von Version 4.2.3 zu 4.3, erfolgt nicht automatisch. Falls Sie Ihre WordPress-Site mit einem Hosting-Dienst betreiben, sparen Sie sich einige Arbeitsschritte. Bei den WordPress-Hosting-Paketen von Tech4Hosting beispielsweise können Sie das Update entweder über den Reiter Dashboard im Backend einspielen oder automatisch im Sicherheitsmodus durchführen lassen.

Hosten Sie Ihre WordPress-Anwendung dagegen selbst, müssen Sie auch Ihr WordPress-Update komplett manuell abwickeln, wenn Sie die Features der neuen Version nutzen und die bestmögliche Sicherheit genießen möchten. Das bewerkstelligen Sie in folgenden Schritten:

  1. Erstellen Sie ein Backup von Ihrer Site – sowohl von den Daten als auch von der Datenbank.
  2. Laden Sie die aktuelle WordPress-Version herunter, entpacken Sie sie und benennen Sie sie dem Namen der Version entsprechend.
  3. Deaktivieren Sie alle Plug-ins und loggen Sie sich aus.
  4. Löschen Sie via FTP-Zugriff (z. B. mit FileZilla) auf dem Server sowohl die Verzeichnisse „wp-admin“ und „wp-includes“ als auch alle Dateien, mit Ausnahme von „wp-config.php“ und „.htaccess“.
  5. Vergleichen Sie die acht Sicherheitsschlüssel aus der heruntergeladenen wp-config-sample.php-Datei mit denen der wp-config.php-Datei, die auf dem Server liegt, und passen Sie diese gegebenenfalls an.
  6. Laden Sie die folgenden neuen Dateien – ebenfalls per FTP-Client – hoch: die Verzeichnisse „wp-admin“, „wp-includes“ und alle Dateien im Hauptverzeichnis.
  7. Rufen Sie das File mit dem Namen „upgrade.php“ auf und aktualisieren Sie die Datenbank, indem Sie auf Upgrade WordPress klicken.
  8. Aktivieren Sie Ihre Plug-ins abschließend und prüfen Sie, ob die verwendeten Versionen mit der neuen WordPress-Version kompatibel sind.

Fazit

  • Mit einem Backup können Sie Ihre WordPress-Website im Notfall schnell wiederherstellen.
  • Die Wiederherstellung führen Sie mit phpMyAdmin und FileZilla durch.
  • Halten Sie Ihr WordPress mit Updates auf dem neuesten (Sicherheits-)Stand.
  • Überprüfen Sie Ihre WordPress-Version im Backend und aktualisieren Sie sie regelmäßig.
  • Ein WordPress-Update zu einer neuen Vollversion müssen Sie manuell vornehmen, falls Sie Ihre WordPress-Site selbst hosten.
  • Ein WordPress-Hosting-Paket von Tech4Hosting bietet den Vorteil, dass alle Updates automatisch installiert werden.

E-Mail-Einstellungen für Domains

Sie können die folgenden E-Mail-Service-Einstellungen für einzelne Domains konfigurieren (Registerkarte E-Mail > Domain auswählen > E-Mail-Einstellungen):

