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WordPress Top-Plugins

Die Top-WordPress-Plug-ins zum Optimieren Ihrer Website

Bei der Arbeit mit WordPress gibt es so einige Helferlein und Tricks, die einem diverse Aufgaben erleichtern. Dazu zählen auch Plug-ins. Niemand, der mit WordPress arbeitet, wird lange ohne sie auskommen. Die große Auswahl an kleinen Zusatzpaketen ermöglicht es jedem, seine Website ganz nach Wunsch zu individualisieren. Doch die Plug-ins erlauben nicht nur eine fast grenzenlose Gestaltung der Website, sondern erhöhen auch die Sicherheit und helfen dabei, das Ranking bei Google zu verbessern. Für jede Aufgabe gibt es eine Vielzahl an Plug-ins – sowohl kostenlose als auch WordPress-Premium-Plug-ins. Bei Letzteren können die Preise stark variieren. Achten Sie bei Ihrer Auswahl darauf, dass die Plug-ins regelmäßig aktualisiert werden und von anderen Nutzern positiv bewertet wurden. So vermeiden Sie Sicherheitslücken auf Ihrer Website.

Mit Plug-ins können Sie jeden erdenklichen Bereich Ihrer Website ein Stückchen verbessern. Unsere Auswahl an Top-WordPress-Plug-ins gibt Ihnen einen guten Eindruck von den vielfältigen Möglichkeiten, die Ihnen diese kleinen Erweiterungen bieten.


Die Top WordPress Plugins: Sicherheit

1. Sicherheits-Plug-ins

Safety First – das gilt auch für WordPress-Websites. Es gibt eine Vielzahl an Sicherheits-Plug-ins, und gerade bei diesen sollten Website-Betreiber auf Aktualität und die Kundenbewertungen achten. Ein seit langem sehr beliebtes und zuverlässiges Plug-in ist iThemes Security. Diese All-in-one-Lösung verfügt über einen großen Funktionsumfang und erlaubt wichtige Sicherheitseinstellungen. Wem es nie sicher genug sein kann, der entscheidet sich für die Pro-Version. Aber bereits das Basis-Plug-in erhöht den Schutz Ihrer Website und Ihrer Daten deutlich.


Mit Top WordPress Plugins Website optimieren

2. SEO-Plug-ins

Im World Wide Web ist es entscheidend, dass die eigene Homepage auch von interessierten Nutzern gefunden wird. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen Sie sich mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung auseinandersetzen. Dazu gehören unter anderem das Vermeiden von doppeltem Content auf der Website (Duplicate Content), das Erstellen von Metadaten für die Anzeige der Suchergebnisse bei Google, das Einrichten einer robots.txt-Datei sowie stets die Berücksichtigung der Lesefreundlichkeit. Um sich dabei die Arbeit zu erleichtern, Zeit zu sparen und keine wichtigen Punkte zu vergessen, sind WordPress-SEO-Plug-ins nützliche Helfer. Yoast SEO ist in diesem Bereich einer der Spitzenreiter unter den WP-Plug-ins. Das Plug-in gibt Tipps, fügt Schaltflächen hinzu und führt Ihnen mit übersichtlichen Listen und einem Ampelsystem vor Augen, wo noch Optimierungsbedarf besteht.


Die Top WordPress Plugins: Editor

3. Editor-Plug-ins

WordPress ist generell ein sehr nutzerfreundliches CMS, und mit ein wenig Übung lassen sich im Nu Beiträge erstellen. Für den Fall, dass Sie sich nach noch mehr Funktionen und Gestaltungsmöglichkeiten sehnen, können Sie diese ganz leicht mit passenden Editor-Plug-ins hinzufügen. Im Bereich WordPress-Plug-ins gibt es tatsächlich kaum etwas, das- es noch nicht gibt.

