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WordPress-Tutorial: So starten Sie mit der Homepage

WordPress: Die ersten Schritte mit dem CMS

Einen eigenen Blog oder eine eigene Website kann dank WordPress jeder ins Leben rufen. Programmierkenntnisse sind nicht notwendig, denn man kann die Website über eine bedienfreundliche Oberfläche gestalten. Trotzdem sind einige Schritte notwendig, um die eigene Website so zu gestalten, wie man sie sich vorstellt. Zudem wollen die Abläufe zum Erstellen von Beiträgen erst einmal erlernt sein. Das folgende WordPress-Tutorial auf Deutsch erklärt, welche Aufgaben am Anfang erledigt werden müssen, damit Sie die eigene Website mit Inhalt füllen können.


Mit WordPress starten: Installation und Anmeldung

Sie haben sich für einen Provider sowie eine Domain entschieden und alle wichtigen Informationen, z. B. zu Namen und Passwort der Datenbank, erhalten. Im Anschluss installieren Sie WordPress. Für die Installation haben Sie mehrere Möglichkeiten: STRATO bietet seinen Kunden mit WordPress & Co eine große Hilfe. Sie starten ihn über Ihren Kunden-Login und werden durch den kurzen Installationsprozess geführt. In den FAQs erfahren Sie in einem kurzen Tutorial, wie Sie WordPress auf diese Weise in wenigen Schritten installieren. Anschließend können Sie sich über die WP-Login-Page (das ist die URL Ihrer Website, an die Sie in der Adressleiste des Browsers „/wp-login.php“ anfügen, also z. B. example.org/wp-login.php) mit Ihren Zugangsdaten anmelden, die Sie während der Installation festgelegt haben. Dann gelangen Sie zum Admin-Bereich von WordPress.

Aber auch ohne einen Assistenten ist die berühmte 5-Minuten-Installation von WordPress möglich. Dafür braucht man allerdings Grundkenntnisse in Servertechnik, muss einen FTP-Zugang haben und darf den Umgang mit der Datenbank nicht scheuen


Das Dashboard von WordPress

Im übersichtlichen Dashboard finden Sie alle Funktionen versammelt. Sie können jeden Bereich ansteuern, den Sie bearbeiten möchten, seien es die einzelnen Beiträge, das Design Ihrer Website oder allgemeine Einstellungen. Hinter jedem Menüpunkt verbergen sich zudem mehrere Unterpunkte. Verschaffen Sie sich zu Beginn einen Überblick, welche Möglichkeiten WordPress Ihnen bietet. Nachfolgend werden die wichtigsten Bereiche näher erläutert, die notwendig sind, um das Grundgerüst Ihrer WordPress-Website zu erstellen.

WordPress-Tutorial: Das Dashboard

Das Dashboard von WordPress


Die Einstellungen überprüfen

Ein Blick in die „Einstellungen“ steht am Anfang dieses WordPress-Tutorials. Neben den allgemeinen Einstellungen – wie jene zur Sprache – kann man dort auch Beiträge, Medien, Kommentare etc. konfigurieren. Sie legen dort zum Beispiel fest, ob sich Besucher der Website anmelden müssen, um Kommentare zu schreiben. Gehen Sie hier alle Punkte wenigstens einmal zu Beginn Ihrer Arbeit als Admin einer Website oder eines Blogs durch.

WordPress-Tutorial: Menü für Einstellungen

Das Menü zum Vornehmen der Einstellungen für die WordPress-Website


Ein Design auswählen

Das Design Ihrer Website wird durch Themes festgelegt. Im entsprechenden Menü-Punkt können Sie ein Design aus der großen Auswahl an bereitgestellten WordPress-Themes auswählen und installieren. Auch ein nachträglicher Wechsel des Designs Ihrer Website ist kein Problem, weil Aussehen und Inhalt voneinander getrennt sind. Der Inhalt bleibt bei einem Theme-Wechsel bestehen und wird einfach in das neue Layout eingefügt. Wenn Sie sich näher mit den individuellen Anpassungsmöglichkeiten des Designs der Website auseinandersetzen wollen, finden Sie dazu viele hilfreiche Tipps und Anleitungen im Internet. Für den Anfang genügt es, wenn Sie sich das Theme aussuchen, das Ihnen am besten gefällt und zum Inhalt Ihrer Website passt. Klicken Sie auf ein Theme und dann auf „Aktivieren“. Auf diese Art können Sie sich in Ruhe anschauen, ob Ihnen das Theme tatsächlich gefällt.

WordPress-Tutorial: Das Theme-Menü

Ein Theme für WordPress wählen


Seiten und Beiträge erstellen

Im Großen und Ganzen besteht Ihre Website aus Seiten und Beiträgen. Seiten werden gerne für statische Inhalte genutzt, wie beispielsweise das Impressum, „Über uns“, Anfahrtspläne und andere Informationen, auf welche die Besucher jederzeit zugreifen können sollen. Beiträge hingegen werden automatisch chronologisch sortiert angezeigt. Beiträge lassen sich einer oder mehreren Kategorien zuordnen. Auf einer WordPress-Homepage funktioniert das Erstellen von Seiten und Beiträgen grundsätzlich gleich. Für beide Inhaltstypen steht Ihnen ein Editor zur Verfügung. Dieser basiert auf den sogenannten Blöcken: Es gibt Blöcke u. a. für Absätze, Überschriften, Tabellen und Bilder. Klicken Sie auf das „+“-Symbol oben links, um einen Block auszuwählen und einzufügen.

WordPress-Tutorial: Neue Seiten erstellen

Der WP-Editor zum Erstellen neuer Seiten


Die Navigation auf Ihrer Website einrichten

Um die Seiten in eine Hierarchie zu bringen und in das Seiten-Menü auf Ihrer Website zu integrieren, müssen Sie zum Punkt „Design“ –> „Menüs“ gehen. Dort können Sie erstellte Seiten zur Menüstruktur hinzufügen. Per Drag-and-drop ordnen Sie die Elemente an – auch als Unterpunkte. Bei statischen Websites, etwa der Internetpräsenz eines Unternehmens, kommen hauptsächlich Seiten zum Einsatz. Ein Blog hingegen wird fast ausschließlich aus Beiträgen bestehen. Hier bietet es sich an, in die Menüstruktur Kategorien einzufügen.

WordPress-Tutorial: Menüstruktur aus Seiten und Kategorien

Eine Menüstruktur in WordPress zusammenstellen


Sich mit Plug-ins vertraut machen

Plug-ins sind kleine Erweiterungen für WordPress. Damit können Sie beispielsweise im Admin-Bereich Schaltflächen zum Editor hinzufügen, oder sie bieten Hilfe beim Back-up. Generell nehmen Plug-ins Ihnen viel Arbeit ab und ermöglichen zahlreiche Dinge, die nicht von Haus aus mit WordPress möglich sind. Sie können im Admin-Bereich von WordPress unter „Plug-ins“ –> „Installieren“ das umfangreiche Archiv an WP-Plug-ins durchforsten, um ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Erweiterungen es gibt und was diese leisten.

WordPress-Tutorial: Das Plug-in-Archiv

Das Plug-in-Archiv von WordPress im Admin-Bereich


Nützliche Widgets auswählen

Widgets sind kleine Inhaltsblöcke, die Sie in der Sidebar, dem Header oder Footer einfügen können. Ein Widget übernimmt in der Regel nur eine einzige Funktion und integriert z. B. eine Suchfunktion oder zeigt eine Vorschau der neuesten Beiträge auf der Website an. Mit dem Widget Logic können Sie wiederum festlegen, ob ein Widget auf jeder Unterseite in der Sidebar erscheinen soll oder nur auf bestimmten Seiten.

WordPress-Tutorial: Widgets zur Sidebar hinzufügen

Auswahl von Widgets für den Footer der Website


Hier finden Sie Hilfe und Tipps

Gerade am Anfang kommen bei der Arbeit mit WordPress immer wieder Fragen auf. Eine kurze Internet-Recherche bringt meist schnelle Hilfe. Direkt im WP-Backend gibt es zwar keine integrierte Hilfe, jedoch hilfreiche Links. Fahren Sie einfach mit der Maus über das WordPress-Logo in der linken oberen Ecke:

  • Auf WordPress.org finden Sie nicht nur die aktuellste WordPress-Version, sondern auch viele hilfreiche Artikel und Tipps.
  • Unter dem Punkt „Dokumentation“ gelangen Sie zu codex.wordpress.org, einer wichtigen Anlaufstelle vor allem für diejenigen, die sich an die detaillierte Bearbeitung und Anpassung von WordPress machen und z. B. Child-Themes anlegen wollen. Auch Tipps zur Installation und Erklärungen der wichtigsten Funktionen findet man dort.
  • In den deutschsprachigen Support-Foren bekommen Sie Hilfe von vielen anderen WordPress-Nutzern und können zu jedem Thema Fragen stellen.
  • Gerade bei komplexeren Fragestellungen sind englischsprachige Foren jedoch manchmal umfangreicher, da die Community größer ist.

WordPress-Tutorial: Links zu Hilfen im Backend

Hilfreiche Links im Backend von WordPress


Die WordPress-Homepage ist erstellt: Was kommt dann?

Nachdem das Grundgerüst steht und Sie sich mit den Funktionen von WordPress vertraut gemacht haben, gibt es noch viele andere Dinge, um die Sie sich kümmern können. Zum Abschluss dieses WordPress-Tutorials sollen daher noch drei Themen erwähnt werden, über die Sie sich ebenfalls nach dem Start Ihrer WP-Website informieren sollten.