  • Status des E-Mail-Service. Sie können den E-Mail-Service für eine Domain ein- oder ausschalten (E-Mail-Service auf dieser Domain aktivieren). Bemerkung: Der E-Mail-Service für eine Domain muss dann ausgeschaltet werden, wenn ein externer E-Mail-Service (wie z.B. Gmail) verwendet wird: Durch das Ausschalten des lokalen E-Mail-Service wird die korrekte E-Mail-Zustellung sichergestellt.
  • Unzustellbarkeitsnachrichten für E-Mails (Bounce). Wenn jemand eine E-Mail-Nachricht an eine in Ihrer Domain nicht vorhandene E-Mail-Adresse sendet, nimmt der Mailserver standardmäßig die E-Mails an, verarbeitet sie und sendet E-Mails, für die in der Domain kein entsprechender Empfänger gefunden wird, mit einer Fehlermeldung an den Absender zurück. Sie haben dabei folgende Auswahloptionen:
    • Weiteres Zurücksenden solcher E-Mails an die Absender (Option Bounce (Zurücksenden) mit Nachricht)
    • Weiterleiten solcher E-Mails an die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse (Option Weiterleitung an Adresse). Diese wird auch Catch-all-Adresse genannt. Bitte beachten Sie: Ist die Postausgangskontrolle aufseiten Ihres Hosting-Providers eingeschaltet, muss die Weiterleitungsadresse zu derselben Domain gehören, für die Sie die E-Mail-Bounce-Einstellungen modifizieren. Wenn Sie jedoch eine externe E-Mail-Adresse (d.h. außerhalb der Domain) angeben oder eine Adresse für mehrere Domains festlegen müssen, wenden Sie sich bitte an Ihren Hosting-Provider.
    • Weiterleiten solcher E-Mails an einen anderen Mailserver mit der angegebenen IP-Adresse unter Verwendung der Option An externen Mailserver mit der folgenden IP-Adresse weiterleiten (nur verfügbar für Windows-Hosting).
    • Abweisen solcher E-Mails, ohne jegliche Annahme. Wenn sich der SMTP-Client des Absenders ordnungsgemäß verhält, wird er die Unzustellbarkeitsnachricht „Recipient address rejected: User unknown in virtual mailbox table“ generieren (Option Abweisen).
  • Webmail. Wenn Ihr Service-Paket Ihnen die Möglichkeit zur Auswahl des Webmail-Programms für Domains bietet, können Sie das Programm hier in den E-Mail-Einstellungen auswählen.
  • DKIM-Spamschutzsystem zum Signieren ausgehender E-Mail-Nachrichten verwenden „DKIM bietet mithilfe von Verschlüsselungsauthentifizierung eine Methode zur Validierung der Identität eines Domainnamens, die mit einer Nachricht verknüpft ist.“ (www.dkim.org). Wenn Sie DKIM für eine Domain aktiviert haben, werden in Plesk die folgenden zwei Einträge zur DNS-Zone der Domain hinzugefügt (beispiel.com steht für Ihren Domainnamen):
    • default._domainkey.beispiel.com: enthält den öffentlichen Teil des generierten Schlüssels
    • _ domainkey.beispiel.com: enthält die DKIM-Richtlinie
    Neben DKIM werden in Plesk auch SPF– und DMARC-Richtlinien für ausgehende E-Mails unterstützt. Beide basieren auf den Regeln, die in der DNS-Zone des Absenders festgelegt werden. In der DMARC-Richtlinie wird festgelegt, wie der Empfänger abhängig von den Ergebnissen der DKIM- und SPF-Überprüfung E-Mail-Nachrichten behandeln soll. In Plesk enthält ein DNS-Eintrag mit DMARC-Bezug die allgemeine Richtlinie, dass Nachrichten nicht gelöscht werden sollen, auch wenn die Überprüfung fehlgeschlagen ist. Sie können jedoch eine strengere Richtlinie festlegen. Beachten Sie jedoch, dass der Empfänger eigene Richtlinien für eingehende E-Mails anwenden kann. Sie können die SPF- und DMARK-Richtlinien für Ihre Domain in den DNS-Einstellungen Ihrer Domain ändern. Weitere Informationen finden Sie weiter unten in diesem Abschnitt.

Bemerkung: Einige Funktionen wie DKIM, Webmail oder Mailinglisten sind je nach Hosting-Paket und den serverweiten Einstellungen von Plesk möglicherweise nicht verfügbar.

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So konfigurieren Sie den E-Mail-Service für eine einzelne Domain:

  1. Gehen Sie zu Websites & Domains und suchen Sie die Domain, für die Sie die E-Mail-Einstellungen ändern wollen.
  2. Klicken Sie in den Einstellungen der Domain auf E-Mail-Einstellungen.
  3. Bearbeiten Sie die Einstellungen und klicken Sie auf OK.

So konfigurieren Sie den E-Mail-Service für mehrere Domains auf einmal:

  1. Gehen Sie zu E-Mail und öffnen Sie die Registerkarte E-Mail-Einstellungen.
  2. Wählen Sie die gewünschten Domains in der Liste der Domains aus, indem Sie die zugehörigen Kontrollkästchen anklicken.
  3. Klicken Sie in der Symbolleiste auf die entsprechenden Schaltflächen (Dienste aktivieren/deaktivieren, Webmail, E-Mails für nicht vorhandene Benutzer oder Ausgehende Nachrichten begrenzen) und bearbeiten Sie die Einstellungen. Daraufhin haben alle zuvor ausgewählten Domains dieselben E-Mail-Service-Einstellungen.