Sie wünschen sich mehr Schaltflächen, beispielsweise zum Hervorheben von einzelnen Wörtern, um sich Formatierungszeichen (beispielsweise Leerzeichen) anzeigen zu lassen oder benötigen eine Option zum Suchen und Ersetzen? Viele solcher aus anderen Text-Bearbeitungsprogrammen bekannten Funktionen fügt das Plug-in TinyMCE Advanced im WordPress Editor hinzu.

Weitere empfehlenswerte WordPress-Editor-Plug-ins sind Lightbox-Plug-ins, mit denen Sie zum Beispiel Bilder optimal präsentieren. Falls Sie häufiger Tabellen erstellen wollen, lohnt sich dafür ebenfalls ein eigenes Plug-in wie TablePress, das ihnen viel Arbeit abnimmt.


Die Top WordPress Plugins: Social Media

4. Social-Media-Plug-ins

Buttons zu verschiedenen Social-Media-Kanälen sind mittlerweile auf fast jeder Website zu finden – und das aus gutem Grund. Denn mit den kleinen Schaltflächen geben Sie Ihren Nutzern die Möglichkeit, schnell zu Ihren anderen Internetauftritten zu gelangen. Zudem können die Leser einen für sie interessanten Artikel problemlos mit Bekannten und Freunden teilen. So erhöht sich die Reichweite Ihrer Beiträge mitunter erheblich und Sie gewinnen neue Leser.

Die Vielfalt an WordPress-Facebook-Plug-ins oder Plug-ins, die gleich mehrere soziale Netzwerke abdecken, ist riesig. Social Media Feather ist kostenlos, leicht zu bedienen und bietet die wichtigsten Funktionen. Für alle, die ein bisschen mehr wollen, eignet sich das Plug-in Super Socializer: Es ist ebenfalls kostenlos, bietet aber deutlich mehr Funktionen mit Social Media Feather.


Die Top WordPress Plugins: Forum

5. Forum-Plug-ins

Sie wollen auf Ihrem Blog oder Ihrer Homepage mit Besuchern ins Gespräch kommen? Dann müssen Sie diesen auch ermöglichen, ihre Meinung zu äußern. WordPress hat eine integrierte Kommentarfunktion, dank der Ihre Leser etwas unter Beiträge schreiben können. Allerdings ist diese sehr einfach gestrickt. Für mehr Möglichkeiten oder gar die Integration eines vollwertigen Forums sorgen in WordPress Forum-Plug-ins. Beispielsweise bbPress, mit dem unter anderem Threads erstellt und übersichtlich sortiert werden können.

Wenn Sie noch einen Schritt weiter gehen wollen, sollten Sie sich BuddyPress ansehen. Mit diesem Community-Plug-in können sich Ihre Leser untereinander vernetzen, eigene Profile anlegen, Gruppen gründen und einander private Nachrichten schreiben. Bevor Sie jedoch ein eigenes kleines soziales Netzwerk aufbauen, sollte Sie sich mit den rechtlichen Aspekten auseinandersetzen:

  • Beleidigende Kommentare oder rechtswidrige Beiträge müssen Sie löschen – eine regelmäßige Pflege des Forums ist daher unerlässlich.
  • Sie müssen die Daten, die Nutzer zur Registrierung eingeben, schützen und dürfen diese nicht beliebig verwenden, zum Beispiel zum unerlaubten Versenden eines Newsletters an sämtliche User.
  • Sie müssen Nutzungsbedingungen festlegen und diese gut sichtbar auf der Website integrieren.

Die Top WordPress Plugins: Mobile

6. Mobile-Plug-ins

Die Sinnhaftigkeit einer vernünftigen mobilen Ansicht einer Website wird vermutlich niemand anzweifeln. Aus diesem Grund gibt es eine Vielzahl an Themes, die responsive sind und die Website automatisch für die Anzeige auf mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets optimieren. Sollten Sie an Ihrem Template hängen, dieses aber nicht responsive sein, kommen Sie aber auch auf anderen Wegen zum Ziel. Um zu überprüfen, wie Ihre Website auf verschiedenen Geräten angezeigt wird, können Sie beispielsweise direkt bei Google oder über das Responsive Check Center verschiedene Anzeigen testen.