Sicherheit der Website

Den Schutz Ihrer Internetpräsenz sollten Sie von Beginn an ernst nehmen. Sorgen Sie für ausreichende Sicherheitsmaßnahmen. Das fängt bei der Wahl eines sicheren Passworts an. Beim Schutz Ihrer Website helfen Plug-ins. Es gibt viele Erweiterungen, die Funktionen bieten wie etwa die Beschränkung der Anmeldeversuche, bevor der Zugang gesperrt wird. So haben Hacker kaum eine Chance, durch bloßes Ausprobieren das Passwort zu erraten. Für einen umfangreichen Schutz lohnt sich jedoch die Installation eines Sicherheits-Plug-ins, das gleich mehrere Funktionen erfüllt, beispielsweise von Wordfence Security.

Die Ladegeschwindigkeit im Auge behalten

Plug-ins sind praktische Helfer. Doch zu viele installierte Plug-ins führen in der Gesamtheit mit der Zeit dazu, dass Ihre Website geradezu überladen ist. Eine lange Ladezeit kann jedoch den Verlust neuer Leser bedeuten. Informieren Sie sich also darüber, worauf Sie von Beginn an achten können, damit die Ladezeit gar nicht erst zu einem Problem wird. Häufige Ursachen für eine langsame Website sind beispielsweise:

  • zu große Bilddateien
  • sehr aufwendige Themes mit vielen Effekten
  • zu viele aktivierte Plug-ins
  • schlechte Codequalität

Suchmaschinenoptimierung

Auch das Thema Suchmaschinenoptimierung sollten Sie nicht zu lange aufschieben, damit Ihre Website überhaupt eine Chance hat, von interessierten Lesern gefunden zu werden. Informieren Sie sich, worauf es bei Suchmaschinenoptimierung ankommt. Hilfe bieten auch auf diesem Feld Plug-ins. Ein sehr beliebtes und umfangreiches SEO-Plug-in ist Yoast SEO. Es gibt viele Tipps und stellt zusätzliche SEO-Funktionen zur Verfügung.


Kurzgefasst: Tutorial zu WordPress und den ersten Schritten

  • Nach der Installation und dem Einloggen sollte eine der ersten Maßnahmen ein Blick in die Einstellungen Ihrer WordPress-Website sein.
  • Wählen Sie ein Theme, um das Design Ihrer Website festzulegen.
  • Erstellen Sie dann die ersten Seiten und integrieren Sie diese in die Menüstruktur.
  • Wollen Sie vorrangig Beiträge für Ihre WordPress-Website erstellen, fügen Sie auch Kategorien in das Menü ein.
  • Machen Sie sich mit Plug-ins und Widgets vertraut.
  • Bei Problemen finden Sie hilfreiche Links im Backend hinter dem WP-Logo in der linken oberen Ecke.

WordPress installieren in wenigen Minuten

WordPress-Hosting mit STRATO: Ihr günstiges Komplettpaket

WordPress ist ein leistungsstarkes, weltweit genutztes und kostenloses Content-Management-System (CMS), mit dem sich Web-Projekte aller Art umsetzen lassen. Erstellen Sie im Handumdrehen Ihren eigenen WordPress-Blog oder eine WordPress-Homepage. Die STRATO WordPress-Pakete enthalten alles, was Sie für dynamische Websites brauchen: Zum Beispiel zuverlässigen Webspace (Speicherplatz im Internet) mit bis zu vier Inklusiv-Domains. Wählen Sie Ihre Wunsch-Domain aus vielen beliebten Domain-Endungen aus! Bei uns profitieren Sie zudem von einer komfortablen WordPress-Installation, die nur wenige Klicks erfordert. Viele Plug-ins (Funktionserweiterungen) und Themes (Designvorlagen) stehen kostenfrei zur Verfügung. Damit passen Sie Ihren Internetauftritt Ihren Wünschen an. Probieren Sie es aus!

  • Webspace mit unbegrenztem Traffic
  • Wunschdomain(s) und E-Mail-Postfächer inklusive
  • einfache WordPress-Installation
  • Hochverfügbarkeit
  • automatische Backups und TÜV-geprüfte Sicherheit
  • faire und transparente Preise

WordPress Installation: Hosting

Welche Vorteile bietet Webhosting mit WordPress?

Heutzutage kann jeder eine Website gestalten, Beiträge verfassen und diese online stellen – ohne Vorkenntnisse. Besonders leicht geht das mit einem kostenfreien Content-Management-System wie WordPress. Denn Inhalte wie Texte und Bilder werden dabei in einer Datenbank gespeichert – und zwar getrennt von den Design-Bausteinen und der Website-Struktur. Der Vorteil: Sie können Aussehen und Funktionen Ihres Internetauftritts jederzeit verändern, ohne dass die Inhalte davon betroffen sind. WordPress ist eines der meistgenutzten CMS und weltweit die Basis für Blogs und andere Web-Auftritte – von der Privathomepage bis zur multimedialen Unternehmenswebsite mit Onlineshop.

Ihre WordPress-Website verwalten Sie jederzeit bequem per Browser – von jedem Computer mit Internetzugang aus. Neben Templates und Erweiterungen stehen online zahlreiche WordPress-Tutorials bereit. So passen Sie Aussehen und Funktionen Ihrer Webpräsenz auch ohne Programmierkenntnisse individuell an. Diese Flexibilität macht WordPress so attraktiv für Web-Projekte aller Art.


WordPress Installation: Webspace

WordPress installieren im STRATO-Webspace: So einfach geht’s

Mit unseren WordPress-Paketen reduziert sich der Installationsaufwand für Sie auf die Eingabe der wichtigsten Daten – auch das erledigen Sie per Browser. Sie müssen weder Zusatzprogramme auf dem Computer installieren noch sich mit FTP-Uploads und Datenbanken befassen.

  1. Klicken Sie im Kundenservice-Bereich auf den Button „Installation starten“.
  2. Wählen Sie eine WordPress-Version aus.
  3. Geben Sie an, auf welcher Domain oder Subdomain WordPress installiert werden soll.
  4. Legen Sie die Login-Daten für WordPress fest.
  5. Fertig! Nun können Sie sich zum ersten Mal in Ihr WordPress-System einloggen.

Software-Updates installieren Sie wahlweise selbst oder lassen dies automatisch erledigen. STRATO stattet Sie mit allen nötigen Ressourcen aus, damit Sie Ihre Website so betreiben können, wie Sie möchten.


WordPress Installation: weitere Schritte

WordPress erfolgreich installiert – und nun?

Im übersichtlichen Administrationsbereich erstellen Sie Artikel und fügen Ihre Texte und Bilder ein. Legen Sie Kategorien für Ihre Artikel an. Die Kategorien lassen sich jederzeit umbenennen und die Zugehörigkeit von Artikeln zu einer Kategorie lässt sich ohne weiteres verändern.

Mit Plug-ins erweitern Sie den Funktionsumfang Ihrer Website. Kalender, Kontaktformulare, Spam-Schutz und SEO-Tools lassen sich ebenso leicht in WordPress einbinden wie Share-Buttons für Social Media und vieles mehr. Eine große, aktive Community entwickelt Themes für fast jede Gelegenheit. Einen Großteil davon nutzen Sie völlig kostenlos. Egal, ob Sie eine Online-Zeitung einrichten oder private Erlebnisse mit anderen teilen möchten: Sie finden mit Sicherheit ein überzeugendes Layout, das sich für Ihre Zwecke eignet.


WordPress Installation: Zu WP wechseln

Von anderen CMS zu WordPress wechseln?

Sie betreiben bereits einen Blog oder eine Homepage über ein anderes CMS, aber möchten lieber WordPress nutzen? Dann können Sie samt Ihrer Inhalte umziehen. Erfahren Sie beispielsweise in dieser Anleitung, wie Sie von Tumblr zu WordPress umziehen können.


WordPress Installation

WordPress selbst installieren

Selbstverständlich können Sie eine WordPress-Installation und -Konfiguration auch selbst vornehmen. Dazu müssen Sie eine Datenbank korrekt einrichten sowie Ordnerpfade berücksichtigen, damit die URL später stimmt. Nachfolgend erklären wir Ihnen Schritt für Schritt, wie das geht.


Vorbereitung

  1. Sie benötigen eine aktuelle WordPress-Version, die Sie kostenfrei unter WordPress.org herunterladen. Diese erhalten Sie in Form einer .zip-Datei, die Sie auf Ihrem lokalen Computer (egal, ob Windows oder Mac) entpacken.
  2. Außerdem benötigen Sie einen Webserver mit Webspace und einer MySQL-Datenbank. Der Webserver muss die Programmiersprache PHP unterstützen.
  3. Zu guter Letzt benötigen Sie ein FTP-Programm (FTP steht für „File Transfer Protocol“) wie FileZilla, das Sie auf Ihrem Computer installieren.

Daten auf den Server laden

Verbinden Sie den FTP-Client mit Ihrem Webserver und laden Sie die entpackten WordPress-Dateien auf Ihren Webspace hoch. Achten Sie darauf, nur die Dateien aus dem „wordpress“-Ordner zu kopieren und nicht den Ordner selbst. Denn sonst verändert sich die Verzeichnisstruktur und Ihr WordPress-Blog ist zukünftig unter „meinedomain.de/wordpress“ (Beispiel) anstatt unter „meinedomain.de“ erreichbar. In diesem Fall müsste die Installation nachträglich noch einmal umziehen. Das Hochladen (der sog. „Upload“) der Dateien per FTP kann einige Minuten dauern.


Datenbank konfigurieren

Bevor Sie mit dem WordPress-Blogging starten können, steht noch die eigentliche Installation des CMS bevor. Damit diese problemlos abläuft, legen Sie eine Datenbank auf Ihrem Webspace an. Gehen Sie dazu in den Administrationsbereich Ihres Hosters. Sofern noch keine Datenbank vorhanden ist, erstellen Sie eine neue Datenbank. Der entsprechende Menüpunkt befindet sich je nach Hosting-Anbieter an einer anderen Stelle. Bei STRATO erstellen Sie unter Datenbanken und Webspace, Unterpunkt Datenbankverwaltung, eine neue Datenbank.