So richten Sie eine benutzerdefinierte DMARC- oder SPF-Richtlinie für Ihre Domain ein:

Gehen Sie zu Websites & Domains > navigieren Sie zur Domain > DNS-Einstellungen und bearbeiten Sie die DNS-Einträge für SPF oder DMARC. Dieser Eintrag enthält zum Beispiel die DMARC-Standardrichtlinie von Plesk:

_dmarc.<Ihre Domain>. TXT v=DMARC1; p=none

Link

Wie sperrt man ein Netzwerk via Plesk-Firewall?

Plesk-Firewall IP adressen sperren.

Um komplette Netzwerke (also: xxx.xxx.0.1 bis xxx.xxx.xxx.0.254) für den Zugriff auf die gehosteten Seiten zu blockieren, kann man hier so vorgehen:
=> Login Server (Plesk)
=> Serververwaltung => Erweiterungen => Firewall
=> Plesk-Firewallregeln modifizieren
=> Benutzerdefinierte Regel hinzufügen
=> Richtungsbestimmung (eingehend)
=> Aktion (verweigern)
=> Quellen => IP-Adresse oder Netzwerk hinzufügen => xxx.xxx.0/24
=> alles bestätigen und via „OK“ speichern

Mehr infos über Sicherheit z.B. Schutz vor Brute-Force-Angriffen (Fail2Ban)

WordPress-SEO

WordPress-SEO: Ohne Tools zu besseren Suchmaschinen-Rankings

Suchmaschinenoptimierung, auf Englisch „Search Engine Optimization“ (SEO), gehört zu den wichtigsten Marketing-Maßnahmen im Internet. Mit über 90 % Marktanteil in Deutschland ist Google der Platzhirsch unter den Suchmaschinen. Wenn Nutzer nach einem bestimmten Thema suchen, bemühen sie Google und Co., indem sie Suchbegriffe (Keywords) eingeben und dann die Suchergebnisse durchforsten.
Die Rechnung für Sie als Webmaster ist ganz einfach: Je weiter oben Ihre Website auf der ersten Google-Suchergebnisseite angezeigt wird, desto mehr Besucher finden zu Ihnen. Wir wollen Ihnen ein paar einfache WordPress SEO-Tipps vorstellen, mit denen Sie Ihr Ranking einfach verbessern können.


WordPress-SEO: Inhalt

WordPress-SEO: Am Anfang war das Wort

Ganz egal, mit welchem Thema sich Ihre Website beschäftigt, ob es ein Blog ist oder die Homepage Ihrer Firma, ganz oben auf der Liste für erfolgreiches WordPress-SEO stehen gute Inhalte. Denn Googles Suchalgorithmen werden immer besser darin, relevante, informative und hilfreiche Inhalte für einen Suchbegriff von schlechten Inhalten und Spam zu unterscheiden. Seiten, die dem User viele Informationen bieten, ranken besser. Die Inhalte sollen dem Besucher einen Mehrwert geben und übersichtlich strukturiert sein. Außerdem erhöht sich die Verweildauer der Besucher auf Ihrer Website, wenn diese dort genau das finden, wonach sie suchen. Auch das wirkt sich positiv auf die Platzierung in der Suchmaschine aus.

  • Verwenden Sie eine Hauptüberschrift (H1) und mehrere Zwischenüberschriften, um die Lesefreundlichkeit zu erhöhen.
  • Auflockernde Elemente wie Listenpunkte, Tabellen und Bilder steigern die Lesefreundlichkeit
  • Bauen Sie die Keywords idealerweise in die Hauptüberschrift, am Beginn des Textes sowie im Verlauf des Textes ein.

WordPress-SEO: Permalinks lieber manuell festlegen

Als Permalink wird der Link bezeichnet, unter dem eine Seite, zum Beispiel ein Blogeintrag, dauerhaft zu erreichen ist. Er spielt ebenfalls eine bedeutende Rolle für das Ranking bei Google. WordPress erstellt aus dem Titel des jeweiligen Beitrags automatisch einen Permalink. Im WordPress-Backend legen Sie in den Einstellungen unter dem Punkt Permalinks fest, wie der Permalink generiert werden soll. Dort empfiehlt es sich, die Option Beitragsname auszuwählen. Denn damit wird nur der Titel Ihres Beitrags in die URL aufgenommen und nicht zum Beispiel noch das Datum oder eine fortlaufende Nummerierung. Ihre URL bleibt dadurch übersichtlich und schlank. Außerdem ist es ratsam, in der URL ein Keyword unterzubringen um dem Suchmaschinen-Crawler zu signalisieren, dass der Beitrag für diese Suchanfrage relevant ist. Sie können den WordPress-SEO-Permalink für jeden Beitrag einzeln ändern – direkt unter dem Titel des Beitrags – und somit individuell die URL anpassen, unter der der Artikel zu finden sein soll.