Ein nützliches Plug-in zur Mobile-Optimierung heißt WP Mobile Edition, ist vollkommen kostenlos und bietet als eines der wenigen WordPress-Mobile-Plug-ins die Möglichkeit, Werbung auf der mobilen Site zu integrieren. Ein Allround-Talent unter den Mobile-Plug-ins ist hingegen Jetpack. Es verschlankt die Homepage für die mobile Ansicht, verkürzt Ladezeiten für Bilder und hat zudem die Besucherzahlen im Blick.

Groß im Kommen sind seit einiger Zeit Accelerated Mobile Pages (AMP). Sie bestehen aus einem speziellen HTML-Code und erlauben eine mobile Ansicht mit optimaler Performance samt sehr kurzer Ladezeiten. Das Ganze können Sie mit dem Plug-in AMP for WP ganz unkompliziert ausprobieren. Wie bei eigentlich allen Plug-ins sollten Sie jedoch vor allem bei solchen, die umfangreich in die Struktur und das Design der Website eingreifen, vor der Installation ein Back-up erstellen und sichern.


Die Top WordPress Plugins: Optimization

7. Optimization-Plug-ins

Mit der Zeit sammelt sich einiges in der WordPress-Datenbank an. So speichert WordPress mehrere Versionen jedes Beitrags ab, die unnötigerweise auch nach Veröffentlichung des Artikels allesamt erhalten bleiben. Dasselbe trifft auf genehmigte Kommentare und alle Daten im Papierkorb zu. WP-Optimize ist ein hilfreiches Programm, mit dem Sie Ihre Website ordentlich aufräumen können. Zudem können Sie einstellen, dass regelmäßig unnötige Daten entfernt werden. Da eine vollgestopfte Datenbank die Ladegeschwindigkeit der Seite auf Dauer stark beeinflussen kann, ist es ratsam, Ordnung zu halten.


Die Top WordPress Plugins: Search

8. Search-Plug-ins

Zu den Standard-Widgets von WordPress gehört ein Suchfeld, das man auf der Website platzieren kann. Jedoch hat die WordPress-Suche einige Schwächen: Zum Beispiel kann man sie weder erweitern noch Einstellungen vornehmen. Sie sucht ausschließlich im Titel und im Inhalt der Beiträge und gibt die Ergebnisse sortiert nach Veröffentlichungsdatum aus.

Gerade bei umfangreichen Websites mit vielen Unterseiten ist eine Suchfunktion ein Service, den Nutzer zu schätzen wissen. Mit dem Plug-in Ajax Search Lite können Sie genau einstellen, wo auf der Site gesucht werden soll: Neben dem Titel und den Beiträgen beispielsweise auch in den Schlagwörtern oder Kommentaren. Wenn Sie großen Wert auf eine Sortierung der Ergebnisse nach Relevanz legen, ist Relevanssi das WordPress-Search-Plug-in der Wahl für sie. Denn Sie legen fest, welche Gewichtung dabei unter anderem der Titel oder die Schlagwörter haben sollen. Außerdem können die Nutzer mithilfe von Filtern ihre Ergebnisse weiter passgenau einschränken.


Die Top WordPress Plugins: Umfrage

9. Umfrage-Plug-ins

Umfragen (engl. Polls) sind eine weitere Möglichkeit, mit Ihren Lesern in Kontakt zu treten und eine Diskussion anzuregen. Sie erfahren, wie die Stimmung Ihrer Leserschaft zu einem bestimmten Thema aussieht und erhalten zudem Inspiration für weitere Inhalte in zukünftigen Beiträgen. Wenn Sie die Ergebnisse außerdem veröffentlichen und beispielsweise grafisch aufbereiten, ergeben sich durch die Teilnehmer vermutlich weitere spannende Diskussionen in den Kommentaren.