Datenbank erstellen, um WordPress zu installieren

Die Datenbank erstellen Sie im Kunden-Login Ihres Hosting-Anbieters

Anschließend benötigen Sie folgende Informationen, die Sie im Menü Ihres Hosters finden: Benutzername, Datenbankname, Datenbankpasswort und Datenbankhost. Haben Sie sich diese gemerkt oder notiert, öffnen Sie die Datei wp-config-sample.php, die Sie auf Ihrem Webspace finden, mithilfe eines HTML-Editors wie Notepad++. Verändern Sie die folgenden Einträge entsprechend der zuvor notierten Informationen:

  • define(‚DB_NAME‘, ‚database_name_here‘); – Statt „database_name_here“ tragen Sie den Namen der Datenbank ein.
  • define(‚DB_USER‘, ‚username_here‘); – Statt „username here“ tragen Sie den Benutzernamen der Datenbank ein.
  • define(‚DB_PASSWORD‘, ‚password_here‘); – Statt „password_here“ tragen Sie das Passwort der Datenbank ein.
  • define(‚DB_HOST‘, ‚localhost‘); – In den meisten Fällen kann dort „localhost“ stehen bleiben. Bei manchen Webhostern müssen Sie jedoch in dieses Feld die Datenbank-Host-URL eintragen.
  • Statische Startseite: Legen Sie fest, ob die Startseite statisch ist, oder stets die aktuellen Beiträge anzeigen soll.

Anschließend tragen Sie noch Authentifizierungscodes in einige Codezeilen ein, die Sie weiter unten in der wp-config-sample.php finden. Der Generator von WordPress.org liefert Ihnen die erforderlichen Codes. Fügen Sie diese in die entsprechenden Platzhalter in der wp-config-Datei ein, wie in diesem Beispiel zu sehen:

WordPress installieren: Der Authentifizierungscode

Die Platzhalter für den Authentifizierungscode …

WordPress installieren: Vollständiger Authentifizierungscode

… sehen so aus, nachdem der generierte Schlüssel korrekt kopiert wurde.

Sind die genannten Zeilen in der wordpress-config.php-Datei ersetzt, speichern Sie die Datei und fahren mit der Installation fort.


WordPress-Installation mit einem Klick

Die Datenbank ist somit eingerichtet und Sie können WordPress installieren. Rufen Sie dazu in Ihrem Browser die Domain Ihrer WordPress-Website auf und fügen Sie die Endung wp-admin/install.php hinzu. Das sieht dann zum Beispiel so aus: meinedomain.de/wp-admin/install.php. Existiert auf Ihrem Webspace eine andere Verzeichnisstruktur, beeinflusst das auch die URL. Passen Sie diese dementsprechend an.

Ist alles richtig eingerichtet, erscheint eine Begrüßungsseite und Sie können den Namen Ihres Blogs bzw. Ihrer Website, eine E-Mail-Adresse und ein Passwort festlegen. Setzen Sie das Häkchen bei „Ich möchte, dass mein Blog in Suchmaschinen wie Google erscheint“, damit Ihr Internetauftritt dort auch zu finden ist. Mit einem Klick auf WordPress installieren startet die eigentliche Installation des CMS und Sie gelangen zur Login-Seite. Nach der Anmeldung können Sie im Backend Ihre Website konfigurieren sowie Struktur, Design und Inhalt selbst bestimmen.


WordPress Installation: Hilfe

Wir nehmen Ihnen gern die Arbeit ab!

Als erfahrener Hosting-Dienstleister übernimmt STRATO gegen einen kleinen Monatspreis den technischen Aufwand und erleichtert alle administrativen Aufgaben für Sie. Wir sorgen für Webspace, Wunschdomain, Wartung, Sicherheit und beispielsweise dafür, dass Sie sich nicht mit Codezeilen und Datenbanken befassen müssen. Die Kosten hängen von den gewünschten Leistungen sowie der Größe des gebuchten Speicherplatzes ab. Dieser lässt sich jederzeit erweitern.

Dank automatischer Updates bleibt Ihre WordPress-Website bei uns immer auf dem neuesten Stand, und eventuell auftretende Sicherheitslücken werden schnell geschlossen. Mit unseren Updates genießen Sie maximale Sicherheit.


Darum mit STRATO WordPress installieren

  • Rundum-sorglos-Pakete für Ihre Website
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  • Wir nehmen Ihnen Technik und Aufwand ab

Top-WordPress-Plug-ins: Mehr aus der Website rausholen

Die besten WordPress-Plug-ins zum Optimieren Ihrer Website

Bei der Arbeit mit WordPress gibt es so einige hilfreiche Werkzeuge und Tricks, die einem diverse Aufgaben erleichtern. Dazu zählen auch Plug-ins. Niemand, der mit WordPress arbeitet, wird lange ohne sie auskommen. Die große Auswahl an kleinen Zusatzpaketen ermöglicht es jedem, seine Website ganz nach Wunsch zu individualisieren. Doch die Plug-ins erlauben nicht nur eine fast grenzenlose Gestaltung der Website, sondern erhöhen auch die Sicherheit und helfen dabei, das Ranking bei Google zu verbessern. Für jede Aufgabe gibt es eine Vielzahl an Plug-ins – sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige WordPress-Premium-Plug-ins. Bei Letzteren können die Preise stark variieren. Achten Sie bei Ihrer Auswahl darauf, dass die Plug-ins regelmäßig aktualisiert und von anderen Nutzern positiv bewertet werden. So vermeiden Sie Sicherheitslücken auf Ihrer Website.


Die Top WordPress Plugins: Sicherheit

1. Spam und Viren: Sicherheits-Plug-ins helfen

Safety First – das gilt auch für WordPress-Websites. Es gibt eine Vielzahl an Sicherheits-Plug-ins, und gerade bei diesen sollten Website-Betreiber auf Aktualität und die Nutzerbewertungen achten. Ein sehr beliebtes und zuverlässiges Plug-in ist Wordfence. Diese All-in-one-Lösung punktet nicht nur mit Firewall und Virenscanner, sondern bietet auch ein sicheres Login-Verfahren inklusive Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Eine kostenpflichtige Premium-Version bietet noch mehr Funktionen, zum Beispiel den Blacklist-Check. Das Feature verrät Ihnen, ob Ihre Website irgendwo im Netz auf einer schwarzen Liste steht und deshalb geblockt wird.


Mit Top WordPress Plugins Website optimieren

2. SEO-Plug-ins für Google & Co.

Im World Wide Web ist es entscheidend, dass die eigene Homepage auch von interessierten Nutzern gefunden wird. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen Sie sich mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung auseinandersetzen. Dazu gehören unter anderem das Vermeiden von doppeltem Content auf der Website (Duplicate Content), das Erstellen von Metadaten für die Anzeige der Suchergebnisse bei Suchmaschinen wie Google, das Einrichten einer robots.txt-Datei sowie stets die Berücksichtigung der Lesefreundlichkeit. Zur Arbeitserleichterung und Zeitersparnis sind WordPress-SEO-Plug-ins nützliche Helfer.

Yoast SEO ist in diesem Bereich einer der Spitzenreiter unter den WP-Plug-ins. Das Plug-in gibt Tipps und führt Ihnen mit übersichtlichen Listen und einem Ampelsystem vor Augen, wo noch Optimierungsbedarf besteht. Mit dem umfangreichen Plug-in können Sie schon beim Verfassen Ihrer Inhalte die entscheidenden Weichen für ein gutes Suchmaschinen-Ranking stellen.


Die Top WordPress Plugins: Editor

3. Editor-Plug-ins: Einfach oder komplex?

WordPress ist ein nutzerfreundliches CMS, und mit ein wenig Übung lassen sich im Nu Beiträge erstellen. Für den Fall, dass Sie noch mehr Funktionen und Gestaltungsmöglichkeiten wünschen, können Sie diese leicht mit passenden Editor-Plug-ins hinzufügen

Sie wünschen sich zusätzliche Werkzeuge, beispielsweise zum Hervorheben von einzelnen Wörtern, um sich Formatierungszeichen (beispielsweise Leerzeichen) anzeigen zu lassen? Oder benötigen Sie eine Option zum Suchen und Ersetzen? Viele solcher aus anderen Text-Bearbeitungsprogrammen bekannten Funktionen fügt das Plug-in TinyMCE Advanced im WordPress Editor als neuen Block „Klassischer Absatz“ hinzu. Wenn Sie den Classic Editor aktiviert haben, finden Sie die erweiterte Werkzeugleiste direkt im Editor.


Die Top WordPress Plugins: Social Media

4. Social-Media-Plug-ins: Zusätzliche Reichweite generieren

Buttons zu verschiedenen Social-Media-Kanälen sind mittlerweile auf fast jeder Website zu finden – und das aus gutem Grund. Denn mit den kleinen Schaltflächen geben Sie Ihren Nutzern die Möglichkeit, schnell zu Ihren anderen Internetauftritten zu gelangen. Zudem können die Leser über Social-Media-Buttons einen interessanten Beitrag problemlos mit Freunden und Bekannten teilen. So erhöht sich die Reichweite Ihrer Inhalte mitunter erheblich und Sie gewinnen neue Leser.

Die Vielfalt an Plug-ins, die gleich mehrere soziale Netzwerke abdecken, ist riesig. AddToAny Share Buttons ist kostenlos, leicht zu bedienen und bietet die wichtigsten Funktionen. Mit dem Plug-in fügen Sie ansehnliche Schaltflächen zum Teilen Ihrer Beiträge in Ihre Website ein. Für alle, die ein bisschen mehr wollen, eignet sich das Plug-in Super Socializer: Es ist ebenfalls kostenlos, bietet aber deutlich mehr Funktionen. So können Sie Besuchern die Möglichkeit geben, Ihre Beiträge direkt über ihren Facebook-Account zu kommentieren – ohne sich zusätzlich auf Ihrer Website registrieren zu müssen.