Nehmen wir an: Wenn das Keyword Beispielpost lauten würde, wäre folgende URL nicht optimal, da sie zu lang ist:

WordPress-SEO: Negativbeispiel für einen Permalink
Kein gutes Beispiel für einen Permalink

Wenn Sie den Permalink bearbeiten, können Sie die URL deutlich schlanker gestalten und sie trotzdem noch mit dem Keyword versehen:

WordPress-SEO: Positives Beispiel für einen Permalink
So hingegen ist die URL prägnanter und deutlich besser für Google zu interpretieren.

Für erfolgreiches WordPress-SEO Links gezielt einsetzen

Der nächste Punkt auf unserer Agenda für erfolgreiches WordPress-SEO betrifft interne Links (also Verlinkungen innerhalb Ihrer Website) und externe Links (Verlinkungen auf andere Websites). Wenn Sie intern verlinken, hilft das den Crawlern dabei, Ihre Website zu erfassen. Außerdem leiten Sie den Besucher von einem interessanten Beitrag zum nächsten. Oberstes Credo ist natürlich, dass die Verlinkungen sinnvoll sind und dass es inhaltliche Anknüpfungspunkte gibt. Wichtig dabei: Verlinken des Keywords. Und nicht etwa ein Satz wie: Mehr zum Thema findest du hier. Auch vor externen Links sollten Sie nicht zurückschrecken, da sie dem Nutzer einerseits einen Mehrwert bieten und es andererseits der Suchmaschine damit leichter fällt herauszufinden, auf welchem Thema der Fokus Ihrer Website liegt. Halten wir fest: Für erfolgreiches WordPress-SEO sollten sowohl interne als auch externe Links gezielt und treffend gesetzt werden. Und sollten sich mal URLs ändern, denken Sie an eine konsequente Weiterleitung, damit kein Link ins Leere führt.


WordPress-SEO: Theme

Augen auf bei der Theme-Auswahl für gutes WordPress-SEO

Google hat vor einiger Zeit angekündigt, Websites, die die Darstellung auf Smartphone, Tablet und Co. nicht oder kaum unterstützen, im Ranking herabzustufen. Das gilt zwar „nur“ für die Suchergebnisse auf den mobilen Geräten, dennoch lautet unser WordPress SEO-Tipp: Achten Sie darauf, dass Sie ein Theme wählen, das auf allen Bildschirmgrößen gut aussieht und die Darstellung auf sämtlichen Geräten unterstützt. Besonders gut sind responsive Themes dafür geeignet. Fürdie stets korrekte Darstellung von komplexen Elementen wie Tabellen kann auch Bootstrap helfen.


Ein Bild allein sagt für Google nicht mehr als 1.000 Worte

Wo wir schon beim Äußeren sind: Bilder lockern Ihre Website nicht nur auf, sondern sind auch für Suchmaschinen von Bedeutung. Achten Sie daher darauf, im Namen der Bilddatei ein Keyword unterzubringen. Kryptische Dateinamen wie IMG_2390.JPG sind für Google wertlos.

Suchmaschinen tun sich noch immer schwer mit Bildern und daher sind die Metadaten sehr wichtig, damit zum Beispiel Google erkennen kann, worum es auf dem Bild geht. Wenn Sie die Bilder in die WordPress-Mediathek hochladen, sollten Sie unbedingt die Felder „Titel“ und „Alternativtext“ ausfüllen. Während der Titel zu lesen ist, wenn man mit der Maus über das Bild fährt, liefert der Alternativtext die Informationen an den Google-Crawler und teilt diesem mit, was dort zu sehen ist.

Neben den richtigen Metadaten müssen Sie noch auf einen weiteren wichtigen Punkt achten, um das WordPress-SEO zu verbessern: Die Bilddateien sollten im Normalfall nicht in Originalgröße hochgeladen und dann mithilfe des WordPress-Editors verkleinert werden. Denn dies führt zu längeren Ladezeiten, was ebenfalls von Google erkannt und negativ bewertet wird. Daher sollten Sie Bilder mit einem Bearbeitungsprogramm wie Photoshop, GIMP oder Paint.NET zuschneiden und komprimieren, bevor Sie sie bei WordPress hochladen und in einem Artikel o.ä. verwenden.