In WordPress sind Umfragen mithilfe eines passenden Plug-ins in kurzer Zeit erstellt. WP-Polls ist ein einfaches, kostenfreies Plug-in, das alle wichtigen Funktionen beinhaltet – aber auch nicht mehr. Wollen Sie die Ergebnisse ohne viel Eigenarbeit hübsch präsentieren, ist YOP Poll ein guter Kandidat. Nicht nur die übersichtliche Präsentation der letzten Umfragen ist möglich, sondern auch das Einrichten einer Archiv-Seite für alle vergangenen Umfragen.


Die Top WordPress Plugins: Menü

10. Menü-Plug-ins

Das Design des Menüs steht bei Website-Betreibern vermutlich nicht ganz oben auf der Prioritäten-Liste. Schließlich ist es in der Regel vom Theme vorgegeben und eben „einfach da“. Die meisten beschäftigen sich erst dann mit der Seiten-Navigation, wenn eine bestimmte Funktion fehlt. Wer sein Menü unabhängig vom Theme gestalten möchte, der benötigt ein Plug-in. Gestaltung und die Optionen können dann über eine übersichtliche Benutzeroberfläche festgelegt werden. Das Plug-in Max Mega Menu lässt diesbezüglich keine Wünsche offen. Neben Seiten und Beiträgen können auch Widgets in die Navigation aufgenommen werden, und auch Dropdown-Menüs sind schnell erstellt. Jedoch sind nicht alle Funktionen kostenlos – es gibt auch eine Pro-Version dieses Plug-ins.

Wünschen Sie sich nur eine ganz bestimmte Funktion für Ihr Menü, können Sie konkret nach kleinen, speziellen WordPress-Menu-Plug-ins suchen:

  • Mit Sticky Menu (or Anything!) on Scroll können Sie – wie der Name schon sagt – das Menü sowie andere Elemente „sticky“ machen. Das bedeutet, dass das Menü beim Scrollen am oberen Bildschirmrand „klebt“ und somit immer sichtbar ist.
  • Wollen Sie für eine noch intuitivere Navigation Icons im Menü haben, sollten Sie sich die verfügbaren Menu Icons ansehen.
  • Und für den Fall, dass Sie nur ein Dropdown-Menü wünschen, bietet Ihnen das Plug-in Black Studio Touch Dropdown Menu alle notwendigen Funktionen.

Welche Plug-ins brauchen Sie wirklich?

Die Auswahl an Plug-ins ist groß und viele klingen interessant. Doch installieren Sie nicht unbedacht jedes Plug-in, das eine nette Funktion hat – ansonsten müllen Sie Ihre Website unnötig zu. Es schadet zwar nicht, in WordPress einige interessante Top-Plug-ins auszuprobieren, wenn Sie diese jedoch nicht wirklich benötigen, sollten Sie sie wieder löschen. Nehmen Sie unsere Top-WordPress-Plug-ins als Anregung, aber hinterfragen Sie vor jeder Installation, ob Sie das Plug-in wirklich benötigen. Vielleicht beinhaltet auch ein bereits installiertes Plug-in die gewünschte Funktion?

Für folgende Funktionen und Aufgaben sind Plug-ins fast immer uneingeschränkt zu empfehlen:

  • Für die Sicherheit Ihrer Website sollte gesorgt sein. Es gibt sowohl All-in-one-Lösungen als auch Plug-ins, die für ganz bestimmte Probleme eine Lösung anbieten.
  • An das Beschleunigen der Ladegeschwindigkeit denken viele erst dann, wenn die Webseite nur noch im Schneckentempo läuft. Mit hilfreichen Plug-ins können Sie dem vorbeugen, sei es durch das Entfernen von ungenutzten Daten oder durch Caching.
  • Damit Ihre Website bekannter wird, muss sie auch gefunden werden. Mithilfe von SEO-Plug-ins ist jedem die Suchmaschinenoptimierung der Beiträge möglich.