Die Top WordPress Plugins: Forum

5. Mehr Interaktion mit Forum-Plug-ins

Sie wollen auf Ihrem Blog oder Ihrer Homepage mit Besuchern ins Gespräch kommen? Dann müssen Sie diesen auch ermöglichen, ihre Meinung zu äußern. WordPress hat eine integrierte Kommentarfunktion, dank der Ihre Leser Beiträge kommentieren können. Allerdings ist diese sehr einfach gestrickt. Für mehr Möglichkeiten oder gar die Integration eines vollwertigen Forums sorgen Forum-Plug-ins. Mit bbPress erstellt man beispielsweise Threads, die sich dann übersichtlich sortieren lassen.

Wenn Sie noch einen Schritt weiter gehen wollen, sollten Sie sich BuddyPress ansehen. Mit diesem Community-Plug-in können sich Ihre Leser untereinander vernetzen, eigene Profile anlegen, Gruppen gründen und einander private Nachrichten schreiben. Bevor Sie jedoch ein eigenes kleines soziales Netzwerk aufbauen, sollten Sie sich mit den rechtlichen Aspekten auseinandersetzen:

  • Beleidigende Kommentare oder rechtswidrige Beiträge müssen Sie löschen – eine regelmäßige Pflege des Forums ist daher unerlässlich.
  • Daten, die Nutzer zur Registrierung eingeben, müssen geschützt und dürfen nicht beliebig verwenden werden, beispielsweise zum unerlaubten Versenden eines Newsletters an sämtliche User.
  • Nutzungsbedingungenmüssen festgelegt und gut sichtbar auf der Website integriert werden.

Die Top WordPress Plugins: Mobile

6. WordPress-Plug-ins für die mobile Ansicht

Die Sinnhaftigkeit einer vernünftigen mobilen Ansicht einer Website wird vermutlich niemand anzweifeln. Aus diesem Grund ist jedes moderne Theme für die Anzeige auf Smartphones und Tablets optimiert. Sollten Sie an einem Template hängen, das nicht responsive ist, kommen Sie auch auf anderen Wegen zum Ziel. Um zu überprüfen, wie Ihre Website auf verschiedenen Geräten angezeigt wird, können Sie beispielsweise direkt bei Google oder über das Responsive Check Center verschiedene Anzeigen testen.

Ein nützliches WordPress-Plug-in, mit dem Sie die Mobile-Ansicht Ihrer Website überprüfen können, ist SiteOrigin Page Builder. Dieses kostenlose Werkzeug ermöglicht Ihnen, Ihre Websites so aufzubauen, dass sie auch auf Smartphones oder Tablets einen guten Eindruck machen. Ein Allround-Talent unter den Mobile-Plug-ins ist hingegen Jetpack. Es verschlankt die Homepage für die mobile Ansicht, verkürzt Ladezeiten für Bilder und hat zudem die Besucherzahlen im Blick.

Groß im Kommen sind seit einiger Zeit Accelerated Mobile Pages (AMP). Sie bestehen aus einem speziellen HTML-Code und erlauben eine mobile Ansicht mit optimaler Performance samt sehr kurzer Ladezeiten. Das Ganze können Sie mit dem Plug-in AMP ausprobieren. Wie bei eigentlich allen Plug-ins sollten Sie jedoch vor allem bei solchen, die umfangreich in die Struktur und das Design der Website eingreifen, vor der Installation ein Back-up erstellen und sichern.


Die Top WordPress Plugins: Optimization

7. WordPress Datenbank aufräumen – mit Plug-ins

Mit der Zeit sammelt sich einiges in der WordPress-Datenbank an. So speichert WordPress beispielsweise mehrere Versionen jedes Beitrags ab, die unnötigerweise auch nach Veröffentlichung des Artikels allesamt erhalten bleiben. Dasselbe trifft auf genehmigte Kommentare und alle Daten im Papierkorb zu. WP-Optimize ist ein hilfreiches Programm, mit dem Sie Ihre Website ordentlich aufräumen können. Zudem können Sie einstellen, dass regelmäßig unnötige Daten entfernt werden.


Die Top WordPress Plugins: Search

8. Schnelleres Finden mit Search-Plug-ins

Zu den Standard-Widgets von WordPress gehört ein Suchfeld, das man auf der Website platzieren kann. Jedoch hat die WordPress-Suche einige Schwächen: Zum Beispiel kann man sie weder erweitern noch Einstellungen vornehmen. Sie sucht ausschließlich im Titel und im Inhalt der Beiträge und gibt die Ergebnisse sortiert nach Veröffentlichungsdatum aus.

Gerade bei umfangreichen Websites mit vielen Unterseiten ist eine Suchfunktion ein Service, den Nutzer zu schätzen wissen. Mit dem Plug-in Ajax Search Lite können Sie genau einstellen, wo auf der Site gesucht werden soll: Außer im Titel und in den Beiträgen beispielsweise auch in den Schlagwörtern oder Kommentaren. Wenn Sie großen Wert auf eine Sortierung der Ergebnisse nach Relevanz legen, ist Relevanssi für Sie das WordPress-Search-Plug-in der Wahl. Denn mit diesem Tool legen Sie fest, welche Gewichtung unter anderem der Titel oder die Schlagwörter bei der Anzeige der Suchergebnisse haben sollen. Außerdem können die Nutzer mithilfe von Filtern ihre Ergebnisse passgenau einschränken.


Die Top WordPress Plugins: Umfrage

9. Umfrage-Plug-ins liefern wichtige Infos

Umfragen (engl. Polls) sind eine weitere Möglichkeit, mit Ihren Lesern in Kontakt zu treten und Diskussionen anzuregen. Sie erfahren, wie die Stimmung Ihrer Leserschaft zu einem bestimmten Thema aussieht und erhalten zudem Inspiration für weitere Inhalte in zukünftigen Beiträgen. Wenn Sie die Ergebnisse außerdem veröffentlichen und beispielsweise grafisch aufbereiten, ergeben sich durch die Teilnehmer vermutlich weitere spannende Diskussionen in den Kommentaren.

In WordPress sind Umfragen mithilfe eines passenden Plug-ins in kurzer Zeit erstellt. WP-Polls ist ein einfaches, kostenfreies Plug-in, das alle dafür notwendigen Funktionen beinhaltet – aber auch nicht mehr. Wollen Sie die Ergebnisse ohne viel Eigenarbeit zudem noch hübsch präsentieren, ist YOP Poll ein guter Kandidat. Nicht nur die übersichtliche Präsentation der letzten Umfragen ist damit möglich, sondern auch das Einrichten einer Archiv-Seite für alle vergangenen Umfragen.


Die Top WordPress Plugins: Menü

10. Übersichtlich surfen dank Menü-Plug-ins

Das Design des Menüs steht bei Website-Betreibern vermutlich nicht ganz oben auf der Prioritäten-Liste. Schließlich ist es in der Regel vom Theme vorgegeben und eben „einfach da“. Die meisten beschäftigen sich erst dann mit der Seiten-Navigation, wenn eine bestimmte Funktion fehlt. Wer sein Menü unabhängig vom Theme gestalten möchte, der benötigt ein Plug-in. Gestaltung und die Optionen können dann über eine übersichtliche Benutzeroberfläche festgelegt werden. Das Plug-in Max Mega Menu lässt diesbezüglich keine Wünsche offen. Neben Seiten und Beiträgen können auch Widgets in die Navigation aufgenommen werden, und auch Drop-down-Menüs sind schnell erstellt. Jedoch sind nicht alle Funktionen kostenlos – es gibt auch eine Pro-Version dieses Plug-ins.

Wünschen Sie sich nur eine ganz bestimmte Funktion für Ihr Menü, können Sie konkret nach kleinen, speziellen WordPress-Menü-Plug-ins suchen:

  • Mit Sticky Menu (or Anything!) on Scroll können Sie – wie der Name schon sagt – das Menü sowie andere Elemente „sticky“ machen. Das bedeutet, dass das Menü beim Scrollen am oberen Bildschirmrand „klebt“ und somit immer sichtbar ist.
  • Wollen Sie für eine noch intuitivere Navigation Icons im Menü haben, sollten Sie sich die verfügbaren Menu Icons ansehen.
  • Und für den Fall, dass Sie nur ein schönes „Burger-Menü“ für die mobile Ansicht brauchen, bietet Ihnen das Plug-in Responsive Menu alle notwendigen Funktionen.

Die Top WordPress Plugins: Menü

11. WordPress-Kalender-Plug-ins für jede Situation

Viele Website-Betreiber möchten Ihren Besuchern gern einen Terminalender anbieten. Sie wollen auf wichtige Events hinweisen oder die Verfügbarkeit für Buchungen anzeigen? Egal ob Onlineshop, Hotel-Website oder Band-Homepage –sorgen Sie für mehr Service:

  • Mit dem Plug-in The Events Calender bringen Sie innerhalb von wenigen Minuten einen Kalender mit zahlreichen Funktionen auf die Website.
  • Viele Onlineshops arbeiten auf der Basis von WooCommerce. Das Plugin-in WooCommerce Event Manager erweitert die beliebte Shop-Software um Kalenderfunktionen.
  • Das Plug-in Easy Appointments fügt ein Buchungsformular auf Ihrer WordPress-Website ein. Kunden können so ganz einfach einen Termin mit Ihnen ausmachen.

Welche Plug-ins brauchen Sie wirklich?

Installieren Sie nicht unbedacht jedes Plug-in.. Plug-ins sind potenzielle Sicherheitslücken, müssen aktualisiert werden und können die Performance Ihrer Website beeinträchtigen. Löschen Sie daher nicht zwingend benötigte Plugins. WordPress bietet bereits von Haus aus viele Funktionen.