WordPress SEO: robots.txt

Mit der robots.txt einzelne Seiten von Google ausschließen

Die Startseite, verschiedene Kategorieseiten und einzelne Beiträge sollen natürlich möglichst weit oben bei Google angezeigt werden. Doch bei anderen Unterseiten ist es nicht notwendig, dass sie bei Google gelistet werden. Das gilt zum Beispiel für das Impressum sowie für Bereiche Ihrer Website, die nur für registrierte Mitglieder zugänglich sind, sowie die Nutzerkommentare. Für solche Fälle haben Sie die Möglichkeit, mithilfe der robots.txt genau zu bestimmen, welche Unterseiten bei Google und Co. aufgelistet werden dürfen und welche nicht. An anderer Stelle erklären wir noch einmal genauer, was es mit der robots.txt-Datei für WordPress auf sich hat und wie sie einfach die Einstellungen ändern können.


WordPress-SEO mit Tools verbessern

Wir haben bisher die wichtigsten Faktoren beschrieben, die Sie bei der Suchmaschinenoptimierung Ihrer WordPress-Website beachten müssen. Doch natürlich müssen Sie bei WordPress diese Einstellungen nicht alle manuell vornehmen. Es gibt zahlreiche Plug-ins, die Ihnen die Arbeit abnehmen und automatisch die wichtigsten Einstellungen vornehmen. Wir haben für Sie bereits die besten WordPress-SEO-Plug-ins zusammengefasst.


WordPress-SEO: Fazit

Fazit zu WordPress-SEO

Wenn Sie die wichtigsten Komponenten beachten, werden Sie schnell Fortschritte bezüglich des Suchmaschinenrankings feststellen. Spezielle Tools erledigen einen Großteil der Arbeit sogar automatisch.

  • Gute und einzigartige Inhalte sind ein Muss für gute Platzierungen bei Google.
  • Links spielen eine bedeutende Rolle beim WordPress-SEO.
  • Achten Sie bei der Wahl Ihres Themes darauf, dass es responsive ist.

WordPress verwalten: phpMyAdmin

Was ist phpMyAdmin und wofür wird es gebraucht?

Das Tool phpMyAdmin ist eine Webanwendung für die Verwaltung des Datenbankverwaltungssystems MySQL. MySQL besitzt keine eigene grafische Oberfläche und so wird phpMyAdmin eingesetzt, um auf das Datenbankverwaltungssystem zuzugreifen. In phpMyAdmin können Sie mühelos und ohne Kenntnisse von SQL-Befehlen Tabellen anlegen/löschen, Benutzer verwalten oder Datensätze auflisten.


phpMyAdmin als grafische Oberfläche

phpMyAdmin als grafische Oberfläche für Datenbanken in WordPress

Bei jeder WordPress-Website werden Informationen und Seiteninhalte in Datenbanken gespeichert. Das passiert automatisch, während Sie im Backend arbeiten; dennoch sollten Sie regelmäßig einen Blick auf Ihre Datenbank werfen, um sie zu sichern und aufzuräumen (spart Speicherplatz und verbessert die Ladezeiten). Für diese Aufgaben und für die generelle Verwaltung Ihrer WordPress-Datenbank verwenden Sie eine grafische Oberfläche – bei den meisten Hostern ist das phpMyAdmin.


So gelangen Sie zu phpMyAdmin

So gelangen Sie im Hosting-Paket zu phpMyAdmin für WordPress

Um im Hosting-Paket auf phpMyAdmin zuzugreifen, melden Sie sich über das Kunden-Login an. Gehen Sie anschließend auf den Menüpunkt Datenbanken und Webspace und klicken Sie auf Datenbankverwaltung. Nun sehen Sie Ihre Datenbanken. Suchen Sie Ihre WordPress-Datenbank heraus und gehen Sie rechts auf verwalten. So gelangen Sie in die grafische Oberfläche Ihrer Datenbank.


Funktionen phpMyAdmin

Welche Funktionen bietet phpMyAdmin für WordPress?