WordPress video plugin

Bewegte Eye-Catcher: Videos in WordPress

Videos machen Ihre Website oder Ihren Blog lebendiger. Zum Glück ist das Einfügen von Videos in WordPress ähnlich leicht wie das Einfügen von Bildern. Egal, ob Sie eigene Videos veröffentlichen möchten oder auf Videos von Diensten wie YouTube verweisen wollen – für alles gibt es eine einfache Lösung.

Um in WordPress Videos einzubetten, ist ein Plug-in nicht zwingend erforderlich. Über WordPress Hacks kann man beispielsweise YouTube Videos schnell in den Text einbinden. Allerdings bieten Video-Plug-ins meist viel mehr Optionen, um das Video ansprechend anzeigen zu lassen, oder ermöglichen es, eine Video-Galerie und ähnliches einzurichten.


Viele Wege führen zum Video: 3 Lösungsvorschläge

1. Video über die WordPress-Mediathek einfügen

Falls das Video Ihr eigenes ist, können Sie es einfach in die Mediathek hochladen und dann im Beitrag einfügen. Das geht über die Schaltfläche „Datei hinzufügen“ über dem Editor in WordPress. Nachdem Sie dort das Video ausgewählt haben, erscheint auf der rechten Seite ein Drop-down-Menü. Dort müssen Sie „Eingebundener Medien-Player“ auswählen und können dann auf „In den Beitrag einfügen“ klicken. Dann wird Ihr Video in einem kleinen Fenster direkt im Beitrag angezeigt und kann dort abgespielt werden. Das Fenster lässt sich auch vergrößern.

In WordPress ein Video ohne Plug-in aus der Mediathek hochladen
Video aus der WordPress-Mediathek hochladen

Tipp: Laden Sie Videos am besten nur in Ausnahmefällen in Ihre Mediathek hoch. Die meist recht großen Daten verlangsamen sonst schnell Ihre Website. Wollen Sie öfter eigene Videos auf Ihrem Blog veröffentlichen, erstellen Sie sich einfach ein Konto bei einem Video-Dienst wie YouTube oder Vimeo und laden Sie dort die Videos hoch. Dass die Videos nicht für jeden öffentlich sichtbar sind, können Sie dort einstellen. Wie Sie die Videos dann auf Ihrer Website einbetten, erfahren Sie im nächsten Schritt.


2. YouTube-Video mit Einbettungscode verlinken

Wenn Sie Videos anzeigen wollen, die beispielsweise auf YouTube liegen, gibt es als Alternative die Möglichkeit, die Filme in den Beitrag einzubetten. Dann wird das Video direkt auf Ihrer Website abgespielt und die User müssen nicht erst einem Link nach YouTube folgen.

  • Machen Sie dafür einfach einen Rechtsklick auf dem ausgewählten YouTube-Video und wählen Sie „Einbettungscode kopieren“ aus.
  • Andere Video-Dienste bieten den Einbettungscode meist an anderen Stellen an, z. B. über einen Share-Button.
  • Öffnen Sie im WordPress-Backend den entsprechenden Beitrag.
  • Stellen Sie den Editor auf die „Text“-Ansicht.
  • An der gewünschten Stelle fügen Sie den kopierten Code ein.
  • Klicken Sie auf „Speichern“ und schauen sich die Vorschau an.

Tipp: Wenn Sie das Video kleiner anzeigen lassen wollen, können Sie bei „width“ und „height“ kleinere Werte eingeben.

WordPress-Video-Plug-in: Einbettungscode von YouTube verwenden
Einbettungscode eines YouTube-Videos im Text-Editor in WordPress einfügen

3. In WordPress Videos via Plug-in einfügen und bearbeiten

Mit WordPress-Plug-ins kann man Videos einfach und schnell hochladen und in einen Beitrag einbetten. Doch ein WordPress-Video-Plug-in bietet in der Regel noch viel mehr praktische Funktionen. Zum Beispiel können mit dem Plug-in einfach und unkompliziert Video-Galerien oder Video-Slider erstellt werden. Auch lassen manche Plug-ins Videos im Hintergrund einer Seite anzeigen.