Für folgende Funktionen und Aufgaben sind Plug-ins fast immer uneingeschränkt zu empfehlen:

  • Für die Sicherheit Ihrer Website sollte gesorgt sein. Es gibt sowohl All-in-one-Lösungen als auch Plug-ins, die für ganz bestimmte Probleme eine Lösung anbieten.
  • An das Beschleunigen der Ladegeschwindigkeit denken viele erst dann, wenn die Webseite nur noch im Schneckentempo läuft. Mit hilfreichen Plug-ins können Sie dem vorbeugen, sei es durch das Entfernen von ungenutzten Daten oder durch Caching.
  • Damit Ihre Website bekannter wird, muss sie auch gefunden werden. Mithilfe von SEO-Plug-ins ist jedem die Suchmaschinenoptimierung der Beiträge möglich.

Website? WordPress! – Das CMS für (fast) alle Fälle

WordPress – Was ist das?

2003 fasste der Web-Entwickler Matthew Mullenweg den Entschluss, eine Weblog-Software zu erstellen, die sowohl einfach zu bedienen als auch flexibel gestaltbar sein sollte. Gemeinsam mit seinem Kollegen Mike Little präsentierte er nur ein Jahr später das Ergebnis: WordPress war geboren. Zunächst war das Programm vor allem auf die Bedürfnisse von Bloggern zugeschnitten. Sprich: Der User konnte mithilfe von WordPress Textbeiträge oder Bilder veröffentlichen und verwalten sowie mittels einer Kommentarfunktion mit Lesern in Kontakt treten. Seit der ersten Version hat sich allerdings viel getan und die Gestaltungsmöglichkeiten sowie Funktionen wurden stetig erweitert.

Der Erfolg ist nach wie vor ungebrochen: Die Downloadzahlen steigen seit Jahren stetig an. Das liegt nicht zuletzt daran, dass auch viele Unternehmen die klare Struktur und vielfältige Erweiterbarkeit dieses CMS zu schätzen wissen und die Software zum Aufbau ihrer Websites nutzen.

  • WordPress ist per Definition eine freie Web-Software zum Publizieren und Verwalten von multimedialen Inhalten.
  • Seit dem Launch 2004 zählt WordPress dank seiner Benutzerfreundlichkeit zu den beliebtesten Content-Management-Systemen (CMS).
  • WordPress wird sowohl von Bloggern als auch von Firmen zur Gestaltung und Verwaltung ihrer Websites genutzt.
  • Themes und Plug-ins bieten Zusatzfunktionen und ansprechende Designs.
  • Mittlerweile ist WordPress in 50 Sprachen verfügbar.

Gestalten Sie Ihre eigene Webseite mit WordPress

Eine Firmen-Website aufsetzen oder einen privaten Blog gestalten – dafür muss man kein Programmierer oder Webdesigner sein. Mit einem Content-Management-System (CMS) bringt jeder seine Inhalte ins Netz – ganz ohne Kenntnisse in HTML und CSS. Ein CMS bietet eine Oberfläche zum Erstellen von Inhalten für Websites und ermöglicht das einfache Verwalten dieser Inhalte. Es gibt viele verschiedene CMS – sowohl kommerzielle als auch Open-Source-Lösungen. Bei kommerziellen Systemen wie Weblication® CMS und RedDot fallen Lizenzgebühren an, während frei zugängliche CMS wie Joomla!, Typo3, Drupal und WordPress kostenlos genutzt werden können.

Content Management System im Überblick

WordPress ist das meistgenutzte Content Management System weltweit

WordPress zählt zu den beliebtesten Content-Management-Systemen und wird für sehr unterschiedliche Website-Projekte eingesetzt. Erfahren Sie, welche Eigenschaften WordPress welchen Nutzergruppen bietet, damit Sie beurteilen können, ob das CMS WordPress auch für Ihren Blog, Ihre Unternehmens-Website oder Ihre kleine Community das passende CMS ist.


Was spricht generell für ein CMS?

Eine selbst programmierte Website mit ansprechendem Design und zuverlässiger Lauffähigkeit zu erstellen, gelingt nicht nur Profis. Doch selbst diese setzen gerade bei umfangreichen Webprojekten mit vielen Inhalten gerne auf Content-Management-Systeme. Denn das ständige Arbeiten im Quellcode ist deutlich zeitaufwendiger. Ein CMS lässt sich hingegen ähnlich einfach bedienen wie bekannte Textverarbeitungsprogramme. Dementsprechend geht das Erstellen von Inhalten schnell von der Hand. Auch das Einfügen von Bildern und anderen Medien ist kein Problem.

Auch bei WordPress ist eine der Basisfunktionen der Texteditor TinyMCE, mit dem Beiträge verfasst und formatiert werden können. Das funktioniert entweder im HTML- oder im WYSIWYG-Editor. „WYSIWYG“ steht für „What you see is what you get“. Der Editor stellt die Inhalte also bereits bei der Erstellung so dar, wie sie später auf der Seite zu sehen sind.

Ein weiterer großer Vorteil bei einem CMS ist die Trennung von Layout und Inhalt. So kann das Layout angepasst werden, ohne dass dies Auswirkungen auf den Inhalt hat – und umgekehrt. Der Wechsel eines Themes (so nennt man die Layout-Vorlage, die das Design der Website bestimmt) ist in WordPress beispielsweise mit wenigen Klicks durchgeführt und die Inhalte befinden sich weiterhin automatisch an den richtigen Positionen.

Ein CMS kann praktisch jeder nutzen – erforderlich sind lediglich ein wenig technisches Grundverständnis sowie die Bereitschaft, sich in das System einzuarbeiten. Aufgrund intuitiv bedienbarer Oberflächen werden auch Sie den Umgang mit WordPress sehr schnell beherrschen.


Die Wahl eines passenden CMS

Jedes Content-Management-System hat seine spezifischen Besonderheiten und Schwerpunkte. Um sich darüber klar zu werden, welches die passende Lösung für einen selbst ist, sollte man im Vorhinein einige Fragen beantworten:

  • Welches Ziel hat die Website?
  • Wie benutzerfreundlich sollte das CMS sein?
  • Welche Art von Inhalten soll präsentiert werden?
  • Ist die Anbindung an andere Systeme (Shopsystem, Customer-Relationship-Management, Enterprise-Resource-Planning) beabsichtigt?
  • Welche anderen Kanäle (E-Mail, Newsletter, Blog, soziale Netzwerke) sollen mit dem CMS bedient werden?
  • Wie viele Redakteure sollen mit welchen Berechtigungen mitarbeiten können?
  • Ist eine mehrsprachige Version der Website geplant?
  • Welchen Support gibt es für das CMS?
  • Kann das System suchmaschinenoptimierte Seiten erstellen?
  • Soll die Website für mobile Geräte optimiert werden?

Sowohl Privatleute als auch Unternehmen haben sich für WordPress entschieden und sind der Meinung, dass dieses CMS ihnen die Grundlagen dafür bietet, die eigenen Pläne zu verwirklichen. Finden Sie heraus, welche Vorteile WordPress für Sie hat:

Eigenschaften von WordPress

Die Funktionsvielfalt von WordPress hat für den Nutzer viele Vorteile


Was spricht eventuell gegen WordPress?

WordPress, das ursprünglich als Blog-Software entwickelt wurde, ist mittlerweile ein vollwertiges CMS, mit dem Websites jeder Art entworfen werden können. Zudem kann WordPress mit Plug-ins (kleine Erweiterungen, die bestimmte Aufgaben übernehmen, z. B. ein Back-up der Daten oder Einfügen von Kontaktformularen) und eigenen Anpassungen erweitert werden, sodass es stetig mit den Anforderungen an die Internetpräsenz mitwächst. Trotzdem gibt es einige Projekte, bei denen WordPress eventuell nicht die passende Wahl ist. Teilweise sind diese Aufgaben zwar mit WordPress umsetzbar, andere CMS bieten dafür jedoch komfortablere Lösungen:

  • Arbeit mit sensiblen Daten: Da WordPress weitverbreitet und der Code unter Open-Source-Lizenz frei zugänglich ist, ist die Software ein beliebtes Ziel für Hackerangriffe. Andere CMS sind selbstverständlich ebenfalls nicht immun gegen Hacker, jedoch ist WordPress aufgrund seiner starken Verbreitung eine häufig lohnenswerte Zielscheibe. Die große Community sorgt allerdings dafür, dass Sicherheitslücken schnell wieder geschlossen werden. Zudem können Sie sich schützen, indem Sie einige Regeln beachten und Sicherheits-Plug-ins installieren. Für Websites in Branchen mit hohen Sicherheitsanforderungen, z. B. dem Finanzsektor, ist WordPress jedoch nur bedingt geeignet.
  • Komplexe und rechenintensive Websites: Wenn es um die Verarbeitung von Daten von umfangreichen Internetpräsenzen geht, die sehr hohe Rechenleistung benötigen und an die gleichzeitig hohe Anforderungen an die Geschwindigkeit gestellt werden, stößt WordPress irgendwann an seine Grenzen. WordPress kann zwar mitwachsen, aber ab einem bestimmten Punkt ist es sinnvoller, auf ein anderes CMS zu setzen.
  • Aufwendige Anpassungen: WordPress kann um fast jede Funktion erweitert werden – wenn der Aufwand zu groß wird, lohnt es sich jedoch mitunter, ein anderes CMS in Erwägung zu ziehen, das für die konkrete Aufgabe maßgeschneidert ist – beispielsweise für das Anlegen umfangreicher mehrsprachiger Websites oder das Verwalten von mehreren Domains in einer Installation.

Welche Möglichkeiten gibt es, eine WordPress-Website zu publizieren?

Nachdem Sie sich für das CMS WordPress entschieden haben, benötigen Sie noch eine Hosting-Lösung. Ein Host bringt Ihre Website online und ist die Schnittstelle zwischen dem eigenen Computer und dem Internet. Dafür stellt der Host u. a. den Speicherplatz (in diesem Zusammenhang auch „Webspace“ genannt) zur Verfügung, auf dem alle Inhalte Ihrer Website abgelegt werden.

Sie entscheiden jedoch, wie eng die Bindung an den Host sein soll. Der Host kann Ihnen nämlich einige Aufgaben abnehmen, z. B. bei der Wartung der Website. Dafür müssen Sie bei manchen Hosting-Varianten eingeschränkte Freiheiten beim Gestalten der Website in Kauf nehmen.