In phpMyAdmin sehen Sie in der linken Spalte die Tabellen in Ihrer Datenbank. Darin sind alle Informationen und Daten gespeichert, auf die Ihre WordPress-Website zugreift, um Inhalte darzustellen. In dieser Ansicht können Sie einzelne Tabellen bearbeiten, löschen oder exportieren. Aber Vorsicht: Falsche Bearbeitungen führen im schlimmsten Fall zum Ausfall der WordPress-Website. Welche Tabelle was beinhaltet, lässt sich leicht am Namen erkennen. Haben Sie den Namen der Datenbank nicht geändert, sehen die Tabellen in der Regel so aus: „wp_…“. In der Tabelle „wp_comments“ finden Sie beispielsweise alle Kommentare auf Ihrer Site und in „wp_posts“ Ihre erstellten und veröffentlichten Posts.

benutzeroberfläche phpMyAdmin
Die Benutzeroberfläche von phpyMyAdmin zur Verwaltung einer WordPress-Datenbank

Im oberen mittigen Bereich von phpMyAdmin rufen Sie weitere Funktionen auf:

  • Unter Datenbanken sehen Sie allgemeine Informationen zu Ihrer Datenbank ein. Klicken Sie auf Datenbank Statistik aktivieren, um sich weitere Informationen zum verbrauchten Speicherplatz der Datenbank anzeigen zu lassen.
  • Klicken Sie auf SQL, um selbstständig SQL-Befehle in der Datenbank auszuführen. Dazu sollten Sie jedoch mindestens über Grundkenntnisse in SQL verfügen.
  • Mit Suche durchforsten Sie die komplette Datenbank nach einem Begriff. Dies kann nützlich sein, wenn Sie bestimmte Inhalte löschen wollen, sich aber nicht durch alle Tabellen klicken möchten.
  • Abfrage erstellt spezielle Abfragen der Datenbank mit SQL-Befehlen. Es werden also SQL-Kenntnisse benötigt.
  • Unter Exportieren können Sie die komplette Datenbank oder einzelne Tabellen exportieren. Mit diesem Vorgang sichern Sie Ihre Datenbank, beispielsweise auf dem lokalen Rechner.
  • Mit Importieren können Sie eine Datenbank wiederherstellen.
  • Unter Operationen benennen Sie Ihre Datenbank um, legen neue Tabellen an, und kopieren diese.
  • In der Routine-Funktion schreiben Sie eine Folge von Anweisungen für die Datenbank in SQL-Sprache. Hierzu benötigen Sie Programmierkenntnisse.

Mit phpMyAdmin Datenbanken automatisch überprüfen

Mit phpMyAdmin Datenbanken automatisch überprüfen

Wenn Sie keine SQL-Kenntnisse haben, sollten Sie die Anwendung ausschließlich für die Sicherung und die gelegentliche Bereinigung der Datenbank sowie das Erstellen/Verwalten von Tabellen verwenden. Wie Sie Datenbanken sichern und manuell bereinigen, verrät Ihnen der Artikel „WordPress-Datenbank“. Das Bereinigen, Reparieren und Optimieren der Tabellen ist aber auch mit wenigen Klicks möglich.


Tabellen überprüfen, optimieren und reparieren mit phpMyAdmin

Tabellen überprüfen, optimieren und reparieren mit phpMyAdmin

Mit phpMyAdmin können Sie auch ganz automatisch Ihre Tabellen auf Fehler prüfen, überflüssige Dateien löschen und eventuelle Fehler bereinigen. Mit dieser automatischen Funktion müssen Sie nicht jede einzelne Tabelle öffnen und auf unnötige Dateien und Fehler überprüfen.

  • Loggen Sie sich in Ihren Hosting-Account ein und gehen Sie in die grafische Oberfläche von phpMyAdmin und dort zu Ihrer WordPress-Datenbank.
  • Klicken Sie auf „Struktur“, um sich all Ihre Tabellen anzeigen zu lassen.
  • Entweder wählen Sie nur einzelne Tabellen aus oder Sie scrollen nach unten und gehen auf Alle Auswählen.
WordPress PHPmyAdmin
  • Rechts daneben können Sie unter markierte entsprechende Funktionen ausführen lassen.
  • Wählen Sie Überprüfe Tabelle, um sich Fehler anzeigen zu lassen.
  • Wählen Sie Repariere Tabelle, um Fehler zu beheben.
  • Wählen Sie Optimiere Tabelle, um überflüssige Dateien zu löschen.