Eine Auswahl an Video-Plug-ins und ihre wichtigsten Funktionen:

  • WordPress Video Gallery: Mit diesem umfangreichen WordPress-Plug-in kann man Video-Galerien in den verschiedensten Formen erstellen, die Größe der Fenster einstellen, Videos in den Widgets anzeigen lassen und vieles mehr. Für alle Einstellungen werden übersichtliche Menüs zum WordPress-Adminbereich hinzugefügt.
  • YouTube Embed Plugin: Mit diesem WordPress-YouTube-Plug-in ist die Einbettung auf Ihrer Website unheimlich einfach. Direkt im Editor wird ein Button hinzugefügt, über den man die Videos nicht nur auswählen kann, sondern auch viele Einstellungsmöglichkeiten hat. So können die Videos u. a. automatisch gestartet werden oder als Schleife ablaufen, nach Ende des Videos können – wie auf der YouTube-Website – ähnliche Videos vorgeschlagen werden und die Größe des Video-Players kann individuell angepasst werden.
  • Video Background: Wie der Titel dieses Plug-ins vermuten lässt, können mit seiner Hilfe Videos im Hintergrund von WordPress abgespielt werden – z. B. im Hintergrund einer gesamten Seite oder nur im Header. Das Plug-in ist übersichtlich und verwirrt nicht mit einer Unmenge an Einstellmöglichkeiten. Praktisch: Sollte das Video einmal nicht geladen werden können, wird stattdessen ein vorher festgelegtes Bild angezeigt.
  • Eine weitere Möglichkeit der Einbettung von Videos bieten diverse Lightbox Plugins für WordPress.

WordPress Video-Plugins: Fazit

Fazit: In WordPress Videos mit und ohne Plug-ins einbetten

  • Eigene Videos laden Sie einfach in der Mediathek hoch und fügen sie wie ein Bild ein.
  • YouTube-Videos können Sie mit dem Einbettungscode einfach auf Ihrer Website abspielen lassen.
  • Video-Plug-ins bieten nicht nur intuitive Menüs zum Hochladen und Einbetten von Videos an, sondern meist auch viele weitere Einstellungsmöglichkeiten.

WordPress Plug-in-Development

Die WordPress-IT: Nicht nur für Spezialisten

Das CMS WordPress besticht in erster Linie durch seine einfachen Strukturen und seinen benutzerfreundlichen Aufbau – diese Attribute machen das Content Management System zu einem der beliebtesten überhaupt. Hinzu kommt, dass die Software nicht nur kostenlos erhältlich ist, sondern dass gemäß des Open-Source-Gedankens ihr Code auch für jedermann frei einsehbar ist. WordPress hat eine große Nutzer-Community. Entwickler ebenso wie Blogger und andere Nutzer, die ihre Website mithilfe von WordPress gestalten, befinden sich in einem regen Austausch miteinander.


Entwicklung von eigenem WordPress-Plugin

Mit WordPress-Programmierung zu mehr Usability

Dank der aktiven Community finden sich im Netz zahlreiche Tutorials rund um die Handhabung und Programmierung von WordPress. Dank des relativ simplen Aufbaus des CMS muss man nicht Informatik studiert haben, um seine Prinzipien auch auf Code-Ebene zu verstehen und umzusetzen. So können Sie zum Beispiel ein eigenes WordPress-Plug-in entwickeln: Plug-ins sind kleine Hilfsprogramme, die die Usability von WordPress weiter verbessern oder das CMS mit zusätzlichen Features ausstatten, etwa mit einem Kontaktformular für Leser oder SEO-Tools für Ihr Backend zur Verbesserung Ihres Suchmaschinenrankings.