WordPress Hosting Lösungen im Überblick

Entdecken Sie, welche WordPress-Lösung zu Ihnen passt


1. WordPress-Paket eines Hosting-Providers

Eine gute Kombination aus Service, Komfort und Gestaltungsfreiheit stellt ein WordPress-Hosting-Paket bei einem Provider dar. Ein solches Paket beinhaltet Webspace, Datenbank, Domain und WordPress-Installation. Je nach Umfang Ihrer Pläne entscheiden Sie sich für ein passendes Angebot: Wenn Sie einen kleinen privaten Reiseblog ins Leben rufen möchten, benötigen Sie schließlich nicht so viel Webspace wie für einen Onlineshop. Die Hosting-Pakete unterscheiden sich zudem in weiteren Punkten, etwa in der Anzahl der Domains und Datenbanken. Wird Ihr Projekt größer, passen Sie einfach das Paket an; in der Regel können Sie unkompliziert aufrüsten.

Bei dieser Lösung haben Sie den vollen Zugriff auf Ihre Website, können Themes und Plug-ins nach Belieben installieren und Ihre Website anpassen. Der Hosting-Provider bietet jedoch auch einen gewissen Service: Zum einen ist keine eigenhändige Installation von WordPress auf dem Webspace notwendig und zum anderen können Sie sicherheitsrelevante Updates automatisch durchführen lassen. Auf diese Art nutzen Sie immer die aktuellste Version. Um mit Ihrer WordPress-Website zu starten, müssen Sie sich in der Regel nur in das Benutzerkonto Ihres Hosting-Anbieters einloggen, dort ist schon alles vorbereitet. Dann können Sie bereits nach wenigen Minuten beginnen, Ihre Website einzurichten und mit Inhalt zu befüllen. Der Hosting-Provider erstellt meist in regelmäßigen Abständen automatisch Back-ups der Website, sodass immer eine Sicherungskopie für den Fall der Fälle bereitsteht. Zudem bieten viele Provider auch einen umfangreichen Support an, der rund um die Uhr erreichbar ist und z. B. auch beim Umzug der Website von einem anderen Provider behilflich ist.

2. Fremdhosting mit WordPress.com

WordPress.org und WordPress.com – die ähnlich lautenden Namen dieser beiden Websites verwirren auf den ersten Blick. Der große Unterschied: Auf WordPress.com können Sie Ihre Website hosten lassen. Das bedeutet, dass Sie sich mit der Verwaltung der Website an sich – also Updates, Backups und der Sicherheit – nicht beschäftigen müssen. Haben Sie einmal ein Problem, steht Ihnen zudem ein Support zur Verfügung. Dafür sind Sie jedoch eingeschränkter hinsichtlich der Gestaltung Ihrer Website und haben auch keinen Zugriff auf deren Datenbanken und Quellcode.

Sie registrieren sich auf WordPress.com und erhalten anschließend eine eigene kleine Website – die Sie sofort nutzen können, ohne etwas installieren zu müssen. WordPress.com wird meist für kleine Blogs genutzt. Praktisch ist das Angebot z. B., wenn man die Erlebnisse eines Auslandssemesters festhalten und mit Freunden und Familie in der Heimat teilen möchte. Außerdem ist die Basisversion kostenlos. Dort steht Ihnen eine Domain in der Form deinname.wordpress.com zur Verfügung. Hunderte verschiedene Design-Vorlagen stehen zur Auswahl. Ebenso sind bereits einige Plug-ins installiert. Darüber hinaus können Sie jedoch keine weiteren Plug-ins oder Themes nutzen. Zudem haben Sie keinen Einfluss darauf, wo und wie auf der eigenen Website Werbung angezeigt wird.

Gegen einen monatlichen Beitrag erhalten Sie bei WordPress.com mehr Möglichkeiten, z. B. eine eigene Top-Level-Domain im Stil ihre-website.de oder mehr Speicherplatz. Beim Fremdhosting sind Sie jedoch immer deutlich eingeschränkter als bei den anderen Lösungen.

3. Selbst hosten mit WordPress.org

Auf WordPress.org können Sie die aktuelle Version des CMS WordPress herunterladen und auf dem eigenen Webspace installieren. Um eine Website zu erstellen und zu publizieren, benötigen Sie neben dem Webspace eine Domain, die Datenbank-Software MySQL und die serverseitige Unterstützung von PHP. Die aktuellen Mindestvoraussetzungen finden sich auf WordPress.org.

  • Webspace: Für eine rein textbasierte Website mit nur wenigen Seiten reichen 100 bis 200 MB Speicherplatz aus. Wenn Fotos, Videos oder Musik auf der Website präsentiert werden, sollte der Speicherplatz mindestens 1 GB betragen.
  • PHP-Unterstützung: Der Host muss auf seinen Servern die Verarbeitung von PHP-Anwendungen unterstützen und legt in der Regel ein PHP-Memory-Limit fest. Dieses gibt vor, wie viel Arbeitsspeicher die Website maximal nutzen kann. WordPress-Websites benötigen meist mindestens 64 MB, darunter sollte man nicht gehen.
  • MySQL-Datenbank: In der Datenbank werden alle Inhalte der Website gespeichert und können dynamisch abgerufen werden. MySQL ist ein populäres Open-Source-Datenbank-Management-System und kann auch große Mengen an Daten bei einem geringen Speicherplatzverbrauch verarbeiten. Um auf die Datenbank zuzugreifen, wird häufig das Programm phpMyAdmin genutzt, da MySQL selbst keine grafische Verwaltungsoberfläche bietet.
  • Domain: Die Wunsch-Domain muss verfügbar sein und bei einem Domain-Registrar gekauft werden. Sie können die gewünschte .de-Internetadresse selbst bei der zentralen Registrierungsstelle DENIC eG anfragen und registrieren lassen. Für Domains mit anderen Endungen – wie .com, .net und .org – gibt es andere Network Information Center (NIC).

Für das komplette Selbst-Hosten entscheiden sich in der Regel diejenigen, die die volle Kontrolle über ihre Internetpräsenz wünschen. Sie haben freie Auswahl aus Tausenden von Themes und Plug-ins oder können sogar eigene Plug-ins und Themes programmieren. Außerdem haben Sie vollen Zugriff auf die Datenbank der Website und auf alle Quellcodes, um individuelle Anpassungen vorzunehmen.

Die volle Kontrolle über alle Bereiche Ihrer Website bedeutet aber auch, dass Sie sich um einige Aufgaben selbst kümmern müssen, die Ihnen bei anderen Hosting-Lösungen abgenommen werden: Die Sicherheit der Website, das Einspielen von Updates und das Anlegen von Backups liegen nun in Ihrer Verantwortung. Bereits die Installation von WordPress sowie das Erstellen einer und das Verbinden mit der MySQL-Datenbank müssen Sie selbst durchführen. Allgemein gesprochen: Haben Sie ein Problem, müssen Sie ganz allein eine Lösung dafür finden.

Gerade bei WordPress gibt es jedoch eine riesige Community, die sich online austauscht sowie Meetups oder sogenannte WordCamps organisiert. Hier können sich WordPress-Nutzer nach Belieben austauschen, über neue Funktionen fachsimpeln und offene Fragen klären. Bei den meisten Problemen findet man jedoch recht schnell Hilfe in einem der Support-Foren auf der offiziellen WordPress-Seite für Deutschland.


Kann ich mit WordPress meine Pläne umsetzen?

Je nachdem, ob Sie einen kleinen privaten Blog aufsetzen, eine Community zu einem ausgefallenen Hobby aufbauen oder eine umfangreiche Unternehmens-Website erstellen wollen, stellen sich unterschiedliche Anforderungen an ein CMS. Finden Sie anhand der folgenden Übersicht heraus, welche Funktionen WordPress Ihnen für die Verwirklichung Ihrer Ideen bietet.

Einsatzmöglichkeit für WordPress

WordPress ist für viele unterschiedliche Zwecke verwendbar

Mit einem WordPress-Backup kein Risiko eingehen

Warum ein regelmäßiges WordPress-Backup so wichtig ist

In Ihrer WordPress-Website steckt vermutlich viel Arbeit. Diese Arbeit kann durch Hacker, Serverprobleme oder inkompatible Plug-ins und Themes innerhalb weniger Sekunden zunichtegemacht werden. Deshalb sollten Sie regelmäßig Backups Ihrer WordPress-Website anfertigen. So können Sie Ihr Projekt im Ernstfall binnen kurzer Zeit wieder auf den Normalstand zurücksetzen.

  • WordPress-Backup zur schnellen Wiederherstellung Ihrer Website
  • Manuelles Backup mit phpMyAdmin und FileZilla
  • WordPress-Version regelmäßig aktualisieren – entweder manuell oder automatisch
  • Sicherheitsmaßnahmen bereits bei der Erstellung der Website durchführen

Was genau beinhaltet ein WordPress-Backup?

Ein vollständiges Backup der WordPress-Seite umfasst einerseits die Datenbank und andererseits alle Dateien, die zu dem eigentlichen Projekt gehören und sich beispielsweise bequem per FTP sichern lassen. Im Ernstfall können Sie sowohl das Datenbank-Backup als auch alle gesicherten Dateien auf den Server zurückspielen – und Ihre Website sieht wieder so aus, als wäre nie etwas gewesen.


WordPress-Backup manuell erstellen

Für die manuelle Sicherung Ihres WordPress-Projektes benötigen Sie einerseits das passende Tool zur Administration der angebundenen Datenbanken, wie zum Beispiel phpMyAdmin für relationale Systeme wie MySQL. Andererseits ist ein FTP-Client wie FileZilla erforderlich, um auf die Dateien in Ihrem Webspace zugreifen und diese ebenfalls sichern zu können.