Zusammenfassung phpMyAdmin

Zusammenfassung

  • Mit phpMyAdmin verwalten Sie Datenbanken auch ohne Kenntnisse der Datenbanksprache SQL.
  • In Ihrem Hosting-Paket ist phpMyAdmin in Verbindung mit WordPress bereits vorhanden.
  • Ohne Programmierkenntnisse nutzen Sie phpMyAdmin nur für Backups, zur Fehlerbehebung und zur Speicherplatzbereinigung.

WordPress-Host

Ihre Verbindung zum Internet: Der WordPress-Host

Web-Hosting umfasst die Bereitstellung von Webspace und die Unterbringung von WordPress-Websites auf dem Server eines Hosts. Die Provider, die diese Dienstleistungen anbieten, werden als Web-Hoster oder Hosting-Provider bezeichnet. Sie bieten Internet-Hosting-Dienste an und stellen die Infrastruktur zur Verfügung, die eine Website benötigt. Dazu gehören genügend Speicherplatz oder Webspace sowie die Möglichkeit, mit PHP und MySQL zu arbeiten.

Beziehungen zwischen einer Website, dem WordPress-Host, dem Internet und den Usern
Der Host macht die Website online für Leser zugänglich

WordPress-Pakete von Hosting-Providern

Alles, was Sie für eine Website benötigen – Webspace, eine Domain, eine MySQL-Datenbank und PHP-Unterstützung – erhalten Sie bei Hosting-Providern einzeln oder bereits zu einem praktischen Paket geschnürt. Die Pakete haben einen unterschiedlichen Umfang, z. B. beim Speicherplatz – je nach Größe Ihres Projekts. Spezielle WordPress-Hosting-Pakete liefern zudem direkt eine WordPress-Installation mit und alle anderen Komponenten sind ideal auf dieses Content-Management-System (CMS) abgestimmt. Eine eigenhändige Installation von WordPress ist dabei nicht notwendig, und auch alle anderen Schritte zum Konfigurieren Ihrer Website sind innerhalb weniger Minuten erledigt.

Auch STRATO bietet verschiedene WordPress-Hosting-Pakete an. Sie beinhalten immer einen umfangreichen Support und Services wie automatische Updates und Back-ups. Damit werden Ihnen einige Verwaltungsaufgaben abgenommen, und Sie können sich darauf konzentrieren, Ihre Website zu gestalten und mit Inhalt zu befüllen. Dafür können Sie bei diesem sogenannten Managed Hosting jedes Theme installieren und die Designs frei nach Ihrem Geschmack anpassen. Das gleiche gilt für Plug-ins. Sie haben zudem vollen Zugriff auf die WordPress-Datenbank, z. B. mit dem Programm phpMyAdmin. Viele Provider ermöglichen einen Zugriff auf die Datenbank der Website auch über das Benutzerkonto.


WordPress-Host-Migration – den Provider wechseln

Wird ein Provider mit seinem Angebot Ihren Anforderungen nicht mehr gerecht, kann ein Umzug zu einem anderen Server notwendig werden. Eine WordPress-Host-Migration – also der Wechsel des Hosting-Providers – ist in der Regel kein großes Problem. Sie können den Umzug manuell vornehmen oder sich von einigen Plug-ins helfen lassen, z. B. von All-in-One WP Migration. Bei vielen Providern steht Ihnen auch der Support hilfreich zur Seite.

Tipps für den WordPress-Host-Wechsel:

  • Legen Sie vor dem Wechsel ein Back-up Ihrer gesamten WordPress-Installation an und löschen Sie diese erst, wenn mit der neuen alles glatt läuft.
  • Verändern Sie nach dem Umzug nicht gleich die gesamte Struktur der Website. Suchmaschinen wie Google reagieren empfindlich auf eine Komplett-Veränderung einer Website, weswegen das Ranking spürbar leiden könnte.
  • Damit beim Wechsel nichts schief geht, sollten Sie sich Zeit lassen, konzentriert arbeiten und bereits vorab gründlich recherchieren, um über die einzelnen Schritte informiert zu sein.

Alles, was Sie über WordPress-Hosts wissen müssen

  • Der WordPress-Host sorgt dafür, dass Ihre Website Internet-Usern zur Verfügung steht.
  • WordPress-Hosting-Pakete beinhalten alles, was Sie für eine Website benötigen, und bieten eine ideale Mischung aus Gestaltungsfreiheit und Service.
  • Wollen Sie mit Ihrer WordPress-Website zu einem anderen Host umziehen, ist das in der Regel in kurzer Zeit und ohne größere Probleme erledigt.