Sie haben eine ganz spezielle Funktion für Ihre WordPress-Site im Sinn, können dazu aber kein passendes Plug-in finden? Dann haben Sie immer noch die Option, Ihr eigenes Plug-in zu programmieren. Rein theoretisch können Sie jede neue Funktion auch direkt in die Datei functions.php schreiben. Das hat aber den Nachteil, dass Ihre Funktionen überschrieben werden, sobald Sie das nächste Mal ein WordPress-Update installieren. Einfacher ist es da, die Zusatz-Funktionen in ein Plug-in auszulagern.


Anleitung WordPress-Plugin-Entwicklung

Ihr eigenes WordPress-Plug-in entwickeln – so geht’s

Mithilfe unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung haben Sie Ihre Plug-in-Idee in kurzer Zeit in die Tat umgesetzt. Im Folgenden erklären wir Ihnen, wie Sie eine Plug-in-Datei erstellen und mit Code bestücken, welche Meta-Angaben Sie dem Plug-in mitgeben sollten und wo Sie Ihr Plugin innerhalb der WordPress-Dateien speichern. Dabei zäumen wir mit der gewählten Reihenfolge das Pferd ein wenig von hinten auf; danach haben Sie dadurch jedoch etwas über die komfortable Art gelernt, wie WordPress neue Plug-ins erkennt und zur Verfügung stellt.

Als Beispiel dient die Erstellung eines Plug-ins, das neben Artikeln und Seiten eine neue Beitragsform (einen sogenannten „Custom Post Type“) generiert. Hier wollen wir speziell gestaltete Portfolio-Seiten erstellen können.


Wo finden Sie in den WordPress-Dateien den Plug-in-Ordner?

Das Verzeichnis WP-Content in der Baumansicht von FileZilla
Der Zielordner für Ihr Plug-in-Verzeichnis: wp-content/plugins/

Nahezu jeder, der mit WordPress arbeitet, ist bei der Installation des CMS schon einmal mit der Dateistruktur von WordPress in Berührung gekommen. In der Basiseinstellung von WordPress befinden sich die Plug-ins im Verzeichnis „wp-content/plugins/“, wo besonders die Plug-ins mit großem Dateivolumen oftmals ein eigenes Unterverzeichnis haben. Möchten Sie ein neues Plug-in erstellen, legen Sie zunächst hier per FTP einen neuen Ordner an und benennen Sie ihn ihn eindeutig – am besten geben sie ihm den Namen, den Sie sich für das Plug-in überlegt haben.


So erstellen Sie die Plugin-Datei

Im nächsten Schritt erstellen Sie eine Datei mit der Endung „.php“; geben Sie der Datei den Namen Ihres Plug-ins. (Ein geeignetes Textprogramm, mit dem Sie auch PHP-Dateien erstellen können, ist beispielsweise das Windows Notepad; mehr Funktionen bietet z.B. Notepad++). In der PHP-Datei definieren Sie zunächst den Kopfbereich des Plug-ins, den sogenannten Header. Dieser enthält einige Basisinformationen über Ihr Plug-in. Obligatorisch ist zwar nur der Plug-in-Name, aber je mehr Metadaten Sie liefern, desto besser.

Im Idealfall tragen Sie also in der PHP-Datei folgende Informationen ein:

  • Plug-in Name: Der Titel Ihres Plug-ins. Es sollte noch kein anderes Plug-in mit diesem Namen existieren.
  • Plug-in URI: Ein Link zur Plug-in-Seite. Wenn Sie das Plug-in kostenlos zum Download zur Verfügung stellen möchten, verlinken Sie auf die Plug-in-Seite von WordPress selbst oder zu einer externen Website, auf der sich das Plug-in befindet.
  • Author: Der oder die Autoren Ihres Plug-ins. Handelt es sich um mehrere, trennen Sie die Namen einfach durch ein Komma.
  • Author URI: Der Internetauftritt des oder der Programmierer(s).
  • Description: Eine kurze Beschreibung der Funktionalität. Schildern Sie in einem Satz, was Ihr Plug-in leistet.
  • Version: Für ein ganz neu programmiertes Plug-in wählt man in der Regel die Ziffernfolge 1.0.0.