Dadas Backup der WordPress-Dateien am schnellsten und einfachsten über den FTP-Client abgewickelt ist, benötigen Sie außerdem natürlich Ihre FTP-Zugangsdaten – zu finden in den Vertragsunterlagen oder im persönlichen Online-Account Ihres Providers. Nach erfolgreichem Verbindungsaufbau kopieren Sie alle Dateien Ihrer Website in einen Ordner (idealerweise mit einem eindeutigen Namen wie „WP-Backup“) auf Ihrer lokalen Festplatte, einem externen Speichermedium (USB-Stick/Festplatte, DVD/CD etc.) oder wahlweise in der Cloud. Auf diese Weise fertigen Sie automatisch auch ein Backup der Plug-ins Ihres WordPress-Projektes an (Gleiches gilt für Themes, Uploads usw.).

Auch die Sicherung der Datenbanken ist in wenigen Schritten erledigt. Typischerweise finden Sie in dem Programm Ihrer Wahl eine Exportieren-Funktion, die es ermöglicht, den Datensatz in verschiedensten Formaten zu exportieren. Rufen Sie dazu im STRATO Kundenlogin Ihr Paket und dort Datenbanken und Webspace -> Datenbankverwaltung auf. Über den Link verwalten öffnen Sie das Tool phpyMyAdmin. Klicken Sie dort auf den Reiter Export. Legen Sie diese Datei wie die Webspace-Daten des Projekts an passender Stelle ab, um Ihr WordPress-Backup zu komplettieren.


Wiederherstellung Ihrer Website: Einspielen des WordPress-Backups

  • Auch bei der Wiederherstellung gilt: Sowohl die Datensätze der Datenbank als auch die allgemeinen Projektdateien werden benötigt.
  • Eigens zum Wiederherstellen der Datenbank bieten die gängigen Administrationstools Importierfunktionen an.
  • Lediglich die Angabe der zuvor exportierten Datenbank-Datei auf Ihrer Festplatte (oder auf einem anderen Speichermedium) ist erforderlich, um den Import zu starten, der in der Regel nur ein paar Sekunden in Anspruch nimmt.
  • Die Dateien und Verzeichnisse von WordPress spielen Sie mithilfe des FTP-Clients auf. Kopieren Sie diese hierfür einfach wieder in den Webspace und damit auf Ihren Webserver. Achten Sie darauf, die Verzeichnisstruktur dabei nicht zu verändern.
  • Ihre WordPress-Website ist nun wiederhergestellt.

WordPress-Plug-ins für Backups

WordPress-Backup-Plug-ins bieten Ihnen die Möglichkeit, Backups automatisiert durchzuführen, sodass Sie sich nach der Konfiguration entspannt zurücklehnen können. Dabei stehen Ihnen verschiedene Backup-Plug-ins für WordPress zur Auswahl. Eine beliebte und leicht zu bedienende Erweiterung ist beispielsweise BackWPup, die Sie jederzeit problemlos über die Funktion Plug-ins installieren in Ihrem WordPress-Backend installieren können. Der weitere Weg mit diesem praktischen WordPress-Backup-Helfer sieht wie folgt aus:

  • Nach der Installation gehen Sie in die Übersicht Ihrer Plug-ins und aktivieren BackWPup.
  • In Ihrem Backend erscheint nun ein neuer Menüpunkt mit dem Namen des WordPress-Backup-Plug-ins.
  • BackWPup-Übersicht zur Erstellung eines WordPress-Backups

    Backup des WordPress-Projekts mit dem Plug-in BackWPup
  • Unter Neuer Auftrag ist es möglich, sofort ein Backup zu erstellen. Sie können auswählen, welche Dateien Sie sichern möchten und in welchem Format das Backup gespeichert werden soll. Wählen Sie idealerweise Datenbank- und Datei-Backup, um beides in separaten Dateien zu erhalten (wahlweise in den Formaten .zip, .tar oder .gzip). Darunter geben Sie das Ziel des Backups an.
  • Speichern Sie die Änderungen über den gleichnamigen Button und wählen Sie anschließend die ganz oben präsentierte Option Jetzt starten, um direkt mit dem WordPress-Backup zu beginnen.
  • Alternativ können Sie in der Rubrik Planen festlegen, wann und wie oft das Plug-in ein Backup durchführen soll.
  • Das Wiederherstellen der WordPress-Website geschieht auf dem gleichen Wege wie bei der manuellen Sicherung mit Datenbank-Tool und FTP-Client.

Weitere Tipps zur Sicherheit

WordPress-Sicherheit von Beginn an

Sind Sie gerade dabei, eine WordPress-Website zu erstellen, sollten Sie bereits bei der Installation auf Sicherheit achten:

  • Gestalten Sie den Admin-Account und das dazugehörige Passwort individuell. Lassen Sie aus dem Nutzernamen nicht ersichtlich werden, dass es sich um einen Nutzeraccount mit Administratoren-Rechten handelt. Hacker nehmen gerne den offensichtlichen Admin-Account ins Visier, da dieser aufgrund der uneingeschränkten Zugriffsrechte besonders attraktiv ist.
  • Sie sollten auch die Präfixe der Datenbank ändern. Standardmäßig lautet das Präfix „wp_“, später wird es etwa zu „wp_posts“. Ersetzen Sie „wp“ beispielsweise durch den Projektnamen oder Ihren eigenen Namen. Das macht die Datenbank Ihrer Website für Hacker schwerer zu fassen.

Anzahl falscher Anmeldeversuche begrenzen

Jeder vertippt sich mal oder vergisst sein Passwort. In solch einem Fall braucht man mitunter mehrere Anläufe, um sich einzuloggen. Geben Sie Hackern aber nicht die Chance, einen Brute-Force-Angriff auszuführen. Dabei probieren Tools nach dem Zufallsprinzip nacheinander alle möglichen Kombinationen aus Nutzernamen und Passwort aus, bis sich die Hacker Zugriff verschaffen können.

Richten Sie mit einem Plug-in eine Begrenzung für Anmeldeversuche ein, um Brute-Force-Angriffe zu verhindern. Nach einer von Ihnen festgelegten Anzahl an Login-Versuchen ist ein erneuter Versuch erst nach einer Wartezeit möglich. Die meisten Hacker warten nur ungern und versuchen es in der Zwischenzeit lieber woanders.

Halten Sie WordPress immer aktuell

Es gibt wohl kaum eine Software, die fehlerfrei ist, und auch WordPress ist es nicht. Häufig werden neue Sicherheitslückenaufgespürt, doch die gefundenen Lücken werden auch immer wieder geschlossen. Damit Sie von diesen Fehlerbehebungen profitieren und die WordPress-Sicherheitslücken schnellstens eliminieren, sollten Sie regelmäßig die neueste Version von WordPress sowie der genutzten Plug-ins und Themes installieren. Sie werden im Backend darauf aufmerksam gemacht, wenn ein neues Update zur Verfügung steht.


WordPress-Update: So geht’s

Sie wissen nicht, welche WordPress-Version Sie gerade verwenden? Wenn Sie im Backend auf Dashboard und dort auf Startseite klicken, finden Sie in der linken Spalte einen Kasten mit der Beschriftung „Auf einen Blick“. Dort stehen die aktuelle WordPress-Version sowie die Anzahl der Seiten, Beiträge und Kommentare auf Ihrer Seite. Wenn Sie die Box nicht sehen, klicken Sie im Reiter Dashboard ganz rechts auf Ansicht anpassen. Daraufhin erscheint eine Schaltfläche, auf der Sie die einzelnen Komponenten der Seite flexibel anwählen oder verstecken können. Setzen Sie den Haken bei Auf einen Blick – so behalten Sie immer den Überblick über Ihre aktuelle WordPress-Version.

Aktuelle WordPress-Version im Dashboard überprüfen

Die Box „Auf einen Blick“ im Dashboard verrät Ihnen Ihre WordPress-Version.


Automatische WordPress-Updates

Seit der Version 3.7 führt WordPress automatische Updates durch – zumindest, wenn es sich um sogenannte Minor-Versionen handelt. So können die Softwarebetreiber flexibler auf etwaige Sicherheitslücken reagieren – auch rückwirkend für ältere Versionen, wenn diese bereits vom Problem betroffen waren. Für die WordPress-Sicherheit und Funktionstüchtigkeit Ihrer Website ist es also wichtig, dass die automatische Aktualisierung Ihrer WordPress-Version reibungslos funktioniert. Anderenfalls drohen lästige Bugs oder Sicherheitslücken, die zum Verlust Ihrer Daten führen können.

Manchmal lässt sich ein automatisches WordPress-Update allerdings nicht durchführen. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn die entsprechende Einstellung oder die Versionskontrolle deaktiviert ist oder der Server keine sichere Kommunikation mit WordPress zulässt. Überprüfen Sie also unbedingt die im Backend getroffenen Einstellungen. Sind Sie Kunde bei einem Hoster wie STRATO, erübrigen sich diese Probleme in der Regel: Hier sind die Einstellungen so gewählt, dass zu Ihrer eigenen Sicherheit automatische Updates durchgeführt werden.


Fazit

  • Mit einem WordPress-Backup können Sie Ihre Website im Notfall schnell wiederherstellen.
  • Backup und Wiederherstellung führen Sie mit Datenbanktools wie phpMyAdmin und FTP-Clients wie FileZilla durch.
  • Halten Sie Ihre WordPress-Installation mit Updates auf dem neuesten Stand.
  • Sicherheits-Updates werden bei WordPress automatisch installiert.

WordPress: Mit Newsletter-Plug-ins Besucher erreichen

Warum Newsletter für WordPress-Websites nutzen?

Mit einem Newsletter halten Sie die Besucher Ihrer Website regelmäßig über neue Inhalte auf dem Laufenden. Das ist vor allem dann wichtig, wenn Sie nicht täglich Inhalte veröffentlichen und die Leserschaft Ihre Website deshalb nicht regelmäßig besucht. Eine E-Mail, die direkt im Postfach landet, erhält in der Regel mehr Aufmerksamkeit als ein Facebook-Post, der in dem sich ständig aktualisierenden Newsfeed leicht untergehen kann. Mit einem Newsletter sprechen Sie Ihre Leserschaft direkt an – mit geringen Streuverlusten.