Die grundsätzlichen Informationen für unser Portfolio-Plug-in könnte wie folgt aussehen:

WordPress Plug-in-Development: Der Kopf eines PHP-Files für ein neues Plug-in
Der Kopf der PHP-Datei am konkreten Beispiel eines „Portfolio“ Custom Post Types

Laden Sie nun spaßeshalber die PHP-Datei per FTP in das Verzeichnis, das Sie vorhin unter „wp-content/plugins/“ erstellt haben.


So wird Ihr Plug-in im Backend von WordPress angezeigt

Wenn Sie sich nun als Administrator ins Backend einloggen und auf den Reiter „Plugins“ klicken, sollten Sie das neue Plug-in bereits in der Liste sehen können:

Das neue Portfolio-Plug-in in der Backend-Ansicht von WordPress
Nach nur wenigen Schritten steht das noch funktionslose Plug-in im Backend bereit

Wir haben noch kein Zeichen Programm-Code geschrieben, aber alleine die Angabe der Meta-Daten des Headers in der PHP-Datei reichen aus, damit das Plug-in angezeigt wird.


Butter bei die Fische: Jetzt kommt der Code!

Generell können Sie in Plug-ins die verschiedensten Arten von Code(schnipseln) unterbringen. Die einfachste Art wäre wohl, einen selbst erstellten Shortcode in eine Plug-in auszulagern. Ein selbstgebauter Beitragstyp, ein Custom Post Type also, braucht hingegen ein bisschen mehr Code, den Sie in Ihre Plugin-Datei einfügen, am besten gleich unterhalb der letzten Meta-Information

Einfache Erklärungen und Beispiele zum Programmieren von Custom Post Types finden Sie zum Beispiel hier. Falls Sie sich bezüglich des Codes unsicher sind, können Sie ein PHP Debugging Tool zur Hilfe nehmen, das Ihnen hilft, Fehler im PHP-Code aufzufinden. Solche Tools sind im Internet auch als kostenlose Programme zu finden.

Das Portfolio, das mit unserem Plugin erstellt wird, wird beispielsweise in Navigationsleisten angezeigt und kann u.a. nach Kategorien bzw. Produkten gefiltert werden:

Der Code für ein neues Plug-in, das einen Custom Post Type namens Portfolio implementiert
So könnte der Code eines Plug-ins für ein neues Portfolio Custom Post Type aussehen

Wenn Sie möchten, dass die „Portfolio“-Beiträge unter einer festen Rubrik einlaufen, erstellen Sie abschließend eine Seite, die folgenden Code-Schnipsel enthält:

Ein Code-Ausschnitt zum Erstellen einer eigenen Portfolio-Seite
Dieser Code-Schnipsel schließt die Programmierung Ihres Plug-ins ab

Auf dieser gesonderten Seite können Sie beispielsweise auch das Layout der neuen Rubrik „Portfolio“ anders gestalten als das der Beiträge und Seiten. Speichern Sie die PHP-Datei ab und überprüfen Sie, ob Ihr Plug-in nach Ihren Vorstellungen funktioniert.


Das Wichtigste zu WordPress-Plugin-Entwicklung

WordPress-Plug-in-Entwicklung im Überblick

  • Mit einem selbst programmierten Plug-in können Sie Ihre WordPress-Site um eine beliebige Funktion erweitern.
  • Ein WordPress-Plug-in zu entwickeln, sollten Sie dann in Erwägung ziehen, wenn Ihr neues Feature unabhängig von dem jeweilig installierten Theme sein soll.
  • Basis Ihres Plug-ins ist eine PHP-Datei, die Sie in einem neu erstellten Unterverzeichnis anlegen und anschließend via FTP in das wp-content/plugins-Verzeichnis laden müssen.
  • Wie dieses PHP-File im Einzelnen aufgebaut ist, lesen Sie in unserer Anleitung.