  • Newsletter informieren Ihre Leserschaft direkt über neue Inhalte.
  • Installieren Sie ein Plug-in für Newsletter zu Ihrer WordPress-Website.
  • Sie können Newsletter sowohl manuell als auch automatisch nach bestimmten Aktionen verschicken.
  • MailChimp ist einer der bekanntesten Anbieter für Newsletter-Services.

Wie integrieren Sie einen Newsletter in WordPress?

Einen Newsletter-Dienst können Sie mit einem passenden Plug-in in Ihre Website integrieren. Das macht Ihnen die Verwaltung sehr viel einfacher, denn Sie müssen nicht ständig zwischen Ihrer Website und der Homepage des Newsletter-Services hin und her wechseln. Direkt aus dem Backend von WordPress heraus organisieren Sie Ihre Abonnenten, versenden E-Mails und erstellen Anmeldeformulare.


Was ist MailChimp und wie installieren Sie das Plug-in?

Das Plug-in von MailChimp ist bis zu einer Abonnentenzahl von 2.000 Newsletter-Empfängern und 10.000 E-Mails pro Monat kostenfrei und überzeugt mit einer übersichtlichen und ansprechend gestalteten Bedienoberfläche. Für die Installation von MailChimp gehen Sie im WordPress-Backend auf den Reiter Plug-ins und klicken anschließend auf Installieren. Geben Sie dort „MailChimp“ in das Suchfeld ein – im Suchergebnis sollte nun MC4WP: MailChimp for WordPress auftauchen. Mit einem Klick auf Jetzt installieren richten Sie das Plug-in für WordPress ein und registrieren sich anschließend über einen MailChimp-Account.


So erstellen Sie einen WordPress-Newsletter mit MailChimp

Damit das Newsletter-Plug-in für WordPress funktioniert, benötigen Sie einen Account, den Sie auf der offiziellen Seite von MailChimp (nur auf Englisch verfügbar) einrichten können. Wenn Sie den Account angelegt haben, sollte Ihnen ein API-Key angezeigt werden. Notieren Sie sich diesen Schlüssel und gehen Sie zurück ins WordPress-Backend. In der linken Menüleiste ist nun die Schaltfläche für MailChimp sichtbar. Klicken Sie darauf und geben Sie den API-Key ein.

API-Key-Eingabe für den WordPress-Newsletter von MailChimp

MailChimp: Newsletter per WordPress-Plug-in versenden

Im nächsten Schritt erstellen Sie eine sogenannte Campaign, in deren Rahmen ein Newsletter eingerichtet wird. Dieser lässt sich individuell gestalten – die Bandbreite reicht vom simplen Text über HTML-Newsletter aus vorgefertigten Templates bis hin zu selbst entworfenen Modulen. Für Anfänger empfiehlt es sich, zunächst auf einfachere Vorlagen zurückzugreifen. Abschließend ordnen Sie die Campaign einer entsprechenden Liste zu, die die Empfänger des Newsletters enthält. MailChimp ist auch deshalb so beliebt, weil es sich flexibel anpassen lässt. So gibt es zum Beispiel E-Commerce-Elemente, die auf die Anforderungen von Onlineshops zugeschnitten sind. Sie können beispielsweise festlegen, ob das Formular künftig versteckt sein soll, wenn der Besucher den Newsletter bereits abonniert hat. Auch die URL, auf die der Besucher nach der Registrierung weitergeleitet wird, können Sie individuell definieren.

Die Einstellungen für das Newsletter-WordPress-Plug-in MailChimp

Die Formular-Einstellungen von MailChimp

Backend-Ansicht des Plug-ins MailChimp for WordPress

Das Plug-in „MailChimp for WordPress“ erlaubt spezifische Anpassungen


MailChimp mit WordPress ohne Plug-in verknüpfen

Bevor Sie mit dem Versand des Newsletters beginnen, sollten Sie die Besucher Ihrer Website darauf aufmerksam machen, dass überhaupt ein regelmäßiger Newsletter existiert. Dafür benötigen Sie ein Anmeldeformular, das Sie auf Ihrer Website gut sichtbar platzieren. MailChimp hält dafür eigene Vorlagen bereit, die Sie auch ohne MailChimp-WordPress-Plug-in auf Ihrer Site einbinden können. Klicken Sie dazu innerhalb Ihres Nutzerkontos beim Newsletter-Anbieter in Ihrer erstellten Liste auf den Tab Create Forms und wählen Sie eines der Anmeldeformular-Designs aus. Mit dem Share-it-Button gelangen Sie direkt zum Code, den Sie in den HTML-Code Ihrer WordPress-Site integrieren können. Bei MailChimp können Sie unter Create from HTML das Aussehen des Sign-up-Formulars beeinflussen.


Newsletter2Go bei WordPress: Geht das?

Besonders beliebt ist auch der deutsche Anbieter Newsletter2Go. Die Installation der Erweiterung funktioniert ganz bequem über das Backend, wie man es von anderen Plug-ins gewöhnt ist. Genau wie bei MailChimp brauchen Sie auch zur Nutzung dieses WordPress-Newsletter-Plug-ins zunächst ein Konto beim Anbieter. So lange Sie nicht mehr als 1.000 E-Mails pro Monat versenden, ist das kostenlos.

Die Gestaltung eines Newsletters für WordPress-Websites mit MailPoet

Auch den deutschen Newsletter2Go kann man in WordPress einbinden.

Als deutsches Unternehmen achtet Newsletter2Go sehr auf den Datenschutz. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass die Anmeldeformulare des WordPress-Newsletter-Plug-ins mit der DSGVO konform sind.


Ein weiteres Newsletter-Plug-in für WordPress: MailPoet

Wer seine Newsletter direkt im Backend von WordPress erstellen will, kann dafür auch auf MailPoet zurückgreifen. Nach Installation und Aktivierung dieses Newsletter-Plug-ins für WordPress finden Sie das Tool in der Seitenleiste des Backends. Gehen Sie dort auf MailPoet. Nach einer kurzen Einführung in das Tool können Sie direkt mit der Erstellung Ihrer ersten Newsletter-Mail beginnen. Dafür bietet Ihnen das Plug-in zahlreiche Vorlagen, die Sie per Drag-and-drop-Editor an Ihre Vorstellungen anpassen können. Je nach Bedarf erstellen Sie mit dem Tool manuell oder automatisch Newsletter. Der automatische Newsletter wird immer beispielsweise dann versendet, wenn Sie neue Inhalte auf Ihrer Website veröffentlichen oder sich ein Nutzer für den Newsletter anmeldet.

WordPress Newsletter mit MailPoet

So sieht die Newsletter-Gestaltung bei MailPoet aus.

Unter dem Punkt Abonnenten legen Sie Listen für die Newsletter-Empfänger an und verwalten Ihre Abonnenten. Im Menüpunkt Einstellungen haben Sie die Möglichkeit, Ihren Newsletter mit einem Datenschutzhinweis zu versehen und eine Anmeldebestätigung zu aktivieren. MailPoet ist kostenlos, bei Bedarf stehen Ihnen gegen ein Entgelt weitere Funktionen zur Verfügung.

Im Gegensatz zu MailChimp und Newsletter2Go brauchen Sie bei MailPoet kein zusätzliches Konto anlegen. Sie können direkt mit dem Sammeln von E-Mail-Adressen und dem Erstellen von Newslettern beginnen.


Das sollten Sie bei Newslettern beachten

  • Verwenden Sie für Ihre Newsletter nur informative und relevante Inhalte.
  • Beachten Sie die Vorgaben des deutschen Datenschutzgesetzes und der DSGVO. Ein Newsletter gilt als Werbemail. Eine solche dürfen Sie nur dann verschicken, wenn Sie zuvor die Einwilligung der betreffenden Person erhalten haben. Stellen Sie daher sicher, dass die betreffende Person den Newsletter nicht zufällig abonniert. Eine Checkbox zur Newsletter-Anmeldung darf nie bereits angekreuzt sein, der Nutzer muss das Häkchen stets selbst setzen.
  • Nutzer müssen ihre E-Mail-Adresse für eine gültige Anmeldung bestätigen. Das Prozedere dafür ist wie folgt: Der Nutzer trägt seine E-Mail-Adresse in das Anmeldeformular ein und sendet es ab. Daraufhin erhält er automatisch eine Bestätigungs-Mail an die angegebene Adresse. Erst wenn der Nutzer auf den Bestätigungslink innerhalb der Mail klickt, wird er in das Newsletter-Adressbuch eingetragen und erhält künftig Mails. Mit diesem rechtlich sicheren Double-Opt-in-Verfahren willigt der Empfänger ausdrücklich darin ein, von Ihnen Mails zu erhalten.
  • Stellen Sie sicher, dass Empfänger ihr Abonnement jederzeit und direkt über einen entsprechenden Link in der Mail kündigen können.
  • Auch wenn Sie in WordPress ein Newsletter-Plug-in einsetzen, muss dieses DSGVO-konforme Formulare und E-Mails verwenden. Überprüfen Sie unbedingt, ob das der Fall ist!

Fazit: WordPress macht den Newsletter-Versand einfach

  • Rufen Sie sich Ihrer Leserschaft mit Newslettern in Erinnerung. Publizieren Sie aber nur relevante Inhalte.
  • Beachten Sie die Vorgaben des deutschen Datenschutzgesetzes und der DSGVO.
  • Mit einem Plug-in integrieren Sie Newsletter in WordPress.
  • Mit Newsletter-Services wie MailChimp und Newsletter2Go erstellen Sie einen Newsletter nach Ihren Vorstellungen.
  • Mit MailPoet versenden Sie Newsletter auch ohne Konto bei einem externen Anbieter.